Kommentare zu folgendem Beitrag: NordVPN bestreitet und nutzt gleich drei Tracker
Auf Anfrage teilte NordVPN mit, man setze keine Tracker in ihren Apps ein, doch die Analyse von Mike Kuketz zeichnet ein ganz anders Bild.
Auf Anfrage teilte NordVPN mit, man setze keine Tracker in ihren Apps ein, doch die Analyse von Mike Kuketz zeichnet ein ganz anders Bild.
wer hätte damit rechnen können…
hide.me hat nur die Analyse an Bord um herauszufinden, unter welchen Umständen ihre App abstürzt, das war schon alles. Es tracken nicht alle Anbieter auch personenbezogene Daten.
Ist die Aussage belegt, oder pauschal in den Raum gestellt?
Manche, wie hide.me geben ja zu, die Crashreports zu nutzen. Ob das nötig ist, oder nicht, sei mal dahingestellt. Aber „allen“ das zu unterstellen…ist einfach mal in den Raum gestellt.
Davon abgesehen muss man bei vielen auch nicht deren Apps nutzen, sondern kann OpenVPN oder Wireguard direkt nutzen (meist aber reduzierten Funktionsumfang).
Ausser du beziehst alle auf den Konzern rund um NordVPN… ![]()
Denselben Absturztracker wie z.B. Proton in der App hat. Allerdings mit 7 App-Berechtigungen mehr als die Schweizer.
Meine Frage dazu: Tracker sind eines, was ist mit den Berechtigungen einer Android App? Ich als Laie kann schwer nachvollziehen ob z.B. die beiden Standortberechtigungen zum Betrieb unbedingt notwendig sind, oder warum mein Standort überhaupt erfasst wird.
Kann die App durch Berechtigungen selbst zum Tracker werden?
p.s.
Klar muss ich dem VPN Anbieter eh so einiges anvertrauen, aber warum mehr als nötig.
Ich würde solche Aussagen nie pauschal machen.
Außerdem kann man die Logindaten vom VPN-Server auch im Betriebssystem eintragen. Dann trackt keine App mehr irgendwas.
Natürlich weiß außer den Betreibern selbst niemand, was auf den VPN-Servern wirklich geschieht, das ist soweit korrekt.
Naja, Du vermischt Äpfel und Birnen.
Es geht hier um Tracker, die in deren APPs integriert sind. (und damit Tracking nicht nur für die Firma selbst, sondern auch externe Firmen ermöglichen)
Nicht darum. ob Sie bei Ihrem Dienst IPs und sonstige Daten loggen… und hier reden wir immer von Vertrauen in einen Dienst, weil nicht überprüfbar.
Bei Nord war es von Anfang an ziemlich klar.
Ein Laden, der aus dem Nichts auftaucht, Geld hat, überall Werbung zu platzieren und den VPN zum Kampfpreis anbieten kann?
Wer seine Groschen beisammen hatte wusste doch sofort, dass es da genau zwei Möglichkeiten für gibt:
Einen VPN der nichts oder nur sehr wenig kostet finde ich persönlich ja schon wenig vertrauenswürdig.
Wenn der dann aber noch mit Geld um sich werfen kann wie Nord stinkt’s zum Himmel.
Geht doch bei Nordvpn z.B. auch.
Die brauchen 26 Berechtigungen für ihre App. Wäre das nicht auch mal ein Thema, was die Apps selber so an Daten abgreifen können und welche Berechtigungen rein technisch für den Betrieb nötig sind?
Ich sehe das auch so wie @knax. NordVPN hatte ich nur kurzzeitig, bis der Laden näher unter die Lupe genommen wurde. Für mich no-go.
Ich schmeiß mal in den Raum:
Bei VPNs, die man für eine temporäre Nutzungszeit bezahlt, muss der Provider ja irgendwas loggen, damit er weiß, wann der Plan anfing und somit auch das Ende des Abos festlegen kann.
Ein „guter“ VPN kreiert aus den Daten bei Kauf eine eindeutige ID (vorzugsweise aus den Anmeldedaten). Je nachdem, wie lange eine Refund-Garantie besteht, werden diese Klardaten spätestens nach Ablauf dieser Garantiefrist gelöscht. Die tägliche VPN-Nutzung des User inkl. der Verbindungen etc. sollten dann nur noch über die eindeutige ID abgewickelt werden.
