Crimenet.biz nach einer Woche Downtime wieder da

crimenet.biz cnw
Der illegale Untergrund-Marktplatz Crimenet.biz ist nach einer Woche Downtime wieder verfügbar. Nach eigenen Angaben wurde man Opfer von DDoS Angriffen. Zum Wohl der Händler wurde angekündigt, die Laufzeit ihrer Verkäufe zu verlängern, damit diese wegen der technischen Probleme nicht automatisch in Verzug geraten.

In der deutschsprachigen Underground Community Crimenet.biz ging für fast eine Woche gar nichts mehr, die Webseite war trotz des Schutzes von Cloudflare nicht erreichbar. Kürzlich ging der Nachfolger vom Crime Network wieder ans Netz. Administrator Zeroday kündigte an, er schlage den Vendoren (Händlern) kostenlos sechs Tage Laufzeit auf, damit diese ihre Termine fristgereicht einhalten können. Die Laufzeit soll nach erfolgter Meldung von den Betreibern eigenhändig addiert werden.

Ungeklärt ist bislang, wer tatsächlich für die DDoS-Angriffe verantwortlich ist. Laut dem Posting des Admins waren „größere Mächte am Werk„, deren Namen nicht genannt werden. Unbekannt ist bisher auch, auf Basis welcher Informationen die letzte deutschlandweite Durchsuchungs-Welle lief. Nach eigenen Angaben bezog sich die Polizei bei ihren Ermittlungen auf die Ergebnisse des Crimenetwork-Busts im Mai des vergangenen Jahres. Andere Gerüchte aus dem Untergrund besagen, angeblich sollen die Behörden den CNW-Nachfolger als Honeypot nutzen, um die Daten für die nächste Razzia zu erheben. Dieses Gerücht kann naturgemäß weder dementiert noch offiziell bestätigt werden.

Zumindest kann man im Vergleich zu Fraudsters.to in etwa die doppelte Menge an Seitenzugriffen generieren. Die restliche Konkurrenz wie etwa Underground.to etc. im deutschsprachigen Bereich liegt weit abgeschlagen dahinter. Das sagt natürlich nichts über den Gesamtwert der Verkäufe pro Monat aus.

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Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

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2 Kommentare

  1. UT sagt:

    hoffentlich sind die auch bald down , wie die voll pfosten von (Fraudsters der klappstuhl verein)

  2. Anon Ym sagt:

    Dann lieber im Darknet bestellen. Hat man mehr davon.

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