Von Einem der auszog, ganz allein ein Buch zu veröffentlichen

Kommentar von does not care:
Fällt einem kein Argument mehr ein, geht man persönlich auf jemanden los. Schade, ich hatte gehofft hier wirklich diskutieren zu können.

Kommentar von Thomas Elbel:
@Morgenstern
Ich brauche das Internet, um wahrgenommen zu werden? Der Anteil von eBooks am Gesamtumsatz liegt in D immer noch um die 10%. Und Papierbücher werden wahrgenommen, weil sie in den Buchhandlungen in den Regalen stehen.
Und wie XB Liebiger korrekt festgestellt hat, zahlen die Nutzer sehr bereitwillig nicht nur überhöhte Preise für Hard- und Software, sondern auch für Access.

Kommentar von Thomas Elbel:
Genau das hat Hugh Howey doch gemacht und es hat in den USA funktioniert aber hier nicht. Ein deutscher Autorenkollegen, Sven Hüsken, hat es auch versucht. Offensichtlich mögen deutsche Leser das einfach nicht. Ich finde es reichlich frustrierend, wenn Sie sich nicht mal die Mühe machen, meine Argumente ordentlich nachzuvollziehen. Wie soll man dann mit Ihnen debattieren?

Kommentar von Thomas Elbel:
Sie sollten den Autorenvorschuss bei Verlagsbüchern nicht unter den Tisch fallen lassen. Im Fall der Piratin Julia Schramm soll der ja mal 100 T Euro betragen haben. Und dann müssen sie bedenken, dass ein Verlag von Nettobuchpreis ca. 50% an den Handel abführt und vom Rest auch die variablen Kosten also im wesentlichen Material und Druck finanzieren muss. Dann bleibt von einem 9,95 Euro Taschenbuch nicht mehr wirklich viel übrig.

Kommentar von Thomas Elbel:
Mag sein. Aber ein Qualitäts-OCR mit ordentlicher Rechtschreibprüfung, Entfernung von Silbentrennungen und das nachfolgende Neulayout dürfte schon die eine oder andere Stunde verschlingen.

Kommentar von does not care:
Kinderpornographie kann durch internationale Zusammenarbeit der Polizeibehörden problemlos offline genommen werden. Hier existiert ein Konsenz, dass bei Kinderpornographie eingeschritten werden muss. Damit ist ein internationales Vorgehen möglich. Die meisten Provider verbieten sogar explizit Kinderpornographie, so dass ein privater Take-Down-Notice ausreicht.

Das, was Sie als illegale Angebote bezeichnen, ist in vielen Ländern legal. (Im Gegensatz zu Kinderpornographie!) Daher ist die gleiche internationale Zusammenarbeit leider nicht möglich. Genauso verbieten viele internationale Provider keine illegalen Kopien. Ein Vorgehen ist daher wesentlich komplizierter und Aufwändiger.

Die Ursprungsfrage wurde beantwortet: es ist keine Gleichstellung möglich. Die Tragweite ist Ihnen scheinbar auch nicht klar. Sie haben offensichtlich nie ein misshandeltes Kind gesehen, oder einen nahen Menschen durch ein Verbrechen verloren. Sonst würden Sie hier andere Töne anschlagen. Ein Überleben ohne Geld ist in unserem Staat gesichert. Man kann sicherlich keine großen Sprünge machen, aber man muss auch nicht hungern. Aber die Trauer, wenn ein wirklich schlimmes Verbrechen passiert, die können Sie wohl nicht nachempfinden. Und seien Sie um Gottes Willen froh darum!

Allerdings, wenn Sie Mord oder Kinderpornographie mit dem Kopieren von eBooks gleich stellen, ist die Diskussion hier beendet. Ich schick Ihnen dann einfach meinen Auftrags-Killer vorbei, und wir haben unseren Konflikt endgültig gelöst. Vorsicht dieser Absatz enthält Ironie.

Kommentar von XB Liebiger:
Weil Sie hier so vehement die Portale verteidigen.
Passt aber zu den anderen schrägen Aussagen.
Dass Sie kaufen, muss ich Ihnen so abnehmen, wirklich überzeugt haben Sie mich allerdings nicht.

