Bei ExpressVPN und anderen Anbietern sind in der App bis zu drei Tracker gleichzeitig aktiv, um quasi jeden Schritt der Nutzer zu überwachen. Mike Kuketz entdeckte die Tracker.
Sorry, aber da muss ich Express mal ein wenig verteidigen! Kuketz wird langsam alt, früher hat er seine Analysen zumindest differenzierter betrachtet und ausgewertet - scheint heutzutage wohl zu mühseelig zu sein ?!
Die anderen Tracker, die ExpressVPN etc. nutzen, sind auch kein Stück besser.
Humbug, ich hab mich letztes Jahr mit dem Support in Verbindung gesetzt für einen Kumpel, der technisch 100% null Plan hat, aber auch über Express im Netz ist.
Man hatte ihm damals den Floh ins Ohr gesetzt, wenn man explizit den Traffic des Client mit z.B. Wireshark überwacht, wäre da in unregelmässigen Abständen erhöhter (nicht plausibler) Traffic mit dabei. Also habsch den Support darauf angehauen. Haben die direkt bestätigt und mir die beiden Tools genannt, die du bzw. Kuketz hier aufführt: Google Crashlytics, Google Firebase Analytics.
Crashlytics wird bei Express ausschließlich dafür eingesetzt, wie der Name es schon asoziiert → Bei Probs / Crashs einen Absturzbericht zu versenden. Der Report bzw. die enthaltenen Daten beziehen sich angeblich nur rein auf die Client-Software plus einem Zeitstempel - also keine Nutzerdaten irgendeiner Form!
Firebase ist der Server, der die Verwaltung der Berichte zur Software ausführt…und das, von allen Nutzern, die den Client nutzen. Nicht mehr und nicht weniger.
Beide Dinge werden nur eingesetzt, wenn z.B. eine nagelneue Version bei den Nutzern per Update aufgespielt wurde bis zum nächsten Reboot. Oder halt, wenn eine fehlerhafte Version abgeht, wie Schmitz Katze!
Thats all folks…
So etwas dann seitens Kuketz mit so Teilen, wie Multi-Dienste-Tracker (15.000 versch. Dienste) oder Werbe-Tracker in einen Topf zu werfen, halte ich für mehr, als nur fragwürdig! Klingt wohl dramatischer für die Klicks, what ever?
Aber landen die Daten nicht zuerst mal auf den Servern von Google, wo der Anbieter sie dann abrufen kann? Wenn du dann noch ein Smartphone hast, das kein Custom Rom ist und/oder GAPPS installiert hat, finde ich persönlich das schon beunruhigend.
Und die Tracker sind ja wirklich nicht notwendig, sonst müssten Mullvad und Co. die auch benutzen, um einen reibungslosen Betrieb garantieren zu können.
Selbst wenn es wirklich harmlos sein sollte, sollte man meiner Meinung nach solche Tracker einfach nicht benutzen, oder zumindest per Opt-In in den Einstellungen.
Ich hatte für meinem Kollegen nur Win-PC Client, für die Anfrage beim Support benannt. Was mit Telefonen ist, weiß ich grad nicht!?
Noch ein paar Punkte:
Man muss nicht den Client und / oder Browser-Erweiterungen von denen nutzen. Die bieten parallel auch ein komplettes Set für die Konfiguration in Eigenregie an. Das bieten die komplett offen an.
ThatOnePrivacyGuy hat vor längerer Zeit schon ausgesagt, dass mind. 70-75% aller VPN-Provider solche Tools nutzen.
Andererseits kenne ich kaum einen Anbieter, der soviel und vor allem regelmässig gegenprüfen lässt, wie Express - siehe → https://www.expressvpn.com/trust
Und ob truehaven die nutzt oder nicht, ist irrelevant. Ich nutz die auch nicht - ebenfalls irrelevant!
Ja, ein PC-Client ist denke ich natürlich was anderes in dem Fall. Aber was die Android App angeht, ist es schon schwierig.
Wenn jemand unbedingt ExpressVPN benutzen möchte, würde ich auch empfehlen das in Zukunft über eine allgemeine OpenVPN oder Wireguard App zu regeln.
Das extrem viele diese ungünstigen Tracker von Google nutzen, kann ich auch nur bestätigen. Aber mit dem Scanner von Exodus steht ja ein einfaches Werkzeug bereit, um diese Dienste schon mal auszusieben.
Wenn man dann die ausgesiebten Dienste noch bzgl. unabhängiger Überprüfungen durch Cure53 und Co. und anderen relevanten Kenngrößen vergleicht, sollte eine kleine Auswahl übrigbleiben.
Ich meinte das auch nicht offensiv, falls es so rübergekommen sein sollte. Jeder muss schlussendlich selbst entscheiden, welchen Diensten er vertraut.
Für mich persönlich sind Google Tracker in der App ein Ausschlusskriterium, nicht, weil sie deswegen insgesamt schlecht wären, sondern weil es mich persönlich einfach stutzig macht.
Richtig man muss deren Client nicht nutzen, ob ich dann vertrauen noch zu deren Servern etc haben sollte… Hmmm schwierig . Aber muss jeder selber wissen.
Sorry, die finde gar nicht so dramatisch. Mehr sachlich und nüchtern betrachtet.
Da steht welche Tracker in den Android Apps enthalten sind und er erklärt warum er Tracker in VPN Apps prinzipiell problematisch findet. Und das bei 5 Beispielanbietern. Proton wird später noch als Beispiel erwähnt weil dort erst nach Opt-In getrackt wird.
