KODI: Welcome to Piracy 3.0

Article by · 4. Mai 2018 ·

Aus dem XBMC wurde einer der wichtigsten Player im Bereich Film-Piraterie. Die von KODI abgewandelten Hardware-Boxen und Programme sind nicht mehr aus dem Graubereich wegzudenken. Verlierer der Situation sind nicht nur die ganzen Filmstudios. Problematisch ist die Angelegenheit auch für diverse Streaming-Hoster. Wer KODI nutzt, bekommt deren Werbung nämlich nicht mehr angezeigt, ihr Geschäftsmodell geht damit den Bach hinunter. Möglicherweise ist KODI einer der Auslöser des derzeitigen Massensterbens bei den Streaming-Hostern.

Das hätte sich Microsoft sicherlich auch nicht träumen lassen, dass das ehemaliges Xbox Media Center (XBMC), einem Programm zum Abspielen verschiedener Dateiformate von Medien auf der Microsoft XBox, einmal zu einer echten Herausforderung für die Kreativwirtschaftsbranchen Film und TV wird.

XBMC war von Anbeginn an ein Open Source Projekt und aus dem einst kleinen Programm ist mittlerweile ein veritabler Player und Mediacenter für alles Mögliche geworden, über die unterschiedlichsten Betriebssysteme und Plattformen hinweg.
Seit 2014 unter dem Namen KODI bekannt, kann das Programm als quasi Herzstück einer Settop-Box (KODI-Box) betrachtet werden. Die KODI-Boxen bringen die unterschiedlichsten Inhalte u.a. auf den eigenen Fernseher.
Wie immer gilt auch hier das Dual-Use-Prinzip. Die Software kann natürlich für ganz legale Zwecke eingesetzt werden – in der Realität dürfte das aber eher der geringere Teil der Nutzung sein.

Ein kürzlich veröffentlich Studie des kanadischen Unternehmens Sandvine bestätigt genau das. Demnach haben zwar nur knapp 10% der kanadischen Haushalte eine KODI-Box, wer aber eine hat, der benutzt diese zu 87% für Pirateriezwecke.
Menschen sind eben sehr erfinderisch, wenn es um Geschäfte auf Kosten Dritter geht. So auch hier. Mit wenigen Handgriffen lassen sich sogenannte AddOns auf einer KODI-Box installieren mit denen sich sowohl Filme als auch Live TV zu einem Bruchteil der Kosten eines legalen Abos ansehen lassen. Am Ende steht auch hier ein Geschäft, wie eigentlich immer in der Piraterie.

Auch in der KODI-AddOn-Welt herrscht größtenteils kein Altruismus, denn die AddOns werden mehrheitlich gegen Geld und auf Zeit verkauft. Es ist Paid Piracy.

 

KODI on the rise

KODI-Boxen sind offenbar auf dem Vormarsch. Eine Studie aus dem Vereinigten Königreich legt nahe, dass es dort eine große Nachfrage nach KODI-Boxen gibt und viele Konsumenten sich überlegen, das eigene (legale) teure Abo für Fußball oder Filme in absehbarer Zeit zu kündigen, um auf die wesentlich günstigeren mit AddOns erweiterten KODI-Boxen zu wechseln.

Die kleinen Settop-Boxen versetzen also jeden halbwegs begabten Laien in die Lage den heimischen Flachbild Fernseher mit Filmen oder auch Live-TV zu versorgen. Wer selbst dafür nicht die Fähigkeiten hat, der ordert gleiche eine KODI-Box, die bereits alles vorinstalliert hat (Fully Loaded Box) und wo das Schattenabonement bereits im Kaufpreis inbegriffen ist. Das Lukrative aus Konsumentensicht sind die enormen Preisunterschiede zwischen legalen Sport- oder Pay-TV-Sendern und den illegalen Piraterieangeboten.

Denn die illegalen Anbieter haben einen enormen Wettbewerbsvorteil: Während Unternehmen wie Sky, BT, DAZN, Netflix oder Amazon für jedes Recht, welches sie auf ihren Plattformen verwerten, zahlen müssen, entfällt dieser Kostenfaktor bei den illegalen Angeboten komplett. Es fallen lediglich technische Kosten an, die aber in keinem Verhältnis zu den Kosten der Rechtebeschaffung stehen. Die dunklen Wolken, die für die Rechteinhaber und Vermarkter am Himmel erscheinen, müssen extrem düster sein. Die Motion Picture Association of Amerika (MPAA) hat das Thema für den jährlichen Report an das US Handelsministerium auf das Tablett gehoben und auch Sportrechtevermarkter wie die englische Premierleague haben Maßnahmen gegen die unregulierte Verbreitung der eigenen Rechte über KODI-AddOns unternommen.

