Shelter

Das Sammeln, Verarbeiten und Analysieren von möglichst vielen Informationen ist das Geschäft von Big Data. Auf Persönlichkeitsrechte wird bei dieser intransparenten und von Algorithmen bestimmten Datenverarbeitung kaum Rücksicht genommen. Gerade in der Android-Welt wird dieses Dilemma deutlich: Apps greifen ungeniert auf personenbezogene Daten zu und senden diese ungefragt an die unterschiedlichsten Akteure.

Die App Shelter sperrt ausgewählte Android-Apps in eine Sandbox und entzieht ihnen so den Zugriff auf Telefonbuch, Kalender, Bilder und andere Daten. So kann neugierigen Apps der Zugriff auf sensible Nutzerdaten verwehrt werden.

Aber das Android System sperrt Apps, welche lange nicht benutz wurden doch eh in einen Seperaten Raum und entzieht den Apps alle Rechte, als ob sis deinstalliert sind? Wortführer dann noch eine extra App? Nur erhöhtes Risiko.

Geht bei Shelter eher darum, dass die Apps auch zur Laufzeit keinen Zugriff auf deine Kontakte usw haben. Aber auch hier ist vorsichtig geboten. Meines Wissens nach basieren Apps wie Shelter bis heute auf dieser Funktion, dass man unter Android wie z.B auch unter Windows, verschiedene „Benutzer“ bzw. Profile verwenden kann um ein Telefon mit mehreren Personen teilen zu können.

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Shelter hängt von der Arbeitsprofilfunktion des Android-Systems ab! Daher wirken sich alle Fehler im Zusammenhang mit den Arbeitsprofilen im System, auch direkt und nicht änderbar auf die Shelter-App und deren Funktionen aus!
Darüber hinaus kann Shelter nur so sicher sein, wie die Work Profile-Implementierung.

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