Kommentar von XB Liebiger:
Gegenfrage: Mal abgesehen von dieser Geschichte (Hier sei die Frage erlaubt, was der gute Mann denn so damit erlöst, 100 Euro können je nach Betrachter viel oder wenig sein) sind Sie doch in der Bringschuld.

Wo sind die Creative Commons Autoren und Komponisten, die die Charts beherrschen? Die die Stadien füllen oder die Hallen?
Als hätten nicht schon so viele Ihre gutgemeinten Vorschläge umgesetzt und damit nichts erreicht.

Die schreibende Piratenprominenz setzt komplett auf Verlage, egal ob Weißband, Schramm oder Domscheid-Berg. Genau diese verhassten Unternehmen. Wasser und Wein.

Kommentar von XB Liebiger:
Herr Noack, hängen Sie sich nicht zu sehr an der Zahl 20 auf.
Die ist exemplarisch.
Sie vergessen außerdem eines: Wir sprechen bei diesen ganzen Flaterate Modelle nicht nur von Büchern. Wenn man so etwas zu Ende denkt, dann betrifft jede Art von digitalen Inhalten. Das können Sie sonst nämlich nicht mehr auseinanderhalten.
Es wird alle geshared, egal ob Zeitung, Navisoftware, App, Programm, Musik, Film, Buch - alles!
Und nun nehmen Sie mal die Kreativwirtschaft und angrenzende Bereiche, deren Umsätze und teilen das durch die Anzahl der Internetbenutzer.
Eines werden Sie in jedem Fall feststellen, mit 8 Euro wie von den Grünen vorgerechnet kommen Sie nicht weit.

Ich glaube an Flatrates. Aber an andere als die hier angesprochene. Es gibt sie ja bereits: Maxdome, Watchever, Sky, Spotify usw. Haben Sie mal überlegt, was jeder dieser Dienste im Monat kostet? Das würde zwar zwangsläufig sinken, wenn es deutlich mehr Zahler gibt, aber bei 8 Euro Allinclusive sind wir dann immer noch nicht.

Lassen Sie uns die Flaterate Debatte besser verlassen, selbst die hartnäckigsten Grünen haben mittlerweile eingesehen, dass das eine Schnapsidee war.

Kommentar von RA,FA Gulden:
Die Piraterie urheberrechtlich geschützter Werke gehört mittlerweile zum medialen Alltag. Dieser, aus kreativer Sicht, missliche Zustand, kann mit rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden, wenngleich man zugeben muss, dass eine Verhinderung der digitalen Piraterie Utopie ist. Wenig erfolgreiche Werke werden weniger geklaut als erfolgreiche Werke. Letzten Endes entscheidet die Qualität des Werkes, ob es zu einem Verkauf kommt oder nicht. Kommt es zu einem Verkauf, so kommt es meist auch zwangsläufig zu einem (illegalen)Download. Man redet eben darüber, was ja nicht immer nachteilig sein muss.

Kommentar von XB Liebiger:
dnc: Sie sind ja putzig.
Lesen Sie doch bitte selber mal Ihre Beiträge hier.
Vor allem Aussagen zu den Studien (die man immer nur dann zitiert, wenn sie einem nutzen) oder steile Thesen wie, es gibt seit Spotify keine Piraterieprobleme mehr mit Musik. Oder als weiteres Highlight Ihre Aussage, dass Filesharing den Indiefilmen nutzt.
Man kann das bequem widerlegen, sogar mit Links, aber sie lesen sie scheinbar nicht.

Ich habe nur geschrieben, dass Sie sämtliche Klischees bedienen, die mir in den letzten Jahren in der Diskussion begegnet sind.
Es sind immer die gleichen Dinge, von daher war ich direkt froh, dass dann auch das Thema Merchandising von Ihnen kam und der Sachbuchautor geantwortet hat. Es ist wie eine Buzzwordliste, die man abstreichen kann.
Und dieses Aufzählen der Buzzwords nennen Sie Diskussion?

