Windows 10: 240 Mio. Geräte nach Support-Ende reif für die Tonne


Kommentare zu folgendem Beitrag: Windows 10: 240 Mio. Geräte nach Support-Ende reif für die Tonne

Das Problem ist doch gar nicht Windows 10 :exclamation: Die jeweilige EOL der verschiedenen Versionen stehen doch schon seit Jahren fest. Das eigentliche Problem dabei ist sein Nachfolger Windows 11. Microsoft hat schließlich die Kompatibilität von Win 11 künstlich über die Hardware-Anforderungen (TPM-Modul etc.) beschränkt. Dadurch kommt dieses System-Upgrade für die älteren Geräte nicht mehr in Frage. Theoretisch, ohne diese Beschränkungen, würden mind. 95% der Windows 10 - Geräte auch problemlos mit Windows 11 klarkommen, da die Anforderungen an Speicher, CPU-Geschwindigkeit, Grafik etc. wenn überhaupt, nur marginal zugenommen haben.
Wenn man hinzu überlegt, wie einfach man bei Win 11 die TPM-Abfrage bei der Installation abschalten / umgehen kann (ein gesetzter Registry-Eintrag), kann es durchaus passieren, dass Microsoft diese Beschränkung auch wieder streicht bei genügend Druck seitens der Wirtschaft. Natürlich erst zum Release von Windows 11 25H2 würde man vermuten!! :wink: :joy:

Ja, gut. Dann ist Microsoft das Problem. ,-)

WANN AUCH MAL NICHT?!
:laughing:

Ich weis noch als der i7 7700k auf den Markt kam in Kombination mit nem Z270 Board war es nur über Umstände möglich Windows 7 zu installieren :face_with_hand_over_mouth: ich hatte solange Windows 7 auf dem i7 mit Z270 Board bis Star Trek online Windows 10 Zwang eingeführt hatte :man_shrugging:

Jetzt mit den 13700KF und 14700KF CPUs die bei mir in den Rechnern sind läuft aktuell noch Win10 drauf aber nach euren news von Oktober? Bezüglich daten auslesen war es das ab nächstes Jahr mit Windows das was mache und spiele da reicht mittlerweile ein Linux für vollkommen aus wird zwar etwas ungewohnt aber auf den Laptops läuft es schon mit Linux :man_shrugging:

240 Millionen Geräte nach Support-Ende Schrott - wo? In BRD? In der EU? Auf der Welt oder in Wokandatonga-Land?

Ist alles ganz einfach. Auf „nicht unterstützter Hardware“ einfach ISO von der Microsoft Homepage runter laden, ISO in Windows bereitstellen, danach in die Eingabeaufforderung wechseln und mit „setup.exe /product server“ installieren. Bei jedem größeren Release wie 22H2 oder 23H2 wieder so vorgehen.

Klar geht diese Methode. Ist allerdings eine etwas unsaubere Installation, da die Routine einiges an „Datenschrott“ mit rüber schaufelt, was viel später mal zu einem echten Problem heranwachsen kann - gerade im Bezug auf nachträgliche Hardware-Änderungen!

Sauberer wäre einfach, sich ein passendes Boot-Image aus der ISO direkt zu erstellen, z.B. mit NTLite oder ähnlichen Progs.
In das erstellte Image müssen nur ein paar Zeilen hinzugefügt werden, nämlich:

[HKEY_CURRENT_USER\SOFTWARE\Microsoft\PCHC]
„UpgradeEligibility“=dword:00000001

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\Setup\LabConfig]
„BypassTPMCheck“=dword:00000001 „BypassSecureBootCheck“=dword:00000001 „BypassRAMCheck“=dword:00000001 „BypassStorageCheck“=dword:00000001 „BypassCPUCheck“=dword:00000001 „BypassDiskCheck“= Dword: 00000001

So wird null Schrott mit installiert und es gibt keine Probleme bei Änderungen oder den von dir genannten kumulativen Upgrades (z.B. 23H2 etc.) Diese Methode ist dann auch so sauber, dass beispielsweise dieses angepasste Image in Unternehmens-Netzwerken genutzt werden könnte. Zum Beispiel für Clients, die ihre Updates / Upgrades über WSUS oder dergleichen beziehen! :wink:

1 Like

Kann für manchen auch ein Anreiz sein es mal mit Linux zu versuchen. :slight_smile:

1 Like

GNU/Linux FTW! Linus Torvalds lacht!

1 Like

Natürlich kann jeder private Nutzer schon seit zig Jahren auf Linux o.ä. umsteigen! Das viel größere Problem wären dabei aber die ganzen wirtschaftlichen Unternehmen, die seit Jahr und Tag MS-Produkte verwenden und durch interne Abhängigkeiten (z.B. spezielle Programme, die nur unter Win laufen etc. pp.) sowie festgefahrener Gewohnheiten und fehlenden finanziellen Mitteln, keinen Umstieg machen können / wollen!
Microsoft hat mit seinen ganzen Active Directory - Netzwerken und Diensten immer etwas in der Hinterhand…
Denn eine vollständige Migration auf alternative Systeme, kostet den Unternehmen sehr viel Zeit, Aufwand und somit Geld! In vielen Fällen funktioniert solch eine Migration auch nicht zu 100%, wenn vorhandene Strukturen z.B. in Linux-Systemen nicht vorgesehen bzw. nicht ersetzbar sind. Solche Strukturen gibt es in der Wirtschaft zu Genüge…