EU plant Tempo-Bremse mit Satellitentechnik


Kommentare zu folgendem Beitrag: EU plant Tempo-Bremse mit Satellitentechnik

Die Tempo-Bremse könnte alle Neufahrzeuge überwachen und die Geschwindigkeit zu regulieren. Kritiker halten das für sehr gefährlich.

endlich mal ne Anwendung für 5G :smiley:

Autofahrer fühlen sich also bedroht, wenn sie auf gemeingefährliches Fehlverhalten hingewiesen werden oder es verhindert wird. Tempolimit auf 130 und Autos verbindlich darauf drosseln, wäre als erster Punkt sehr einfach umzusetzen. Wenn Technik Verkehrstote verhindern kann, muss sie eingeführt werden.

Ich verstehe nicht wie der Staat einerseits mehr Verantwortung an die Bürger selbst zurück geben will wie bei der Rente und gleichzeitig null Vertrauen in die eigenen Bürger hat und diese am liebsten immer und überall bevormundet und kontrolliert.

Das reicht jetzt langsam mit dieser Salamitaktik mit der der Staat sich immer mehr Befugnisse gibt mit denen er immer massiver unsere Grundrechte abschaffte.

Genug ist genug.

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Da kannst du aber genausogut sagen wir drosseln auf 100.
Und dann kommt der nächste wir drosseln auf 80.
usw.
Je weniger desto weniger Tote. :dizzy_face:

Auf deutschen Autobahnen ist bereits meist Limit auf 130 und weniger. Das ganze ist eine Scheindiskussion.

Die Idee mit Satellit ist eher ein Witz. Hier funktionieren noch nichtmal die vorhanden elektronischen Leithilfen zuverlässig.

Was leider kein Witz ist ist der ständige Ausbau der Kontrolle des Bürgers. Wenn wir dein Auto orten, wissen wir auch wo du bist.

Einerseits ist das Verhalten der Fahrer natürlich statistisch erwiesen ein häufiger Grund für vermeidbare Unfälle. Insbesondere bei Autounfällen wird meist nicht nur der Fahrer verletzt, sondern Unbeteiligte ebenso. Die ständige Unaufmerksamkeit erzeugt hohe Kollateralschäden. Dazu tragen aber die KFZ-Hersteller mit ihren ganzen Spielereien auch selbst bei. Wenn das Entertainment-System in der Fahrzeugausstattung den höchsten Stellenwert hat und man als erstes versucht, die Software so zu hacken, dass man auch beim Fahren die aktuelle Netflix-Serie bingen kann, dann läuft was gewaltig schief. Trotz hoher Strafen fährt gefühlt jeder zweite immer noch mit dem Smartphone in der Hand. Es wird rücksichtslos gefahren, zu schnell, ohne zu blinken, man überholt rechts, und das alles hauptsächlich, weil die Strafen dafür immer noch ein Witz sind und die Polizei auf der Straße zu wenig Präsenz hat, weil kaputtgespart. Auf der Autobahn kommen LKW-Fahrer hinzu, die weder Ruhezeiten noch Tempolimits noch Mindestabstand einhalten, die beim Fahren Zeitung lesen oder auf dem Tablet spielen, und deren Fahrzeuge eigentlich längst auf den Schrott gehören. Was nützt uns der TÜV, wenn ein Großteil der Fahrzeuge auf unseren Autobahnen niemals eine Plakette bekommen würde, aber auch keine braucht, weil nicht in D zugelassen?
Auch die Entwicklung von Hardware-Knöpfen hin zu Touchscreens, mit denen die Hersteller eine Menge Kosten einsparen, nimmt Aufmerksamkeit von der Straße weg - wo man früher die gewünschte Funktion ggf. auch blind bedienen konnte, fühlbare Knöpfe sind bislang das einzige, was das ermöglicht. Zum Glück geht zumindest dieser Touch-Trend wieder zurück.
Die Politik ist gegenüber denen, die vor Autofahrern besser geschützt werden sollen, in der Pflicht, entsprechende Spielregeln einzuführen. Dass die Autos diese Überwachung selbst leisten, macht es dem Gesetzgeber einfach, denn dann braucht man nicht so viel Überwachung außerhalb. Dass es viele Fehlalarme gibt, wird billigend in Kauf genommen.
Leider geht diese Regulierungswut auf Kosten derer, die freiwillig vernünftig Auto fahren und sich von den diversen schwer bis gar nicht abschaltbaren Assistenten genervt fühlen. Ältere Autos, die so etwas noch nicht haben und auch nicht nachrüsten müssen, kann man immer mehr mit der Lupe suchen, aber sie werden auch durch immer härtere Schadstoffgrenzwerte bedroht. Nicht nachhaltig, aber politisch opportun und für die Hersteller eine Goldgrube.
Solange man sich das als Verbraucher bieten lässt, oder gar für 10 Euro weniger Versicherungsprämie eine Black Box installiert, die das Fahrverhalten in jeder Sekunde überwacht, wird sich daran wenig ändern. Es fehlen am Markt aber auch die Alternativen, da ohne Einhaltung der ganzen Neuwagen-Regelungen durch die EU nun mal die Zulassung nicht erteilt wird. Ich wette, dass man eine messbare Abwanderung hin zu einfacheren Neuwagen hätte, wenn diese noch erlaubt wären.
Ist also logisch, warum das alles passiert. Industrie und Politik Hand in Hand gegen die Verbraucher, hinter dem Feigenblatt des Schutzes derer, die nicht im Auto sitzen. Dass die ganzen Schutzmaßnahmen nicht viel helfen, sieht man regelmäßig daran, dass auch blitzneue Autos in schwere Unfälle verwickelt werden oder diese sogar verursachen. Auf der anderen Seite gibt es angeblich in der Statistik immer weniger Verkehrstote. Das würde ich aber eher dem verbesserten physikalischen Schutz der Autoinsassen durch stabilere Kabinen, mehr Airbags und bessere Rückhaltesysteme zuschreiben als den Nerv-Assistenten… vielleicht auch noch den zunehmenden immanenten Tempolimits durch Baustellen, Straßen- und Brückenschäden, Lärmschutzmaßnahmen etc., am Ende jeder liest die Statistiken so, wie es ihm gerade passt.

