CDU vs. Open-Source: Geld verschwenden ist toll


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Wir alle bezahlen dafĂĽr, warum dĂĽrfen wir dann nicht sehen, wofĂĽr wir bezahlen?

Das ist doch mal eine Perspektive! Wir bezahlen auch den BND - also bitte etwas mehr Tag der offenen Tür. Es wäre schon hilfreich, wenn man sich in D ein Beispiel an Staaten nehmen würde, die sich mit der Digitalisierung auskennen. Sogar die Ukraine ist da weiter als wir!!!
Die baltischen Staaten oder Finnland machen vieles richtig. Aber selbst die USA -home of big tech- schwächelt bei der Digitalisierung der Verwaltung.

Edit: Dataport setzt auf Open-Source-Software

Ich verstehe grundsätzlich schon, dass manche Dinge der Geheimhaltung unterliegen. Immerhin würde ein Teil dieser Antworten die Bevölkerung verunsichern. Aber ja, grundsätzlich finde ich sollten wir schon Zugriff auf das haben was wir finanzieren.

Wenn man sich entschließt, endlich Geld in die Hand zu nehmen, um die Digitalisierung voranzutreiben und die Umsetzung qualifizierten Fachkräften zu überlassen, bin ich absolut für Open Source. Mich stört nur der Fundamentalismus.

Ich sehe hier keinen Grund nicht prinzipiell Open-Source zu fordern. Systeme werden nicht dadurch sicher, dass man ihren Quellcode nicht sehen kann, eher im Gegenteil und als jemand, der 100 % gegen den Einsatz von Staatstrojanern ist, habe ich da auch keine Gewissensbisse.

Wenn du ein Beispiel hast, bin ich aber gerne bereit, das zu diskutieren :slight_smile:

Ganz allgemein und abseits jeder Staatstrojaner: Proprietäre Linux-Treiber.

Ich kaufe meine Hardware mit meinen Wünschen im Hinterkopf. Ich musste für meine GPU keinen Treiber installieren, weil der Teil des Kernels ist. Natürlich kann man das aber nicht von aller Hardware erwarten. Inwiefern Verwaltungssoftware (Treiber werden selten explizit für öffentliche Kunden geschrieben) davon betroffen sind, wage ich aber mal zu hinterfragen,

Darum ging es ja auch nicht, sondern:

und es gibt gute Gründe (je nach Einsatzgebiet) auf proprietäre Software zu setzen. Aber:

Grundsätzlich bin ich Befürworter von Open Source, wie man hier sehen kann.

Wenn es eine bestehende Lösung gibt, die man günstig einkaufen kann, durchaus. Zur Digitalisierung der Verwaltung würde aber auch eine Homogenisierung der Software Stacks gehören… da wäre das ja ein recht guter Ansatz, um Geld zu sparen und eine langfristig einsetzbare Lösung sicherzustellen. Just my 2¢

I quite agree!

Wieso so viel US- und Google-Geld in Open-Source-Projekten steckt

Libre office inmder Verwaltung ist ein erster schritt. Dann kann das Betriebssystem folgen. Libre bzw Thunderbird hatte nur lange keinen kalender und mailer, daher kam man von Outlook nicht los.

Eine junge Frau – nennen wir sie Beate – arbeitet auf einem Bürgeramt und findet, dass ein Shortcut für eine bestimmte Funktion in einem Menü sehr hilfreich wäre; sie kann jetzt ganz unbürokratisch beispielsweise einem Studenty¹ (die sind ja glücklicherweise immer in Geldnot und sich für nichts zu schade) ein paar Euro geben, damit dieser den Menüpunkt hinzufügt.

Auch OSS-Systeme kennen so etwas, wie Berechtigungen auf Benutzer oder -Dateiebene. Wieso darf dann eine Angestellte bzw. ein externer Studenty solche tiefgreifenden Ă„nderungen, einfach selbst vornehmen?

Es war halt warm draußen, und da döst man schon mal weg und träumt etwas.

So funktioniert es leider nicht.

Eventuell etwas ungenau ausgedrückt: Die Änderungen können gemacht werden, ob die Patches angewendet werden, bleibt natürlich den Maintainern überlassen.

Im Gegensatz zu proprietärer Software wäre es prinzipiell möglich, dies auf dem kleinen Dienstweg zu regeln, so dass Beate ihren Shortcut bekommt.

Das Blöde ist nur, wenn Beate das so von der IT bekommt, dann rennen alle anderen dem Chef vom inneren Service die Tür ein, weil die das auch haben wollen.

Now even I understand it… :wink: