Kita-Kinder als KI-Trainingsdaten? Eltern stoppen umstrittenes Forschungsprojekt


Kommentare zu folgendem Beitrag: Kita-Kinder als KI-Trainingsdaten? Eltern stoppen umstrittenes Forschungsprojekt

Forscher wollten Vorschulkinder per Bodycam filmen für ihre KI-Trainingsdaten. Nach massivem Protest wurde das Projekt gestoppt.

Forscher wollen…
Forscher wollen viel…
Forscher wollen zuviel !!!

Wo kommen wir eigentlich langsam hin ?!
Unter dem „Deckmantel“ KI wird schon viel Mist gemacht…
Wir kommen langsam in neuen „Bereichen“ die Schwerwiegend für die Zukunft der Menschen sind…

Wir steuern gerade auf eine wirklich große Zeitenwende hin, die maßgeblich Einfluss auf viele Millionen Menschen hat…

Ob ich in Rätsel spreche. JA :blush:
Wir begeben uns in neue „unverantwortbare“ Geschehnisse…
Wann das beginnt / anfängt: Es hat schon begonnen!!!

(schnallt euch bitte ALLE an!)
weil die Reise hat begonnen!

https://youtu.be/4e_71CdcLLw

PS. Konnte keine besser passende Bilder/Video präsentieren, für das ,
was uns ALLE noch erwartet…, und es dauert gar nichmal mehr so lange mehr…
Also geniesst doch diesen Sommer so lange es geht… :blush:

Jede Gesellschaft so, wie man es wollte, die kleinsten inbegriffen, und dennoch haben wir es selber in den Händen. Ab wann wir ein Smartphone vergeben oder den Zugang zum Internet, was, wenn die Leute zumindest im privaten Bereich einfach die Leitungen kappen? Was passiert, wenn es jeder macht? Einfach so wie vor 40 Jahren leben, ein Festnetztelefon ohne Internet geht immer noch! Ein Fernseher ohne Pay-TV und anderen Schnickschnack auch! Dann wäre man enorm altmodisch, aber ein großes Stück freier. Kein Laptop, kein Smartphone, kein Spotify, nur Radio. In den meisten Fällen braucht man nicht einmal Online-Banking, man kann sogar noch in bar seinen Einkauf zahlen. Mir fallen ganz viele Dinge ein, die weg könnten, und man wäre mit viel weniger Stress unterwegs. Diese digitalen Dinge werden uns entmenschlichen! Also, was wäre wenn…

Auf das Fernsehen der 80er könnte ich gut verzichten. Es gab im Grunde nur ARD, ZDF und das Dritte Programm. Ausländische Sender waren kaum zu empfangen, und wer unabhängige Informationen wollte, musste auf Lang‑, Mittel‑ oder Kurzwelle ausweichen. Auslandstelefonate waren unbezahlbar, und nur Amateurfunk bot echte Verbindung zur Welt. Bildungsprogramme existierten, aber fast ausschließlich in öffentlich‑rechtlicher Auswahl.

Lehrer und Pfarrer hatten damals eine größere Deutungshoheit, weil alternative Informationsquellen fehlten. Heute kann man sich neben Schule oder Studium viel leichter eigenständig weiterbilden. Menschen, die nicht dem Mainstream folgten oder sich unabhängiger informierten, wurden schnell schief angesehen.

Genau aus diesem Gefühl des „Nicht‑ins‑Raster‑Passens“ entstand auch ein Teil der frühen Hackerbewegung: der Wunsch nach freiem Zugang zu Informationen – ein Grundgedanke des Internets.

Ohne Smartphone kann man leben, aber einen Laptop würde ich vermissen. Erst durch Computer konnte ich meinen eigenen Interessen nachgehen und Antworten auf Fragen finden, die andere sich nicht zu stellen trauten.

Ohne Online‑Banking wird es zudem schwierig, gebrauchte Artikel über Plattformen wie eBay zu verkaufen. Flohmärkte sind für mich keine Alternative. Barzahlen funktioniert zwar meist, aber nicht überall; manche Unterkünfte oder Veranstaltungen akzeptieren kein Bargeld mehr. Gleichzeitig schließen immer mehr Bankfilialen, und beleghafte Überweisungen werden teuer und unpraktisch – man wird automatisch in Richtung digitaler Zahlungen gedrängt.