Technisch gesehen werden lediglich sogenannte .M3U-Dateien benötigt, die auch auf jedem normalen VLC Player (VideoLAN), den es für fast alle Betriebssysteme gibt, aber auch einer KODI-Box oder KODI-App abgespielt werden können. Eigentlich sind .M3U-Daten streng genommen nur Playlisten. Die Datei sorgt aber dafür, dass sowohl ein lokaler VLC Player als auch KODI dann den Kontakt zu einem Server bekommen, der Streams von Filmen aber auch Live TV in verschiedenen Formaten abspielen kann. Die .M3U-Datei ist quasi der Mittler, der Quelle und Abnehmer sehr komfortabel zusammenbringt.

Drei für den deutschsprachigen Raum relevante Angebote haben wir uns näher angesehen, weil sie die unterschiedlichen Ausprägungen des Geschäfts rund um KODI-AddOns gut verdeutlichen.

1. Die Reseller wie z.B. Stadium-Live

stadium-live.bizSie verkaufen einfach nur Zugänge weiter, sind aber selber nicht in den Betrieb von Hardware (Server zum Abruf) oder Vertrieb sogenannte „Fully loaded Boxes“ involviert. Sie verdienen immer nur eine Marge von erzielten Verkaufspreis eines Zugangs. Gewöhnlich müssen solche Reseller Kontingente von den eigentlichen Betreibern einkaufen. Wie es sich in solchen Kreisen gehört, per Vorkasse. Man weiß ja nie…

Ein Beispiel für eine solchen Reseller war die Seite Stadium-live.biz, eine illegale Sport-LiveTV-Seite. Wem die lediglich 640 x 480 Pixel großen, matschigen und mit Bannern und Popups zugeklatschten Player-Fenster auf der Stadium-Live-Seite nicht genügten, der konnte unter dem Button HD IPTV und über ein Kontaktformular ein Pro-Abo abschließen. Dieses umfasste fast 4.000 TV Sender bis hin zu TV-Signalen aus Indien in Hindi. Übrigens kann man die Seite nur mit ausgeschaltetem Werbeblocker besuchen, ansonsten wird man vom Angebot der Seite mit dem Hinweis auf fehlende Werbeeinnahmen ausgeschlossen.

 

stadium-live.biz

Abbildung: Sendeauswahlliste des Probeabos bei Stadium-Live im VideoLAN (VLC).

 

Dieses Angebot ist auf Stadium-Live.biz mittlerweile verschwunden. Der Grund dürfte in einer groß angelegten Maßnahme von Europol im Januar liegen, bei der zahlreiche Beteiligte in Bulgarien, Griechenland und Zypern verhaftet wurden. Sehr schnell nach diesem Bust war dann auch auf der Seite von Stadium-Live.biz der Hinweis zu lesen, dass man momentan keine IPTV-Zugänge verkauft.

stadium-live.biz

Abbildung: Hinweis auf der Stadium-Live Seite im Januar 2018.

Kein Wunder, der „Lieferant“ war ja in Polizeigewahrsam, seine Server waren abgeschaltet. Wie attraktiv das Geschäft für die Beteiligten sein kann, belegen die Zahlen, die durch die Presse gingen. Demnach hatte der Dienst 500.000 zahlende Kunden, was selbst bei angenommen Zugängen von jeweils nur 3 Monaten mit einem Umsatz von jeweils 25 Euro einem Jahresumsatz von fast 13 Millionen Euro entsprechen würde. Wiederkehrend, wohlgemerkt! Reseller wie Stadium-Live werden sich ihren Teil an diesen Umsätzen abgeschnitten haben. Sie sind aber nur die unterste Stufe der Nahrungskette. Das große Geld wurde an anderer Stelle gemacht.

2. Direkte Abonnements am Beispiel WatchHD

Ein Beispiel für diese Art von Geschäft ist Watchhd.biz bzw. WatchHD.to. Hier kauft ein Kunde ein Abonnement und wird direkt mit .M3U-Files versorgt, die er in einen VLC Player oder eine KODI-Box laden kann. Die Server, die die TV Signale ausliefern, werden sehr wahrscheinlich von den Watchhd-Hintermännern betrieben. Es spricht jedenfalls vieles dafür.

Die Betreiber gingen einen typischen Weg, wenn man einen illegalen Dienst promoten will. Kurz nachdem sie ihr Angebot im Frühjahr 2017 online gestellt hatten, suchten sie die Öffentlichkeit und zwar in Form eines Interviews auf Tarnkappe.info, nachdem man vorher auch an anderen einschlägiger Stellen wie der Seite Szenebox ein Lebenszeichen abgegeben hatte. Solche Interviews laufen oft nach einem ähnlichen Muster. Die Betreiber wollen im Grunde nur etwas Gutes tun, denn die Abos der legalen Konkurrenz sind ja schlicht zu teuer, jedenfalls ihrer Meinung nach. Wahre Wohltäter also. Immerhin sprechen die Betreiber aber auch offen aus, dass es letztlich um das Geld verdienen geht. Die Gier der Rechteinhaber wird ausgiebig angeprangert, die eigene Gier mit einem parasitären Geschäftsmodell Geld zu verdienen ist aber demnach in Ordnung. Als nächstes erklärt man, wie unglaublich vorsichtig man doch vorgeht und dass die Kunden nichts zu befürchten hätten. Es verwundert von daher etwas, dass tatsächlich E-Mails von Watchhd von einem Outlook.de-Postfach abgeholt und versendet wurden. Microsoft dürfte einen Fundus an Informationen zu diesem Mail-Account haben.

Wie auch immer, wer bei Watchhd ein Abonnement abschließen will, der liegt preislich in fast der gleichen Region wie einst das Abo von Stadium-Live. Mit dem Unterschied, dass es keine 4.000 Sender gibt. Das Angebot ist sehr stark auf den deutschsprachigen Raum zugeschnitten. Es finden sich sogar öffentlich-rechtliche Sender in der Liste.

watchhd.to

Abbildung: Aktuelles Angebot von Watchhd im März 2018

Und weil eben alles so unglaublich „sicher“ ist bei Watchhd, gelangte im Januar 2018 die komplette Datenbank des Dienstes in die Weiten des Internets. Davon ausgehend, dass die Daten authentisch sind, lag der Umsatz in der zweiten Jahreshälfte 2017 bei ca. 24.000 Euro. Beliebteste Zahlungsart ist die Paysafecard. Die Kunden des Dienstes scheuen lange Laufzeiten mit hohen Vorauszahlungen und buchen lieber monatsweise und dann wiederkehrend.

 

 

3. Fully Loaded Boxes am Beispiel Vavoo

Als Beispiel dafür haben wir uns die Vavoo-Box herausgesucht. Die Vavoo-Box funktioniert im Grunde wie andere KODI-Box-AddOn-Angebote, aber, wenn man so will: sie ist auf jeden Fall idiotensicher. Sie ist zunächst einmal einfach nur eine modifizierte KODI-Box, wahrscheinlich auf Android Basis. Noch etwas simpler als bei anderen KODI-Boxen ist die Integration eines Bundles, so nennen die Vavoo-Betreiber ihren Zugang zu Filmen und Serien, es ist das Pendant zu den AddOns .

vavoo

Screenshot: Eine simple URL (Vavoo.to) wird eingeben und schon wird aus der Vavoo-Box ein kostenloses Film- & Seriencenter.

Nach der Bundle-Installation bekommt der Benutzer eine kurze Übersicht nach verschiedenen Bereichen wie zum Beispiel aktuelle Kinofilme, TV-Serien usw. Es ist allerdings sehr schwer vorstellbar, dass man tatsächlich Sky Serien legal über die Box ansehen kann, auch wenn ein Promotionvideo auf der Vavoo.tv Seite genau das suggeriert. Gleiches gilt für auch Netflix. Die Auswahl der Filme ist sehr übersichtlich, inklusive einer kurzen Beschreibung und Cover.

 

Die Vavoo-Box sucht augenscheinlich eigenständig nach online Streams für einen ausgewählten Film. Dafür werden verschiedene Quellen abgegrast. Zunächst wird das Werk gesucht (= crawlen) und dann der Link identifiziert und ins System geholt (= parsen). Wenn man so will, beklaut hier Einer einen Anderen, der zuvor aber auch schon geklaut hat. Parasiten, die von Parasiten befallen werden.

Die spannenden Fragen, die sich daraus ergeben: Warum ist bereits die Grundversion der Vavoo-Software für zahlreiche Streaminghoster vorbereitet? Was macht das Bundle dann später eigentlich noch? Es sei nochmal an das EUGH Filmspeler Urteil erinnert, welches den Vertrieb solcher vorkonfigurierten Boxen verbietet.

vavoo

Abbildung: Der Film „The Circle“ war beim Hoster 1Fichier (1F) offline oder es konnte keine Verbindung hergestellt werden. Es wird weiter „geparst“ zu Openload (OL) dort war eine Version online. Das Programm wünscht viel Spaß beim Schauen.

Wo liegt das Geschäftsmodell bei der Vavoo-Box?

Der Verkaufspreis für die Vavoo-Box beträgt unverbindlich 99 und anfangs 199 Euro. Aber das ist ein Mondpreis. Affiliates erhalten einen üppigen Bonus in Höhe von 50 Euro pro vermittelten Verkauf. Es wundert daher auch nicht, dass einem Vavoo-Banner auf sehr vielen illegalen Seiten entgegen lachen. Allerdings machen derzeit in den einschlägigen Foren Gerüchte die Runde. Die Auszahlung der Beteiligungen an Boxverkäufen stockt gerade, das Partnerprogramm war vorübergehend eingestellt.

Die Box selber ist eigentlich unspektakulär, was die Hardware angeht. Man dürfte sie bei entsprechender Abnahmen auch mit individuellen Branding für um die 20 Euro aus China importieren können. Schwer vorstellbar, dass 30 Euro Marge für die Hardware ausreichen sollen. Viel naheliegender ist da eigentlich, dass bei entsprechender Verbreitung der Box die sogenannten Bundles kostenpflichtig sein werden. Es gibt jetzt bereits Gold Bundles, die für die Vavoo-Box im Netz verkauft werden. Statt AddOn also Bundle, im Prinzip ist es aber identisch.

Die Software für Android, Mac OS X und Windows war ja auch anfangs kostenlos, bis kürzlich eine monatliche Gebühr dafür eingeführt wurde. Die Nutzer der Software müssen nun zwischen 3,99 oder 4,99 pro Monat bezahlen. Das dürfte bei der verkauften Hardware demnächst ganz ähnlich sein. Möglicherweise sind nicht so viele Boxen abgesetzt worden wie erhofft. Also bittet man die anderen Kunden auch zur Kasse.

 

 

Fazit

vavooDie Technik schreitet voran. Sowohl im legalen als auch im illegalen Bereich. Beide Bereiche halten aber interessanterweise Schritt. Waren im illegalen Filmbereich vor Jahren noch Direct Downloads das große Thema, so sind es jetzt Streams. Gerade bei Filmen und Serien sind daher nicht nur seriöse Angebote wie Sky, Netflix, Amazon Prime oder Maxdome im Aufwind, die illegalen Angebote stehen dem nicht nach. Warum einen ganzen Film mit Gigabytes an Daten herunterladen, wenn man diese auch flüchtig haben kann, weil man die Filme oder Serien ohnehin nur einmal ansieht?

Neu hinzugekommen sind Live-TV Signale. Diese sind nun Dank KODI und AddOns sehr einfach auf den heimischen Bildschirm zu zaubern. Hier dürften die größten Anreize die exklusiven Serien sein, die zeitgleich zur Ausstrahlung im PayTV zu empfangen sind. Aber auch der Bereich der Sport Events dürfte für den „Kunden“ illegaler Angebot ein Antrieb sein. Als Sahnehäubchen gibt es dann noch On Demand Filme und Serien wie bei der Vavoo-Box.

Dass es innerhalb der Piraterie immer schon parasitäre Modelle gab, das haben sogenannte Multihoster wie Smoozed gezeigt. Mit ihnen war es möglich, mehrere Filehoster zum Preis von einem zu erreichen. Auch hier befielen also Parasiten andere Parasiten.

