Bei diesem Gastartikel dreht sich alles um einen Praxistest des Tools Aiarty Image Enhancer. Eine eingeschränkte Version gibt es kostenlos.
Ob altes Familienfoto, ein zu klein aufgelöstes Bild aus dem Internet oder ein Foto, das erst beim Zuschneiden an seine Grenzen stößt – es gibt viele Situationen, in denen einem Bild schlicht die nötige Auflösung fehlt. Besonders deutlich wird das beim Vergrößern: Details verschwimmen, Kanten werden unscharf und Pixel treten sichtbar hervor. Hier kommt die neue Aiarty-Version ins Spiel.
Hier kann KI-Upscaling einen deutlichen Unterschied machen. Statt vorhandene Pixel einfach größer darzustellen, analysieren moderne KI-Tools das Bild und rekonstruieren fehlende Details. Für diesen Praxistest haben wir Aiarty Image Enhancer verwendet. Die aktuelle Version bringt einige Verbesserungen mit, insbesondere bei der Gesichtsrestaurierung.
Doch wie gut funktioniert das in der Praxis? Und worauf sollte man beim Hochskalieren von Bildern achten? Wir haben es ausprobiert.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann Aiarty Image Enhancer hier kostenlos testen. Aktuell gibt es außerdem eine Lifetime-Lizenz mit 52 % Rabatt*.
Zu geringe Auflösung? Bilder einfach hochskalieren
Der offensichtlichste Grund für Upscaling ist eine zu geringe Auflösung. Das betrifft längst nicht nur alte Fotos. Auch ein modernes Bild kann an seine Grenzen kommen, wenn es stark zugeschnitten, für einen großen Ausdruck vergrößert oder auf einem 4K-Monitor dargestellt werden soll. Beim Hineinzoomen zeigt sich schnell, dass die vorhandenen Pixel nicht für mehr Details ausreichen.
Genau hier setzt KI-Upscaling an. Aiarty Image Enhancer unterstützt eine Vergrößerung um 2×, 4× und 8× sowie feste Ausgabeauflösungen wie 2K, 4K und 8K. Bei Bedarf lässt sich auch eine individuelle Auflösung festlegen. Unter Windows sind bis zu 32K, auf dem Mac bis zu 16K möglich.
Vor dem eigentlichen Upscaling bietet Aiarty außerdem einige grundlegende Bearbeitungsfunktionen. Bilder lassen sich beispielsweise auf ein vorgegebenes oder individuelles Seitenverhältnis zuschneiden, drehen oder spiegeln. Für einfache Anpassungen muss also nicht erst ein weiteres Bildbearbeitungsprogramm geöffnet werden.
Auch für den Druck geeignet
Wer Bilder nicht nur am Bildschirm betrachten, sondern auch ausdrucken möchte, kann bei Aiarty unter anderem TIFF, PNG, JPG und DNG als Ausgabeformat wählen. Zudem lässt sich die DPI-Zahl zwischen 72 und 1000 DPI einstellen.
Für Fotobücher, Poster oder Leinwanddrucke sind beispielsweise 300 DPI ein gängiger Wert für eine hochwertige Ausgabe. In Kombination mit einer ausreichend hohen Pixelauflösung lässt sich das hochskalierte Bild so gezielt für den Druck vorbereiten.
Nicht nur die Auflösung verbessern: Bild gleichzeitig optimieren
Ein Bild kann schließlich auch dann Probleme bereiten, wenn die reine Pixelzahl eigentlich ausreicht. Ein Foto kann beispielsweise stark rauschen, leicht verwackelt sein, unter Kompressionsartefakten leiden oder verblasste Farben aufweisen. Wird ein solches Bild einfach vergrößert, werden diese Schwächen meist noch deutlicher.
Aiarty kombiniert deshalb Upscaling mit verschiedenen Funktionen zur Bildverbesserung. Je nach Ausgangsmaterial und gewähltem KI-Modell lassen sich Rauschen und Bildkörnung reduzieren, weiche Kanten schärfen, fehlende Details rekonstruieren und Farben optimieren.
