Kommentare zu folgendem Beitrag: Windows 11: Microsoft testet Anzeigen beim Datei Explorer
Wird Zeit das der Verbraucherschutz aktiv wird…
Ich gehe mal davon aus, dass Windows 11 insgesamt, sehr viel Anpassung von Außen braucht, um eine Funktionalität aber auch Zufriedenheit bei den Nutzern, auszulösen!! Die hauptsächlichen Kritikpunkte bislang sind nunmal:
- Hardware-Zwang
- Zwang zum MS-Account
- Online-Zwang bei Neuinstallation
- Verpflichtende Abgabe von Zahlungsdaten / Kreditkartendaten
- Fest verankerte Werbung für MS-Produkte
Grade den letzten Punkt, halte ich pers. aus sicherheitstechnischen Aspekten für bedenklich! Denn für verankerte Produkt-Werbung und den resultierenden „Komfort“, diese Produkte per Klick kaufen zu können, müssen dem System noch mehr (als bisher schon z.B. für den MS-Store), statische Routen implementiert werden, die neue Angriffsvektoren ermöglichen können.
Andererseits können die Überwachungsmaßnahmen seitens MS, über diese Wege ebenfalls ausgeweitet werden! Vielleicht plant Microsoft, mittels dieser „Zwangs-Werbung“, auch ein neues Verkaufsprinzip seines OS? Quasi eine Vollversion ohne Werbung zu einem Preis „X“. Und eine vergünstigte Kaufversion, die durch Werbung subventioniert wird. Dieses vor dem Hintergrund, um die Anzahl von Schwarzkopien einzudämmen und / oder die Marktposition wieder zu stärken?
Nachtrag:
Diese einschneidenden Zwangsmaßnahmen, die aktuell schon veröffentlicht wurden, plus die Überraschungen, welche event. noch zukünftig kommen werden, können natürlich auch wieder entfernt werden (Stand heute). Dazu bedarf es aber gewisser Tools, wie z.B. SysPrep, NTLite etc., die aber nur bei gewisser Kenntnis, erfolgreich genutzt werden können!
Das bedeutet aber auch, dass diese Möglichkeiten dem „Standard-Nutzer“ vorenthalten sind. Dieser wird sich dann entweder den Zwängen beugen und Win 11 im Original installieren / kaufen, oder gleich zu einem ganz anderen OS wechseln!
Die einschlägigen Releaser-Groups, die sich u.a. mit Windows 11 beschäftigen und auch schon über die letzten Monate verschiedenste Builds veröffentlicht hatten, werden natürlich angepasste Versionen (mit entfernten Zwangsmaßnahmen) in die Öffentlichkeit bringen! Dadurch werden dann die genannten „Standard-Nutzer“ auch wieder in die Lage versetzt, ein Windows ohne Zwänge nutzen zu können! Ob Microsoft sich mit diesen eklatanten Neuerungen, unterm Strich, selber einen Gefallen tut (bezgl. Verkaufszahlen usw.), kann nur die Zukunft zeigen! Ich denke zum jetzigen Zeitpunkt, dass dies eher nicht der Fall sein wird… ![]()

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Was ich schon immer wollte, Ads im File Explorer…
Warum nicht gleich Werbe Clips statt Boot Logo und alle 5 Minuten ein Popup mit Countdown das Random auf dem Desktop positioniert wird, am Besten noch als Modal dass es auch ja alles andere Überlagert.
Was kommt als nächstes? Deaktivierter Cursor (ala Office 365) und beim Doppelklich Furzgeräusche wenn das Abo ausläuft?
Microsoft entwickelt sich, wie Google, echt Rückwärts ![]()
Goil…coole Idee! Dann würde ich aber auch dazu raten, dass MS die Boot-Sequenz auf mind. 3 Minuten ausdehnt, um genügend Zeit für lange oder verschiedene Clips zu haben… ![]()

benutze den Datei Explorer nur auf fremden Rechnern.
seit seligen DOS Zeiten Norton Commander, dann WinCommander bzw. Total Commander ![]()
ist das Geld auf jeden Fall wert!
Boah, wird immer schlimmer und schlimmer.
Da frag man sich wann die Windows Firewall abgeschafft wird.
Damit lässt sich ja NOCH alles unterbinden.
Bei mir darf an MS Programmen nur svchost aufn router (dns und wenn benötigt auch dhcp) und das einzige richtig ins Netz is ntp. Alles andere kriegt ne 0 vorn Latz geknallt. ![]()
- Hardware-Zwang
- Zwang zum MS-Account
- Online-Zwang bei Neuinstallation
- Verpflichtende Abgabe von Zahlungsdaten / Kreditkartendaten
- Fest verankerte Werbung für MS-Produkte
Was lässt sich denn mit der Windows Firewall, bei den 5 Punkten unterbinden?
Ok stimmt, Windoof 11.
Bin im Kopf noch bei Win7/10 ![]()
Aber gegen die fest verankerte Werbung könnten gezielte Firewall Regeln vielleicht doch was bringen, solang das Programm nicht komplett Netz braucht um überhaupt zu starten/laufen.
Is auch egal. Soll MS so weitermachen. Vielleicht haben die Menschen irgendwann doch die Schnauze voll und wandern zu Linux und die Industrie zieht nach. ![]()
Ich persöhnlich bräuchte nur alle Audio Software ala Ableton, Wavelab, VST Plugins, etc für Linux und Windows wär für mich SOFORT Geschichte. ![]()
Gutes kann so nah sein: Die DAW Bitwig Studio kommt aus Berlin und ist seit Beginn an nicht nur für Windows und macOS verfügbar, sondern auch für Linux . Und wenn dir die Oberfläche bekannt vorkommt: Es sind ehemalige Entwickler von Ableton Live mit im Boot. Daher ist auch die Bedienung ähnlich , wenngleich Bitwig Studio eigene Sachen mit reinbringt!!
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Ich habe seit jeher die ganze Telemetry Scheiße von Microsoft auf meinem internen Resolvern nach BSI [0] Empfehlung geblacklistet, bisher hat sich noch keiner meiner >100 User (auch Windows) beschwert ![]()
[0] https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Cyber-Sicherheit/SiSyPHus/Analyse_Telemetriekomponente_1_2.pdf
Es gibt im privaten Bereich eigentlich keinen wirklichen Grund, weiterhin auf Windows oder macOS zu setzen, ehrlich gesagt.
Nein! Keinen einzigen!
Grundsätzlich gebe ich euch ja recht, dass es privat besser wäre, auf ein alternatives OS umzusteigen! Aber die recht große PC-Gaming Fraktion wird garantiert wieder auf MS (Windows 11) zurückgreifen, da Win 11 ein Gaming-Feature enthält, was sonst nur den aktuellen Konsolen vorbehalten ist. Da können auch so schnell keine alternativen Betriebssysteme mithalten!
Direct Storage
Für Gamer lohnt sich Windows 11 schon wegen dem Direct Storage Feature, das exklusiv für Windows 11 erscheint. Ihr fragt euch, warum die neuen Konsolen mit SSD um ein vielfaches schneller laden gegenüber dem PC? Das liegt am Direct Storage. Vereinfacht gesagt greift die Grafikkarte dabei direkt auf die SSD zu, ohne dass der Prozessor die Zugriffe steuern muss. Das macht den Zugriff schneller und erlaubt massenhafte, parallele Datenzugriffe.
In der Praxis erlaubt das nicht nur schnelle Ladezeiten vom Menüs ins Spiel, sondern auch deutlich flottere und mehrfache Zugriffe auf Texturen im Spiel. In vielen Open World-Spielen sind Bewegungsgeschwindigkeiten beispielsweise auch dadurch limitiert, dass das Spiel nachladen muss. Im Gegensatz zu einem Rennspiel muss ein GTA beispielsweise auch frei fahrende Autos und Personen laden. Direct Storage erlaubt dies deutlich schneller zu bewerkstelligen. Da Direct Storage auch zukünftige (noch schnellere) NVME-Speicher unterstützen wird, sollte der Performance-Unterschied zu aktuellen aber auch künftigen Konsolen, verschwindend gering sein, oder sogar ganz wegfallen!!
Es gibt sehr viele Games, die via Linux auch auf Steam laufen. Okay, natürlich bei weitem nicht alle. Aber das Argument gilt nur noch eingeschränkt.
Um das Argument des Gaming allgemein, ging es ja nicht! Da gebe ich dir recht, vieles kann man über Linux genauso realisieren!
Es ging bei Win 11 nur um das Feature des „Direct Storage“, was ansonsten NUR Konsolen vorbehalten ist… ![]()
Dafür soll über mich ergehen lassen:
- Werbung, sicher auch personalisiert
- Daten über mein Nutzerverhalten werden übertragen
- meine Suchmaschine versucht man mir vorzuschreiben
etc.
Nein, danke! Ich bin kein Linux-Enthusiast. Ich nutze das nur, weil es für mich die beste Wahl ist. Aber es spricht immer mehr gegen Windows oder macOS, ehrlich gesagt.
Das Pro-Argument für Win 11, betraf ja auch ausschließlich die Hardcore-Gamer!! Für alle anderen, die mit ihrem Rechner arbeiten und vielleicht ab und zu mal etwas zocken, zum Zeitvertreib, war und ist Linux schon immer die bessere Alternative zu proprietären Systemen, wie Mac / Win gewesen.
HGW zur späten Einsicht… ![]()
Besser spät als nie. ![]()
Es gab früher schon zwei Anläufe, Linux zu nutzen. Einmal ist es am Treiber der Grafikkarte gescheitert, die nicht wollte unter Debian. Und beim zweiten Versuch zwei Jahre später, tat’s der WLAN-Treiber nicht. Ich hätte bei jedem Ubuntu-Upgrade den Kernel neu kompilieren müssen, sagte mir die gut informierte Dame. Nö, dann halt nicht.