Das „never ever“ habe ich auch immer so im Kopf gehabt.
Aber wenn die normalen Prozesstage, aus welchen Gründen auch immer, auf unbestimmte Zeit gestrichen/verschoben werden, dann riecht das schon nach ziemlicher Gegenwehr.
Als ob die Betreiber irgendein Argument in der Hand hatten, das die Staatsanwaltschaft nicht bedacht hat.
Ansonsten hätte ich mit einem (vorläufigen) Urteil gerechnet, bei dem die Betreiber sich anschließend in einer Revision nochmal hätten rechtfertigen können.
Ich würde ja „Bleibt dran, bleibt spannend“ schreiben, aber so ganz ohne Details ist das etwas ernüchternd.
Da ist doch nichts ausgesetzt! Der Prozess wurde Ende Juni begonnen (mit angesetzten fünf Verhandlungstagen) - das ist aktuell grad mal vier Monate her. Die fünf angesetzten Termine können nur dann stattfinden, wenn ALLE Beteiligten zu diesen erscheinen können!
Hinzu kommt, dass der gesammte Prozess sehr komplex ist durch die verschiedenen Anklagepunkte. Alleine deshalb schon, könnte die Anzahl der Verhandlungstage auch noch erweitert werden.