Jimmy Wales: Wikipedia-Gründerfrage führt zum schnellsten Interviewabbruch des Jahres


Kommentare zu folgendem Beitrag: Jimmy Wales: Wikipedia-Gründerfrage führt zum schnellsten Interviewabbruch des Jahres

Die wiederholte Frage von Tilo Jung, ob Jimmy Wales wirklich der alleinige Gründer der Wikipedia ist, führte zum vorzeitigen Aus des Talks.

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Wikipedia ist für mich mittlerweile -leider- Abfall, mit einer derart gewaltigen linken Verzerrung und Hetze gefüllt, dass ich Gert Postel eher jetzt noch glauben würde, dass er Arzt ist, als Wikipedia irgendwas anderes und sei es noch so logisch. Alles 10x prüfen und dann kann man gleich wo anders suchen und nur 5x absichern.

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wenn wikipedia links ist bin ich kaiser von china :joy:

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Dann bist du der Kaiser von China, oder wie man zu XI auch sagt Winnie Puhh

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Auch ich verneige mich vor dem Kaiser :wink:

Tatsächlich war ich bei der deutschen Wikipedia Editor der ersten Stunde und habe dort gern etwas von meinen Wissen weitergegeben.

Mittlerweile haben sich in den letzten ca. 15 Jahren dort Leute als Verantwortliche eingeschlichen, die wirklich extrem links und arrogant sind. Die haben den Rang eines Administrators oder eines Bürokraten. Ich würde die in 2 Gruppen einteilen: Junge linke Studenten, die nix anderes zu tun haben und pensionierte Typen von der Art frustrierter Oberlehrer.

Die sich daraus ergebenen Edit-Wars in der deutschen Wikipedia sind mittlerweile schon global legendär.

2 Beispiele aus eigener Erfahrung:

Bei einer Recherche über einen bürgerlichen Politiker bin ich in seinem Eintrag auf die ausführliche Beschreibung einer Anklage vor Gericht (wegen Nichtigkeiten) gestossen. Das ist ein typisches Beispiel wie Linke versuchen Leute zu diskreditieren. Denn ‚ganz per Zufall‘ ist vergessen worden, dass das Verfahren ergebnislos wieder eingestellt wurde. In einer idealen Welt dürfte in dieser Situation im Wiki nun gar nichts mehr stehen, damit am Ansehen der Person nichts hängen bleibt. Trotzdem habe ich nur einen Satz ergänzt und erwähnt, dass das Verfahren eingestellt worden ist. Kein Tag später wurde dieser Nachtrag sofort wieder entfernt. Mir wurde das zu blöd und ich hab’s dann gelassen.

Anderes Beispiel: Was Wikipedia wirklich nicht braucht ist Geld. Denn die werden gut von den Tech-Firmen gepolstert. Als Gegenleistung dürfen sie ihre Produkte dort mehr als positiv bewerben. So darf Microsoft ihre Compiler-Suite Visual Studio ausführlich darstellen. Während meine Einträge zum Open Source Kompiler Code::Blocks ebenfalls innert Tagen sofort wieder gelöscht wurden, mit dem Argument, sie hätten werbenden Charakter. Dabei waren da die genau gleichen Features aufgelistet, vergleichbar mit MS VS.

Das alles macht Wikipedia nicht per se schlecht. Aber man sollte sich gut überlegen, wer die Bude finanziert und die politische Ausrichtung der dort massgeblichen Personen nicht vergessen.

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Vielleicht sollte man auch erwähnen, dass die Community in jedem Land ANDERS ist. Die Verhältnisse in Deutschland kann man z.B. nicht auf die Inhalte oder Community in den USA oder in anderen Ländern übertragen.

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Das ist richtig, ich habe mich deshalb auch ausdrücklich auf die deutsche Wikipedia bezogen.

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Ich hatte schon vor 20 Jahren Kontakt mit der Wikipedia-Community in Deutschland, gruselig kann ich leider nur sagen. Sehr schade, weil die Idee an sich wirklich toll ist.

