Deepfakes werden zum Fall fürs Recht: Alberta und der Fall Collien Fernandes


Kommentare zu folgendem Beitrag: Deepfakes werden zum Fall fürs Recht: Alberta und der Fall Collien Fernandes

Alberta plant ein Gesetz gegen Wahlkampf-Deepfakes. Der Fall Fernandes zeigt Risiken sexualisierter Fakes und Lücken im deutschen Recht.

Die Lücke ist damit nicht mehr zu übersehen

Was für ein hahnebüchener Schwachsinn.
Zuerst einmal ist festzuhalten, dass Fernandes weder in Deutschland noch in Spanien mit den Behörden zusammengearbeitet hat. Weshalb beide Staatsanwaltschaften ja auch die Verfahren eingestellt haben.
Hätte sie mit den Behörden zusammengearbeitet wäre aber auch schnell deutlich geworden, dass es hier nicht die geringsten „Gerechtigkeitslücken“ gibt. (Ein Begriff aus dem linksgrünversifften Totalitaristensumpf, übrigens)
Eine wenigstens oberflächliche Recherche hätte dem Autor dieser als Artikel getarnten Agitation auch gleich die mannigfaltigen Möglichkeiten geliefert, mit denen sich Opfer solcher Deep Fakes gegen eben diese und dessen Urgheber zur Wehr setzen können.
Kleine Nachhilfestunde: Das fängt an mit §201a StGB, erstreckt sich über Beleidigung, Üble Nachrede und kann u.U. auch Urkundenähnliche Täuschung oder Wahlbeeinflussung werden.
Wo ist da die Lücke, muss man fragen?
Oh, warte, ich habe die „Lücke“ gefunden: Satire. Der ist es bisher nämlich erlaubt, Nanny Faeser mit einem Schildchen abzubilden auf dem steht „Ich hasse Meinungsfreiheit“.
Und genau das ist auch die einzige „Lücke“, die hier geschlossen werden soll, denn andere „Lücken“ gibt es schlicht nicht.
Und die Tarnkappe entblödet sich nicht genau da auch noch mitzumachen.
Ich glaub’, ich spinne!

Auch wenn ich die markigen Worte von @knax so nicht unterstützen möchte, Recht hat er schon.

Die Gesetzgebung erlaubt bereits jetzt schon gegen Wahlfälschungen, Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht oder andere betrügerische Agitationen vorzugehen. Wenn die Richter Eier hätten könnten sie schon, wenn sie wollten.

Die Probleme sind doch altbekannt:

  • Gesetze wirken nur in ihrem Einflussbereich und nicht global.
  • Immer mehr und neue Gesetze machen das Leben des Bürgers nicht besser.
  • Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten. Schlägt man der Schlange ein Kopf ab, wachsen 3 nach.
  • Wer eine Verbesserung der Gesellschaft bewirken will, muss junge Menschen bilden. Einsparungen im Bildungsbereich sind da nicht der richtige Weg, ebensowenig wie übertriebene Beeinflussung zur politischen Korrektheit.

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) sagte Ende März, der Entwurf liege bereits in der Ressortabstimmung. Künftig soll schon die Herstellung pornografischer Deepfakes strafbar sein.

Habe mich gestern selber angezeigt, weil meine Hand macht, was sie will…!

Double-jointed-fingers-innuendo

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