Pornhub Premium und der Leak, der nach Erpressung riecht


Kommentare zu folgendem Beitrag: Pornhub Premium und der Leak, der nach Erpressung riecht

Wenn der Betreiber nicht den Forderungen von ShinyHunters entspricht, wollen die Hacker zahlreiche Pornhub Premium-Kundendaten enttarnen.

Falls hier tatsächlich ein Datenleak erfolgt sein solllte, muss man dazu folgendes anmerken:

  1. Was wurde geleakt, sind es lediglich Email Adressen, komplette Anschriften, und sind tatsächlich die „angesehenen“ Videos zuzuordnen?!

  2. Keine „seriöse“ Seite würde diese Datensätze selbst wenn sie vorliegen, veröffentlichen…!

  3. Weitere Frage auch, wen das im „Prinzip“ intressiert, ob der Nachbar-X dies oder jenes Video gesehen hat?

  4. Niemand kann wirklich was „verifizieren“, ob es so war, oder so gewesen sein könnte, oder Fehler bei der kriminellen „Datenerhebung“ erfolgen.

Ich vermute eher mal, das möglicherweise paar „Email-Adressen“ vorhanden sind, viel mehr auch auf keinen Fall…

ABER was schon im Bericht steht, die Angst vor „ertappt“ werden, und möglicherweise publik gemacht zu werden reicht wahrscheinlich aus, das einige „zahlen“…, selbst wenn man hier einige tausend „Email-Adressen“ deswegen „anschreiben“ würde, wären sicherlich paar dabei, die aus „Angst“ schnell zahlen… / its Fact.

Gab früher mal „Spam- Emails“ die behauptet haben, die Webcam aktiviert zu haben, und entsprechende „Aufnahmen“ die nicht alltagstauglich sind, zu veröffentlichen…

Denke auf diesen ZUG sind diese Erpresser auch gesprungen…

Es entzieht sich meiner Logik, wieso man für XXX bezahlt. Mehrwert?

Dickere Hupen, nehme ich mal an?! :joy:

Nachdem durch ShinyHunters bei „Salesforce“ nixx mehr rauszukitzeln war, musste man sich flott was neues suchen, bevor Langeweile aufkommt…
SH hat wohl bestätigt, dass die Daten aus 201.211.943 Datensätzen historischer Such-, Wiedergabe- und Downloadaktivitäten der Premium-Mitglieder der Plattform bestünden.
Diese Daten umfassen die E-Mail-Adresse eines PornHub Premium-Mitglieds, die Art der Aktivität, den Standort, die Video-URL, den Videonamen, die mit dem Video verknüpften Schlüsselwörter und den Zeitpunkt des Ereignisses.
Zu den Aktivitätstypen gehört beispielsweise, ob ein PornHub-Abonnent ein Video angesehen oder heruntergeladen oder einen Kanal besucht hat.
Mixpanel sagte dazu: „Wir haben keinerlei Hinweise darauf gefunden, dass diese Daten während unseres Sicherheitsvorfalls im November 2025 oder auf andere Weise von Mixpanel gestohlen wurden. Die Daten wurden zuletzt 2023 von einem legitimen Mitarbeiterkonto der Muttergesellschaft von Pornhub abgerufen."
Ansonsten hält sich Mixpanel bedeckt, was IMO auch der richtige Weg ist! Siehe dazu → https://mixpanel.com/blog/sms-security-incident/

1 „Gefällt mir“

Wer alles über eine E-Mail-Adresse laufen lässt, tut mir echt nicht leid.
Und wer sich bei solchen Diensten mit seinem Klarnamen anmeldet schon gar nicht.

Nur leider sind sie diesmal echt und basieren auf Videos, die man sich wirklich angeschaut hat.

Ist doch praktisch, da bekommt man die Favoritenliste oder Favoriten Videos nun per E-Mail geschickt. :+1:

Nun ja, nicht jeden wäre es recht, wenn man die Information veröffentlichen sollte, dass jemand bei Pornhub Premium einen kostenpflichtigen Account unterhält. Womöglich würde der eine oder andere tatsächlich für das Schweigen bezahlen.

Die Frage ist halt auch: Wie viele Leute schauen sich die Leaks an, wer weiß wo er suchen muss? Die Zahl dürfte ziemlich gering sein.

Das ist viel zu einfach gedacht. Ich denke, dass die kompromittierenden Daten zu den Personen nach Hause, zum Arbeitsplatz etc. pp. kommen werden, so dass die Chance extrem hoch ist, dass diese Dinge von den Menschen gesehen werden, die es sehen sollen…
SH wird sich schon die „passenden“ Opfer aussuchen, von denen sie sich finanzielle Gewinne erhoffen! ShinyHunters sind keine Laien - der Verdacht liegt nahe, dass sich ein großer Teil der Personen schon vor dem Pornhub-Leak, in den eigenen Datenbanken befanden z.B. aus den knapp 2 Milliarden Datensätzen des Salesforce-Leak von Salesloft. Dort wurden in mittlerweile zwei großen Wellen fast 1050 Unternehmen „geöffnet“!
Zu den Unternehmen, die bekanntermaßen von den Salesloft-Angriffen betroffen waren, gehören u.a. Google , Cloudflare , Rubrik , Elastic , Proofpoint , JFrog , Zscaler , Tenable , Palo Alto Networks , CyberArk , BeyondTrust , Nutanix , Qualys und Cato Networks u.v.m.
Die eigens von SH programmierten „Crawler“ suchen nach Querverweisen in allen Leak-DBs, die sie besitzen, um dadurch „lohnenswerte“ Erpressungs-Opfer zu lokalisieren!
Da wird also nichts am schwarzen Brett des Internets veröffentlicht, wie manche denken!
Man muss die Leaks um Salesforce / Pornhub als sich ergänzende Einzelprojekte sehen, die nur zusammen für SH finanzielle Gewinne kreieren!
:wink:

Irgendwie ist der LEAK ja schon vor Jahren passiert…
keine Ahnung warum mehrere Seiten diese Story aufwärmen.

Quelle: Watson
https://www.watson.ch/digital/sex/442666742-pornhub-leak-hacker-erpressen-user-wer-davon-betroffen-ist

Pornhub hat auf seiner Homepage eine Infoseite zu dem Leak eingerichtet. Hier steht, dass «eine begrenzte Anzahl von Analysedaten für einige Benutzer» von den Hackern abgegriffen worden sei. Die Pornoplattform gibt hier auch an, dass sie seit 2021 nicht mehr mit Mixpanel zusammenarbeitet. Die erbeuteten Daten seien also historische Analysedaten aus dem Jahr 2021 oder früher.

PS. Denke mal, das solche „alten“ Datensätze von 2021 und früher, nicht mehr wirklich relevant sind. Also daraus „Geld“ zu machen, wird nicht einfach, und ist höchstens bei „Prominenten Leuten“ umzusetzen, wenn überhaupt. Ich glaub eher nicht…

Da reichen die „Email-Adressen“ und paar Video-Links sicherlich nicht aus.
Und eine „Verifikation“ ist auch nie gegeben. Also alles für die Schublade.

Deswegen ja:

ScatteredLapsus$Hunters (SH)