WhatsApp muss sich für andere Messenger öffnen


Kommentare zu folgendem Beitrag: WhatsApp muss sich für andere Messenger öffnen

Personen, die Signal, Telegram oder Snapchat nutzen, müssen in sechs Monaten in der Lage sein, Nachrichten an WhatsApp- und Messenger-Nutzer zu senden, ohne dafür ein WhatsApp- oder Facebook-Messenger-Konto erstellen zu müssen.

Für solch ein Vorhaben müssen doch explizit gewisse Schnittmengen zwischen den einzelnen Datenbanken bestehen!?
Ich bezweifel mal stark, das dies von Nutzern, die sich absichtlich für andere Messis entschieden haben, eine positive Nachricht ist!!

Wer wird wohl daran ein Interesse haben, auch andere Talker „mit ins Boot zu holen“?

Ich denke, für die Nutzer ist das schon interessant. Aber es sorgt leider nicht dafür, dass sie aufhören, bei der Datenkrake zu chatten, sondern das Gegenteil ist der Fall.

Bringt aber vielleicht mehr Menschen dazu, sich auch mal auf Whatsapp-Alternativen einzulassen, wenn das nicht mehr eine Unerreichbarkeit für die meisten Bekanntschaften mit einschließt.

Naja…vor nicht langer Zeit nannte man diese Arbeitsweise noch Multi-Messenger! :sweat_smile:

1 Like

Es gibt mittel und wege für fast alles. Wenn man ein wenig von logischen Systemen weiß, seinen Kopf verwendet und auf etwas komfort verzichtet, ist es möglich der Krake gefaktes futter zu geben.
Hat gleich 2 nutzen. Man legitimiert nicht die Sammelwut und im besten fall kompromittiert man die Daten, was die aussagekraft signifikant reduziert. Info’s sind nur dann von Wert wenn man sich auf sie verlassen kann. :stuck_out_tongue_closed_eyes:

Hm… Enden die Daten aber dann dennoch bei META oder bei einem WhatsAPP Empfänger dann irgendwo unverschlüsselt in der Google Cloud.

Kann man dann ja machen wenn die Chatkontrolle kommt, 500 Milliarden Random generierte Bilder in die cloud hochladen, die Fehlerrate soll ja bei mindestens 10% liegen, dann hätten die gut was zu tun !!!

Zur Macht der Meta-Daten haben wir vor ein paar Jahren eine zweiteilige Artikelreihe herausgebracht, wo der ehemalige NSA-Chef genau darüber spricht. Teil 1 + Teil 2. Mindestens genauso wichtig wie die Inhalte der Chats sind auch die Metadaten.

Da die verschiedenen Dienste, ihre bestehende E2E - Verschlüsselung auf unterschiedlichste Art in ihren Messengern implementiert haben, sehe ich bei einer gemeinsamen Nutzung zwei potentielle Gefahrenpunkte:

Entweder:

  • Die jeweiligen Verschlüsselungen werden an neuralgischen Punkten aufgeweicht

…oder:

  • Die Verschlüsselung wird zwangsweise bei allen Messenger auf das gleiche Protokoll und Vorgehen hinauslaufen. Quasi im Ergebnis dann → Ein Bug würde bei allen Messis gleichzeitig einen Sicherheitsvorfall auslösen usw.

Das könnte dann zu einem KI-War führen! :laughing:
Generierte Bilder werden von Chatkontroll-KI erkannt. Folglich werden die von KI generierten Bilder besser. Was wieder dazu führt… :face_with_spiral_eyes:

Ernsthaft, wenn es um Bild- bzw. Gesichtserkennung geht, ist das masseweise streuen von falschen Bildern wohl die beste Option. Oder man war so schlau von vornherein keinerlei bilder von sich in Umlauf zu bringen. Weltweit beste Form des Datenschutzes, ist nunmal keine Daten zu hinterlassen. :sunglasses:

Hat die EU nix anderes zu tun, als anderen Diensten vorzuschreiben haben, dass sie zu bestimmten weiteren Diensten kompatibel sein müssen? Hat die EU soviel Macht, dass sie sowas befehligen könnten? Ich denke das geht schon viel zu weit. Die EU macht generell nur so Sachen wo man sich den Kopf gegen die Wand schlagen könnte. EU ist echt schlimm und wir EU-Bürger müssen es einfach so hinnehmen. Finde es sehr erniedrigend.