Mit Angeboten wie der Vavoo-Box bekommt dieses Modell nun eine neue Dimension. Ob die angezapften Streaminghoster das so hinnehmen oder gegebenenfalls einschränken, wird sich zeigen. Deren Geschäftsmodell, das Ausspielen von Werbung, hat keinen Platz in der KODI-AddOn-Welt. Es ist durchaus denkbar, dass es den einen oder anderen Streaminghoster sogar in die Knie zwingt, denn ein Geschäft ohne Einnahmen dafür aber mit erheblichen Kosten, ist kein Geschäft. Das plötzliche Verschwinden von mehreren Hostern wie zum Beispiel Nowvideo, Auroravid oder Bitvid könnte sogar darauf hindeuten, dass Parasiten anderen Parasiten tatsächlich den Garaus gemacht haben.

 

Über den Autor: Volker Rieck ist Geschäftsführer des Content Protection Dienstleisters FDS File Defense Service. Rieck gilt in der Branche als ausgewiesener Experte für Piraterie und bloggt hin und wieder für Webschauder.de und Tarnkappe.info. Die Firma FDS arbeitet an regelmäßigen Studien zu Piraterie-Themen. Sie unterstützt außerdem Strafverfolgungsbehörden durch die Weitergabe der selbst erhobenen Daten.

"KODI: Welcome to Piracy 3.0", 1 out of 5 based on 9 ratings.

Mehr zu diesem Thema:

35 Comments


  • […] vergessen darf man den Trend in Richtung Streaming am heimischen Fernseher. Seit einigen Monaten sind die ganzen Erweiterungen für KODI schwer in Mode. Für den Filmgenuss wird zwar gerne der Streaming-Hoster in Anspruch genommen, […]

  • comment-avatar

    Metalhead32423


    Im Endeffekt eigentlich ganz einfach, solange die Film und Live-TV Industrie nicht umdenkt, wie es die Musikindustrie mit Spotify gemacht hat, wird es weiter illigale Angebote und Addons mit illegalem Inhalt geben, sowie Appz. Wer will schon fast 100€ im Monat für ein komplettes Sky Paket zahlen wo man bei illigalen Anbieter stabiles IPTV mit 6000+ Sendern bekommt, für 1 Jahr.

  • comment-avatar

    Rainer Ross


    Da merkt man ja, in welchen Kreisen gerade Du Dich bewegst Lars. Ich nutze die Vavoo Box komplett legitim als Mediacenter für mein Zuhause. Wenn du wirklich danach gehst, kannst Du das Internet und den Internet Browser auch für illegales Nutzen vorverurteilen. Es ist nunmal so, dass legale Produkte auch für was illegales missbraucht werden können – Google Chrome – bestes Bespiel. Aber dafür den den Namen Kodi oder auch Vavoo in den Dreck zu ziehen ist leider nicht gerade schön. Viel sinnvoller wäre es doch die Thematik mit dem Urheberrecht von einem komplett anderem Blickwinkel zu betrachten und nicht so wie es die Contentindustrie möchte. Es müssen einfach legale Alternativen folgen. Die Musikbranche hat es vorgemacht mit Spotify. Die Filmeindustrie muss da nachziehen. Das ist Fakt. Und jetzt Vavoo oder Kodi als die bösen Jungs darzustellen, halte ich wirklich sehr schwach Lars!!!

    • comment-avatar

      Du hast den Artikel bis zum Ende gelesen? Da steht ganz klar der Name das Autors. Nicht weil ich der Betreiber dieses Blogs bin heißt dass, das alle Beiträge von mir sind. Der ist von Volker Rieck…

      Im Artikel steht doch X Mal ganz klar drin, dass es nicht KODI ist, was kritisiert wird. Es sind die Erweiterungen dafür. Dein Vergleich mit einem Browser passt perfekt, weil es juristisch ganz genauso aussieht.

  • comment-avatar

    Tobias Sander


    Wundert mich nicht. Auch wenn man mit z.B. Sky Ticket für vermeintlich günstiges Geld Zugang zu Premium Inhalten abseits von Netflix & Co erhält, lässt der Kundendienst und die allgemeine technische Verfügbarkeit plus Stabilität dort mehr als zu wünschen übrig. Da sind die meisten illegalen Plattformen oft weit voraus. Ich glaube nicht, dass es da aktuell beim Kunden ums Geld geht, man lässt sich nur nicht gerne verarschen und das ist aktuell bei Sky einfach der Fall.