Ein guter Freund von mir schreibt noch immer ab und zu neue Beiträge dort, wenn er gerade mal nicht mit allen drei Accounts dort gesperrt sein sollte. Ich finde das lächerlich, aber er muss selbst wissen, was er mit seiner Freizeit anstellt. :wink:

Die Reaktion von Wales fand ich einfach unprofessionell. Er hätte doch zugeben können, dass sie das Projekt von Anfang an zu zweit hochgezogen haben, was ist schlimm daran? Tarnkappe.info entstand auch aus einer anfänglichen Zusammenarbeit von zwei Personen. Ja und? Okay, irgendwann trennt man sich halt, wenn es nicht passt, was ist schon dabei?

Deswegen wäre er nicht weniger populär gewesen, wäre er nur Mitgründer statt der alleinige Gründer. Meine Güte…

Fakt ist auch, im gleichen Rack war ein Porno-Anbieter. Ja, gut, jeder hat doch mal klein angefangen, das sagt ja noch nichts über die Qualität an sich aus. Ich könnte wetten, das Konkurrenzprodukt von Musk wird es in 10 Jahren wohl schon nicht mehr geben.

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Also meine "Erinnerungen "an Wikipedia sind folgende…
sind vielversprechend angefangen, kann mich erinnern das in den Anfangsjahren jährlich eine DVD auf dem Markt kam. (sogar in Deutsch!)
Also ich hatte glaube die Ausgabe 2008 und 2010 wobei das „geballte“ Lexika Wissen für mich im Vordergrund stand.

Also ich habe den Eindruck, das ich wenn ich was „wissen“ möchte, genau in deren „Spenden-Marathon“ reinkomme… - großflächig und nervig und vor allem gefühlt sehr oft…

Also für „Fachwissen“ vielleicht noch gut zu gebrauchen. Anders sieht es tatsächlich nach „Persönlichkeiten“ des öffentlichen Lebens aus. Hier kommt es teilweise wohl zu „Verzerrungen“ wie andere Kommentar-Schreiber auch angemerkt haben. Bleibt im Prinzip auch nicht aus, weil ein „Mensch“ diesen Text verfasst hat, und ein jener ist in irgendeiner Form voreingenommen. (Denke ich)

PS. Das Wikepedia von HEUTE würder sicherlich nicht mehr auf paar BlueRay oder ähnliches passen, da die Inhalte ja um viele Medien wie Bilder / Videos ergänzt wurden… Mann auch von „Wissen“ erschlagen werden.
Ich nutze es nicht mehr oft.

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Ich fand das Video höchst amüsant, schon allein der Kommentare wegen.

So wie ich das verstanden habe, hat er es doch deutlich genug zugegeben.
Vor- und Nachspann waren länger als das „Interview“, Werbung hat da gar nicht reingepasst, insofern zumindest als effizient zu betrachten.
Professionalität sieht natürlich anders aus.

Dass der Ursprungsautor eines Artikels über eine Person des öffentlichen Lebens seine eigene Sicht hat, stellt kein Problem dar. Deswegen werden von anderen Ergänzugen eingebracht, die das Gesamtbild abrunden sollen. Werden diese allerdings von voreingenommen Moderatoren abgelehnt, haben wir tatsächlich ein Problem.

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@xeno
Gebe dir Recht, aber gefühlt ist es doch so…
„Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt“

Leider findet man das überall, gerade in der Politik / Werbung etc.
Glaubt jemand ernsthaft, das Trump weiß was er vorgestern gesagt hat… :thinking:

PS. Manchmal lebe ich auch nach dem Prinzip, handel mir allerdings
damit oftmals Ärger ein… :blush: Noch ein Beispiel, befrage 5 Zeugen zu der Farbe eines Fluchtwagens. Von den 5 Zeugen werden mindestens 2 andere Farben des Autos erkannt haben… / ist so…, obwohl Sie 100% sicher sind und das auch wirklich glauben!

Letztendlich muss man immer mehrere Quellen überprüfen, und halbwegs sicher zu gehen, das Angaben stimmen. Selbst das ist keine 100% Garantie…
Wir werden heute mit Daten / Werbung regelrecht torpediert, und es wird immer schwieriger ganze „Zusammenhänge“ zu vestehen. Somit ensteht ungemein viel „Halbwissen“ wobei jegliche Konzentration / Besinnung auf der Strecke bleibt… - Ganz ehrlich, ich glaube auch unsere Kids verblöden durch ständiges „Online“ sein… Nachweisslich ist das Bildungsnivea in den letzten Jahren abgesackt.

