Kennt ihr die „WDR-Tante“ aus der Sendung „Markt“.
Am Ende einer Sendung hatte die gegen Google Earth 3D gehetzt, dazu aufgerufen dagegen vorzugehen und erwähnt dass man das ja schon mal geschafft nhat.
Womit sie sich auf die Verpixelungen bezog.
Da kam in mir der Ekel hoch.
Google Street View ist wegen solcher Spinner „beklemmend“, ganz besonders in VR.
Überall die verpixelten Häuser.
„Hätte sich Google von Anfang an mal an seine eigenen Regeln gehalten, wären auch nicht so viele Anträge dazu eingegangen!“
Google hatte am Anfang keine solchen Regeln. Woher auch, das Deutsche Gesetz sieht NICHTS in der Richtung vor!
Ein neues Unternehmen könnte und sollte so einen Dienst ohne Verpixelung aber viel hochauflösender und mit flüssigen Übergängen anbieten…
Und vergessen wir nicht, das haben nicht alles die Hausbesitzer veranlasst.
Auch Menschen die keinerlei Eigentumsrechte an dem Haus haben.
Damals haben wir das getestet. Brief mit Unterschrift meines Vaters für seine beiden 5-stöckigen Mietshäuser mitten in Köln an Google dass er auf keinen Fall wünscht dass Andere sein Haus verpixeln.
Erfolglos, Google hat es einfach gemacht.
Ich hätte mir gewünscht dass solche „Menschen“ zu einem richtig schmerzhaften Schadenersatz verurteilt worden wären. Sehr gerne auch Existenzgefährdend.
Wen euch jede Nacht jemand in den Vorgarten kackt oder Glyphosat über die Wiese verteilt (evtl. in Hakenkreuzform und ein paar Penisse daneben), oder die Fassade besprüht sagt ihr dann auch „der hatte das Recht dazu“? Ja, das halte Ich für vergleichbar!
Der Schaden bei Google ist auch nicht mehr rückgängig zu machen. Im Gegensatz zu Graffiti, beschädtiger Wiese etc…
Was Earth bzw. Street View 3D angeht wünsche Ich mir eine Verbesserung.
Auf der untersten Ebene mit VR wirkt es surreal. Die groben Formen.
Da sollte Google, oder besser ein Unternehmen dass nur diesen Serive anbietet (und daher keine Einschränkungen aufgrund des eigenen Image vornimmt), mit LIDAR durch die Straßen fahren, und hochauflösende Scans anfertigen. Falls irgendwie möglich auch von oben, damit die 3D-Scans keine verdeckten Stellen haben. Z.B. durch Balkone. Allerdings dürfte schon durch die Bewegung vieles über dem Balkonboden schräg erfasst werden können. Und natürlich parallel mit hochauflösenden Fotos.
So dass man auf Straßenebene durch die hochauflösenden 3D-Welten laufen/fahren kann. So hochauflösend dass man bis an die lesbaren Klingelschilder herangehen kann.
Zugleich könnten diese Daten für Computerspiele genutzt werden, die in diesen Städten spielen.
„Walking-Simpulators“ (scherzhafter Name für ein Genre VR-„Spiele“), Fahrlernprogramme, Autorennen (Ich höre schon die Politiker Verbote fordern, „Training für illegale Autorennen“), Flugsimulatoren, Ballerspiele (und wieder kommen Verbote, „Terrortraining“)…
Inkl. der Möglichkeit Privat auch die Räume im Inneren zu digitalisieren, und damit auch die Innenräume verfpgbar zu machen. Bzw. denen die Hauspläne zu senden… Da hat auch kein Mieter Mitspracherecht! Der Mieter hat nur Rechte an Bildern seiner realen Wohnung, aber nicht am Grundriss… Nicht mal an seinem erkennbaren Namen am Klingelschild.
Die Luftbilder von Microsoft Bing Birds Eye View sind besser, da aus Flugzeugen von 4 Seiten. Das heißt, man kann auch erahnen was hinter den wandhohen Terrassenfenstern im Wohnzimmer ist.
Uh wie schrecklich…
@ Ghandy
„wenn man alleine mit dem Stadtplan unterwegs war und nirgendwo in einer Großstadt wie Köln anhalten durfte. 1x falsch abgebogen und man landet auf einem Zubringer, der einen unwiderbringlich auf die andere Rhein-Seite befördert.“
Kann Ich bestätigen.
Aber auch dass man mit dem Roller auf einmal vor einem Schnellstraßenschild steht. Und keine Navi einen Modus für Fahrzeuge unter 60khm hat. Fahrrad zählt nicht, denn da wird man auch über Wege, „Acker“ und Waldwege" geführt, die man mit dem Roller nicht befahren darf…
Irgendeiner der bekannten Deutschen (war es Göthe?) hat in einem Reisebericht Köln sinngemäß als Dreckloch bezeichnet…