Viele verklären die Vergangenheit und behaupten, früher sei alles besser gewesen und heute verdumme die Menschheit durch KI und Smartphones. Für mich ist eher das Fernsehen eine Verdummungsmaschine – damals wie heute.

Mit dem Fernsehen liegt man schon einmal falsch. Darf ich erfragen, welches Geburtsjahr? Ab 1984 gab es schon die privaten neben den vielen öffentlich-rechtlichen, drei Programme das war Anfang der 1970er. Und der ÖRR war in seinen nicht vorgeschriebenen Meldungen unabhängig und nicht wie heute durch die DPA eingeschränkt. Und was die Falschmeldungen oder Fake News betrifft, sehen wir auch immer mehr unter den Jungen und Alten. Zumal man damals wenig Fernsehen schaute, weil Musik schon extrem angesagt war und man unterwegs in der Szene war, um Leute in der Disko zu treffen oder auf Konzerten. Reale Kontakte waren hoch angesagt und man suchte sich seine Freundin oder fand seine erste Liebe dort. Ebenso Reisen, so oft wie möglich, egal wohin und womit. Ich habe mal mit vier Freunden fürs Leben eine Tour durch England/Schottland/Irland gemacht, mit dem Rad und Rucksack für 5 Wochen, die ganzen Leute die wir trafen - keine KI kann mir dies auch nur annährend ersetzen.

Dass früher alles besser war oder nicht, bezweifle ich, habe es auch nie behauptet! Nur ersehe ich diesen ganzen digitalen Dreck nicht als Lebensqualität an, er ist bist zu einem bestimmten Punkt nützlich, insofern er nicht mein Leben bestimmt. Das Gegenteil ist immer mehr der Fall. Ok, ich benutze den Laptop heute wie früher meine Bücher. Ich achte dabei darauf, keine zu vielen Daten von mir zu übertragen. In Foren wie diesem hier nutze ich nur den Tor-Browser und ich liebe es, Linux zu besitzen. Das war es aber auch schon. Ich bin in passiver Altersteilzeit nach fast 49 Jahren Maloche, deswegen kann ich auch gerade jetzt hier schreiben und muss nicht mehr zur Schicht. Ich fröne keinen Süchten, weder Alkohol noch Nikotin. Ich liebe es, Leute zu „treffen“ und stundenlang mit denen meine Zeit zu verbringen. Nichts auf der Welt ist wichtiger als menschlicher Kontakt, und man erkennt sofort in der Gesellschaft, wer dies ebenso macht wie meine Wenigkeit, und genau so erkennt man diejenigen, welche lieber ihre Zeit mit der Technik verbringen.

Die ganzen „jetzigen Probleme“, welche entstehen, sind vermutlich erst die Spitze vom Eisberg. Ich bin sehr dankbar, dass ich in einer anderen Zeit erwachsen werden durfte, den Zusammenhalt von Anfang an, die Wärme und Liebe, die dadurch entstehen, und ich kann nur die bedauern, welche es nie fühlen und erleben durften! Ich weiß sehr wohl, dass man dagegen nichts mehr ausrichten kann, und ich bin wieder sehr dankbar darüber, dass ich zeitig diese Welt verlasse, bevor die Technik die Menschlichkeit ablösen wird, ganz viele Mitmenschen die derzeit schon bestätigt sehen das ihre Psyche kaputt ist, und das wird so kommen …! Wie sagte schon der Volker Lechtenbrink - Leben so wie „ich“ es mag.

P.S. Oh jaaaa, damals als es eBay noch nicht gab, da habe ich schon meine Ersatzteile (für die erste Mofa oder dem CB-Funk Hobby etc.) aus Zeitschriften wie dem Kursbuch oder der A bis Z gezogen, die waren für die Stadt in der man lebte, und die Telefonnummer und der Preis standen dabei. Selbstabholer und immer in Bewegung und im persönlichen Kontakt mit Leuten, wir brauchten kein teures Fitness Center. Wie schädlich dies ewige sich nicht bewegen und sitzen vor dem Monitor oder starr auf das Smartphone Gegaffe ist wird sich später einmal zeigen, wenn die jetzigen ALT wurden. Man verliert zuerst seine Freiheiten und bemerkt es nicht einmal!

