Netflix-Piraterie floriert wegen der Wirtschaftskrise


Kommentare zu folgendem Beitrag: Netflix-Piraterie floriert wegen der Wirtschaftskrise

Ich schau zu 90% altes Zeug, Netflix ist für mich keine Bereicherung, sondern einer der Gründe warum Kino immer schlechter wird. Quantität statt Qualität. Um ihr Modell aufrecht erhalten zu können, lassen sie halt soviel Schrott produzieren. Schaut euch doch mal die IMDB Bewertungen der ganzen Netflix Filme an. Ich hoffe, dass die großen Film Studios weiterhin mit Qualität glänzen. Siehe Dune, Joker, Batman ect pp.

Obwohl ich frĂĽher schon viele Filme und Serien auf diverse wege Bezogen habe, war(en) wir (Freunde & Bekannte) mindestens 2-3 x im Monat im Kino.

Zusätzlich Amazon Prime, Disney+ und Netflix Account Sharing.

(Soviel zum Thema, Illegale Downloader Zerstören alles)

Doch seit ein paar Jahren Entwickelt sich der Trend Definitiv in die Falsche Richtung.
Wenn die Streaming Anbieter weiter diesen weg Einschlagen, werden wir daraus entsprechend Konsequenzen ziehen.

Kino lohnt schon einige Jahre nicht mehr und Downloads werden Tatsächlich Attraktiver.

Das Wort in der ersten Zeiles des Absatzes " Streaming-Kriege: Amazon vs. Disney+, Paramount+, Netflix etc." soll wahrscheinlich „unübersichtlicher“ heißen.

Die Gründe für den Abo-Rückgang sind ja offensichtlich: Jeder Anbieter versucht, ein Stück vom Kuchen abzubekommen, was für den Kunden zu einer Zersplitterung des Film- und Serienangebots führt. Kein Wunder also, dass viele Nutzer sich wieder auf hohe See begeben und die Piratenflagge hissen. Es kann ja nicht sein, dass ich fünf+ Streaming-Anbieter brauche, um das zu sehen, worauf ich Lust habe. Ich nutze Netflix, Prime, Disney und Wow (Sky) und dennoch gibt es unzählige Angebote, für die extra-Channel gebucht werden müssen oder die es exklusiv bei anderen Anbeitern gibt.

Der große Vorteil am Club Augenklappe ist, dass der sich einen Dreck um Copyright und Lizenzen schert. Und genau das ist auch das, was die User wollen. Aber hört die Industrie auf ihre Kunden? Nö - Pustekuchen! Da wird erst wieder der Karren in den Dreck gefahren und dann auf die böse Raubkopierer-Szene geschimpft.

Das Schlimme ist, es war ja mal anders. Der Artikel beschreibt es gut: Als es nur Netflix gab, war es besser! FĂĽr alle.

P.S. Man kann dasselbe im Bereich PC Spiele beobachten. Steam ist noch der Platzhirsch, aber auch da erodiert alles. Jeder will seinen Winz-Launcher etablieren, um mitzumischen, der nach einigen Jahren sowieso sang- und klanglos wieder vom Erdboden verschwindet. Epic haut wöchentlich ein Gratis-Titel raus, um Kunden anzulocken und sichert sich Exklusiv-Titel durch bessere Publisher-Margen. Die big Player wie Ubisoft, Microsoft, Sony pressen ihre game passes auf den Markt. Und am Ende zahlt wieder der Kunde.

1 Like

Da kann ich dem Posting vorab nur zustimmen! :+1:
Da die aktuell bestimmende Wirtschaftskriese quasi erst am Anfang steht, kann man von einer zukünftigen Ausweitung (in DE aber auch global) wohl ausgehen. Der sogenannte Mittelstand wird dadurch unweigerlich schrumpfen und die Armut wird signifikant ansteigen! Trotzdem will das Volk unterhalten werden…
Da die Preise bei den vielen Anbietern eher nach oben korrigiert werden in nächster Zeit, zeichnet sich ja jetzt schon ab, wohin die Reise gehen wird. Die Piraterie (nicht nur bei Netflix) wird wieder ansteigen! Spätestens im Herbst / Winter, wenn die Bevölkerung wieder mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt, wird ein starker Anstieg bemerkbar sein. OK, jetzt könnte man natürlich sagen, dass dies jedes Jahr so ist. Ich vermute aber, dass die Zahlen 2022 / 2023 um ein vielfaches höher ausfallen werden, als die Jahre zuvor!?!

P.S.

Daten von MUSO zeigen, dass die Piraterie in allen Mediensektoren in den ersten 6 Monaten des Jahres 2022 im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2021 um 25 % gestiegen ist. Und wie Wirtschaftshistoriker oft beobachtet haben, wenden sich die Menschen in einer Rezession der Unterhaltung zu!

Zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt gab der Streaming-Riese Netflix den Verlust von knapp einer Million Abonnenten bekannt, was der größte Verlust in der Geschichte des Unternehmens ist. Man kann mit Sicherheit sagen, dass einige dieser Verluste unvermeidlich waren. Auf dem Höhepunkt der Pandemie, als alle gezwungen waren, zu Hause zu bleiben und sich kaum ablenken zu lassen, wandten sich Millionen von Menschen an Streaming-Dienste, um beschäftigt zu bleiben.