Aber jetzt wirds interessant! Manche der Anbieter regeln alles, was Bezahlung und kaufmännische Verwaltung usw. angeht, gar nicht selber. Diese Arbeiten werden entweder an externe Fremdfirmen oder auch an eine extra dafür gegründete eigene Firma übergeben. Ob diese „externen Buchhaltungen“ ausschließlich mit der eindeutigen ID arbeiten? Wohl kaum…denn je nach den Steuergesetzen / verpflichtende Abgaben des Landes mit dem VPN Firmensitz, müssen Nachweise über die Einnahmen erbracht werden. Ob sich irgendeine Steuerbehörde damit zufrieden gibt, für die Einnahmen eine Liste mit gehashten IDs zu erhalten, kann jeder für sich selber beantworten. ![]()
Das bedeutet aber auch im Umkehrschluß, dass die externe Buchhaltung des Provider, mit mehr Daten arbeiten muss, als der Provider selber, wo im Tagesgeschäft die ID ja völlig ausreicht! In den DBs der Buchhaltung müssen also alle Daten des Kaufs vllt. inklusive der Anmeldedaten, abgespeichert sein auf unbestimmte Zeit! Davon muss der VPN-Anbieter natürlich nichts in seinen AGBs darlegen, weil extern…!
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Deshalb hat NordVPN auch einen Sitz in Panama. Dort muss man nur innerhalb des Landes eingenommenes Kapital versteuern und nicht von ausserhalb. Keine Buchhaltungsplicht. Rein technisch würde es bei denen komplett sauber gehen
Stimmt schon…aber ist ja nur einer von vielen anderen Anbietern, verteilt über den Globus und natürlich Europa.
Es war das markanteste, einfachste und für jeden Nachvollziehe Beispiel. Du hast auf jeden Fall recht
Ich hatte mit denen zu tun, die sitzen in den Niederlanden. ![]()
Ja eine Firma davon. Ein Briefkasten der alles Finanzielle Macht oder ein Büro mit ner Sekretärin und einem Mitarbeiter reicht ja schon
Auf der Webseite kann man alle von Anbieter prüfen.
https://reports.exodus-privacy.eu.org/de/
Ganz blöd gefragt: Wofür sind denn die Standortberechtigungen in der App wenn sie nichts speichern, verarbeiten und er nicht technisch notwendig ist? Irgendeinen Grund wird es geben, nehme ich mal an. Den zu erfahren würde mein Vertrauen steigern.
Jeder Anbieter muss ein klein wenig loggen, ist doch ganz klar.
Es muss ja irgendwo hinterlegt sein dass es ueberhaupt einen Account gibt, wem der gehoert (Username) und wie lange dieser gueltig ist, wieviele gleichzeitige Verbindungen, usw.?
Und dann muss die Berechtigung gegeben werden auf den jeweiligen Dienst zuzugreifen.
Fragt Euch mal woher der Begriff „Login“ kommt?
log in, ohne Log kein log in.
Und ohne Login kein Zugriff auf den Dienst ![]()
Auch mindestens eine Email Adresse sollte vom VPN Anbieter dem Account zugeordnet werden koennen. Weil falls nicht kann man das PW nicht mehr zuruecksetzen fuer den Fall das es verloren gegangen ist oder man gehackt wurde.
Klar man sollte nicht unbedingt direkt seine GMX Adresse zum registrieren verwenden. Aber genausowenig eine Wegwerf Email Adresse wie das manche machen. Hab schon einige heulen gehoert weil sie dank Wegwerf Adresse nicht mehr an ihren Account rangekommen sind.
Die meisten Provider wollen keine Email Addi. Ist ja auch ein weiteres Anonymitätsmerkmal und natürlich auch gut fürs Marketing!
Den Account kann man bei diesen Anbietern trotzdem zurücksetzen (wenn es gewollt ist!) indem sie einen speziellen, einmaligen Key pro User im Account hinterlegen, den sich der Benutzer runterladen und speichern kann.