Dabei richtet sich die Software nicht nur an klassische Fotos. Auch Porträts, Landschafts- und Tieraufnahmen, Architektur, Anime-Bilder sowie KI-generierte Inhalte können damit bearbeitet werden.
Bildrauschen und Körnung reduzieren
Besonders bei hohen ISO-Werten, schlechten Lichtverhältnissen oder älteren Kameras fällt Bildrauschen auf. Wird ein solches Foto anschließend vergrößert, werden auch die störenden Pixel entsprechend größer.
Die KI-Modelle von Aiarty versuchen deshalb, störendes Rauschen von relevanten Bilddetails zu unterscheiden und gezielt zu reduzieren.
Unscharfe Kanten verbessern
Auch bei leicht unscharfen Fotos kann Aiarty versuchen, Kanten klarer darzustellen und schwer erkennbare Details wiederherzustellen. Das ist vor allem bei Bildern interessant, die grundsätzlich noch brauchbar sind, denen es aber an der nötigen Schärfe fehlt.
Farben feinabstimmen
Bei alten Fotos oder schlecht erhaltenen Digitalaufnahmen sind häufig auch die Farben verblasst. Hier geht es nicht nur um mehr Schärfe. Über Farb- und Kontrastanpassungen lässt sich das Bild insgesamt wieder etwas lebendiger wirken, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren.
In der aktuellen Aiarty-Version lässt sich die Stärke der Farbanpassung jetzt bis auf 100 % erhöhen – zuvor lag die Grenze bei 30 %. Dazu genügt ein Klick auf das kleine Symbol hinter der jeweiligen Option, um den Bereich von 30 % auf 100 % zu erweitern.

Unerwünschte Bildinhalte entfernen
Nicht immer ist mangelnde Schärfe das eigentliche Problem. Manchmal stört auch eine Person, ein Objekt, ein Logo oder ein anderes Element im Bild.
Mit KI-Entferner lassen sich solche Bereiche markieren und entfernen. Aiarty rekonstruiert anschließend den betroffenen Bereich passend zum restlichen Bild. Die Funktion lässt sich dabei mit den übrigen Optimierungswerkzeugen kombinieren.
Für kleinere Korrekturen muss das Bild somit nicht erst in ein separates Programm exportiert werden.
Verbesserte Gesichtsrestaurierung mit mehr Kontrolle
Eine der interessantesten Neuerungen der aktuellen Version ist die überarbeitete Gesicht-Retusche-Funktion. Gerade bei stark unscharfen oder niedrig aufgelösten Porträts reicht einfaches Nachschärfen oft nicht aus.
Aiarty bietet hier inzwischen deutlich mehr Kontrolle darüber, wie stark und auf welche Gesichter die Restaurierung angewendet wird.
Gesichter gezielt auswhälen
Bei einem Gruppenfoto sollen nicht zwangsläufig alle Gesichter gleich stark bearbeitet werden. In der neuen Version lässt sich die Gesichtsrestaurierung deshalb für jedes erkannte Gesicht einzeln aktivieren oder deaktivieren.

Stärke der Gesichtsrestaurierung anpassen
Auch die Intensität der Face Restoration lässt sich nun individuell einstellen. Dadurch kann man besser zwischen einem möglichst detaillierten Gesicht und einer natürlichen Hautstruktur abwägen.
Neue 2-Pass-Funktion
Neu ist außerdem ein 2-Pass-Modus für die Gesichtsrestaurierung. Dabei wird das Gesicht zunächst restauriert und anschließend in einem zweiten Durchlauf weiter verfeinert.
Das kann insbesondere bei stark beeinträchtigten Gesichtern helfen, bei denen ein einzelner Verarbeitungsschritt noch nicht genügend Details liefert.
So funktioniert das Upscaling mit dem Aiarty Image Enhancer
Der grundlegende Workflow ist schnell erklärt.