Deutschland - Slowakei , 6 : 0
Endlich mal wieder ein großer Wumms im Deutschland Fussball-Land… :+1:

Spiegelt unreflektiert meine Meinung wieder…

Dir ist ein kleiner orthografischer Fehler unterlaufen. Es heißt nicht „abgesackt“, sondern „abgekackt“. :rofl:

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Na, wer erinnert sich noch an die Story mit „Stalins Badezimmer“ ? :slight_smile:
https://www.fr.de/kultur/stalins-badezimmer-erschuf-11720309.html

Ich kann mit Wikipedia schon länger nichts mehr anfangen. Aus mehreren Gründen.

Zum einen stört mich, dass viele Artikel offenbar mit der, ich nenne es mal, „Fachidiot-Brille“ geschrieben wurden. Da werden Sachverhalte in kryptischem, langatmigem Fach-Sprech erklärt, was für Normalsterbliche schlicht unverständlich ist. Von einer Quasi-Enzyklopädie erwarte ich, dass sie solche Dinge auf eine Art und Weise präsentiert, die auch Menschen ohne Doktor in Biochemie oder Diplom in Atomphysik verstehen können. Ja, das ist herausfordernd - aber nicht unmöglich.

Zweitens: Das teils arrogante, komplett selbstherrliche Auftreten mancher Moderatoren. Ich hatte vor einiger Zeit einen Artikel bemängelt, der einer No-name-Autorin gewidmet war, in auffallend wohlwollender und sehr detailverliebter Art, obwohl das klar gegen die Wikipedia-Richtlinien verstößt. Der Moderator hat die Prüfungs-Kennzeichnung direkt wieder entfernt und nur knapp gemeint: doch, ist relevant. Keine Begründung, keine konstruktive Diskussion, nichts. Als ich höflich nachgefragt habe, auf welcher Grundlage diese Entscheidung getroffen wurde, wurde mir vorgeworfen, ich würde „trollen“ und solle gefälligst die Entscheidung des Moderators akzeptieren. Ein demokratischer Prozess sieht anders aus.

Drittens: Diese wiederkehrenden, penetranten Spendenaufrufe, die einfach nur noch nerven. Natürlich braucht es für alles Geld, gar kein Thema. Das verstehe ich. Aber mein Eindruck ist mittlerweile: Wenn Wikipedia so oft Spendengelder braucht, um - wenn man den weinerischen Bitte-spenden-Sie-Texten Glauben schenkt - überhaupt überleben zu können, dann machen sie etwas grundlegend falsch und sollten sich eventuell eine neue Finanzierungsstrategie überlegen.

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Ja, der Sprachgebrauch ist wirklich schon seit Ewigkeiten eine Katastrophe dort. Aber das passt leider auch zu den Autorinnen und Autoren, die die Beiträge verfasst haben.

zu Drittens:

Wenn jemand kein Geld braucht, ist es Wikipedia. Die schwimmen in Millionen von Dollar: https://steigerlegal.ch/2023/12/24/wikipedia-spenden-wikimedia-ch-schweiz/

Das ist auch logisch, die Inhalte werden von Freiwilligen kostenlos erstellt und unterhalten. Die technische Infrastruktur wird zu einen grossen Teil von Tech-Konzernen gesponsert.

Was den Bettelbanner angeht: Diesen und andere Internetärgernisse kann man mit uBlock leicht ausblenden.

Entweder mit Rechtsklick „Element blockieren“ oder bei den Einstellungen die zusätzlichen Filterlisten „Belästigungen - Annoyances“, „Soziale Widges“ etc. aktivieren.

Meine eigene custom Filterliste hoste ich übrigens seit kurzem auf einem eigenen Webspace. Somit kann ich sie in alle Browser auf jedem Gerät importieren und muss die Filter nicht immer wieder neu erstellen.

Ist natürlich ein bisschen aufwendig und man muss auch etwas aufpassen, dass man kein Overblocking betreibt. Lohnt sich aber, kann ich nur empfehlen.

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Jein. Für unbestrittene Fakten ja. Aber alles, was kontroverse Themen aus den Bereichen der Naturwissenschaften angeht, muss man mit großer Vorsicht nehmen. Dazu gehören beispielsweise Umwelt, Klima, Medizin.

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