Sollten Sie auf den Beitrag von Robin eingehen wollen, der bezieht sich nicht auf Sie, den Schuh brauchen Sie sich nicht anzuziehen.
Allerdings kann man viele Ihrer Argumente in seinem Beitrag wiederfinden.

Kommentar von Hartmut Noack:
@Thomas Elbel Zitat: „Du widersprichst Dir selbst ein bisschen“
… aber wenn überhaupt, dann wirklich nur ein ganz kleines bisschen :wink:

Meine Thesen hier noch mal ganz ohne Widersprüche:

1.) Heute haben es Autoren nicht leicht.

2.) Früher hatten sie es auch nicht leicht.

3.) Das Internet hilft Autoren, zu ihren Lesern zu kommen, in einer nie vorher bekannten Weise. Und es hilft Autoren bei der Recherche, Musikern beim Üben und Künstlern insgesamt durch kostengünstige Hard/Software, freie Software und freie Kommunikation.

4.) Das Internet missachtet dabei an seinen Rändern die kommerziellen Urheberrechte der Autoren.

5.) Der Abbau des Sozialstaats und andere Maßnahmen zum Aufbau des totalen Kapitalismus verschärfen die Situation für Autoren erheblich. Filesharing trägt dazu bei, weil es tatsächlich die Preise drückt. Dieser Beitrag zur Misere ist aber viel geringer als etwa HartzIV oder Bologna.

6.) Trotz alledem erscheinen heute mehr Bücher, Musikalben, Filme und Bilder neu als jemals zuvor. Meiner Meinung nach ist die Qualität der Neuerscheinungen dabei tendenziell besser als jemals zuvor.

Ich hoffe, dass damit klarer wird, was ich für richtig erachte, was ich nur meine und was für eine Perspektive ich(als selbsständiger, berufsmäßiger Journalist, Softwareautor und als passionierter Musiker) in der Diskussion einnehme.

Kommentar von morgenstern:
@Thomas Elbel: Ich bestätige XB Liebiger, falls Sie das nicht wahrgenommen haben. Die User zahlen (mitunter nicht wenig), um Zugriff auf Content zu bekommen. eBooks spielen dabei in der Tat noch eine eher untergeordnete Rolle. Es ist eben nur nicht so, dass die Nutzer alles gratis bekommen, sie investieren Unmengen in Abspielgeräte, in Zugang etc. Für boox.to haben am Ende alle Teilnehmer gezahlt, die Bücher hätten sie für lau auch andernorts bekommen. An anderer Stelle zahlen sie mit Aufmerksamkeit (Werbekontakte etc.).
Davon haben Sie als Autor erstmal wenig, aber es könnte vielleicht berücksichtigt werden bei der Analyse des Status Quo und den daraus zu ziehenden Schlüssen.

Kommentar von Hartmut Noack:
Zitat: „…hängen Sie sich nicht zu sehr an der Zahl 20 auf.
Die ist exemplarisch.“

Da muss ich korrigieren: die Zahl ist nicht „exemplarisch“ und wenn doch ist sie ein Exempel für die Hysterie und Gedankenlose Wut, mit der diese Debatte geführt wird.

Und wenn solche Eigenschaften derart deutlich hervortreten, hänge ich mich selbstverständlich daran auf, bis die Gegenseite zu erkennen gibt, dass sie wohl ein bisschen übers Ziel hinaus geschossen ist.

Und wir reden hier nicht von der gesamten „Kreativwirtschaft“, sondern nur von Kunst. Softwareanbieter sind ziemlich nahe an einer vollständigen Kontrolle über ihre Angebote. Einige verfolgen Cracks ziemlich lasch, damit sich ihre Software weiter verbreitet und so zum Quasistandard wird aber wer will, kann die unlizenzierte Nutzung seiner Software so ziemlich komplett unterbinden.

Webprogrammierer und Journalisten (wie ich) arbeiten auf Honorar und können wegen der Sichtbarkeit der Angebote ziemlich wirksam gegen Plagiate vorgehen.