Schritt 1: Bild importieren
Einzelne Bilder lassen sich direkt importieren. Für die Stapelverarbeitung können auch mehrere Bilder oder ein kompletter Ordner hinzugefügt werden.
Schritt 2: KI-Modell und Upscaling-Stufe wählen
Anschließend wird ein passendes KI-Modell ausgewählt und die gewünschte Vergrößerung beziehungsweise Ausgabeauflösung festgelegt.
Schritt 3: Ergebnis prüfen und Einstellungen anpassen
Vor dem Export empfiehlt sich ein Vergleich mit dem Original. Je nach Ergebnis lassen sich beispielsweise die Stärke, Farben oder die Gesichtsrestaurierung nachjustieren.
Schritt 4: Einzelbild oder Stapel exportieren
Passt das Ergebnis, kann das Bild exportiert werden. Bei größeren Bildsammlungen übernimmt die Stapelverarbeitung mehrere Dateien auf einmal.
Neu ist außerdem die Option „In Originalordner exportieren“. Ist sie aktiviert, speichert Aiarty die bearbeiteten Bilder automatisch im selben Ordner wie die Originale. Die Auswahl eines Zielordners entfällt damit.
Praktische Tipps für bessere Upscaling-Ergebnisse
01. Verschiedene KI-Modelle ausprobieren
Es gibt kein Modell, das bei jedem Bild automatisch das beste Ergebnis liefert. Wir haben beispielsweise ein bei hoher ISO-Empfindlichkeit aufgenommenes Foto mit deutlich sichtbarem Farbrauschen getestet. Nach der Beschreibung der Modelle wäre Real-Photo zunächst eine naheliegende Wahl gewesen. Im Praxistest lieferte allerdings AIGCsmooth das überzeugendere Ergebnis.
Es lohnt sich daher, bei schwierigen Motiven verschiedene Modelle in der Vorschau miteinander zu vergleichen.
2. Stärke an das Bild anpassen
Mehr ist nicht automatisch besser. Eine zu hohe Stärke kann zwar Details stärker hervorheben, gleichzeitig aber einen künstlichen oder überbearbeiteten Eindruck erzeugen.
Gerade bei Porträts und realistischen Fotos wirkt eine moderate Einstellung häufig natürlicher als die maximal mögliche Schärfe.
3. Upscaling-Stufe mit Bedacht wählen
Aiarty erlaubt auch starke Vergrößerungen um 4× oder 8×. In unseren Tests erwies sich jedoch 2× Upscaling häufig als guter Kompromiss zwischen zusätzlichen Details, natürlicher Textur und Verarbeitungsgeschwindigkeit.
Wer ein besonders großes Bild benötigt und mit einer direkten 4×- oder 8×-Vergrößerung nicht zufrieden ist, kann stattdessen schrittweise vorgehen: zunächst 2× hochskalieren, das Ergebnis prüfen und anschließend bei Bedarf nochmals um 2× vergrößern.
4. HDR nur bei unterstützten Geräten aktivieren
Die HDR-Option kann den Helligkeitsumfang und die Bildwirkung verbessern. Sie sollte allerdings nur aktiviert werden, wenn Display, Software und der weitere Workflow HDR unterstützen. Andernfalls kann das Ergebnis anders aussehen als erwartet.
Für normale Webinhalte, Social Media oder herkömmliche Drucke ist eine SDR-Ausgabe häufig die bessere Wahl. Daher empfiehlt es sich, das Ergebnis vor dem Export noch einmal zu prüfen.
Warum Aiarty Image Enhancer?
Auf dem Markt gibt es inzwischen zahlreiche Tools zum Hochskalieren von Bildern. Was spricht also für Aiarty? Einige Punkte fallen dabei besonders auf.
Natürlich wirkende Ergebnisse
Aiarty rekonstruiert mit seinen KI-Modellen Bilddetails, anstatt die vorhandenen Pixel lediglich zu vergrößern. Über die einstellbare Stärke lässt sich dabei gut kontrollieren, wie stark das Bild verändert wird.
