Waffen aus dem 3D-Drucker auf dem Vormarsch


Kommentare zu folgendem Beitrag: Waffen aus dem 3D-Drucker auf dem Vormarsch

Bullets and gun on gray table
Bildquelle: belchonock

Will jetzt nicht klugscheißen aber ich glaube nicht dass jemand eine Gaspistole 3D-druckt :upside_down_face:

:thinking: War bestimmt nur die falsche Munition beim Fotografen (ohne WBK) gelagert! :joy:

BTW:
Ich kann auch nur dazu raten, wenn man sich so ein Teil im 3D-Drucker ausdrucken möchte, sich vorher den RICHTIGEN Kunststoff zu besorgen! Ansonsten macht man mit der Fischertechnik-Gun NUR einen Schuss!!! :wink: :rofl:

Oder man nimmt metal drucker :wink:

Metall 3D-Druckverfahren halte ich bei der Waffenherstellung für nicht tauglich, beim aktuellen Stand dieser Technik! Davon mal abgesehen, dass vernünftige Drucker dafür irgendwo zwischen 15.000€ und 25.000€ erst anfangen…

Metall 3D-Druck gibt es in zwei verschiedenen Technik-Ausführungen:

  • Selektive Laser-Sinterung
  • Metall-Filamente im FDM-Druck

Auch wenn der 3D-Druck mit Metall-Filamenten keinen Industrie-Drucker, wie bei der Laser-Sinterung benötigt, sollte es trotzdem schon ein Spitzengerät der Highend-Klasse sein, welches schnell mal um 5.000€ für den Heimbereich kosten kann!
Wenn man mit Metall-Filamenten druckt, kommt noch eine Hardware-Komponente hinzu, die nachträglich die benötigte Hitze hinzuführt, um den Metall-Druck einigermaßen Stabilität zu verleihen. Man benötigt also einen Sinterofen, der bei der Anschaffung ebenfalls gut zu Buche schlägt und durch den extremen Energieverbrauch hohe Folgekosten nach sich zieht.

Gleichgültig, welches Metalldruck Verfahren angewendet wird, an einigen grundsätzlichen Nachteilen hat diese Technologie auch heute noch zu kämpfen. Die Produkte sind in jedem Fall lediglich “gesintert”. Das bedeutet, dass die Metallpartikel so stark erhitzt werden, dass sie an ihren Berührungspunkten aneinanderkleben. Dies ist, vor allem im Vergleich zu gegossenem und gewalztem Stahl, ein sehr lockeres Gefüge. Bruch-, Zug- und Druckfestigkeit von Metalldruckprodukten sind deshalb auch heute noch mit traditionell zerspanten Erzeugnissen nicht vergleichbar.

Und gerade eine Schusswaffe, die aus einem Metall besteht, dessen Fähigkeiten noch nicht einmal dem von einfachen Baustahl entsprechen, würde ich echt nicht über den Weg trauen! Wenn sich so ein Teil, während der Schussabgabe, in deiner Hand in Wohlgefallen auflöst, wird diese Hand keine zweite Chance dazu bekommen!! :wink: