Mike Kuketz verstößt gegen die DSGVO und es ist ihm egal

Kuketz predigt seit Jahren strengste DSGVO-Konformität, betreibt aber sein eigenes Forum mit voller Speicherung von IP-Adressen in den user_auth_token_logs für 6 Monate!!

Die Daten sind in Exports sichtbar, werden nur einmal täglich (nach bis zu 24h + 6 Monaten) auf 127.0.0.1 gesetzt.

Das ist ein klarer Verstoß gegen Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO (Speicherbegrenzung & Datenminimierung).

Heuchelei pur: Für andere die ganz strenge Auslegung, fürs eigene Projekt „Sicherheit“.

Sogar auf X macht man sich über ihn lustig:
https://x.com/GrapheneOS/status/2065882076222558238?s=20

Natürlich wurde sämtliche Kritik im Forum längst entfernt. Darum hier die ganze Story:

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Und selbst wenn man kein Datenschutz-Fundamentalist ist:

6 Monate volle IP-Adressen in den user_auth_token_logs zu speichern ist VIEL ZU LANG!

Übliche Praxis bei Foren und Security-Logs liegt bei 7–30 Tagen, maximal 90 Tage.

Der tägliche „127.0.0.1-Job“ ändert nichts daran, dass die Daten monatelang ungeschützt vorliegen.

Mike Kuketz hat jegliche Glaubwürdigkeit verspielt!

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7 der Hoster 30 der Server, so ist es zumindest auf der Tarnkappe.

Ich mag seine Themen, aber der gute Mann kommt häufig recht arrogant rüber. Gerade dann muss man natürlich auch die Hütte aufräumen, damit genau so etwas nicht passiert. Nun ja, hoffen wir, dass er das schnell ändert.

Trotzdem hat Kuketz viele gute Sachen auf seiner Seite veröffentlicht und viele gute Anstöße gebracht, das kann ihm keiner mehr nehmen, oder?

Eigentlich nicht…! Aber dauernd vom Wein predigen und trotzdem selber nur Wasser trinken, hat schon einen sehr faden Beigeschmack.
Für jemanden, der seit 6,5 Jahren „Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg (LfDI)“ ist, wäre solch ein Vorfall eher keine gute Werbung!

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Hmm - Gilt das nicht umgekehrt…
Wasser predigen und selbst Wein trinken.

ABER wenn wir ehrlich sind, solche Typen begegnen uns öfters im Leben.
Scheinheilige Propheten gab es immer schon, oder die halt glauben
die Regeln beginnen nicht bei mir selbst, sondern
fangen beim nächsten an…

„Das dem das egal ist, sagt eigentlich schon alles…“
Rede von Mike Kuketz*

Hier noch ein Rätsel-Spiel , finde den oder die Fehler :grinning:
Der Kuketz-Blog, und das begleitende [Forum] bieten eine Plattform für alle, die sich kritisch mit IT-Sicherheit und Datenschutz(recht) auseinandersetzen wollen – verständlich und zugänglich.

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Wie wir nun wissen, heisst kritisch anscheinend nicht zu 100% lösungsorientiert!

Waren das nicht die AAs?!
:joy:

Die DSGVO juckt kaum einen, du kannst auf diversen Seiten mal einen Datenexport anfordern, insbesonders die großen Techkonzerne juckt die DSGVO mal 0,0. Bei Facebook, Instagram, Google etc. sind die IP Adressen in den Logs über Jahre gespeichert.

Auch auf vielen anderen kleinen Seiten die einen Export anbieten über 6 Monate weg hinaus.

Ihr wollt Kuketz anzeigen? Nee, dann bin ich hier raus aus der Diskussion, das ist mir zu blöd.

Kann ja gar nicht sein, dazu muesste man sich an den Datenschutzbeauftragten in BW wenden, das war nur ein Beispiel das man nicht alles hinnehmen muss.

Es muss schon der zuständige sein, richtig. Das war bei den beiden anonymen Anzeigen, die wir kassiert haben im Laufe der Jahre, auch nicht anders. :wink:

Da ich normalerweise keine anonymen Anzeigen mache und das nur bei besonders resistenten Leuten tue, kann ich das nicht gewesen sein. Ich finde das Vorgehen von Kuketz nicht die schlimmste Art, nur hätte er es besser begründen müssen.

Ich hab selber mal Anzeige bei der Datenschutzbeauftragten gestellt, da ging es darum das ein Anwalt gegen die DSGVO verstoßen hat, in dem Briefumschlag war das Fenster so groß das dort unteranderen meine persönliche Mailadresse + Aktennummer etc. offen zu sehen waren.

Musste dann 20 Formulare zusätzlich ausfüllen damit die überhaupt anfangen zu arbeiten, am Ende kam nichts bei raus.

Und beim ersten Mal gibt es sowieso nur ein „DuDu“, ist genauso wenn man kein Impressum auf Social-Media hat und dich jemand bei der Landesmedienanstalt anzeigt.

Also wir haben damals nach der Beschwerde beim LDI NRW die Datenschutzerklärung angepasst und hatten dafür eine fair festgelegte Frist. Ich habe dann auch mit der Dame telefoniert, nach einer Woche war der Fall erledigt.

Dann kam die nächste anonyme Anzeige, weil ich angeblich aus meinem Fenster heraus die Straße gefilmt haben soll. Das war natürlich Bullshit. Ich habe darauf lediglich per E-Mail geantwortet und um Beweise gebeten. Es kam dann nie wieder etwas. Glücklicherweise wohne ich jetzt nach hinten raus ohne Blick auf eine öffentliche Straße. Aber wer weiß, auf was für Ideen die als nächstes kommen.

Also nur ein „DuDu“, damit ist es bei Verstößen nicht getan.

Was vielleicht auch helfen kann?
→ Einfach mal die Kirche im Dorf lassen!
:wink:
BTW: Es ist nur die Hitze, die mich zu solch einer Aussage verleitet…

Aber eigentlich ist so eine Verwarnung doch noch eine sympathische Reaktion, oder nicht?

Irren ist menschlich (neu auch KI-isch) und bei der unüberblickbaren Menge an irren Gesetzen, die es in der EU gibt, bin ich froh, dass nicht immer gleich die Maximalstrafe verhängt wird.

Das Prozedere war wirklich fair. Als dann alles aktualisiert war, gab’s auch keine Probleme mehr.

Das „DuDu“ war auch so gemeint das nicht direkt eine Strafe verhängt wird, sondern erstmal eine Warnung kommt und wenn man die nicht umsetzt die Forderungen dann die Strafen verhängt werden.

Das ist doch auch eine gute Vorgehensweise, würde ich sagen. Wir sprechen hier von DSGVO-Verstößen, nicht von Straftaten im eigentlichen Sinn.