Radio Nordseewelle: Cyberangriff legt Infrastruktur von Lokalsender lahm


Kommentare zu folgendem Beitrag: Radio Nordseewelle: Cyberangriff legt Infrastruktur von Lokalsender lahm

Radio Nordseewelle wurde Opfer eines schweren Cyberangriffs, Hardware wurde zerstört und musste teils komplett neu aufgebaut werden.

Ein analoger Radiosender muss nicht zwingend eine Onlineanbindung haben.
So kann schonmal, die größte Potenzielle Sicherheitslücke geschlossen werden.

Aber über Sachen wie TuneIn mehr potenzielle Zuhörer generieren. Wer sagt denn das sie nur analog und nicht auch ins Internet gestreamt haben als Ergänzung. Das eine schließt das andere doch nicht aus

Ja, das geht auch. Hier der Link zum Live-Stream, der über Radioplayer.de läuft.

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Sendeanlagen wohl eher nicht, ausser man hat denen die Antennen abgesägt?!
:rofl:
Wird sich wohl um irgendwelche Speichermedien aus NAS-Systemen o.ä. gehandelt haben. Platte verschlüsselt wäre für den Sender einfach defekte Hardware… Oder Controller-Firmware vom RAID geflasht / gelöscht = defekte Hardware…
Nicht betroffene, funktionierende Backups werden vorhanden gewesen sein beim regionalen Partner (IT-Systemhaus o.ä.).
Da hat dann „Computer Schmitz“ seine Platten aus dem Lager geholt und eingebaut. Dann Backup zurückgespielt und alles war wieder tutti!

Das neue System soll auf einer stabileren und sichereren Architektur basieren, um künftigen Angriffen besser standzuhalten. Für die kommenden Wochen sind zudem weitere Maßnahmen geplant, darunter ein erweitertes Backup-Konzept, Schulungen für alle Mitarbeiter sowie ein stärkeres Monitoring der Systemintegrität.

Bedeutet zumeist:
Irgend ein Mitarbeiter hat wohl die falsche Email geöffnet bzw. den pösen Link geklickt. Der lokale IT-Dienstleister war nur fürs Backup plus Kontrolle verantwortlich aber nicht für weitere Sicherheitsmaßnahmen. Zukünftig will man die Daten sowie die Adminstration an einen großen Dienstleister per Outsourcing übergeben.

Nein, dies ist kein Fall von PEBKAC.
Ein Klick auf einen Link in einer Mail kann sogar im M$-Biotop nur dann direkt zu einer Infektion führen, wenn man ein veraltetes M$-Office benutzt und der Link eine Sicherheitslücke in Outlook/Word ausnutzt. Außerdem muss man mit Administrator-Rechten gearbeitet haben, was ein schwerer Verstoß gegen die Regeln der Kunst wäre.
Mit FOSS (Linux, Thunderbird) wäre das nicht passiert!

Wieso ein Angriff auf die Verwaltungs-IT HW zerstören kann, wüsste ich schon gerne. Bisher sehe ich nur zwei mögliche Deutungen:

  1. Die Leute vor Ort haben eine verschlüsselte Platte oder NAS für „defekt“ gehalten, wie ja schon jemand anderes mutmaßte. Das würde auf nicht sonderlich viel IT-Kompetenz schließen lassen.
  2. Der Vorfall wurde als Anlass genommen, sich von der Cyber-Versicherung etwas neue HW bezahlen zu lassen. :wink: