Das war keine mangelnde Rechereche das war ein Interview, wie man aus dem Kontext ersehen kann ![]()
hdd besser für langzeitspeicher da bei ssd pixeltod oder sowas nach einiger zeit auftreten kann wenn länger nicht am strom angeschlossen wird
okay, okay. auf alle Fälle war es bei denen auch erwähnt mit den Fördergeldern und der Kooperation von tuta mit der Uni Wuppertal
Aber wieso wird dann im Interview gesagt das es sich um eine „vollständig eigene Entwicklung“ handelt. Für mich hat das ganze ein Geschmäckle und klingt auch nicht danach das der Code für alle freigegeben wird (darum gehts mir hauptsächlich), trotz staatlicher Förderung.
SSDs verlieren Daten, wenn sie ohne Stromversorgung gelagert werden . Das Risiko ist so hoch, dass SSDs für Endverbraucher nur für eine Datenspeicherung ohne Stromversorgung von etwa einem Jahr zertifiziert sind. Dies ist kein Defekt, sondern eine physikalische Eigenschaft von Flash-Speichern.
Einflussfaktoren: Der NAND-Typ (TLC, QLC, MLC) und die Lagertemperatur sind entscheidend für die Datenspeicherung.
Optimalbedingungen: Bei niedrigen Lagertemperaturen können Daten länger als ein Jahr, in seltenen Fällen bis zu 10 Jahre (SLC-Speicher) halten.
Worst-Case: Bei hoher Umgebungstemperatur und bereits abgenutzter SSD (viele Schreibzyklen) kann Datenverlust schon nach wenigen Monaten auftreten.
Typische Lagerung: In der Regel wird empfohlen, SSDs nicht länger als 1–2 Jahre ungenutzt zu lagern!
HDDs sowie Band-Speichermedien, haben also bei Langzeitspeicherung die besseren Karten…
Wenn du mit „verfolgen“ meinst, ob ich alle paar Monate nachschaue, wie die Platten im Preis gestiegen/gefallen sind, dann nein, das interessiert mich in der Tat nicht. Ich habe mir vor 1 Jahr aber gleich mehrere WD 8TBs zugelegt, die im Angebot absolut bezahlbar waren. Seitdem bin ich dabei, meine Cloud langsam auszumisten und mein Zeug wieder selbst zu sichern. Für meine 10TB pCloud zahle ich monatlich immerhin knapp 20€, da ist eine vergleichbare HDD schon nach nem guten Jahr bezahlt.
Wenn du natürlich so extrem viel Zeug gehortet hast, dass du mit 10TB nichtmal ansatzweise hinkommst, gleichzeitig auch noch Backups von allem vorhälst (ich persönlich sichere alles 3fach), dann kann es natürlich ziemlich teuer werden.
Ich liege aktuell mit allen SSDs und HDDs, die ich besitze und insgesamt bestimmt 50TB bieten noch weit unterhalb von 1000€. Das finde ich absolut ok… Ich kaufe natürlich keine High-End-Produkte, sondern einfaches Einsteiger-Zeugs, aber hat für mich immer funktioniert: noch nie nen Datenverlust gehabt und selbst wenn, dann kauf ich ne neue und lade aus meinen beiden anderen Backups das Zeug wieder drauf.
Das mache ich grundsätzlich auch! Habe mir mehrere 6TB Platten für nen guten Preis gesichert und hab meine Daten zu Hause! Damit fühle ich mich viel wohler als bei einem großen Cloud-Anbieter, der vielleicht gehackt wird oder Behörden auf Kunden-Daten zugriff haben oder ähnlich…
Wenn man natürlich Consumerprodukte nutzt ist man in einer ganz anderen Liga. Ich habe für eine Datacenter Exo HDD mit 20TB 400€ das Stück gezahlt. Backup läuft auf/über Jottacloud, da sie für 14€ unlimited anbieten, aber halt ab einer gewissen Speichergröße den Upload recht stark drosseln. Kommt immer darauf an was für Qualität man bei den Platten möchte
Eben, die Preise sind erheblich angezogen,…
und bei den Vergleichen mit Cloud-Preisen sollte man aber noch drauf achten, dass man zuhause auch Strom braucht, und eine Hardwareheimat für die Platten.
Interessanter Preis… Hatte die nimmer am Schirm, weil es ursprünlich nur mit deren APP ging… Aber wie stark wird der Speed limitiert?
und wie genau kann man darauf zugreifen? rsync, rclone? oder weiterhin nur per deren software?
Tatsächlich sichere ich auch alles 3 fach… ![]()
Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste. Allerdings kaufe ich gerne gebrauchte HDD Konvolute mit Prüfungsprotokollen (z.B. Crystal Disk) sprich ohne signifikante Datenfehler allerdings manchmal halt mit hohen Laufleistungen/Stunden…
ABER das zeugt noch von Qualität wenn manche HDDs 79000 Stunden und länger verlässlich am rotieren sind…
Preislich zahle ich maximal 10 Euro pro 1 TB , manchmal gelingen mir „Deals“ da reichen sogar 5 Euro/ je 1 TB aus… ![]()
Da bin ich wie Trump - Ich liebe Deals…
NIchts ist schlimmer als „geliebte“ Inhalte wegen einer defekten HDD zu verlieren. Immerhin steckt in diesem Sammlungen teilweise viel Zeit und Arbeit drin… - Da vertraue ich lieber auf Mehrfach-Spieglungen, die mit einer Clone-Docking Station binnen kurzer Zeit erfolgen. (Bitgenaue Kopie, sogar das Betriebssystem etc. ist egal).
Cloudspeicher nutze ich für kleine, aber bereits stark verschlüsselte Daten, die z.B. deine „Lebensläufe, Konten, Geheimnisse, Passwörter“ enthalten können… -sprich ich halte meine „Daten“ dort für unknackbar - im Ernst!
Dient nur als „Notfall-Reserve“ falls das Haus sich auflöst, oder in Brand gerät etc. ![]()
Grosse Datensammlungen mit grossen Speicherbedarf würde ich keiner Cloud mehr ablegen… / manche kamen und gingen, und weiss nie was die Zukunft bringt…
Nur mit deren App leider, rsync soll auch gehen aber unter windows nicht ordentlich zum laufen gekriegt, gestaffelt nach und nach. Habe es aktuell nicht im Kopf, aber per se recht fair
Ja, der Speed wäre definitiv auch >5 TB fair.
Aber wie gesagt, mir bringen „spezielle Apps“ gar nichts, Hab mich schon lange von „Proprietären Backup-Tools verabschiedet“. Backups mache ich am liebsten per Restic und Rclone oder rsync.
Directsync per syncthing/Cryptomator. Images mach ich gar nicht, da ich wenn dann ein System neu aufsetze…
Aber meine Alte CD-Sammlung ist eh nicht so groß und im Worst-Case muss ich sie halt neu rippen (Hab noch alle CDs - nur das Taggen war viel Arbeit)…
Einzig die Familien Bilder-Sammlung wächst und wächst…
Aber sonst hab ich nichts, dass so viel Platz bracht und das unbedingt gesichert werden müsste. Insofern reicht noch ein onedrive-Account mit 1 TB eines 365-Abos, das ich eh für die Arbeit brauche.
Also wäre alles > 1TB nur ein Nice-To Have, aber kein NEED.
Rsync geht bzw soll gehen, aber ich war zu dumm es zum laufen zu kriegen mit Jotta
Ist Google Drive in Ordnung? 15 GB sind kostenlos, danach kosten 100 GB etwa 2 € pro Monat. Die Daten sind verschlüsselt und wahrscheinlich auch zuverlässiger abgesichert, was Redundanz und Ausfallsicherheit betrifft, als bei vielen anderen Anbietern.
also da würd ich nicht drauf wetten… Vermutlich nicht besser geschützt, als Bitlocker. ![]()
Oder allen anderen „proprietären“ Verschlüsselungen der Software der Cloudanbieter…
Hatte ich vor langer Zeit auch probiert und ging nicht…
Aber gerade extra nochmal bei RCLONE vorbeigeschaut… und Jottacloud wird laut Homepage inzwischen unterstützt… Einzig Prune von Restic soll dann nicht sauber gehen… Aber nun ja, dann wird halt nicht gepruned, man muss ja nicht speicher sparen…
mal bei Gelegenheit testen…

