CUII: LG Köln ließ KinoGo und Streamed sperren


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Die großen Internet-Anbieter müssen nun den Zugang zu den Domains der beiden Streaming-Websites KinoGo und Streamed sperren.

Alle die dort gesperrt werden, leiden darunter. 70% bricht der traffic ein. Einkommen sinkt instant. Genau dieser Effekt reicht aus.

Darum geht es den Rechteinhabern natürlich, klar.

Update: Die CUII erklärte gegenüber TorrentFreak, dass 81,5 % keine feste quantitative Grenze darstellt. Entscheidend sei der zugrunde liegende Verhältnismäßigkeitstest des Bundesgerichtshofs. Demnach seien DNS-Sperren verhältnismäßig, wenn illegale Inhalte so deutlich überwiegen, dass im Fall einer Sperre nur ein vernachlässigbarer Anteil legaler Inhalte betroffen wäre. Das Geschäftsmodell der Betreiber einer Webseite sei letztlich entscheidend und auch, ob das Geschäftsmodell vor allem auf Rechtsverletzungen (nach dem deutschen Urheberrecht) basiert. Dementsprechend würde das Auffüllen einer Bibliothek mit ein paar legalen Inhalten den grundsätzlichen Charakter einer Website nicht verändern.

Update: Die CUII ließ jetzt auch die Webseite Romsns.com sperren. Dort liegen neben den üblichen Rechtsverletzungen zahlreiche Warnungen für Schadsoftware vor.