Das gleichsetzen mit den alles sammelnden Trackern der anderen findet erst hier im Bericht statt, bei Kucketz rein durch die Auswahl der als Beispiele genannten Anbieter. Warum er genau diese genommen hat ist sein Geheimnis.
Ich finde ganz unrecht hat er (Kuketz) nicht. Seinen ersten Satz vom Fazit unterschreibe ich auch so.
Es gab hier ja schonmal einen Bericht über Kape in dem auch öfters der Name ExpressVPN iin einem nicht schmeichelnden Zusammenhang öfters genannt wurde. Interessant wäre ob die jetzt hier beanstandeten Provider alle demselben Konsortium zugeordnet werden können. Also einem derjenigen die beispielsweise hier im ersten Kommentar genannt werden: ht*ps://tarnkappe.info/forum/t/kape-technologies-der-vpn-anbieter-der-geheimdienste/9406
Ne da kann ich dir 2 mal nicht zustimmen.
Zum einen sollte man Kuketz dankbar sein, egal ob man jedesmal seine Meinung teilt.
Zum anderen hat das Zeug in VPNs absolut nichts verloren.
Für Crashberichte kann ich auch schnell was eigenes programmieren.
Auf Google Tools zu setzen ist immer der Einstieg ins Tracking, auch wenn die genannten Teile nicht die Dauerüberwachung darstellen (wobei man sagen muss, vermutlich! ).
Tracking ist der einzige ! Grund warum Google sowas anbietet.
Oder gehst du von Altruismus aus ?
Fremdcode = Vertrauensrisiko: Jedes externe SDK erweitert zwangsläufig die Angriffsfläche: Mehr Code bedeutet auch mehr potenzielle Fehler – und gleichzeitig weniger Kontrolle darüber, welche Daten an welchen Stellen verarbeitet oder weitergeleitet/übersendet werden.
Was Kuketz hier sagt kann ich als Programmierer nur vollständig unterschreiben.
Nun wie wir wissen wird vieles geschrieben ob nun für Klicks oder nicht lassen wir mal offen, doch letztendlich ist der grösste Fehlerfaktor immer derjenige der vor dem PC sitzt oder sein Smartphone nutzt.
Tracker gibt es in allen Bereichen und genauso gibt es Apps die diese ausschalten & blockieren.
Aber deshalb muss man noch lange nicht auf einem Zug aufspringen oder diesen als das Ulimo Ratio bezeichnen.
Hier Massenpanik zu erzeugen ist der falsche Weg
Nun auf jeden Fall ist dieser Artikel schon im PP Forum gelandet soll er dort von den gravierenden Mängeln ablenken und PP als das einzige wahre VPN darstellen. Ich sage es mal so egal was dort vom FanClub inzeniert wird lasst euch von diesem VPN Blender nicht täuschen. Warum ? Dazu wurde bereits alles gesagt ! .
Zu dem Desaster dort bei PP seit 2024 ebenso.
Im übrigen wie immer entscheidet der Kunde wem er vertraut oder auch nicht. Ich habe nur 3 VPNs in der Nutzung für diverse Bereiche und sie
funktionieren einwandfrei. Dazu noch ein Internet Security Programm.
Aber garantiert nie wieder PP was zu einem riesen Flop mutiert ist. !
Nun da gebe ich Dir Recht aber das passiert doch ebenso in allen anderen Bereichen genauso was keine Entschuldigung sein soll, jedoch um es mal ganz ehrlich zu umschreiben wer das alles nicht möchte es sei denn er hat Tools die das umgehen, der kann nur auf Smartphone PC usw. verzichten.
Back to the roots, holt die Brieftauben und Rauchzeichen wieder hervor, ist ironisch gemeint
Der Penetrationstester Mike Kuketz berichtet auf seinem Blog über aktuelle Untersuchungsergebnisse mehrerer VPN-Anbieter. Bei den Apps von ExpressVPN, NordVPN, Surfshark, Secure VPN und Thunder VPN fand er bis zu drei Analyse-Programme, die gleichzeitig das Nutzungsverhalten ihrer Anwender überwachen und die Daten an den Anbieter übermitteln.
Der liebe Mike hat da eigentlich nichts untersucht oder gefunden. Er macht auch keinen Hehl daraus, dass er einfach die seit vielen Jahren bekannte Seite Exodus aufgerufen und dort die Namen der Apps eingegeben hat. Exodus liefert dann genau die Ergebnisse, die er präsentiert. Insofern ist das keine Untersuchung von Mike, sondern der Versuch der Sensibilisierung nachwachsender Generationen für Themen, die für Ältere mittlerweile so kalter Kaffee ist, dass man schon gar nicht mehr darüber spricht.
Das ist ein sinnvoller Hinweis, aber auch nicht mehr.
Es loggen eh alle Anbieter auf einer Art und Weise, welche die Server, andere loggen mit ihren Apps mit tracker. Keinen kann man vertrauen. Irgendwie werden die vpn Anbieter langsam, wie früher die Antiviren Hersteller wie Schlangenöl.
Sagen wir mal so, bei den meisten Diensten kann man auch ohne viel Aufwand klassische APPs wie openvpn und Wireguard nutzen und ist nicht auf die eigenen Clients angewiesen. Das ist für mich schonmal ein Pluspunkt für diese Dienste.