Urheberrechtsverletzung: Ein Foto kostet nach 6 Jahren 10.000 EUR


Kommentare zu folgendem Beitrag: Urheberrechtsverletzung: Ein Foto kostet nach 6 Jahren 10.000 EUR

Wieso erinnert mich das Ganze so sehr, an den „Fall Kneschke“ :question: :wink: :rofl:

Da wird einen echt übel, da kopiert Google ungefragt ein Bild von der Facebook Seite, worüber der geldgeile Fotograf es findet und darauf hin abmahnt das Foto von Facebook zu löschen. Wahrscheinlich war in der Abmahnung auch nur der Link vom Orginalpost auf Facebook, Somit ist der Abgemahnte eigentlich seiner Pflicht nachgekommen mit der Löschung, wäre mir neu das ich dann noch suchen soll wer das noch weiterverwertet hat. Willkommen in Deutschland und seinen Gerichten.

Der Fotograf sollte sich in Grund und Boden schämen, wahrscheinlich ist der Mann nicht der einzige der so wie eine Weihnachtsganz ausgenommen wurde.

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Und welcher Schaden ist entstanden?

Keiner.

FĂĽr wen? FĂĽr den Fotografen oder den Abgemahnten?

Dem Fotografen. Vor allem, erst nach 6 Jahren…

Apropo Fotograf → R. Kneschke ist wieder mal im Klagewahn durch Größenwahn!

Meine Klage gegen den deutschen Verein LAION e.V. , welcher unter anderem Trainingsdatensätze für KI-Anwendungen bereitstellt, hat weltweit für viel Aufmerksamkeit gesorgt.
Quelle: https://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2023/11/02/gerichtstermin-im-verfahren-gegen-laion-e-v-wegen-urheberrechtsverletzung-steht-fest/

Weitere Infos zu → Kneschke vs. LAION

https://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2023/02/20/laion-verein-droht-urhebern-die-ihre-daten-aus-ki-trainingssatz-nehmen-wollen-mit-schadensersatzanspruechen/

…sowie

https://www.alltageinesfotoproduzenten.de/2023/04/24/laion-e-v-macht-ernst-schadensersatzforderung-an-urheber-fuer-ki-trainingsdaten/

Ok…nun genug OT, aber R.K. muss halt herhalten für ein negatives Bild von Fotografen! :rofl:

Tja dann sollte sich der Photograf mal Gedanken darüber machen ob er vielleicht das fotografieren lässt…
wenn man schon Geld einklagen muss damit er was an seinen „ach so tollen Bildern“ verdient…

Nur peinlich und geldgierig. Mehr nicht.

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Vor allem war es frĂĽher immer so, dass solche Witzklagen zu recht abgewiesen wurden.

Die Sache ist eigentlich total einfach gelagert…
Berufs-Fotografen, die ehrlich und sauber sind und keine parallele Geschäftsidee haben, nagen fast alle bis auf wenige Ausnahmen am Hungertuch!
Diese arbeiten dann meistens als freie Mitarbeiter für die Presse, oder sie machen solche undankbaren Jobs, wie früher diese Heerscharen von PIXI-Fotografen, die in Kaufhäusern und Innenstädte kleine Kinder fotografiert haben… :rofl:

Die Person Robert Kneschke, welche ich oben nannte, hatte darauf keinen Bock. Er hat dann sein eigenes Geschäftsmodell entwickelt und sich auf pure Stockfotos spezialisiert, die er über wenige große Agenturen vermarktet. Das lief vor über 10 Jahren schon so gut, dass er anfänglich schon mit 10.000 bis 12.500 Euro / monatlich, in trockenen Tüchern saß!

https://t3n.de/news/verdient-10000-euro-monatlich-556088/

Aber nicht nur das, denn nachdem er das Konzept erfolgreich für sich arbeiten ließ, fing er an, diese Art und Weise als Fotograf mit solchen Einkommen, an seine verarmten Kollegen weiter zu verbreiten. Er schrieb Bücher / Anleitungen, ging in die Medien etc. pp. so das sich seine Taschen immer beständig noch mehr füllten.

