Kürzlich entschied das LG München, dass die Deutsche Telekom als Internet-Anbieter seinen Kunden den Zugang zur Website Goldesel.to mittels DNS-Blocking sperren muss.
Also nicht dass ich solche Netzsperren gut oder zielführend finden würde, aber warum wird bei so was „nur“ die Telekom, bzw. laut mac auch noch Vodafone, dazu verdonnert? Müsste bei einem solchen Urteil nicht alle ISP dem folgen oder müssen die Vertreter der Rechteinhaber gegen jeden einzeln einen Prozess führen? Gab es doch vor ein paar Wochen auch erst, dass Vodafone DDL-Music und ich glaube eine Seite mit Serien oder so sperren musste.
In erster Instanz wird nur der ISP zu einer Sperrung der Seiten verdonnert, welcher auch in der Beweisführung tatsächlich an der Urheberrechtsverletzung „beiteiligt“ war.
Das liegt wohl daran, da in Deutschland keine Urteile nach Generalverdacht ausgesprochen werden dürfen!
Wenn ein ISP erfolgreich verdonnert werden kann, brauchen die restlichen Internet-Anbieter nur angeschrieben werden, die knicken dann alle ein. Niemand will die Kosten für ein solches Verfahren übernehmen.
Die „Goldesel“ Seite ist einer der ältesten „Insider-Seiten“ überhaupt, die es gibt und das
seit über 15 Jahren. Die Sperren von Vodafone gehen mir kräftig auf den Sack,
jede Woche kommt irgendwas neues dazu was nicht nicht ansteuerbar ist!
Der Schutz kann jederzeit per VPN überbrückt werden, wenn man es genau nimmt,
ist das Lächerlich. ABER Vodafone muss sich an „Richtlinien“ halten, und kuscht
neuerdings vor möglichen „Sanktionen“ seitens der Rechteinhaber?
Habe seit Monaten „OPERA“ portable als „Alternativbrowser“ laufen, und ihr seht,
die Seite wenn man denn „will“, ist erreichbar.