  • comment-avatar

    Wir haben den 1. Absatz des Artikels nochmals überarbeitet.

  • comment-avatar

    DAL


    Der Artikel, sofern man das schlecht recherchierte Stück Zeitverschwendung hier so nennen möchte, wartet nicht nur mit Falschinformationen sondern auch mit Polemik auf, die der Kodi-Community weiter schadet. Der Autor disqualifiziert sich als Experte, der hier einen Werbetext für Unbedarfte verfasst und es als Information tarnt. Sollen so Aufträge für sein Unternehmen generiert werden?

    KODi ist ein quelloffenes Mediacenter mit toller Community, die ein modulares System bieten wollen und deshalb von allen und jedem erweitert werden kann. Das es auch illegalen Content gibt kann man nicht bestreiten, diesen jedoch direkt mit KODi in Verbindung zu bringen ist Blödsinn und auf dem Niveau bekannter Schmierblätter im Printbereich.

    • comment-avatar

      Was genau stimmt denn nicht an dem Artikel? Da steht ganz explizit drin, dass man KODI natürlich auch für legale Zwecke benutzen kann. Ich sehe hier jede Menge Gemecker aber keinerlei sachlichen Argumente. Was genau stimmt denn nicht an dem Artikel?

      • comment-avatar

        DAL


        Es gibt keine klare Trennung zwischen KODi als legitimes Produkt zur Wiedergabe von Medien aller Art und Piraterie.

        Microsoft wird als ursprünglicher Hersteller angegeben, was die Ahnungslosigkeit des Autors bestärkt.

        Allein bei der Überschrift drehen sich mir die Fußnägel ein, da niemand abstreiten kann, dass KODi als Quelle des Übels dargestellt wird. Das ist in etwa so richtig wie dem VLC Illegalität vorzuwerfen, da man .m3u’s wiedergeben kann und das _auch_ für illegale Zwecke benutzt werden _kann_.

        Zugegeben, im Text wird auf Drittanbieter hingewiesen, die sich KODi für ihre Zwecke zunutze machen. Im Fazit kommen wieder Aussagen wie (sinngemäß) „Werbung hat keinen Platz in der KODi-Welt“.

        Reißerische Überschrift und reißerische Aussagen im Fazit – also in genau den Teilen, die der größte Teil der Leser tatsächlich konsumiert. Well played.

  • comment-avatar

    Daisenso


    Absoluter Schwachsinns Artikel. Wert des Inhalts 0%.

  • comment-avatar

    MBDthefirst


    Sau geil danke hab was dazu gelernt

  • comment-avatar

    Ari


    Ich gucke mit kodi mein Sat TV, gucke Amazon Prime und Netflix und höre Spotify. Alles bezahlt. Piracy 3.0? Wohl eger nicht. Nur ein sehr guter Mediaplayer nach meinem Geschmack.

  • comment-avatar

    Beleidigende Kommentare werde ich nicht freischalten. Die Arbeit könnt ihr euch sparen!

  • comment-avatar

    WatchHD


    Aber noch kurz an dieser Stelle! Danke für die Werbung! ;)

    Testline gibt es gerne auf Nachfrage via Ticket!

  • comment-avatar

    Sorry aber in Bezug auf Kodi ist das unrecherchierter Müll, der hier wiedergegeben wird.

    Wie bereits gesagt hat Kodi nichts mit Microsoft zu tun und ist an sich ein zu 100% legaler Medienplayer, wie auch VLC oder vergleichbare Programme.

    Kodi ist quelloffen, portabel und adaptiv an verschiedene Einsatzszenarien anzupassen – das kann Fluch und Segen zugleich sein.

    Dennoch bleibt es im Grunde „nur“ eine neutrale Abspielplattform für diverse Medienformate (die man im Grunde auch über andere Tools auf den heimischen PC oder TV bringen könnte).

    Für den nächsten Artikel lege ich dem Autor nahe, sich von der Funktion des Tools, über das er berichtet, _vorher_ zu informieren und mehr Energie in die Recherche, als in reißerische Artikel zu stecken, die sich im Nachhinein als „viel Rauch um nichts“ entpuppen.

  • comment-avatar

    Gumbo


    Was für ein Mist. Kodi ist also für das Sterben der Hoster und der Rechteinhaber gleichzeitig verantwortlich?