Hohe Auflösung und Druckunterstützung
2K, 4K, 8K und individuelle Auflösungen werden unterstützt. Unter Windows sind bis zu 32K, auf dem Mac bis zu 16K möglich. Zusammen mit den DPI-Einstellungen eignet sich Aiarty damit sowohl für digitale Inhalte als auch für Druckprojekte.
Unterschiedliche KI-Modelle
Nicht jedes Bild braucht dieselbe Bearbeitung. Aiarty bietet deshalb verschiedene Modelle für unterschiedliche Motive und Bildtypen, darunter Fotos, Porträts, Low-Light-Aufnahmen, Anime und KI-generierte Bilder.
Einstellbare Optimierung
Die Intensität der Bildoptimierung lässt sich individuell anpassen. Das ist besonders bei Porträts hilfreich, bei denen die neue Gesichtsrestaurierung mehr Kontrolle über Details und Hautstrukturen ermöglicht.
Lokale Verarbeitung und Datenschutz
Nach dem Download der benötigten KI-Modelle verarbeitet Aiarty die Bilder lokal auf dem eigenen Rechner. Die Fotos müssen also nicht für die eigentliche Verarbeitung in eine Cloud hochgeladen werden – ein Vorteil bei privaten oder sensiblen Aufnahmen.
Stapelverarbeitung
Wer größere Bildsammlungen bearbeiten möchte, kann die Stapelverarbeitung nutzen und mehrere Dateien gleichzeitig optimieren.
CPU-Unterstützung, GPU deutlich schneller
Aiarty kann auch auf der CPU ausgeführt werden. Eine leistungsfähige GPU beschleunigt die Verarbeitung jedoch deutlich – insbesondere bei hochauflösenden Bildern oder größeren Bildmengen.
Fazit: Bilder ohne Qualitätsverlust hochskalieren – geht das?
Ganz ohne Kompromisse lässt sich ein Bild nicht beliebig vergrößern. Fehlen im Original wichtige Bildinformationen, muss auch eine KI rekonstruieren, wie die fehlenden Details vermutlich ausgesehen haben.
Entscheidend ist daher nicht, ob tatsächlich „neue“ Informationen erzeugt werden, sondern ob das Ergebnis plausibel, natürlich und praktisch nutzbar aussieht.
Genau hier spielt Aiarty Image Enhancer seine Stärken aus. Die Software kombiniert KI-Upscaling mit Rauschreduzierung, Schärfung, Detailrekonstruktion, Farbanpassung, Gesichtsrestaurierung und der Entfernung unerwünschter Bildelemente.
Besonders die überarbeitete Gesichtsrestaurierung bietet in der aktuellen Version mehr Spielraum. Die anpassbare Stärke, die individuelle Auswahl einzelner Gesichter und der neue 2-Pass-Modus ermöglichen eine deutlich gezieltere Bearbeitung von Porträts.
Für regelmäßige Aufgaben wie das Vergrößern zugeschnittener Fotos, die Restaurierung alter Aufnahmen, die Vorbereitung von Bildern für den Druck oder die Bearbeitung größerer Bildsammlungen bietet Aiarty einen unkomplizierten Desktop-Workflow. Wer die Software selbst ausprobieren möchte, kann die kostenlose Testversion von Aiarty Image Enhancer testen.
Wer Aiarty regelmäßig nutzen möchte, erhält derzeit außerdem die Lifetime-Lizenz mit 52 % Rabatt*. Damit sind sämtliche Funktionen sowie zukünftige Updates abgedeckt.
Hinweis: Wir haben für die Veröffentlichung dieses Gastartikels zum Thema „Bilder ohne Qualitätsverlust hochskalieren: Was die neue Aiarty-Version bietet“ eine Kompensation* erhalten. Damit finanzieren wir unsere Kosten, um euch an 365 Tagen im Jahr neue Interviews und News präsentieren zu können. Würden wir ausreichend viele Spenden erhalten, dann müssten wir darauf nicht zurückgreifen.
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