Nein, mein Geburtsjahr darfst du nicht erfahren. Solche Daten sind nun mal öffentlich auffindbar und können für Social Engineering missbraucht werden. Deine Aussage stimmt so allerdings nur bedingt. Die Privatsender waren ab 1984 keineswegs flächendeckend verfügbar; ohne Satellit oder Kabel blieb der Bildschirm in vielen Haushalten schlicht schwarz. ProSieben erhielt erst 1989 eine eigene terrestrische Frequenz in München (Wikipedia) und in dem Rest der Republik war es sicherlich nicht besser. Eine wirklich flächendeckende Versorgung über Antenne entstand erst viel später mit der Einführung von DVB‑T.

Deine persönlichen Erfahrungen in allen Ehren, aber Lebensrealitäten unterscheiden sich. Bei dir wurden vielleicht Teile aus Zeitschriften bestellt. Andere nutzten eher Kataloge. Ich erinnere mich noch gut daran, wie mein Vater Dinge, die er nicht beim lokalen Händler bekam, auf diesem Weg bestellte. Dadurch kam ich schon früh mit den verschiedenen Paketdiensten in Kontakt – etwas, das heute durch Onlinebestellungen kaum anders ist.

Während manche ihre Kontakte vielleicht in der einzigen Dorf‑Disko knüpften, fanden andere ihre Wege anders. Für mich war es eine Offenbarung, als ich meinen ersten Computer bekam oder über ein Funkgerät mit anderen sprechen konnte. Erst da wurde mir klar, was ich vorher alles verpasst hatte.

Dabei waren mir Konservative Werte schon immer zu einschraenkend. Durch meine Weltoffenheit habe ich viele Kontakte geknüpft und kaum Probleme, mich mit Menschen auszutauschen – auch im realen Leben. Ich fuehle mich nicht wie andere in einer Bubble gefangen, in der man sich ständig nur um dieselben Themen dreht.

In der aktuellen Entwicklung – auch beim Thema KI – sehe ich eher Chancen als Probleme. Ich brauche nicht denselben Job bis zur Rente. Wer sich krampfhaft an Routinen klammert, die im Grunde Fließbandarbeit sind, hat es natürlich schwerer. Aber statt den Wandel als Bedrohung zu sehen, begreife ich ihn als Möglichkeit, mich ständig weiterzuentwickeln.

Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Bei dieser Meldung ist der KI‑Einsatz grundsätzlich problematisch. Ich sehe es jedoch eher so, dass die Eltern hier nicht eingeschritten sind, um ihren Nachwuchs zu schützen, sondern weil sie — typisch Helikoptereltern — ungern Kontrolle abgeben und sich nicht von Technik „reinreden“ lassen wollen.

Es sei denn natürlich, man könnte mit derselben Technologie die eigenen Zöglinge überwachen. In diesem Fall hatte das Institut den Erziehungsberechtigten die Sache einfach falsch verkauft. Aber genau diese Form der Überwachung wäre dann tatsächlich bedenklich — und vermutlich hätte man daran deutlich weniger Anstoß genommen.

Hallo @anon98366408 und @anasazi
also wenn ich euch beiden lese…, hole ich meine Popcorn Tüte raus,
und bin gespannt eure Antworten gerade auf dieses Thema gerichtet sind.
Fand sogar interessant das jemand die „Kurzwelle“ wieder im Gespräch bringt…, habe früher sehr weit früher, gerne Deutsche Welle, RTL 6090 khz, und auch Radio Moskau (Die damals schon gern gelogen haben) etc. gehört. … / War damals MEGA-Cool die Technik, aber ist durch Internet, obsolet geworden… (obwohl noch einige Länder drauf schwören). In möglichen Krisenzeiten ist darauf mehr Verlass als auf das Internet!

Alles hat seine Zeit. Entwicklungen lassen sich nicht aufhalten, wobei die heutige Jugend umsomehr vewöhnt wird, von der digitalen Reizüberflutung die ja heute auf alles zutrifft… / TV / RADIO / INTERNET / Social Media eingeschlossen… Früher gab es 3 - 4 Fernsehprogramme, die Wahrscheinlich das jemand anders den Film gesehen hat und drüber spricht war sehr hoch… ! Heute ist man „Selbstunterhalter“ bzw. „Regisseur“ seiner Unterhaltung… !

Diese Reizüberflutung, das lässt sich nachweisen, hat nachhaltige Schäden für die Jugend von Heute. Gibt Leute die können den Blick von Ihrem Handy nicht lassen…, müssen ständig INPUT haben, wobei natürlich auch Nachteile entstehen…

  1. Es wird heute Themenmäßig vieles „angeschnitten“ aber nicht tiefgründig hinterfragt… Auch das Abgleichen mit anderen Informationsquellen entfällt oft. Das hier schnell eine „Radikalisierung“ auch von jungen Tätern aufgrundessen erfolgt…, wen wundert es…

  2. Die Konzentrationsfähigkeit ist bei der Jugend nachweislich gesunken, gerade bei denen die viel „rum zappen“ somit nur halbgares Wissen erlangen.

  3. Technik / Internet / Zukunfstechnologien sind immer zugleich Fluch und Segen… - Das gewisse Maß muss gefunden werden.

Meiner Meinung überschreiten Forscher schon seit Jahren grenzen, wobei wir nur einen Bruchteil wissen was wirklich in „Laboren“ stattfindet.

Irgendwann werden Sie einem „Kopflosen“ einen „Neuen“ verpassen…
Will das jemand? ABER einige Wissenschaftler arbeiten sicher schon dran.
Freiwillige vor… :thinking:

PS. Höre gerne noch alte Hörspiele von Larry Brent (sind eher Horror-Geschichten aus den 1980, manchmal denke ich tatsächlich da sind „Hellseher“ am Werk gewesen, als Sie Ihre Hörspiele veröffentlich haben…
Bei Youtube könnte ihr mal reinhören in die Geschichte

https://youtu.be/r74TJmMSSpE
Nicht lachen, das höre tatsächlich immer noch gerne :blush:

Da bleibt ja nicht mehr viel zu sagen, die reale Welt, und da hast du recht mit, unterscheidet sich. Ebenso wurde schon erwähnt, dass Fernsehen unwichtig war und immer noch ist! Ich gönne dir aber dein letztes Wort, nicht dass du noch Probleme bekommst! Ach ja, 1984 hatten wir den ersten Kabelanschluss …! Kein DVB-T aber Kabel.

Die KI in Ehren, aber damit fliegt man leicht auf. Sie besitzt keine menschlichen Züge. In HH gab es keine Dorfdisko. Ich hoffe, die Offenbarung hat dir keine konservative Dauererektion verpasst – CQ CQ …

Kein fester Job bis zur Rente, jetzt hast du dich etwas verraten, mit deinem Alter, und Fließbandarbeit habe ich nie machen müssen, eher handwerkliche Nacharbeit und Qualitätssicherung für zahlungskräftige Kundschaft. Der Wandel heißt für dich später Grundsicherung wenn du nicht auf passt, wenn ich mal so ehrlich sein darf?!
Deswegen haben wir heute ja das ganze Geschrei wegen der Rente, Denken will jeder aber mit Arbeiten ist Pustekuchen. Und an Überwachungswahn scheint hier auch jemand zu leiden. Nicht immer alle Dinge vorab mit der KI besprechen, das ist einfach dumm und auffällig.

Und jetzt, danke für den Dialog, ich hoffe, du schaffst es, in diesem Staat zu überleben. Ich denke, ohne Tatendrang bei Dingen wie der Arbeit hängt man sehr leicht am Tropf der Gesellschaft, aber du wirst es schon machen. Und dafür wünsche ich dir als freundlicher Mensch alles Gute…!

