Ein staatlicher DNS-Server ist ja wohl der feuchte Traum dieser EU-Halunken.
Es ist ja nicht nur die bereits angesprochene Zensur, welche zu befürchten ist. Diese wäre schnell prüfbar und würde kaum ernsthafte Probleme für den Einzelnen mit sich bringen.
Viel schlimmer ist die Tatsache, dass auf dem EU-Server auch die IP-Adressen der Anfragen mitgeloggt werden können. Risiken für den Einzelnen nicht kalkulierbar.
Das war abzusehen. Die meisten Nutzer, die sich überhaupt die Mühe machen, ihren DNS Server zu wechseln, tun das um entweder einer möglichen Zensur zu entgehen oder aber weil sie um ihre Privatsphäre fürchten. Für beide Szenarien gibt es bereits gute und etablierte Alternativen, auch solche aus Kontinentaleuropa und der EU. Und wer will, kann (wie im Artikel erwähnt) ohnehin seinen eigenen Recursive Resolver betreiben - mit gutem Caching ist das in den meisten Fällen sogar schneller, als externe Resolver zu verwenden.
Ein öffentlich finanzierter EU-DNS bringt verständlicherweise Bedenken in Sachen Zensur mit sich, weshalb man da lieber bei anderen bereits etablierten Alternativen bleibt.
Was ist noch mal schlecht an der „Abhängigkeit“ von Cloudflare? Die wurden vor einiger Zeit doch noch als schneller Ersatz empfohlen.
Und wenn nicht die, dann vielleicht Quad9?
Schnell ja, aber US-Firma. Wenn du gerne davon abhängig bist nutze sie. Gibt genug Alternativen. Mit deinem eigenen DNS bist du besser bedient und unabhängig. Wenn dir Abhängigkeiten von Dritten gefallen nur zu.
Würde ich mich für den „Staatsfeind Nr.1“ halten, dann ja. Aber bei meinem Anspruch kommt Geschwindigkkeit, technische Features wie DoT und dann eine ausreichende Sicherheit vor. ein FortKnox System wäre Overgau, das rechnet sich für mich nicht.
Quad9 sitzt in der Schweiz, wo ich ja gerade erst gelernt hab das die auch nur mit dreckigem Wasser kochen
Dieser DNS0 ist auch weg und war wegen EU wohl bereits verdächtig, gibts den nichts einfach verfügbares mehr was man bedenkenlos nutzen kann?
Adguard DNS zum Beispiel oder DNSforge.net sind doch genug Alternativen genannt. Ich verbinde eigenen DNS mit DNS Forwardern. Technitium DNS auf nem VPS, das per Tailscale zu meinem Raspi, der nutzt den DNS von Technitium als primären DNS und wenn der ausfällt NextDNS und Adguard DNS als Failover
dnsforge, digitalcourage als Betreiber, das passt IMO, auch wenn sie letztlich in Deutschland/EU sitzen.
Adguard, ursprünglich in Russland gegründet, jetzt in Zypern … worauf begründet sich da das Vertrauen?
Beitrag mit Adguard Home zur Community und viel Community Arbeit. Telegram kommt auch von einem Russen, das macht es nicht unbedingt schlecht. Super Apps etc.
dnsforge bietet sogar schon das noch etwas neuere QUIC als DNS an.
Kannst auch die Mullvad DNS-Server nutzen. Die sind auch ohne VPN erreichbar und bieten DoT (DNS over TLS) an, sowie wie bei dnsforge verschiedene vorkonfigurierte Filter.
(Die Liste geht noch viel länger… schaut dir mal diese hier an: h**ps://www.kuketz-forum.de/t/tabelle-dns-server-vergleichstabelle/9643)
QUIC hat so viele Vorteile, besonders was DNS Abbrüche beim Netzwechsel von zum Beispiel Wifi zu Mobilfunk angeht. da hat man dann beim Laden keine Abbrüche mehr etc
Ich melde mich mal auch kurz aus der Versenkung - wenngleich spät:
https://adguard-dns.io/kb/general/dns-providers/
Diese Liste an Servern wird wohl die meisten bedienen. In Verbindung mit Adguard selbst oder auch YogaDNS (https://www.yogadns.com/) kann man hier schöne Cluster bauen.
P.S.: Die Sperre zur Verlinkung von Adguard-DNS müsste man mir aber dann doch mal erklären.