ProtonMail fälschte heimlich seinen Transparenzbericht

Kommentare zu folgendem Beitrag: ProtonMail fälschte heimlich seinen Transparenzbericht

Heimliche Anpassungen am Transparenzbericht des E-Mail-Anbieters ProtonMail werfen die Frage nach der Vertrauenswürdigkeit auf.

Könnt ihr den Vorwurf der Fälschung belegen? Andernfalls ist dies eine falsche Tatsachenbehauptung die abmahnfähig ist. Denn außer einer nachträglichen Korrektur, ist für den Außenstehenden nichts zu erkennen was auf die vorsätzliche Falschangabe von Tatsachen hindeutet.

Artikel gelesen? Nein, dann tue das bitte mal. Vergleiche dann mal den Transparenzbericht damals und heute. Und dann sprechen wir uns wieder…

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Warum sich Protonmail wohl in den Transperenzberichten zurückhält?

Ausweitung des Geltungsbereich: Mitschnüffeln erforderlich

Neben der Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung müssen Access Provider bereits heute jederzeit in der Lage sein, für die Strafverfolgungsbehörden aktive Überwachungsmassnahmen auszuführen. Mit dem kommenden BÜPF wird diese Mitwirkungspflicht stark ausgeweitet. So sollen neu zusätzlich auch Anbieter von Foren, Chaträumen, Onlinespeicher sowie E-Mail-, Hosting- und Cloud-Provider, ja sogar Hotels, Spitäler sowie Wohngemeinschaften zur Überwachung ihrer Benutzer, Patienten und Mitbewohner - oder mindestens deren Duldung - verpflichtet werden. Dies erinnert stark an die informellen Mitarbeiter in der DDR - mit dem Unterschied, dass in der Schweiz die Mitarbeit zwingend ist. Wer sich weigert oder aber die Überwachung ausplaudert, riskiert ein Bussgeld zwischen 40’000 und 100’000 CHF.

Quelle: https://digitalcourage.de/blog/2015/ueberwachung-in-und-aus-der-schweiz-das-volle-programm

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Tja, dann Butter bei de Fische und zugeben, was man in der Schweiz tun muss. Ist ja kein Problem. Oder sich einfach ein anderes Land suchen, wo man sich niederlässt.

Das neue BÜPF ist im März 2018 in Kraft getreten
https://www.li.admin.ch/de/themen/das-neue-buepf

@anon91414073: Wie wäre es zur Abwechslung mal mit fundierten und sachlichen Beiträgen von Dir?

Nur weil den Dienst Wissenschaftler konzipiert haben, bedeutet das ja nicht, dass sie nicht das Geld hatten, ordentliche Programmierer anzuheuern und bis heute zu bezahlen. Du weißt schon, dass das WWW von zwei CERN-Forschern erfunden wurde? Der Treffpunkt dürfte wohl kein Zufall gewesen sein. Schau mal bei der Wikipedia nach.

Die sind nicht verstrahlt bei ProtonMail, die halten sich an die gesetzlichen Richtlinien, die man ihnen in der Schweiz auferlegt. Und da außer RA Steiger und uns keiner darüber berichtet hat, werden denen auch nicht die Nutzer in Scharen weglaufen.

Der Transparenzbericht ist auch nicht fingiert. Er wurde halt leicht verändert, allerdings an ein paar recht entscheidenden Stellen. Und neue Transparenzberichte wird es wohl auch nicht geben. ;-(

Wenn da mittlerweile jemand verstrahlt ist, dann sind das wohl die Schweizer. Wenigstens gibt es noch sowas wie Transparenz - hat den großen Vorteil, daß jeder direkt weiß, wo er dran ist und nicht öffentlich noch so getan wird, als gäbe es sowas gar nicht.

Und genau das ist vielleicht auch das wirklich Erschreckende daran: Sie machen gar kein Geheimnis mehr daraus, daß sie sich mit großen Schritten dem nähern, was man allgemein als vollkommenen Überwachungsstaat bezeichnet.

Dafür wird sich noch nichtmal mehr geschämt. Was ein kritischer Mensch gar nicht mehr verstehen mag, ist, daß dagegen niemand protestiert. Sie ticken ja mittlerweile alle ein bißchen anders - nur leider keiner von ihnen mehr richtig.:sweat_smile: Bleibt lieber bei euren Uhren - davon versteht ihr wenigstens was.^^

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Ja, ich dachte dabei auch gleich an Jules Verne :wink:

Kein Backup der Datenbank was bei einer solch angeblich sicheren Seite eigentlich stündlich oder 2x am Tag automatisch geschehen sollte…

Kommentar von Überwachung des tages | Schwerdtfegr (beta):
[…] Benutzt hier jemand „protonmail“ aus der schweiz, so wegen datenschutz, verschlüsselung und sicherheit? […]