Ich werde mich hüten, darüber zu lachen. Da muss man vermutlich über anderes schmunzeln, aber das ist eine andere Geschichte. Kurzwelle habe ich um 1970–75 auch oft gemacht, es war spannend, und den deutschsprachigen Sendedienst von Radio Moskau kannte ich auch, wenn man davor saß und das Rauschen Überhand nahm. Aber am allerbesten war der damals noch analoge Polizeifunk auf UKW 88 MHz. Krankenwagen und Taxi lagen darunter, der Flugfunk bei 108 MHZ.

Ich habe Radio- und Fernsehtechniker noch gelernt, bin aber danach 1982 zu Mercedes-Benz. Da gab es richtig Kohle in Nachtschicht und Weihnachts-/Urlaubsgeld, aber die Gewinnbeteiligung war auch immer klasse, die man anlegen konnte für seine Ruhezeit. Junge Familie und Kinder, da muss man ran und was schaffen, von nix kommt auch nix. Und viele Alte von damals haben es übertrieben bei ihren Kindern, die meiste Zeit alles bekommen und jeden Vorzug genossen, keine Entbehrungen es gab immer alles. Wohlstand Entgleisung nenne ich es. Und das Wichtigste mit Familie: die Betriebsrente. Zählt ja heute nix mehr, wie du lesen konntest! Vermutlich ist der Glaube an IT-Jobs hoch, nur durch die KI wird keiner mehr benötigt. Ich bekomme auch Gänsehaut, wenn ich so was höre, wie toll doch alles ist. Ich gönne es denen aber, jeder wie er es wollte.

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Nur keine Sorge, musst mich nicht zum Arzt deswegen schicken. Aber bei 2x „CQ“ am Ende musste ich dann doch nachschauen, weil mir das neu war: https://www.qsl.net/dk5ke/telegrafie.html#cq.

Sehe ich ähnlich. Trotzdem ist die KI höflicher als viele Menschen und weist mich sogar darauf hin, wenn ich einmal zu scharf reagiere. Bei manchen Kassiererinnen wünsche ich mir inzwischen wirklich eine Selbstbedienungskasse – einfach, weil man dort wenigstens neutral behandelt wird.

Seit die Post nur noch über Postagenturen läuft, ist es ähnlich. Wenn ich ohnehin keinen persönlichen Service mehr bekomme, koennen die auch gleich ein Automat hinstellen, Wenn das Personal nicht mal mehr die normalen Dienstleistungen kennt.

Also in dem Fall meinst du wohl nur BOS‑Funk, vielleicht noch das übliche CB‑Funkund ein bisschen DXen – Dinge, die sich heute kaum noch lohnen. Eigentlich habe ich aber vom Amateurfunk gesprochen. Der ist längst nicht so altbacken, wie viele glauben – siehe etwa Chaoswelle beim CCC.

Interessant ist, dass man dort jetzt versucht, mehr Jugendliche anzusprechen. In der Praxis fühlt man sich zwischen all den alten Funkern aber eher verloren und orientiert sich automatisch internationaler. Seit man Anlagen remote steuern darf, sind IT‑Kenntnisse im Amateurfunk sogar noch wichtiger geworden.

Also Beamter wollte ich bestimmt nie werden da hast du mich missverstanden. Sondern dass ich nicht jahrelang denselben Job bei derselben Firma gemacht habe. Dadurch habe ich vielleicht keine klassische Betriebsrente, du musst dir trotzdem nicht Sorgen machen, das du mich durchfuettern musst.

Routinejobs sind für mich Tätigkeiten, bei denen man Tag für Tag dasselbe tut – etwa ein Programmierer, der immer wieder ähnlichen Code tippt und sich dann für besonders kreativ hält. Wenn ich ihm zeige, dass ich dieselbe Qualität mit Vibecoding erreiche, schaut er mich groß an. Oder Büroarbeit, bei der man nur Eingabemasken befüllt. Lehrer, die jedes Jahr denselben Stoff herunterbeten. Solche Berufe werden oft nur durch Bürokratie geschützt, die sich anfühlt wie militärische Zuständigkeitsketten.