  • comment-avatar

    don


    Übelste Verleumdung.
    Wegen solchen Berichten wird Kodi irgendwann den Bach runter gehen.

    don,
    Admin bei den kodinerds.

  • comment-avatar

    Spacko 2000


    Selten so einen Stuss gelesen. Ist der „Artikel“ von Amazon gesponsert?

  • comment-avatar

    Steffen Cybert


    Kodi hat genau so viel mit „Piraterie“ zu tun, wie VLC, oder der Google Chrome oder das Betriebssystem, das dabei benutzt wird. Kodi ist ein Interface, das man um alle möglichen Medien erweitern kann. Nicht mehr und nicht weniger. Kodi begünstigt auch nichts, es ist einfach ein offener Standard mit dem man alles anzeigen kann. Kodi direkt mit illegalen Inhalten in Verbindung zu bringen sorgt nur dafür, dass es aus den Appstores, die es so gibt, fliegt.

  • comment-avatar

    Xilften


    Erstmal…, guter Artikel!

    (…)Möglicherweise ist KODI einer der Auslöser des derzeitigen Massensterbens bei den Streaming-Hostern.(…)

    Naja, da sehe ich mehr Netflix als „Auslöser“.

  • comment-avatar

    ig-88ms


    Was ist das denn für ein tendenziöser und schlicht falscher Mist?

  • comment-avatar

    gauda


    > Microsoft entließ sein XBMC bereits vor Jahren in die freie Open Source Wildbahn

    Dass XBMC ürsprünglich von Microsoft entwickelt worden wäre, stimmt nicht. Hier nachzulesen: https://kodi.wiki/view/History_of_Kodi

    • comment-avatar

      null


      Wo wird das behauptet?

      • comment-avatar

        gauda


        Der direkte Wortlaut wurde zwar inzwischen geändert, die Andeutung ist aber immer noch drin:
        > Das hätte sich Microsoft sicherlich auch nicht träumen lassen […]. Man entließ XBMC in die freie Open Source Wildbahn

        • comment-avatar

          Ich habe den Inhalt geändert nachdem klar war, dass Microsoft tatsächlich nicht für die Entstehung verantwortlich war. Es wurde diesbezüglich ja auch in einem anderen Kommentar eine Quelle angegeben.

  • comment-avatar

    TeeB


    Schöner Artikel, danke!

    Gibts weiter Infos zu Watch HD und der outlook.de Adresse?

    • comment-avatar

      WatchHD


      Es gab mal eine Email Addy diese wurde extra für Sobiraj eingerichtet weil Tarnkappe wohl der Content ausging!
      Diese wurde aber mit VPN und nur für den emailfluß mit Tarnkappe genutzt :D

      • comment-avatar

        Das ist nachweislich falsch, wie Du weißt. Belege liegen uns vor, nur als Info.

        Dazu kommt, dass ich nicht Volker Rieck bin. Er arbeitet auch nicht für uns, sondern für sein eigenes Unternehmen.

        • comment-avatar

          WatchHD


          Über Volker Rieck hab ich doch garnix erwähnt?!
          Versteh das nicht falsch :D

      • comment-avatar

        DEIN-IPTV-GOTT


        warum wird dafür extra eine email angelegt? die eigentliche sollte doch so oder so auch safe sein?

  • comment-avatar

    TeeB


    Schöner Artikel, danke!

    Gibts weiter Infos zu Watch HD und die outlook.de Adresse?

  • comment-avatar

    Schubi


    XBMC hat nichts mit Microsoft zu tun und stammt auch nicht von Microsoft Code ab, der damalige XBMP der hier wahrscheinlich gemeint ist entstand in der homebrew Szene. Siehe dazu z.B. die englische Wikipedia zu Kodi und Xbox Modia Player.
    Außerdem ist es zwar schön und gut eine Statistik über den Anteil der für Piraterie genutzen Kodi-Boxen zu haben, über die Nutzer von Kodi selbst und dem dortigen Anteil der Piraterie sagt das aber rein garnichts aus.

  • comment-avatar

    Marek Meier


    Ich nutze dafür einen Raspberry Pi 3+ mit Kodi+Premiumize+VPN. Man weiß ja nie.

    Stadium-Live war auch in die Fillerszene involviert und hat den Fillern seine Konten etc angeboten.

    Es ging vornämlich nicht um die Streams sondern um Geldwäsche und Fraud.


Leave a comment