Account Sharing: Adobe serviert Netflix die Lösung

Ein Tablet mit geöffnetem Netflix Account
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Die Adobe-Lösung, um die es hier geht:

Account IQ: Funktionen und Fähigkeiten

  • Ausgefeilter ML-basierter Ansatz : Unsere ML-basierten Modelle wurden mit jahrelangen Live-Daten trainiert und leiten kritische Elemente ab, die nicht direkt in Streaming-Rohdaten vorhanden sind.

  • Kontoprofilcharakterisierung: Die Kategorisierung einzelner Konten in Nutzungsmuster kontextualisiert die gemeinsame Nutzung von Aktivitäten in verständliches Gruppenverhalten.

  • Aufschlussreiche Dashboards und Berichte : Detaillierte Berichte und informative Visualisierungen vermitteln ein Verständnis des Umfangs und der Auswirkungen des Teilens, das auf die spezifischen Kundenanforderungen zugeschnitten ist.

  • Leistungsstarke Analyse- und Tracking-Tools : Granulare Analysetools bieten tiefere Einblicke in das Benutzerverhalten und Segmentierungseinblicke. Betriebsauswirkungsberichte helfen bei der Visualisierung von Auswirkungen und Effektivität über einen längeren Zeitraum.

  • Integrierbar in Lösungen von Adobe und Drittanbietern: Integrationen ermöglichen es Kunden, ihre bevorzugten Tools zu nutzen, um Aktionen zum Teilen von Anmeldeinformationen zu optimieren und das Geschäftswachstum zu maximieren.

Positive Nebeneffekte laut Adobe:

Generieren Sie zusätzliche Einnahmen

Generieren Sie zusätzliche Einnahmemöglichkeiten durch Gelegenheitsnutzer und exzessive Kreditnehmer, indem Sie Upgrade-Angebote fördern und strenge Kontrollen durchsetzen.

Verbessern Sie das Anzeigeerlebnis für Endbenutzer

Erleichtern Sie den Zugriff auf Ihre Systeme, indem Sie unnötige Sicherheitsprüfungen für legitime Abonnenten eliminieren, die Erfahrung verbessern und eine positive Markenwirkung erzielen.

Entwickeln Sie ein tieferes Publikumsverständnis

Entwickeln Sie ein tieferes Verständnis Ihrer Abonnenten und ihrer Nutzungsmuster für eine bessere Ausrichtung, personalisierte Empfehlungen und die Verwaltung der Abwanderung

Ob alle diese Maßnahmen, dann in DE oder der EU datenschutzkonform sind, darf aber mal stark bezweifelt werden…! :wink:

Hätte jetzt eher gedacht, das vorher Denuvo mit DER Lösung gegen das Account Sharing um die Ecke kommt, als Abobe.

Wenn Netflix so einen Quark mitmacht machen die sich nur selbst weiter kaputt. Die sollten lieber hingehen und offizielle ein vernünftiges 1 Stream 4K Single-Abo zu einem Preis anbieten, der sich sonst nur in Sharing Gruppen ergibt. Wer hat schon Bock allein für 4 Leute zu zahlen, wenn er nur alleine schaut?! Deshalb teilt man das "Brot"nach dem Kauf auf.

Wenn man anfängt gegen das vorzugehen, was einen einst so groß gemacht hat, dann ist der eigene Untergang so gut wie besiegelt…

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Nicht nur das sie Dich umerziehen wollen, und die Leute mit Ihrem Woken Scheiß überschütten, jetzt verbauen Sie auch noch gammelige KI aus dem Hause Adobe. Da passt alles zusammen. Vermutlich verlieren die ihre Kunden in Europa eh früher. Die sparen ja in Zukunft für das große Weltfrieren :love_you_gesture:t2:

Weitere aktuelle Hintergründe zu Netflix:

https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/aktien/netflix-quartalszahlen-zu-q2-2022-netflix-kaempft-weiterhin-mit-ruecklaeufigen-abozahlen-doch-die-aktie-erholt-sich/27220252.html

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/streamingdienst-fast-eine-million-kunden-weniger-netflix-verliert-erneut-abonnenten-doch-die-konkurrenz-waechst/28519150.html

Also wenn die das machen, dann wird Netflix gekündigt und ich gucke Netflix Sachen woanders. Die treiben die Leute nur ins „Illegale“.

Das Problem ist doch eigentlich folgendes. Viele teilen ihren Netflix Account, weil sich der Account für eine Person auf Dauer nicht lohnt. Wäre ein Accountsharing nicht möglich, dann hätte ich schon längst gekündigt. Dementsprechend nimmt Accountsharing nicht die Kunden, sondern generiert Kunden. Falls die wirklcih mehr Geld benötigen, dann müssen die sich etwas anders ausdenken.

Aber doch nur nicht zahlende Kunden. Und das ist doch genau die Situation, die Netflix nicht mehr will.

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Dann sollen die ein Abo machen für Accountsharing, aber was bezahlbar ist.

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Netflix wurde schon vor Jahren als Milliardengrab bezeichnet. Die vielen Produktionen, um Neukunden zu gewinnen wurden mit Krediten finanziert und als „Investition in die Zukunft“ bezeichnet. Erinnert ein wenig an ein Schneballsystem und NX hat anscheinend die wachsende Konkurrenz unterschätzt. Zudem verärgerte man wegen der vielen Cliffhanger Serien viele Kunden, mich inbegriffen. Darunter waren auch erfolgreiche Serien, aber der Gewinn an Neukunden war wohl zu niedrig… Stampfen wir sie ein und produzieren eine flache Serie nach der anderen, die meist nach Staffel 1 eingestellt werden, oft zurecht. Ich schaue deswegen schon eine Weile keine neun Serien mehr, die Enttäuschung war da schon zu oft sehr groß.

War noch gar nicht fertig mit Kommentar, Enter sendet hier ja direkt ohne Captcha.
Jedenfalls bin ich noch Netflix Kunde, weil mich das Angebot insgesamt immer noch anspricht, finde es gut, dass man immer mehr auch ältere Perlen Findet, seien es Flime oder Serien. Mir gefallen auch die Dokus und so manche Eigenproduktion.
Hauptproblem sind aber wie bereits erwähnt die unzähligen Serienstarts jährlich. Netflix kann diese Kosten wohl gar nicht wegen der Konkurrenz und mitunter schlechten Plots einfahren. Da sollten sie mal mehr auf Klasse anstatt auf Masse setzen, um Bestandskunden zu halten und eventuell Cliffhanger Müde Leute wieder zurück zu gewinnen, es hat doch keinen Wert,dutzende Serien jährlich auf den Markt zu werfen, von denen widerrum dutzende mangels Qualität eingestellt werden. Und die guten leiden auch darunter, weil die Story und Charakterentwicklung in nur 8 oder10 Folgen gequetscht werden, früher gab man einer Serie mehr Zeit dafür.
Außerdem ist der Markt übersättigt und kein Otto Normal schließt Abos bei X Anbietern parallel ab,
Inzwischen ist deswegen illegales Streaming wieder im Aufwind.
Lange Rede, kurzer Sinn, NX muss seine Strategie komplett ändern. Wachstum ist anscheinend nicht mehr möglich, deswegen versuchen sie mit der Brechstange die Account Sharer zu eigenen Abos zu zwingen, was ich für falsch halte und auch nicht mehr Kunden bringen lwird.
Die müssen den Laden konsolidieren, ihre Abo Pakete überarbeiten und sollten aufhören, Staffeln mit Cliffhangern enden zu lassen.
Ich persönlich hätte auch nichts gegen die Idee, vor dem Stream 3 oder 4 Spots zu schauen, um weniger monatlich zu zahlen. So lange der Stream nicht wie im TV unterbrochen wird. Sky on Demand, da haben wir dass Serien Paket, macht das auch so.

Hab deine beiden Postings mal zusammengeklebt… :wink:

In dem Fall sagt mein subjektiver Eindruck aber eher, dass Netflix die Wahl zwischen geteilten Accounts hat, also ein „Verlust“ je nach Anzahl der Teilenden, oder aber gar keinem Account. Was dann 100% Verlust wäre. Ich kenne nicht eine Person, die ohne Accountsharing für Netflix bereit wäre zu bezahlen, da die Qualität abgesehen von einigen Ausnahmen doch eher zu wünschen übrig lässt.

Schon lustig wie sicher sich hier so mancher ist dass Netflix sich selbst zerstört… WIESO? Die Daten die gesammelt werden sollen können es ja kaum sein, denn abstrakte Daten die für 90% nicht greifbar sind, schrecken die Nutzer doch nicht ab. Und dass Netflix Nutzeraccounts wahllos schließt glaubt doch sicher auch keiner. Ein Unternehmen dass nur von Investitionen getragen wird, wird den Teufel tun und massenhaft Nutzeraccounts schließen.
Was jedoch wesentlich interessanter ist dass wieder eine Begründung gefunden wurde um massenhaft Verhaltensdaten zur Auswertung gesammelt werden sollen und wieder in den USA landen. Die Belohnung des positiven Verhaltens von Nutzern zeigt ganz deutlich wohin es im Westen gehen wird in Zukunft. China steuert und erzieht sein Volk über das social scoring system, das man hier jedoch nicht umgesetzt bekommen würde. Jedoch wird das system bejubelt. Also führen wir social scoring durch die hinter Tür ein und belohnen positives Konsumverhalten.

