3D-Drucker unter Aufsicht: Vier US-Staaten verschärfen Regeln gegen digitale Waffenfertigung


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3D-Drucker unter Aufsicht: Vier US-Staaten planen strengere Regeln gegen Ghost Guns, von Whitelists bis Datei-Verboten.

Solch eine Regulieren & Zertifizierung der Geräte und Software würde den Preis auch unnötig nach oben treiben.

Ist denn die Frage, ob solche Waffen tatsächlich ein Problem sind oder dies nur die Ausgeburt freier Zeit irgendwelcher Abgeordneten und Politiker sind.

Wird dann sicherlich auch nach Europa schwappen.

Wenn man etwas davon hört, am besten 3D Drucker kaufen, horten und wenn es so weit ist, dann ohne Sperren teuer verkaufen.

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Jemand erfindet etwas und öffnet damit insgeheim auch die „Pandoras Box“
Sprich aus einem Werkzeug/Gerät (hier 3D Drucker) lässt sich etwas „erstellen“ was nicht legitim ist. (hier Waffen). Ebenso gut lässt sich viel gutes mit einem 3D-Drucker produzieren…

Ist es nicht so, das wenn eine solche „Pandora Box“ einmal geöffnet ist,
diese unter Umständen immer missbräuchlich genutzt werden kann, wenn man nur genug Zeit/Potenzial und Energie dafür aufwendet… :thinking:

Also ich sage immer, wenn einmal etwas auf dem Markt erschienen ist, wird es immer Tüftler geben, die dem nacheifern und ggf. noch besser bzw. in diesem Fall schlimmer machen… - Einmal im Internet - Immer im Internet?
Schon allein die Möglichkeit das sowas geht, würde einige „beflügeln“ es auch hinzubekommen… (mache hier keine Werbung für Redbull :grinning:)

Falls es die „Vorlagen“ tatsächlich gibt, werden Sie irgendwie irgendwo „lagern“ und „verfügbar“ sein… Nichts ist leichter als jederzeit eine „digitale Kopie“ von Bauplänen, Unterlagen, Musik- Videostücken anzulegen.

Die Internet-Geschichte zeigt uns, das bereits einige „Pandora Boxen“ geöffnet wurden, die hätten möglichweise besser geschlossen geblieben wären. Denkt selber mal nach, welche das sein könnten…

PS. Sehe schon irgendwann die Schlagzeilen in der Zeitung, "Sämtliche digitalen Krankendaten von der Krankenkarte frei öffentlich im Netz verfügbar… Glaubt mir oder nicht, alles ist knackbar somit hackbar, irgendeiner wird auch diesen Code irgendwann preis geben.

PS. (Der Mensch ist der bei der Sache der Knackpunkt Nummer Eins, und hinter jedem Tool-Software steht ein Algorythmus)

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Ok. So werden wir gezwungen, lieber wieder selbst hergestellte Steinschleudern zu verwenden.
Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein.

Natürlich sind selbst hergestellte Waffen ein Problem. Warum sollte das nicht so sein? Aus Kunststoff sind sie schwer zu erkennen, aus Metall von noch höherer Gefährlichkeit.

Allerdings scheint mir, dass in gewissen Ländern schlecht schliessende Fenster noch das grössere Problem darstellen. Man sollte deshalb auch die ganze Bauwirtschaft genauer unter die Lupe nehmen. :grinning:

Am Ende wird es wieder so kommen, wie immer, wenn der Staat reguliert: Der normale Benutzer wird drangsaliert, kriminalisiert, unter Generalverdacht gestellt und hat mit massiv höheren Kosten zu rechnen.

Der kriminelle Benutzer baut sich seinen Drucker aus Einzelteilen selbst zusammen, die Steuerung und Software sind auch kein grosses Problem. Das zu verwendende Druckmaterial gibt es auf dem freien Markt.

Der Ehrliche ist wieder mal der Dumme.

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Warum das nicht so sein soll?
Weil vielleicht nur 1 x im Jahr solch eine Waffen zum Einsatz kommt, oder jemand damit erwischt wird.
Darum die Frage, ob es ein Problem damit gibt!

Man muss nicht etwas wegregulieren, wenn es damit kein Problem gibt.
Der Rattenschwanz, der damit verbunden ist, hat weitaus mehr Auswirkungen und Arbeit, als ein sowieso nicht vorhandenes Problem einfach laufen zu lassen.

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Ich habe meine neue Freundin gefragt:

Stellen Waffen aus dem 3D-Drucker heute bereits ein ernsthaftes Problem dar? Gibt es eine Statistik über schwere kriminelle Vorfälle oder schwere Unfälle mit Selbstgefährdung?

