Malware versteckt sich häufig in E-Book-Warez


Kommentare zu folgendem Beitrag: Malware versteckt sich häufig in E-Book-Warez

Die US-Verlage stöhnen über große Verluste, dabei versteckt sich Malware auch in den E-Book-Warez. Doch wie funktioniert das Ganze?

Ein „raubMORDkopiertes Buch“? Hui, das sind ja harte Bandagen, mit denen im eBook-Bereich gekämpft wird :wink:

Es geht halt um die Verwendung des Begriffes Raubkopierer, die ja von den Rechteinhabern eingeführt wurde. Aber ich muss hier ja wohl niemandem erklären, warum man Daten nicht rauben, sondern nur kopieren kann. Anschließend sind sie halt 2x vorhanden, was an den Umsatzeinbußen der Verlage etc. natürlich nichts ändern.

  1. Diese Methode zur Verbreitung von Malware ist im Grundsatz ein alter Hut. Seit es Warez, Gamez und Serialz gibt, werden damit auch Schädlinge verteilt.
  2. Das ist ein reines Windows-, vielleicht noch macOS-Problem. Das gilt sowohl für Trojanische Pferde als auch bösartige Links. In Linux gibt es keinen Mechanismus, mit dem eine SW ohne Benutzer-Zutun installiert werden könnte. Mindestens muss man das eigene Passwort (bei sudo) oder das von root eingeben.
  3. Ein (guter!) Virenwächter schadet nicht, aber man sollte sich nicht auf ihn verlassen. Sonst ist man im Ernstfall verlassen. Seit vielen Jahren ist GData der beste Antivirus. Nein, ich bin nicht verwandt oder verschwägert und bekomme keine Provision. Ich habe nur >25 Jahre Erfahrung mit verschiedenen Antivirus auf hunderten von Computern.
  4. Diese Art der Malware-Verbreitung enthält so viele Alarmzeichen, dass man schon {zensiert} sein muss, um darauf hereinzufallen- auch unter Windows.

Wenn man nur einen Ebook-Reader hat wie z.B. den Kobo mit KoReader Software dürfte eine Schadsoftware in einer epub-Datei doch nichts ausrichten können oder?

Theoretisch wäre das möglich, aber es ist höchst unwahrscheinlich. Die programmieren ihre Schadsoftware immer für das Betriebssystem, was am häufigsten genutzt wird. Und das ist immer noch Windows (leider).