Guck euch doch die Serien an, die bei Netflix kommen, neue Serien werden zu 70 % eingestellt, und da sind wirklich gute dabei.
Wenn ich heute höre, eine neue Serie kommt und dann sehe es ist von Netflix, da denke ich mir schade, die wird nach der ersten Staffel bestimmt eingestellt. Ohne Accountsharing werde ich Netflix nicht nutzen.

Mein Abo bei Rapidgator ist das einzige was ich brauche :wink:

h***s://netflux.club/ :crazy_face: :joy:

Genau das habe ich gemeint. Ich hätte meinen Account schon längst gekündigt, wenn ich diesen nicht mit Freunden teilen würde. Ergo wird durch Accountsharing Geld generiert. Ist ein Accountsharing nicht mehr möglich, dann würde ich sofort kündigen. Möglicherweise würde eine Person davon einen Account für 1-2 Monate kaufen, aber nicht dauerhaft. Allein durch das Accountsharing hat Netflix mehr Geld mit mir verdient als sie ohne jemals gekonnt hätten. Ich teile den Account ja auch nicht mit super vielen Leuten. Man teilt einen 4er Account ggf. mit 5-6 Personen. Viele davon wären ohnehin nicht bereit sich einen eigenen Account zu kaufen. Mir kann auch niemand erzählen, dass er sich tatsächlich nen 4er Account nur für den eigenen Haushalt holt.

Die Frage ist doch, hat Netflix es wirklich nötig oder wollen die nur mehr Umsatz machen? Das der Umsatz nach dem Lockdown sinkt war abzusehen. Das durch konkurrierenden Streamingplattformen möglicherwerise der Umsatz geschmälert wird war ebenfalls abzusehen. Dafür all das zu killen was Netflix groß gemacht hat (großes Angebot, keine Werbung, gute Netflix Originale und auch das Accountsharing) ist nicht der richtige Ansatz. Das muss aber Netflix für sich selbst entscheiden. Für mich klingt es bislang wie die typische Raubkoprierer-Rechnung: Jede Raubkopie = Verlust (was defakto nicht stimmt).

Bislang ist für mich Netflix immer noch die beste Streamingplattform. Amazon Prime ist allerdings nahe dran, wenn man mal bedenkt, was man da sonst noch alles bekommt.

Ein paar akt. Fakten zu Netflix:

  • Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr 2022 insgesamt 1.170.000 Abonnenten verloren

  • Die Netflix-Aktie →

  • Das Betriebsergebnis von Netflix sank im Q2 2022, mit 1,578 Milliarden US-Dollar um 14,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

  • Netto erzielte das Unternehmen einen Gewinn in Höhe von 1,441 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie betrug in Q2 2022 = 3,20 US-Dollar

  • Netflix will allein in diesem Jahr (2022) 180 neue Serien herausbringen, insgesamt umfasst der Katalog über 6000 Filme, Serien und Dokumentationen. Das verschlingt nicht nur Milliarden für Produktion und Rechte, Zuschauer haben es auch immer schwerer, die Übersicht zu behalten.

  • Die Probleme von Netflix könnten sich angesichts der Inflation verstärken. Weltweit wollen 35 Prozent der Streamingnutzer in den kommenden zwölf Monaten mindestens ein Streamingabo kündigen, in Deutschland sind es fast 25 Prozent (Studie: Simon Kucher)

  • Um Nutzer gewinnen oder halten zu können, denen ein Abo bislang zu teuer ist, wird Netflix ab Anfang 2023, ein komplett neues Abo zu seinem Preismodell hinzufügen. Dies soll merklich günstiger, als das bisherige Abonnement sein, dafür aber WERBEFINANZIERT!

  • Netflix war ursprünglich zwar als werbefreies Gegenmodell zum klassischen TV gestartet, doch müssen sich Nutzer künftig an Reklame gewöhnen, wenn sie weniger Geld ausgeben wollen

  • Amazon, Disney und Paramount, ergänzen ihr Portfolio ebenfalls um ein werbefinanziertes Abo, in den kommenden Monaten

  • Konkurrenten wie Disney oder Amazon, haben einen Jahrestarif zu einem vergünstigten Preis. Bei Netflix wird aktuell dieses Thema beraten

  • Und der Hammer nun zum Schluß → Die Pläne von Netflix DE für eine werbefinanzierte Abo-Option, wurden vor ca. 8 Wochen konkretisiert. Der Streamingdienst hat sich nun für Microsoft als Technologie- und Vertriebspartner entschieden. Der Softwareriese bringe alle nötigen Fähigkeiten dafür mit