Technitium DNS: Der Geheimtipp unter den Adblockern


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Technitium DNS als Adblocker und so viel mehr! So blockierst du Werbung und Tracking auf DNS-Ebene. Mehr Speed, besserer Datenschutz und mehr Kontrolle? Wir sagen dazu gleich 3x JA!

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Vielen Dank an den Autor dieser fünfteiligen Test-Reihe!

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Hallo, eine Frage bleibt mir dann doch. Kann ich wie im PiHole für verschiedene Clients/Subnetze verschiedene blocklisten verwenden?

LG

Ich habe das leider nicht getestet, sorry. Rein technisch gesehen sollte möglich über die DNS Zones, bin der Meiung es in deren Forum gelesen zu haben

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Man könnte z.B. für die jeweiligen Subnetze, eine Reverse Lookup Zone erstellen. Das macht man ja auch bei anderen Spam-Filterungen. Für die finale Verwaltung bestimmt eine Erleichterung!
Im DNS-Server MUSS aber ein Pointer-Eintrag (PTR) dazu für die einzelnen Zonen jeweils eingetragen werden, um die Auflösung am Ende hinzubekommen!

SOA-Eintrag ist ebenfalls wichtig bei der Zonen-Definition…
:wink:

Ich weiß nicht so Recht. Performance ist tatsächlich mega aber die Bedienung finde ich im Vergleich zu PiHole viel schlechter, eher was für absolute Profis die jeden Tag mit Netzwerken arbeiten. Mal eben aus nem Querylog eine Domain freigeben findet man nicht auf die schnelle. Auch fehlt mir die Möglichkeit mit wenigen Klicks die Filterung zu blockieren. Aber ist ja bekanntlich alles Geschmackssache.

ja gut, unbestritten stimmen deine Kritikpunkte. Aber man gewöhnt sich an die 5 Klicks um im Query Log eine Webseite freizugeben.

Magst du mir auf die Sprünge helfen?
Ich finde einen ausführlichen Querylog nicht - bevorzugt noch nach Device gefiltert.
Ich muss für das Notebook meiner Frau für das Home Office VPN einiges freigeben und ich bekomme Whiteliste aus der PiHole nicht exportiert.
LG

Ui/logs/querylog ist es bei mir und dann nach blocked filtern z.B.

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Hallo, möchte jetzt auch gern mit Technitium anfangen auf meinem Pi 4.

Habe mir jetzt eine Anleitung von Claude erstellen lassen.

Kann ich das so übernehmen, oder gibts da irgendwas zu beachten?
Vielleicht kann ja mal jemand drüberschauen. Danke schön
RaspberryPi Technitium Unbound Nextcloud Anleitung 2.pdf (503,6 KB)

Katastrophe. Nutze das so bitte nicht. Unbound und Technitium beißen sich, Technitium selber kann als rekursive DNS agieren, warum zur Hölle dazu unbound. Ich würde das ganze auch mit dietpi machen und nicht mit nextcloudpi.

Kann ich nur zustimmen - zweimal DNS in einem Abfrageverlauf kann ja nur früher oder später zu eklatanten Auflösungsfehlern führen! Dann braucht man sich auch keine Gedanken über Ads mehr zu machen, da keine Internetverbindung möglich ist…
:wink:

Ergänzend zum oben gesagten, möchte ich nur erwähnen, dass ich so eine Anleitung nicht von einer KI zusammenstellen lassen würde.

Gerade für solche Standard-Projekte gibt es genügend Anleitungen im Internet, welche von Menschen erstellt und auch geprüft worden sind. Meiner Meinung nach wesentlich sinnvoller.

Für ein paar grundsätzliche Fragen über DNS oder auch nachträgliche spezifische Fragen zur Installation kann KI natürlich schon hilfreich sein.

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Das kann man so nicht sagen. Das ist eine DNS Kaskade und eigentlich oft der Fall.

  • Lokaler Resolver → ISP DNS → Root Server
  • Lokaler Resolver → Quad9 → Root Server
  • Lokaler Resolver → Pihole → DNS auf Router → Externer DNS Provider → Root Server

Wenn es richtig konfiguriert ist, kann man beliebig kaskadieren, auch wenn es nicht immer Sinn macht.

Beim mir ist es:
Local → PiHole → Bind9 → Root
oder wenn die Filterung nicht nötig ist:
Local → Bind9 → Root

Genau deshaln wurde die Anleitung der Tarnkappe halt nicht von KI erstellt sondern mit Köpfchen. Unbound mit Technitium DNS, sowas zu lesen macht mich wahnsinnig. Technitium Blanko kann alles und braucht nichts anderes wie ein wesentlich schlechteres unbound zur Ergänzung.

Es gibt 13 Root-Nameserver, die per Anycast die Anfragelasten verteilen. Inklusive dieser Instanzen existieren momentan knapp 1900 Root-Server! Der Begriff „Root“ sollte wohl darauf hindeuten, woher letzten Endes alle Anbieter ihre DNS-Informationen her beziehen! :wink:

Eine DNS-Kaskade (auch DNS Chaining / Forwarder-Kaskade)
ist in den meisten Fällen nicht sinnvoll und wird in professionellen Netzwerken vermieden. Sie führt zu unnötigen Latenzzeiten, verringert die Zuverlässigkeit und kann Sicherheitsrisiken bergen. Ist im Übrigen auch Stoff der FiSi-Ausbildung zur Zwischenprüfung!

Nicht sinnvoll, weil…

  • Höhere Latenz (Langsamer): Jeder Zwischenschritt (Hop) in der Kaskade fügt Zeit hinzu. Das führt dazu, dass Webseiten langsamer laden, besonders bei der ersten Anfrage.
  • Geringere Ausfallsicherheit (Single Point of Failure): Fällt ein Server in der Kette aus, schlägt die gesamte Namensauflösung fehl. Die Komplexität erhöht das Risiko von Fehlkonfigurationen.
  • Sicherheitsrisiken: Miskonfigurierte DNS-Forwarder können für DNS-Spoofing oder Amplification-DDoS-Angriffe missbraucht werden.
  • Unvorhersehbares Verhalten: Mischen von DNS-Servern (z.B. Google und Quad9) in einer Kaskade führt dazu, dass Funktionen wie Blocklisten oder DNSSEC nicht konsistent arbeiten.

Sorry, aber das musste nunmal raus bei mir!
:wink: :laughing:

Ok, wollte jetzt deswegen hier keinen stress machen. Wie fange ich dann einfach an , wenn ich Technitium und nextcloud auf meinem Pi 4 aufsetzen möchte. Welche Anleitung am besten befolgen. Danke schön

Du hast vergessen, außer wenn gecached ist fällt nichts aus

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Nutze dietpi mit deren nextcloud variante und technitium einfach mit dem sh installer von der webseite. Wenn du nedtcloud ins internet freigeben willst am besten mit funnel über tailscale und keinen offenen Port im Router

WER BACKUPS MACHT, IST FEIGE…!

:joy:

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