Scam: Falsche Virenwarnungen locken in die Kostenfalle

Kommentare zu folgendem Beitrag: Scam: Falsche Virenwarnungen von Microsoft locken in die Kostenfalle

Sorry mal an die Kollegen im Vorfeld. Aber dazu muß ich mich äußern!

Die Support-Scam Betrugsmasche wird immer ausgefeilter. Hierbei geben sich die Cyber-Kriminellen als Support-Mitarbeiter großer IT-Konzerne aus

Browser-Blocking und Browser-Hijacking wird im Internet seit bestimmt 15 Jahren schon verwendet…genauso, wie die ganze anschliessende Masche der Support-Falle!
Nicht das einzige, was sich dabei geändert hat im Zuge der Jahre, ist das Design der Meldungen, wie hier z.B. auf Windows 10 angepasst.
Die technischen Voraussetzungen haben sich dahingehend extrem ver√§ndert in den letzten Jahren. Um zu √ľberleben nutzen sie heute wesentlich aggressivere Techniken als einfaches Hijacking. Dazu geh√∂rt u. a. auch, dass sie ihre Adware in Trojanern verstecken, sie mit Ad-Fraud-Komponenten b√ľndeln oder mit Rootkit-F√§higkeiten ausstatten, wodurch es schwierig wird, die Adware zu beseitigen.
Was soll in diesem Zusammenhang also ein Werbeblocker daran ändern, ausser die Häufigkeit einer solchen Bedrohungslage zu vertuschen :interrobang:

Da der Browser-Block bzw. das Freezing durch Adware bzw. PUPs erzeugt wird, die im Hintergrund dann geladen und installiert werden, ist es bestimmt nicht damit getan, einen Werbeblocker im Vorfeld einzusetzen - das w√§re ja dann, wie ‚Äěaus den Augen, aus dem Sinn‚Äú!!
Die Adware wird auch zumeist schon im ‚ÄěVorbeiflug‚Äú bei manchen Internetseiten heruntergeladen, ohne das der Betroffene jemals ein PopUp zu sehen bekommt. Die Schadsoftware nistet sich dann erfolgreich im System ein und startet zum Beispiel nach einem vorgegebenen Zeitplan oder bei Ausf√ľhrung bestimmter T√§tigkeiten auf dem Rechner.
Anstatt sich einen Adblock zu installieren, der im Zweifelsfall auch nur schaffen wird, ca. 70% der PopUps abzuschalten, sollte man sich eventuell einfach mal daran gewöhnen, nicht auf alles Bunte im Netz zu klicken, sondern einfach mal wieder die Gehirnleistung auf Normalzustand hochzufahren. Damit schafft man letztendlich eine höhere Erfolgsquote, als diese genannten 70% !

Was uns hier auch keiner veraten hat: Was mache ich denn, wenn es mich trotzdem erwischt hat :interrobang:

Denn auch, wenn ich nicht bei dieser tollen Telefonnummer anrufe bzw. irgendwelche dubiose Software herunterlade, habe ich doch immer noch ein Problem - nämlich, dass das PUP immer noch auf meinem Gerät wohnt und eventuell nochmals in der Zukunft zuschlägt!?
Wenn man also keine Lust und Zeit hat auf eine tagelange forensische Suche auf seinem Rechner, braucht man also technische Gegenmittel!!

Wie man Adware entfernt
Ihr Ausweg ist relativ einfach. Wenn Sie glauben, dass Sie ein Adware-Problem auf Ihrem PC haben, können Sie es in wenigen einfachen Schritten manuell entfernen.

Sichern Sie Ihre Dateien. Dies ist immer eine gute erste Vorsichtsmaßnahme, wenn Sie mit einer potenziellen Infektion konfrontiert werden. Schnappen Sie sich eine externe Festplatte oder speichern Sie Ihre wichtigsten Daten in der Cloud.

Laden Sie notwendige Tools herunter oder aktualisieren Sie sie. Um Ihren Computer blitzsauber zu machen, m√ľssen Sie Updates f√ľr einen Scanner herunterladen oder ausf√ľhren, der auf die Entfernung von Adware und PUPs spezialisiert ist (wie z. B. Adwcleaner oder die kostenlose Version von Malwarebytes). Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Computer stark infiziert ist und Sie diese Tools nicht haben, sollten Sie sie auf dem Computer eines Freundes installieren und per CD oder USB auf Ihren Computer √ľbertragen.

