Meta-Mitarbeiter protestieren gegen interne Überwachung


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Die Meta-Mitarbeiter protestieren momentan gegen die Überwachungssoftware auf ihren Firmen-Laptops. Und das ausgerechnet bei Marc Zuckerbergs Datenkraken-Konzern.

Die Debatte zeigt jedoch vor allem eines: Selbst innerhalb großer Tech-Konzerne wächst offenbar die Sorge darüber, wie weit KI-gestützte Datenerfassung und digitale Überwachung künftig noch gehen werden.

Streich mal einer das KI-gestützt. Das macht alles nur noch schlimmer. Es fängt ja schon mit der Tür im Rücken an. Einfach mal googlen. „Unsicherheit“ und „Stress“ sind da die Schlagworte. Jeden Moment öffnet sie sich und jemand sieht genau, was du auf dem Monitor hast.

2020. Corona. Homeoffice. Ich erinnere mich gut an eine Diskussion, die ich mit den Gründern eines Startups geführt habe. Verpackt als virtuelles Büro in dem man sich sieht und mit Aufgabentracking sowie Abfrage des Wohlbefindens, kam die wahre Intention zum Vorschein. Sie nennen es „Proof of Work“. Wenn ich die Aussagen aus der Diskussion dazu nehme, in denen die jungen Gründer Arbeitnehmern pauschal (Arbeitszeit)-Betrug unterstellen, wird ein Schuh daraus. Arbeitnehmer haben während der Arbeitszeit nichts anderes zu tun, als wie Maschinen an ihren Aufgaben zu arbeiten. Wer nicht die Metriken nicht erfüllt, soll zu einem Gespräch eingeladen werden. Wie das wohl aussehen könnte? Vielleicht: "Hey Sklave geschätzter Arbeitnehmer, du leistest im Vergleich zu deinen Kollegen weniger. Verbessere das oder spüre die Konsequenzen.

Die eingeschaltete Kamera soll ja auch nur den Eindruck eines Büros vermitteln. Aber ich sehe hier - wie bei SO VIELEN anderen Themen - klar die Fuß-in-der-Tür Technik. Kennen wir alle. Chatüberwachung? Nur wegen des Kindeswohls. Ach komm. Politische Gegner? Weg. Urheberrecht? Können wir doch auch prüfen. So wird es kommen.

Ist die Kamera erst einmal an und fließen die Daten ab, garantiert niemand - und insbesondere in der heutigen Zeit - NIEMAND, dass die Daten nicht noch einen alternativen Nutzen haben können. Ist ja nur für die Kollegen… und jetzt auch für die Verhaltensanalyse. Außerdem trainieren wir ein KI Modell damit.

Hast du nichts zu verbergen? Dann hast du doch auch kein Problem damit, oder?

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Ich dachte immer, dass die META-Beschäftigten alle eine Verschwiegenheitsklausel in ihrem Arbeitsvertrag unterschrieben hätten…?!
:laughing:

Hinzu kommt noch, dass META morgen 8.000 Kündigungen aussprechen wird. Es bleiben zusätzlich 6.000 Stellen unbesetzt! (Quelle: Reuters)

Menschen die Datenschutzkatastrophen programmieren, kritisieren die Datenschutzkatastrophe in ihrer Arbeit.
Genau mein Humor.

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