Also das Thema finde ich ist ein „EU“ Sommerlochthema…
was sich nicht nie umsetzen lassen lässt…
WARUM AUCH?

Würde nur für „Neuwagen gelten“ ab wieviel PS/KW ?
Es müssten jahrelange Erfahrungen gesammelt werden…
Wie schnell und gut ist die Satellitentechnik ?

DA SIND SOVIELE FRAGEZEICHEN, DAS WIRD NIX…
ABER die EU hat noch viele Aufgaben die weitaus dringlicher sind!
Von dem „Satellitenfunk“ um Autos auzubremsen werden wir nie was hören.
Kommt also in die Akte: Gewollt aber nicht umsetzbar - Laber Rhabarber Ordner

Aber noch zu folgenden Thema was ich derzeit im „Hintergrund“ höre…

  1. Die SCHUFA nutzt bzw. archiviert „alte“ Datenbanken !!!
    https://netzpolitik.org/2026/daten-skandal-schufa-speichert-alte-datensaetze-ueber-millionen-von-menschen/

  2. Die USA haten einen Ransom-Malware Verteiler zu 70 Monaten Gefängnis verdonnert…
    https://www.heise.de/news/Betruegerischer-Ransomware-Verhandler-muss-70-Monate-ins-Gefaengnis-11363745.html

Bei Bedarf würde das System das Fahrzeug auf die zugelassene Höchstgeschwindigkeit reduzieren. Kurzfristig könne der Fahrer dies noch beeinflussen, beispielsweise um kurz zu überholen, längerfristig würde man aber nicht mehr so schnell fahren können, wie man möchte.

Das Ganze ist mir schon für ein „Sommerloch-Thema“ einfach zu dämlich! Warum solche wichtigen Ressourcen wie Satelittenkommunikation verschwenden, wenn man den gleichen Effekt im Steuergerät des KFZ programmieren könnte?

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Sehr richtig, aber das eigentliche Problem sind doch solche Leute:

Wer so dumm ist, diesen Überwachungsfaschismus auch noch schön zu reden, dem kannste nicht mehr mit Argumenten beikommen. Bei denen zählt nur noch Ideologie. Auch wenn du hundert Mal das gute alte „Wer die Freiheit zugunsten von Sicherheit aufgibt, wird am Ende beides verlieren“ aufsagst.

Deutschland bzw. Europa hat schon jetzt eine sehr geringe Anzahl an Verkehrstoten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verkehrstoten

Dieses ganze, von der EU Gemachte ist doch nur wieder eine weitere Gängelung, um den Leuten erneut auf den Sack zu gehen und noch mehr zu regulieren und zu kontrollieren.

Zusätzlich zur Überwachung des Fahrers nun auch noch die Begrenzung … Als Nächstes dann die Fahrerkarte für Pkw? Oder man muss den Ausweis in einen Schlitz stecken? Und bei Vergehen wird dieser sofort geschreddert?

Irgendwann entscheidet dann Ursula, eine Frau, die nicht direkt von der Bevölkerung gewählt wurde, aber offenbar überall das Sagen hat, wer wann wohin fahren darf, und wer nicht.

Und solche Leute wie @sascha_mueller machen das Ganze nur noch schlimmer.

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Wieso regt sich eigentlich niemand darüber auf, dass diese extrem „wichtige“ Nachricht für europ. Autofahrer, von der britischen „Bild-Zeitung“ (DailyMail) rausgegeben wurde. Ein Schelm, der dabei denkt, dass es nur eine Nachricht für wankelmütige Brexit-Befürworter wäre, da deren Luft momentan in GB doch recht dünn wird!
Denn in erster Instanz wäre diese „Schlagzeile“ den Inselaffen wohl eher egal, da sie es einfach nicht betrifft…

Das stimmt so nicht ganz, was bei der Originalquelle auch drin steht.

Ob die Autobauer diese Modifikation mit Ausnahme Lenkrad rechts statt links mitmachen werden, steht laut der Daily Mail noch in den Sternen. Billiger wäre es, die Pkws baugleich wie innerhalb der EU herzustellen.

Ja und…kann man doch problemlos! Nur ob diese Funktion dann auch in GB aktiviert würde, steht doch auf einem ganz anderen Blatt…

Ja gut, klar, GB ist halt kein EU-Land mehr, ist schon richtig.