Deinstallieren Sie unn√∂tige Programme. √úberpr√ľfen Sie vor dem Scannen mit einem Sicherheitsprodukt, ob das Werbeprogramm √ľber ein Deinstallationsprogramm verf√ľgt. Rufen Sie dazu die Liste Software in der Windows-Systemsteuerung auf. Wenn sich das unerw√ľnschte Programm dort befindet, markieren Sie es und w√§hlen Sie die Schaltfl√§che Entfernen. Starten Sie nach dem Entfernen der Werbesoftware den Computer neu, auch wenn Sie nicht dazu aufgefordert werden.

F√ľhren Sie einen Scan mit einem Programm zur Entfernung von Adware und PUPs durch. Sobald das Programm gescannt und Werbesoftware gefunden hat, wird es diese wahrscheinlich unter Quarant√§ne stellen, so dass Sie einen Blick darauf werfen und entscheiden k√∂nnen, ob Sie sie l√∂schen m√∂chten oder nicht. Unsere Empfehlung lautet: L√∂schen, l√∂schen, l√∂schen. Dadurch werden Adware und alle anderen Restdateien, die die Adware zur√ľckbringen k√∂nnten, entfernt.

Warum hier der ADWcleaner und Malwarebytes genannt werden, ist ganz einfach. Das sind halt die beiden Tools, die momentan nur in der Lage sind, eine einigermassen vollst√§ndige Entfernung durchzuf√ľhren!
Dies hat der Schlangen√∂l-Produzent Malwarebytes seinem taktische Gesp√ľr zu verdanken, als sie damals die franz√∂sische Firma Toolslib aufgekauft haben‚Ķdie Entwickler hinter dem ADWcleaner!!

Kurze Historie der Adware:
Zu Anfang, d. h. ungef√§hr ab 1995, betrachteten Branchenexperten die erste durch Werbung unterst√ľtzte Software als eine Unterkategorie der Spyware. Doch schon bald begannen Sicherheitsprofis, Adware von Spyware zu unterscheiden und Adware als eine weniger sch√§dliche Art von potenziell unerw√ľnschten Programmen (PUP) einzustufen. Adware wurde - zumindest in der Theorie - sogar als legitim aufgefasst, weil es legale Unternehmen mit B√ľros, Angestellten und Gehaltsabrechnungen waren, die die Adware-Software entwickelten.

Doch die Tochtergesellschaften dieser legitimen Unternehmen verbreiten ihre Adware dann oftmals, ohne vom Adware-Anbieter auf ihre Legitimit√§t hin √ľberpr√ľft worden zu sein. Und so - ohne jede √úberpr√ľfung - verbreiten sie ihre Adware mit allen ihnen zur Verf√ľgung stehenden Mitteln: Peer-to-Peer-Sites, Botnets, Instant-Messaging-Infektionen und die schon erw√§hnten Browser-Hijacks.

Mit der Zeit begannen die Adware-Anbieter damit, ihre unseri√∂s vorgehenden Tochterunternehmen zu schlie√üen und jegliche Verantwortung f√ľr deren Vorgehen abzulehnen. Dies war die √ľbliche Vorgehensweise zwischen 2005 und 2008 - den Jahren, in denen Adware geradezu boomte. Danach begannen Regierungsbeh√∂rden damit, hohe Strafen f√ľr diese Art von Vergehen zu verh√§ngen, was dazu f√ľhrte, dass die gr√∂√üten Adware-Unternehmen ihre Siebensachen packten und von der B√ľhne verschwanden.

Heute gibt es zwar noch immer Adware, doch in der Regel wird sie wieder als eine Art von potenziell unerw√ľnschten Programmen (PUP) gesehen, die eine geringere Bedrohung als Schadsoftware darstellen.

Trotzdem erlebt Adware in gewisser Weise eine Art Revival. Derzeit geh√∂rt Adware zu den, bei Schadsoftware-Opfern am h√§ufigsten erkannten Bedrohungen und macht erstaunliche 40 Prozent aus. Ein Grund daf√ľr ist, dass die Menge an Adware derzeit wieder zunimmt. Dies k√∂nnte an der weiten Verbreitung von Mobilger√§ten liegen und daran, dass Adware Eingang in mobile Apps gefunden hat. In jedem Fall sind die Hersteller von Adware derzeit wieder auf dem Vormarsch und dabei, ihre Stellung zu festigen.

:wink:

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diese Phising hatte ich auch schon oft gesehen aber naja ist sofort zu erkennen

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Der Herr Ugurano2019_hoho labert nur Mist. Sorry, aber man sollte Ross und Reiter beim Namen nennen.