Bildagenturen / Bilderanzahl (aktuell) R. Kneschke:

  • ehem. Fotolia, jetzt Adobe Stock = ca. 70.000 StĂĽck

  • iStock (istockphoto.com) = 122.311 StĂĽck

  • dreamstime.com = ĂĽber 69.000 StĂĽck

  • shutterstock.com = 67.066 StĂĽck

  • 123rf.com = ĂĽberschlagen, ĂĽber 100.000 StĂĽck

Tjaaa, irgendwann merkte Herr Kneschke wohl, dass man aus viel Geld und sehr viel Geld, noch viel mehr Geld machen kann…nämlich dann, wenn es um das Urheberrecht seiner Bilder geht…uiuiuiiuuiiii

Da die großen Bild-Agenturen für Stockfotos so unübersichtlich und massiv überladen sind, so dass außenstehende unbedarfte Nutzer garantiert mal ins Fettnäpfchen treten, wenn sie nach einem Bild für die Webseite des lokalen Sportvereins suchen, waren diese schnell zu unwissenden Komplizen im Spiel mit dem Urheberrecht und den Verletzungen geworden.

Nachdem dann wohl auch eine große, renommierte Anwaltskanzlei gefunden war, gingen die Klagewellen gegen Frau, Herr, Familie, Gruppe, Verein usw. „Jedermann“ los und steigerten sich konsequent, da fast immer erfolgreich!

Naja, schon wieder soviel OT jetzt…alles weitere zu Kneschke, findet ihr hier:

https://tarnkappe.info/forum/search?q=kneschke

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Das kommt jetzt wie ein Schlag ins Gesicht … diese News aber besser von euch aus wieder von einer Geldhure die mich melken will :wink:

Habe einige FB Seiten laufen mit einigen tausen usern… das geht so seit 10 Jahrne und mehr … wie kann ich jetzt die Seiten überprüfen dass da nichts dabei war was einer Klage gerecht wird?

Jemand ein Tool dazu ? Oder am besten alles löschen und neu starten wenn man die Seiten jetzt Komerziel nutzen will ?

Seit 2021 sind bei upload-Platformen wie YouTube oder Facebook die Plattformen selbst unmittelbar für die hochgeladenen Inhalte der Nutzerinnen und Nutzer verantwortlich. So auch wenn Nutzerinnen und Nutzer Inhalte von ihrem eigenen Gerät über die Plattformen im Internet verbreiten. Verbreiten Nutzerinnen und Nutzer Drittinhalte, müssen die Plattformen hierfür Lizenzen erwerben. Für die Plattformbetreiber gelten die oben genannten Ausnahmen für Zitate, Karikaturen, Parodien und Pastiche. Um den Urheberrechtsschutz zu gewährleisten, setzen manche Plattformen sogenannte „upload-Filter“ ein. Diese prüfen automatisch beim Upload von Inhalten, ob Urheberrechtsverstöße stattfinden und verhindern bei Verstößen automatisch die Veröffentlichung.

Die „Primärhaftung“ bleibt jedoch bei den Nutzerinnen und Nutzern.

Das Urheberrecht und die Fallen: Hochladen, Teilen, Verlinken (Verbraucherportal - BW 26.09.2023)

→ https://www.verbraucherportal-bw.de/,Lde/Startseite/Verbraucherschutz/Das+Urheberrecht+und+die+Fallen_+Hochladen_+Teilen_+Verlinken

https://www.e-recht24.de/artikel/urheberrecht/12982-das-wichtigste-zum-urheberrecht-im-jahr-2022.html

Nutzung von Social Media Netzwerken, rechtssicher im Jahr 2023

→ https://www.e-recht24.de/artikel/facebook/13029-social-media-recht.html

Tools zur Rückwärts-Bilder-Suche (Online / Browser):

image

Die Google-Reverse-Image-Search checkt fĂĽr dich, ob Fotos im Netz unerlaubt geteilt werden.

https://images.google.com/

NooBox - Reverse image search with multiple engines

Reverse Image Search - WebExtension

https://github.com/Brawl345/Image-Reverse-Search-WebExtension

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