Kommentar von ein (Ex)Revo am 16.12.2017 18:14:
„verdient“ wurde garnix, im gegenteil, es wurde meist noch etwas mit gebracht.
Aussagen wie „Bord rechtzeitig gelöscht um die User in Sicherheit zu wägen…“ sind zwecklos, da die Boards schon mindestens 1 Jahr unter Beobachtung standen (lt meinen HD Beschluss)
Ich selbst glaube nicht das den allgemeinen User etwas passieren wird.
Was mich an der ganzen Sache total ankotzt … das Town und Revo alles in einen Topf geworfen wird. Das Rene (Charly) Geld gescheffelt hat, ist kein Geheimnis in der Szene gewesen.
Kommentar von am 16.12.2017 19:29:
@ Tim. Ich sehe das ähnlich. Ich war ganz ehrlich auch sehr unbedarft und ungeschützt im Usenet unterwegs und nach der jetzigen Situation fängt man schon mal an nachzudenken und zu überlegen… Dass den Usern jetzt viel passiert glaub ich allerdings auch nicht und die Hausdurchsuchungen bei reinen Downloadern wird es garantiert nicht geben. Aber trotzdem denke ich das viele etwas vorsichtiger werden.
Kommentar von Admin of HoU am 16.12.2017 20:23:
Bist echt nen knaller. Da haste dir echt ne schöne geschichte ausgedacht. Solltest Romane schreiben. looool
Kommentar von Manni am 16.12.2017 20:33: @Tim Ich gehe mal davon aus, das BREIN über den Header die Infos hatte, der Nickname war „Badfan69“. Das sieht man bei den Uploads auch, unten hat XoXOs schon mal was dazu geschrieben. Laut EWEKA Kundendienst wird die IP max. eine Woche gespeichert für Supportzwecke aber bei Downloads keine Inhalte. Original Antwort von EWEKA: „Bei den Downloads protokollieren wir nur die Verbindungsdaten und nicht, was von einem bestimmten Benutzer heruntergeladen wird. Für das Posting wird protokolliert, welche Message-IDs von welchem IP / User zu welchem Zeitpunkt gepostet wurden“.
Sorry, ich wollte nicht verunsichern, sondern eher darauf hinweisen, dass eben der Upload nicht anonym ist, im Gegensatz zum Download. Und da gab es in der Vergangenheit die Ansätze von BREIN und laut dem Geschäftsführer von BREIN ist die Vermutung, dass eben viele Uploader auf andere Server zum Upload ausweichen, wie eben XSNews in San Marino. Link dazu hier: https://torrentfreak.com/the-commercial-usenet-stinks-on-all-sides-anti-piracy-boss-says-171118/
Kommentar von Manni am 16.12.2017 21:02:
Aber wenn das so ist wie du schreibst, dann dürfte es doch schwierig werden den Revos diesbezüglich strafrechtlich beizukommen, oder? Also ich meine wegen dem Vorwurf der gewerbsmässigen Verbreitung. Das würde ja dann nicht zutreffen, oder?
Kommentar von Manni am 17.12.2017 10:49: @XoXOS Ah ja danke, hatte es in Deutsch nicht gefunden:-)
Ich dachte auch im ersten Moment das sich die Herausgabe der Daten auf ALLE beziehen könnte. Aber durch den Aufbau des Usenets ist das abgrasen von IPs technisch nicht so möglich(einfach)?! wie bei P2P. Und das meinte der Herr von BREIN als er sagte in Zukunft müssten Daten rausgegeben werden. Bei P2P schön die Daten protokollieren und dann direkt ohne Gerichtsbeschluss Namen bekommen. Wie du schon geschrieben hast…Geldschleusen geöffnet:-)
Im Fall der Revos wissen Sie zwar auch wer der Provider der Leecher war/ist, aber ich glaube es ging in dem Artikel wirklich wie von dir geschrieben um die IPs die quasi mitprotokolliert werden wie eben bei P2P. Da gab es ja auch vor kurzem ein Urteil in Deutschland, dass während der Urhebererchtsverstoss grade begangen wurde und die IP währenddessen erfasst wurde bei den ISPs die Nichtlöschung beantragt wurde. Dem wurde so statt gegeben.