Wenn du in der Automobilindustrie warst, hattest du sicher bessere Bedingungen, als ich bei meinem Ferienjob. Deine Beschreibung klingt eher nach AMG oder Carlsson – das ist nicht vergleichbar mit den Standardjobs bei Daimler, wo man mit 30 schon als „alt“ gilt, außer man ist Vorarbeiter oder in einer höheren Position.

Es kommt darauf an, was du darunter verstehst, ist schon Reizüberflutung wenn man nebenher Musik hoert oder die ganze Zeit Nachrichten liesst.

Aber ich verstehe nicht, warum man immer auf der „Jugend“ herumhackt. Die Älteren machen es doch vor: Smartphone wichtiger als das Kind im Kinderwagen.

Leute mit Smartphone sind dann die Leute, die mich fast über den Haufen rennen, weil ich denen aus Prinzip nicht aus dem Weg gehe. Ab und zu kann ich mir dann das „guten Morgen“ nicht verkneifen.

Komisch empfinde ich nicht so, heute dank Streaming nicht mehr das uebliche aus Hollywood. Sondern Serien und Unterhaltung aus anderen Laendern, wo doch die Deutschen immer meinen das beste Programm zu machen. Wenn mir mal die Themen ausgehen, dann wohl eher weil ich krank bin oder jemand zu sehr in seinem Weltbild gefangen ist.

Im Grunde ein interessantes Gespraech, das vielleich etwas abgetrieftet ist, aber auch im Urlaub muss ich nun mal arbeiten, sonst haengt der Haussegen schief. Deshalb werde ich von meiner Seite das jetzt beenden.

Nein, das mit dem CQ war allgemein ausgedrückt. Im CB-Funk hatte man es nicht so genau, und ja, da ist leider absolute tote Hose auf den 80 Kanälen. Das erste war eine Handfunke, die mein Vater mir schenkte, eine HF12 mit 2 Kanälen. Da war ich 13 und wenn es passte, kam man mit den 500 mW auf 30 km. Später in den 1980ern schaffte ich mobil mal 600 km. Und ja, nannte sich damals wohl auch schon Bos-Funk, nur eben analog und mit einem ganz normalen UKW-Radio empfangbar, wenn nicht half Nachjustierung. Aber Polizeifunk war in den 1960ern schon populär und neugierig waren alle, auch wenn es verboten war, den Polizeifunk zu hören. Wichtige Dinge waren da aber schon verschlüsselt, nannte sich nach Anfrage „Schalten Sie auf Ida“ und waren nicht mehr zu empfangen.

Ich bin ja in HH zur Welt gekommen, nach meiner Ausbildung nach HB zu Mercedes. In der QS-Nacharbeit alles Mögliche gelernt, später sogar Laserschweißen. Oberfläche war wichtig. In Nachtschicht gab es richtig fett Kohle und du konntest lernen für E4 oder anderes. Da bist du mit 125 k/Jahr dabei. Und was da alles Wichtige herumrannte, der Meister/Teamleiter/Abteilungsleiter/Centerleiter. Der eine passt auf die Moral des anderen auf. Als ich 1982 anfing, gab es einen Hallenmeister, der alles machte, und einen Abteilungsleiter, fertig. AMG baut heute in HB eine Fremdfirma und nur nach Bestellung. Da braucht man im Rohbau oder anders kaum noch Personal, dank Robotern und KI. Alle Malocher sind Anlagenwarte, vollautomatisch, und nicht einmal Staplerfahrer werden benötigt. Von 19.000 runter auf heute mal knapp 10.000 im Werk, und davon 30 % noch Leiharbeitskräfte. Schöne neue Zeiten und super Zukunft. Ich habe noch ein großzügiges Geschenk mitbekommen, ATZ 3+3 (aktiv/passiv), wobei die drei letzten Jahre voll bezahlt sind und ich zu Hause den Tag verbringe. Mit 62 freigestellt und mit 65 Rente. Ich kenne noch die Arbeiten an Punktschweißzangen, das, was heute Roboter machen. Was für ein Segen, muss ich zugeben, es war sehr schwere Arbeit.

Ok, hat mich gefreut, der Austausch. Ich hoffe, es erfüllt sich alles, wie du es dir wünschst …!