Nach Google Pay: Google plant eigenes Girokonto

Kommentare zu folgendem Beitrag: Nach Google Pay: Google plant eigenes Girokonto

Wie irre muss man denn daf├╝r sein, das man Google Einblicke ins Girokonto gew├Ąhrt. Ok, jeden Tag wacht wieder ein dummes Schaf auf, ich kann mir die Frage selbst beantworten. 20 - 50 Euro geschenkt, und sch├Ân zart rangef├╝hrt. Unterscheidet sich nicht gro├čartig vom Heroin-Verkauf oder Prostitution.

Dann passend zur finanziellen Situation ausbluten lassen. Werbung und Geldfluss aus einer Hand. Strategisch richtig, aber sowas von pervers.

Der Blick in dein Leben ist Google halt noch nicht umfangreich genug.

Ja, um noch mehr Konsumgewohnheiten in Erfahrung zu bringen, womit man Werbung noch viel gezielter ausliefern bzw. vermarkten kann.

Ich vermute eher, dass es Google nicht um Werbung an sich geht! Sondern um die reine Beeinflussung des Geldmarktes zu ihrem Gunsten. Dadurch w├╝rden sich nunmal die Berechtigungen zur Steuerung des Geldflu├č um ein vielfaches erweitern, was bisher nicht m├Âglich war!

W├Ąre das nicht nur dann der Fall, wenn es sich im eine dezentralisierte W├Ąhrung handeln w├╝rde, wie man z.B damals die Facebook Cryptow├Ąhrung geplant hatte? Die m├╝ssen sich auf dem Markt doch an die gleichen Spielregeln halten, wie die anderen auch. In weit, l├Ąsst sich dadurch das Geld ÔÇ×SteuernÔÇť?

Google ist nach Aussage seines CEOs Caesar Sengupta (derzeit) weniger an der Schaffung einer eigenen Bankmarke interessiert als an der Beschaffung wertvoller Finanzdaten, die mit den Konten in Verbindung stehen, beispielsweise zu Einkommen und Rechnungen.

F├╝r Cache arbeitet Google mit der Citigroup zusammen, sowie mit einer genossenschaftlichen Bank aus dem kalifornischen Stanford, bei der auch viele Google-Mitarbeiter ihre Konten haben. Man sei offen, in Zukunft weitere Banken hinzuzuf├╝gen. Dank Cache sollen Kunden bei Google Girokonten und damit verbundene Debit-Karten bekommen k├Ânnen.

Sengupta sagt in einem Interview, dass er nicht in Konkurrenz zu Banken treten, sondern vielmehr eng mit ihnen und dem Finanzsystem zusammenarbeiten wolle. Die Marken der Finanzinstitute, nicht die von Google, sollen im Mittelpunkt der neuen Konten stehen.

Google wolle damit Verbrauchern, Banken und H├Ąndlern einen Mehrwert bieten, mit Diensten, die Treueprogramme umfassen k├Ânnten. Die Finanzdaten der Girokontobenutzer w├╝rden nicht verkauft, nicht f├╝r Werbezwecke verwendet und auch nicht an Werbetreibende weitergegeben. Ob man f├╝r das Girokonto Geb├╝hren verlange sei noch nicht entschieden.

Tritt Google nun in direkte Konkurrenz zu Banken? Wohl eher nicht. Alles was unter eine Banklizenz fallen w├╝rde, ist unver├Ąndert eine rote Linie, welche die Tech-Konzerne nicht ├╝berschreiten wollen, um nicht unter die Regulierung zu fallen. Ein durchschnittliches Technologieunternehmen in den USA muss f├╝nfmal weniger Vorschriften beachten als eine durchschnittliche Bank und das ist ein entscheidender Punkt.

Dennoch verwischen die Grenzen zwischen der Technologie- und der Finanzwelt. Vordergr├╝ndig geht es vor allem um Daten. Klar ist aber, dass dies v├Âllig neue Gesch├Ąftsm├Âglichkeiten und Einnahmequellen sowie damit verbundene Wertversprechen er├Âffnet.

Tats├Ąchlich geht es um die Relevanz beim Kunden. Damit ist eine ernst zu nehmende Gefahr f├╝r die Banken verbunden, denn auch sie streben nach mehr Relevanz im Alltag. Nur wer Relevanz hat, kann um eine bevorzugte Rolle als Partner des Kunden bei Finanzfragen mithalten. Die Kundenbeziehung ist das, was es zu sichern und zu verteidigen gilt.
Die Relevanz beim Kunden kann man wohl ohne weiteres als eine indirekte Geldflu├čsteuerung bezeichnen, was dann auch die Steuerungsberechtigung mit einschlie├čt!

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