Es geht heute wirklich um berufsmäßige Buchautoren, Musiker, bildende Künstler und Filemmacher. Etwa 200.000 Menschen in Deutschland, grob geschätzt.

Kommentar von Hartmut Noack:
@XB Liebiger Zitat: „Wo sind die Creative Commons Autoren und Komponisten, die die Charts beherrschen? Die die Stadien füllen oder die Hallen?“

Trent Reznor veröffentlicht CC und ist in seinem Bereich sicher Top5, kann Stadien füllen und macht Musik für Blockbuster-Filme… und ist Millionär.

Er kann das tun, weil er sich nie seine Urheberrechte von einer Industriefirma hat aus der Hand nehmen lassen. Wer CC lizenzieren möchte, bekommt in Deutschland nicht mal einen Vertrag mit einem Hinterhofproducer. Der Zwang zum GEMA-Beitritt steht vorgedruckt in allen Verträgen von Produzenten, Verlagen und Plattenlabels. Und das sind Verträge, über deren Inhalt niemand verhandelt. Wenn Du nicht schon seit langem Top10 bist, kannst Du unterschreiben, oder es bleiben lassen.
Und wer es dann doch tut, bekommt mit CC-Lizenz also ohne GEMA-Registrierung kein Airplay.
Alle alternativen Lizenzmodelle werden aktiv bekämpft, von praktisch der gesamten Industrie.

Eine neue Band aufzubauen ist schon nicht ganz einfach, aber eine ganz neue Industrie…

Kommentar von tm98:
Und das von dem Mann, der mir in der Diskussion unter dem Ausgangsartikel vorgeworfen hat, dass ich unter einem Pseudonym schreibe. Und das Fähnchen dreht sich im Wind.

Kommentar von Hänschen:
@Thomas Elbel

Eine Schonfrist/Welpenschutz gab es mal, das war eine Massnahme der Aktiven, das Ziel der eBook-Scene war nicht den Verlagen die Bestseller weg zu nehmen oder Indie-Autoren zu beklauen. Es ging vielmehr um nicht mehr erhältliche Bücher. Natürlich wurden auch aktuelle Bücher gescannt, die wurden aber nur in einem sehr kleinen Kreis verteilt.

Heute ist das aus meiner Sicht wünschenswerter denn je, wird aber nicht funktionieren, da so etwas von innen kommen muss, also aus dem Kreis der sogenannten „Buchpiraten“.

Ich will da nicht alle über einen Kamm scheren, aber die lautesten (Spiegelbest, die Jungs von lul.to, etc.) haben nur ein einziges Interesse und das ist Geld. Dazu müssen sie aktuell und schnell sein, beklauen sich untereinander selber und machen auch vor Indies nicht halt…sonst würden sie die Mengen ja nicht zusammen bekommen, ausserdem sind sie meist billig oder zumindestens billiger als ein Verlagstitel.

Vor diesem Hintergrund werden sie eine Welpenschutzdiskussion meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Es ist natürlich auch einfacher andere ein eBook kaufen zu lassen, es sich dann runterzuladen und danach auf der eigenen Seite einzustellen mit einem neuen Preis. Glauben Sie mir, das hat NICHTS mit einer „Buch-Scene“, so etwas ist verpönt. Sie schaffen es allerdings eine große Fangemeinde zu haben, weil sie laut sind und liefern. Innerhalb der Warez-Scene sind sie eher Leprakranke, das ist ihnen aber egal, es geht alleine bei Spiegelbest und lul um sechsstellige Beträge, da kann man auch mal unbeliebt sein.

Kommentar von robin:
@ ‚does not care‘:

Zitat dnc:

„Die meisten lesen nicht nur langweilig, sondern schreiben auch erbärmlich!“

…in der Tat ein Leuchtfeuer aus Fakten im Meer der Unsachlichkeiten.

Statt ‚der perfekte Selbstbetrug‘ hätte ich auch schreiben können: ‚Die nachhaltige Befreitheit von jedweder Selbstreflektion‘.