Kommentar von ein (Ex)Revo am 17.12.2017 11:55:
Ich vermute schon. Wie ich aus erster Hand erfahren habe, hat der „Eigentümer“ der Revo URL vor längerer Zeit gewechselt.
Und genau hier liegt das Problem das bei den HDs Revos betroffen gewesen sind und nicht andere Boards.
Somit ist es „gewerbsmässig“ zu betrachten.
Zitat aus dem HD Beschluss
"der vorgeworfene Sachverhalt ost strafbar als gemeinschaftliche unerlaubte Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke gem. §§106 UrhG; 25 Abs. 2 StGB
Kommentar von am 17.12.2017 11:58:
Auch dazu hatte ich schon was geschrieben, wie das vor Gericht gewertet wird.
Und eben weil ich alles mehrfach wiederholen muss bis es geglaubt wird, habe ich keine Lust mehr euch alles vorzukauen.
Kommentar von am 17.12.2017 13:27: @Manni: (zit.)„Da gab es ja auch vor kurzem ein Urteil in Deutschland, dass während der Urhebererchtsverstoss grade begangen wurde und die IP währenddessen erfasst wurde bei den ISPs die Nichtlöschung beantragt wurde. Dem wurde so statt gegeben.“
Das war ja schon vor 10 (?) Jahren das Geschäftsmodell von Logistep und Konsorten, die die p2p-IPs geloggt haben, während zeitgleich die neue Abmahnindustrie die Provider zur Nichtlöschung aufgefordert und bei Gericht Herausgabebeschlüsse beantragt hat. Kann mich noch gut an die Gutachten zu der Erfassungssoftware erinnern. Ging im gulli:board damals auch hoch her zu der damals neuen Abmahnwahnproblematik, wobei die Gerichte in gnadenloser Ahnungslosigkeit praktisch alles durchgewunken hatten, bis findige Köpfe (ggg) mal ermittelt hatten, dass die als halbamtlich dargestellte Softwarezertifizierung selbst gemacht war und auf einem einzigen Auftragsgutachten beruhte, dass die Software und den Code aber tatsächlich nie zur Verfügung hatte. Jaja, lang ist’s her. Und der größte Fall in der Öffentlichkeit war die Kanzlei, die später quasi 3/4 der Telefonanschlüsse wegen PrOn-Ware abgemahnt hatte, wobei die weder Aufträge der Rechteinhaber hatten noch selbst die Rechte hielten. Endete ja bekanntlich mit Betrugsverfahren und Auschluss aus der Rechtsanwaltskammer und Insolvenz. Sieht so aus,
als wären die Schamfristen der Justiz im Inland jetzt vorbei.
Kommentar von XoXOS am 17.12.2017 18:02: @Tim: Das könnte bzw. kann man nur von den Leechern wissen, die auch bei den entsprechenden Promo-Providern des jeweiligen Brettes waren und dort Accounts hatten.
Und selbst dort sollte der „Gegenstand des Datenverkehrs“ ja nicht feststellbar gewesen sein (aber Zeit und Volumen bei umgehender Auswertung sehr wohl, was aber aller Kenntnis nach nicht stattfinden konnte, da die selbst beteiligten Usenet-Provider wie Speedo sonst ja alle selbst schon rechtzeitig durch die dazu schon vor längerem erforderlich gewesene Anfrage gewarnt worden wären) - im Unterschied zu p2p und Sharern, wo zu jedem Dateifragment schön die IPs dokumentierbar sind. Und dort warnt die zeitnahe Speicheraufforderung an die ISPs auch niemanden.
Kommentar von am 17.12.2017 21:54:
@ was für deutschsprachige Indexer oder boards ohne invite od. pay`s meinst du? Das einzige board was im moment eingermaßen funzt ( Filme Games u. Serien ca. 50% vorhanden aber auch schon 3-7 Tage alt ) ist die HOU! Vor den anderen Boards ist die HOU gerade mal max die Haelfte schnell und genau! De anderen zwei bis drei Kinderboards sind total übel und ne lach Nummer! Indexer wie gesagt nix deutsches und nicht ohne " ich schwöre voll der Kollega " oder zahle Summe xyx zum Eintritt! Die Szenne im Bereich Usenet st TOT! Auf den Binarie Servern wird auch nur noch 50% der erschienenen Titel geuppd! Solltest du andere links haben die das Gegenteil zeigen darfst du das hier gerne fü die Allgemeinheit teilen! denke mal die Usenet sauger werden sich nach Alternativen Möglichkeiten umschuen müssen!
Kommentar von Manni am 17.12.2017 22:20: @Tim Ging mir auch so. Würde jetzt einiges anders machen bzw. würden jetzt die Alarmglocken früher bimmeln. Allerdings glaube ich auch das man in guter Gesellschaft ist. Viele werden ohne VPN unterwegs gewesen sein und normale Mailadressen benutzt haben und bei den Providern mit PayPal; Kreditkarte etc. bezahlt haben. Aber es wurde ja mehrfach schon geschrieben. Entscheidend ist bzw. wird sein ob es nachgewiesen werden kann was man geladen hat. Und das ist sehr unwahrscheinlich.
Kommentar von Manni am 17.12.2017 22:22:
Ja das stimmt, ich dachte aber bisher wäre der Weg umständlicher gewesen für die Abmahner. Vielleicht find ich das was ich gelesen hatte nochmal.
Kommentar von Manni am 18.12.2017 16:11: @XoXOS Und nur Zeit und Volumen als Nachweis für den Download dürfte vielleicht noch im Sinne von NZB geladen und wie du schon mal geschrieben hattest im Kontext relativ zeitgleich einen Download gestartet dahingehend belasten, dass man quasi den Download für hochwahrscheinlich erachten könnte. Aber ohne Inhalte oder wie du es schön formuliert hast „ohne Gegenstand des Datenverkehrs“ kann da zivilrechtlich nicht viel bei rum kommen. So nach dem Motto: Wir mahnen mal das ab, was hochwahrscheinlich geleecht wurde…?! Soweit sind wir der BRD (noch) nicht…
Kommentar von am 18.12.2017 18:58:
Ohje, muss ich doch nochmal was dazu schreiben
Sorry, halte ich für unwahrscheinlich.
Ich kann mir nicht vorstellen das die Domain keinen WhoIs Schutz hatte. Somit war das sicher nur den betroffenen selbst bekannt.
Kommentar von XoXOS am 18.12.2017 19:00: @Manni: Richtig. Genauso hab ichs gemeint.
P.S. wir sagen nicht „BRD“ (wir sind kein Dreibuchstabenstaat nach kommunistischer Schreibung) sondern als Kürzel korrekterweise „BR Deutschland“. Böse Zungen behaupten, das stehe für „Bananenrepublik“. Leider nicht ganz zu Unrecht, siehe z.B. Lobby-Zugangsmöglichkeiten im Bundestag, nur begrenzte Offenlegung von „Nebentätigkeiten“ und „Nebeneinkünften“ von Abgeordneten, Weigerung zur Umsetzung bzw. Einführung der UN- und EU-weit empfohlenen Antikorruptionsrichtlinien. Deutschland liegt da (nicht nur) in Sachen Transparenz gaaaaaaanz weit hinter manchen Staaten, die aber gerade von uns in diesen Punkten als „Bananenrepubliken“ abgetan werden.
Kommentar von am 18.12.2017 19:34:
Also gut ich kaue es nochmal vor
Definiert mal privat.
Privates Umfeld, Privatsachen und so.
Und was nicht privat ist ist dann was?
Um euch zu zeigen das ich, wie in 95% der Fälle, auch da vermutlich recht habe
https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:https://www.rechtsindex.de/internetrecht/1600-internet-tauschboerse-und-das-gewerbliche-ausmass
Und
https://forum.golem.de/read.php?28062,1472429
Kommentar von am 18.12.2017 21:47:
Oh je, habe ich mich vertan, großer Dattelverkäufer.
Ich dachte, es geht hier ums Revo und das Uploaden.
Klar war das in dem Fall Filesharing, aber dasselbe gilt auch für uploader und Downloads die mehr als über das private Maß hinausgehen.
Aber du hast recht, ich würde ja schon mehrmals wegen überbringen schlechter Nachrichten gekillt. Auch in dem Fall wird man irgendwann einsehen, dass ich recht habe.
Und jetzt… Ziehe ich mich wieder in mein Schmolleck zurück und lasse euch weiter schimpfen.