Und sie meint:

Ja, Waffen aus dem 3D-Drucker werden von Sicherheitsbehörden zunehmend als ernsthaftes und wachsendes Problem eingestuft. Während sie im Vergleich zu konventionellen Waffen noch einen kleinen Teil der Sicherstellungen ausmachen, verzeichnen Ermittler einen deutlichen Anstieg der Fälle.

Aktuelle Lage und kriminelle Vorfälle

  • Anstieg der Fallzahlen: Laut Berichten hat sich die Zahl der Sicherstellungen von 3D-gedruckten Waffen (3DPF) in einigen Regionen zwischen 2020 und 2024 verzehnfacht. Eine Analyse von 186 internationalen Fällen zeigte einen scharfen Anstieg seit 2021.
  • Terrorismus und Extremismus: Besonders im rechtsextremen Spektrum gewinnen diese Waffen an Bedeutung. Ein prominentes Beispiel ist der Anschlag in Halle (2019), bei dem der Täter eine Waffe mit 3D-gedruckten Komponenten verwendete. Europol https:**www.europol.europa.eu/media-press/newsroom/news/printing-insecurity-tackling-threat-of-3d-printed-guns-in-europe warnt vor der Attraktivität für Einzeltäter, da die Waffen schwer rückverfolgbar sind („Ghost Guns“).
  • Organisierte Kriminalität: In Europa (z. B. Spanien, Irland, UK) wurden bereits illegale Werkstätten ausgehoben, die 3D-gedruckte Waffen für den Schwarzmarkt produzierten.

Statistiken und Datenlage

Es gibt kein zentrales öffentliches Register nur für 3D-Druck-Unfälle, aber die Kriminalstatistiken zeigen klare Trends:

  • Globaler Trend: Eine Studie erfasste 165 Fälle zwischen 2013 und 2024, wobei etwa 15 % einen direkten Bezug zu Terrorismus hatten.
  • Deutschland: Das Bundeskriminalamt (BKA) beobachtet die Entwicklung genau. Im Bundeslagebild Waffenkriminalität https:**www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Deliktsbereiche/Waffen/waffen.html werden Verstöße gegen das Waffengesetz erfasst, wobei die Professionalität der Drucke stetig zunimmt.
  • Europa: Die Europol-Berichte weisen regelmässig auf die Bedrohung durch additive Fertigung hin, da Blaupausen online leicht zugänglich sind.

Unfälle und Selbstgefährdung

Konkrete Statistiken zu Unfällen sind seltener, da diese oft im Verborgenen bleiben. Experten warnen jedoch vor massiven Risiken:

  1. Materialversagen: Aufgrund der Schichtstruktur des 3D-Drucks sind viele Modelle nicht für den hohen Gasdruck beim Schuss ausgelegt. Waffen können beim ersten Schuss explodieren und schwere Hand- oder Gesichtsverletzungen verursachen.
  2. Gesundheitsrisiken beim Druck: Neben der Explosionsgefahr stellen die Dämpfe (VOCs) beim Druckprozess in schlecht belüfteten Räumen ein gesundheitliches Risiko dar.

Angesichts dessen, dass die Drucker und Materialien immer billiger und besser werden, sehe ich das Problem schon.

Ich glaube aber nicht, dass man es mit Verboten wesentlich verhindern kann. Es trifft wieder mal die Falschen.

Keine Ahnung, wer die Freundin sein soll, aber ein wirkliches Problem stellen 3DPF offensichtlich doch nicht dar.

Sind 15 Fälle / Jahr.
Sind dann vermutlich noch mehr, da ja sicher nicht alle erfasst werden.

Jährlich Sterben etwa 200.000 Menschen an Salmonellen, bis zu 10.000 Menschen Sterben bei Reitunfällen.
Jährlich werden zwischen 3.500 und 4.700 Menschen von Hunden gebissen.

Das sind alles dinge, bei denen weit aus mehr Menschen (Tödlich) verletzt werden, als durch 3DPF.
Und daraus machen wir jetzt ein Problem?

Wenn Peter in seinem Keller eine Knarre selber druckt, muss er sich erst einmal Munition besorgen.
Unabhängig davon, das er bei der Beschaffung von Munition ggf. auch direkt eine Pistole „Organisieren“ könnte, soll er sich damit selber die Rübe wegballern.
Dann ist das sein Problem.

Sorry, was interessiert uns denn deine Freundin… :blush:
Ob sie etwas meint, oder nicht ist mir ehrlich gesagt total egal.