Kommentar von morgenstern:
@Thomas Elbel: Die 8 Stunden stammen nicht von mir, sondern von Matthias Wenzel: „Ich stecke 8 Stunden Arbeit am Tag rein und denke mir, 1500-2000 € netto im Monat wären doch fair, oder?“
Anyway, es ging mir darum, dass sich ein Buch durch das Schreiben allein nicht verkauft -> Binsenweisheit, ich weiß. Gerade bei Indies, aber nicht nur, zeigt sich deutlich, dass die Investition in eine Fangemeinde, Community etc. lohnenswert ist. Dass es nebenher weiterhin Piraterie geben wird, geschenkt. Die wird es m.E. in gewissem Ausmaß immer geben und ist zumindest derzeit nicht systembedrohend. Im eBook-Bereich ist zwar der illegale Download geschätzt 10mal so hoch, wie der legale Kauf, der tatsächliche finanzielle Ausfall ist jedoch kaum zu bemessen, wie es bostero weiter unten darlegt:
https://lars-sobiraj.de/2014/01/26/von-einem-der-auszog-ganz-allein-ein-buch-zu-veroeffentlichen/#comment-17966
Sie selbst glauben nicht daran, dass „Filesharing das Potenzial hat den Kulturbereich zu zerstören“, also warum darüber diskutieren? Ihren Disput mit Spiegelbest werde ich nicht stellvertretend führen. Als Gedanke sei nur in die Runde geworfen, dass moderne Piraten selten Schatzkisten auf irgendwelchen Inseln verbuddeln. Jeder zunächst anders ausgegebene Taler wird anteilig irgenwann auch wieder in Kunst&Kultur investiert, da die Menschen darauf nicht verzichten wollen. Die Verteilungsstrukturen können sich allerdings ändern.

Ob in Thomas Elbel das Zeug zu einem zweiten Shakespeare steckt, maße ich mir nicht an zu entscheiden. Entweder er beweist es irgendwann, oder eben nicht. Gibt er vorher mangels finanziellem Erfolg auf, dann ist der Menschheit ein weiterer Shakespeare entgangen, einer von vielen potentiellen. Sie wird es verkraften. Wobei auch ich von einer Gesellschaft träume, die jedem die Möglichkeit gibt, sein kreatives Potential ohne ökonomische Hindernisse auszuschöpfen.

Was die „Szene“ angeht, sie ist nicht homogen und wird sich deshalb nicht auf etwas einigen können. Diskutiert wird sowas wie Welpenschutz schon seit Jahren, immer wieder auch praktiziert. Vom moralischen Standpunkt her macht das doch aber keinen großen Unterschied(?). Ab welchem Punkt wollen Sie denn Autoren bzw. ihre Werke zum Abschuss frei geben? :wink:

Mit der Moral ist es sowieso eine verzwickte Sache, die jeder Pirat inkl. Downloader anders sieht, da jeder aus einer anderen, in der Regel eingeschränkten Perspektive die verschiedenen Interessen bewertet - so er denn andere Interessen als die seinen überhaupt berücksichtigt. Diejenigen, die auf Moral nichts geben, werden Sie aber kaum in der Diskussion erleben.

Kommentar von morgenstern:
@Thomas Elbel: „Mit welcher moralischen Berechtigung wird mein selbstpubliziertes Buch gefileshared?“

Was versprechen Sie sich von der Antwort darauf?
Aller Wahrscheinlichkeit nach war es ein Käufer Ihres Buches, der es in den Umlauf gebracht hat. Vielleicht hat es ihm nicht gefallen und er wollte sich für die entgangene Lebenszeit rächen. :wink: Vielleicht hat er aber auch gedacht, der Elbel schreibt son geiles Zeug, das müssen alle lesen können, ganz gleich, ob sie dafür zahlen wollen/können oder nicht, moralisch ist es für mich vertretbarer, der Elbel verdient nichts daran, als das auch nur ein Mitmensch weniger das liest.

Wie kommen Sie darauf, dass es einer moralischen Berechtigung bedurfte, Ihr Buch in Umlauf zu bringen?