Du meinst wahrscheinlich deine „KI“ - wiederum ein „Ding“ aus der Pandora Box. Auch diese „KI“ will gefüttert werden, mit Daten , Wissen - Halbwissen , und Tendenzen…

Die meisten stellen sich eine „KI“ als unfehlbar, intelligent und allwissend vor. ABER woher kommt denn bitteschön das bisherige Wissen von der „KI“.

Also ich bezweifle auch wie @DBProgger , das diese selbsterstellten Waffen den Markt überschwemmen werden, und ohnehin ein grosses Nutzungsrisiko aufweisen werden! In Hinsicht auf „Zielgenauigkeit“ und „Qualität“ als solches… - Das „Ding“ und das „Projektil“ kommen aus dem 3D-Printer und ist sicherlich nichts für Amateure.

Gebe dir Recht, die Selbsgefährdung bei diesen „Bastel-Projekten“ ist mit Sicherheit stark erhöht!

Also ich denke die Präzision dieser Geräte ist sehr „gestreut“ im wahrsten Sinne des Wortes… / Somit kann in dem Fall der Schuss nach hinten los gehen. Und wer um jeden Preis eine „Knarre“ haben will, der wird sich eher eine „echte“ besorgen…

PS. Ist lediglich meine Vermutung…
ABER ich bin sowieso eher der harmlose Typ von Nebenan, und friedfertig.
Barmherzigkeit wird bei mir noch groß geschrieben.

Wo ist eigentlich mein Lieblingsspiel „DOOM“ :thinking:

Ja, erwischt, die neue Freundin ist die KI. Aber z.B. bei Google gibt sie auch die Quelllinks an, womit man das Gesagte auch recht gut nachprüfen kann.

Möglicherweise herrscht da aber auch ein ganz falsche Vorstellung über die Art der Waffen und Munition vor. Ich denke da eher an Spezialwaffen. Sachen, die durch den Metalldetektor gehen, kleine Waffen, ferngesteuerte oder ferngezündete Waffen. Massenware findet man auf dem Schwarzmarkt wohl einfacher und billiger.

Man darf nicht vergessen, dass sich bei den Amis 9/11 ins Gedächtnis gebrannt hat und auch 25 Jahre danach die Angst vor Terrorismus topaktuell ist. Es braucht also keine Massenproduktion von Waffen, am richtigen Ort eingesetzt, kann viel Schaden erzeugt werden.

Und noch zu den Salmonellen, das ist richtig, da sterben deutlich mehr Menschen. Aber Salmonellen lassen sich halt auch so schlecht durch Dekret verbieten. Wobei der Donald wird’s schon noch richten.

Am ende sind es immernoch die patronen/Projektile die gefährlich sind aber die öffentliche abgabe/verkauf davon zu stoppen ging ja gegen die Freiheit der Bürger…

United states of armleuchter mal wieder!

kommt mir so vor als wenn die in eine irrenanstalt gegangen sind, die behindertsten aufgesucht haben um sie dann zu fragen welche gesetze man so erlassen sollte.

das ist absolut dämlich, wir reden davon das man 3d drucker in einem land beschränken möchte wo man sturmgewehre im supermarkt kaufen kann. sind die dumm? was die seriennummer angeht, wenn ich einfach so knarren kaufen kann, warum sollte es ein problem sein diese am ende verschwinden zu lassen? nach dem einschmelzen kann kein experte jemals raus finden ob mit dem klumpen jemand mal erschossen wurde. das macht so richtig kein sinn.

und an diejenigen die meinen das munitionsbeschaffung ja ach so schwer ist, ist es nicht! ausserdem glaube ich auch nicht das es problematisch ist eine urutau zu bauen. damit sprengt man sich nicht in die luft. klar besteht ein grosser teil der gesellschaft aus vollidioten, aber es gibt auch so einige die handwerklich was können (das können auch idioten sein).

ich finde die entwicklung gut, der einzige der keine waffen hat ist derjenige der sie nicht einfach so gegen seine mitmenschen richten würde. der staat hat welche, die kriminellen haben welche und terroristen haben auch welche. sie zu verbieten ist absolut dumm. das argument das man sich nicht verteidigen muss weil man ja eine polizei hat ist noch viel dümmer. wir sollten von daher feuerlöscher verbieten weil wir haben ja auch eine feuerwehr, richtig? ist so ähnlich wie mit kameras die ja verbrechen bekämpfen sollen, komisch nur das man verbrecher bei ihrem tun ständig auf diesen kameras beobachten kann. die kamera hat also rein gar nichts verhindert. es ist auch nachgewisen das in den usa waffenbesitzer ständig verbrechen verhindern weil sie eben bewaffnet sind.

Das man sich in jedem Gunshop seine eigenen Patronen pressen kann und darf, oder sogar zu Hause hast du ganz unterschlagen

@general17 Da fällt mir ja noch das offene Interview ein, wenn wir schon von 3D Druck und Waffen sprechen. :wink:

Fällt doch unter Abgabe also die Herstellung für ein vor ort.

Und wer sich selbst patronen herstellen kann (also wirklich selbst herstellen im sinne von sowohl die shells als auch das Schießpulver von grund auf herstellen) der wird auch aus einem haufen eisen/stahl eigenständig eine Abschussvorrichtung herstellen können.

Ich meine nur man sollte nicht den 3D druck verteufeln sondern die grund Gegebenheiten der einfachen Beschaffung jeglicher teile wie Zubehör für Schusswaffen härter Reglementieren.

Politiker, egal wo…einfach nur, realitästferne wesen der etwas anderen art.
Als ob ich in den staaten nen drucker brauch um ne waffe zu bekommen, mal davon ab das ne waffe nicht in einem stück gedruckt wird, wollen die jedes rohr oder whatever blockieren was eventuell dazu „missbraucht“ werden kann.
Jeden tag ließt man solchen bullshit, den irgendein politiker absaftet. Nehmt diesem rattenpack 90% ihres gehalts weg, damit die endlich ihr gehirn benutzen müssen und nicht die vögel in ihrem köpfen sprechen lassen.

Okay, aus der Perspektive gebe ich dir recht. Es ist einfacher als gedacht, aber für den Dulli um die Ecke zu schwer

Zur Patronenherstellung durch „jederman“ sei mal ein Beispiel genannt…

LEE – Classic Turret-Pressen-Kit

Mit diesem 4-Stationen-Set können Sie problemlos bis zu 250 Patronen in der Stunde fertigen.
Das umfangreiche Set beinhaltet alles zum Laden von Kurz- und Langwaffenpatronen.

Folgende Geräte gehören zum Lieferumfang:

  • Lee Classic Turret-Presse LL90064
  • Lee Auto Drum Pulverfüller LL90811
  • Lee Automatische Zünder-Zuführung LL90997
  • Lee Hülsenbearbeitungs-Set LL90950
  • Kalibrierfett LL90006
  • Lee Pulverwaage Safety LL90681
  • Lee Buch Modern Reloading, 2. Auflage LL90277

VK = 478€

https://johannsen-shop.de/Wiederladen/Starterkits

Gebe ich dir zu 100% recht! Allerdings würden die Maschinen, welche zur Metallbearbeitung nötig wären, den Preis eines geeigneten 3D-Printer um ein vielfaches übersteigen.
Zusätzlich muss man für die Herstellung aus Metall schon einiges mehr an Kenntnissen mitbringen. Für die Herstellung per 3D-Print muss man eigentlich nur wissen, wo man die Code-Zeilen für den Drucker, im Netz bekommt!

Es sind schon so manchen Benutzern 3D-gedruckter Waffen die Dinger um die Ohren geflogen und haben sie verletzt. Ich wäre da echt extrem vorsichtig!

Den meisten dieser Honks, da sie zwar alle eine Ambition zur Waffe haben, aber von Waffentechnik, im speziellen technische Mechanik (Kinetik / Dynamik), Energieumwandlung usw. haben diese Speznaz null Plan!!
Zusätzlich werden zur falsch dimensionierten Waffe dann auch noch die ungeeignete Munition besorgt bzw. selber hergestellt
Hier mal ein kleines Beispiel am Kaliber .308

.308er Munition ist auch bekannt als → Kaliber 7,62 × 51 mm NATO

Die .308 Winchester ist eine leistungsfähige Patrone mit einem Durchmesser von 7,62 mm. Ihre Hülse ist randlos und verfügt über eine Auszieherrille, was ihre Zuverlässigkeit erhöht. Diese Patrone ist in der Lage, Geschosse mit einem Durchmesser von 7,85 mm zu verschießen und erreicht beeindruckende Geschwindigkeiten von 800 bis 900 Metern pro Sekunde. Ihr maximaler Gasdruck beträgt beeindruckende 4150 bar, und die Geschossenergie variiert zwischen 3300 und 3750 Joule.

Wenn ich diese Patrone mit einer gedruckten Waffe abfeuern möchte, sollte ich also tunlichst beachten, dass Lauf, Verschluss, Abzugsmechanik etc. mal eben mit 4150 bar klarkommen!
Wenn nicht, wird man es schnell bemerken - aber nur sehr kurz, da einem in der gleiochen Sekunde noch, die Schrabnellen um die Ohren fliegen werden. Ähnlich, als ob man eine Splitter-Handgranate bei der Zündung versucht in der Hand zu halten…

GOOD LUCK…

:laughing: