Joana Cotar: Bundestagsabgeordnete kritisiert Bitcoin-Ausverkauf


Kommentare zu folgendem Beitrag: Joana Cotar: Bundestagsabgeordnete kritisiert Bitcoin-Ausverkauf

Eine Verteilung der Risiken macht Sinn, aber gerade eine Kryptowährung stellt keine sichere Geldanlage dar bei den Kursschwankungen.

Die Politikerin ist vor zwei Jahren aus der AfD ausgestiegen, habe den Namen aber vorher noch nie gehört, wenn ich ehrlich bin. Allerdings gab’s von ihr schon häufiger Statements zum Thema Kryptowährungen.

Als Studentin war sie aktives CDU-Mitglied. Cotar trat 2013 der AfD bei und war zweite Vorsitzende des hessischen Landesverbandes. Vor zwei Jahren dann der Ausstieg…

Da könnte man allerdings fragen welche dann?
Wie Gold ist Bitcoin antizyklisch, wenn alles den Bach runtergeht geht das hoch. Damit sind es die gleichen Gr√ľnde warum man Gold h√§lt.

Kryptowährung stellt keine sichere Geldanlage dar bei den Kursschwankungen.

Alles geht hoch und runter - Aktien, Gold, Kunst …
allerdings unterschiedlich, das ist der Sinn bei Diversifizierung

Du willst jetzt aber hoffentlich nicht den Kursverlauf von Gold und dem Bitcoin vergleichen? :wink:

1 Like

Da beide antizyklisch sind, doch. Nat√ľrlich gibts Unterschiede, weil unterschiedliche weitere Kriterien mit reinspielen. Aber wenn die Inflation steigt, steigen deren Kurse.

Oder was meinst du genau?

Die Kursspr√ľnge beim Bitcoin sind doch sehr viel umfangreicher, das meine ich eigentlich.

1 Like

Dieses Argument ist leider falsch. Bitcoin und auch andere ältere Altcoins haben sich in den letzten Jahren nicht antizyklisch z.B. zum Aktienmarkt verhalten, sondern weisen eine hohe Korrelation zu amerik. Aktien auf. Sogar alle Dips und Buy Outs wurden mitgemacht. Die Volatilität ist zwar eine andere, aber insgesamt korreliert der Kurs mit den wirtschaftl. Rahmenbedingungen. Gold verhält sich antizyklisch dazu. Daher sind Coins nicht mit Gold zu vergleichen und können es auch nicht ersetzen.


Hier die beiden Charts von Bitcoin (rot) und S&P500 (blau) √ľbereinander gelegt. Man sieht sehr sch√∂n die Korrelation bis auf die Ebene des Tageshandels.

1 Like

Ich meine ja auch nur, dass Kryptowährungen aufgrund der großen Schwankungen in meinen Augen keine sichere Anlage darstellen.

1 Like

Allerdings hab ich gar nicht vom Aktienmarkt geschrieben :wink:
aber gleich erstmal ‚Äěfalsch‚Äú schreiben.

Davon abgesehen ist der Ausschnitt zu kurzfristig. ich schrieb extra "wenn alles den Bach runtergeht ", das heisst auf deutsch Weltwirtschaftskrise.

Nat√ľrlich sind bei Inflation Aktien noch besser als Geld. Aber Aktien ben√∂tigen Handel, wenn der zusammenbricht gehen auch Aktien runter.

Jeder Asset hat unterschiedliche Dynamiken. Und auch das schrieb ich bereits ‚Äěallerdings unterschiedlich, das ist der Sinn bei Diversifizierung‚Äú.

Also bitte keine Rosinenpickerei.

Ok das meintest du. Das ist richtig, es ist keine stabile Anlage auf die man sich verlassen kann, so wie Staatsanleihen.
Wobei wenn Staaten bankrott gehen sind die auch weg.

Die Fragen lauten, was ist sicher und wann. Die beiden Fragen gehören zusammen.

Wenn Staaten anfangen Geld zu drucken wie Heu, fl√ľchten die Leute in unabh√§ngige Assets, das meinte ich.

Ein Risiko hat Bitcoin nat√ľrlich auch noch. Wenn der mathematische Alghoritmus zusammenbricht, k√∂nnte das wertlos werden. Zb wenn einer einen Hack findet das unbegrenzt zu vermehren.

Bei Gold gibts allerdings auch Risiken. Man k√∂nnte gro√üe Goldlagerst√§tten finden, oder eine Technik um mehr aus der Erde rauszuholen. Dann w√ľrde der Preis auch sinken. Nicht sehr wahrscheinlich aber nicht umnm√∂glich.
Die Weltlage k√∂nnte sich beruhigen, dann w√ľrde der Goldpreis wieder auf Normalniveau sinken. Dann w√§re die Anlage zwar nicht weg, aber u.U. 70% weniger.

1 Like

Wenn du sagst: ‚ÄěDa beide antizyklisch sind, ‚Ķ‚Äú, dann ist damit immer antizyklisch zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und damit zum Aktienmarkt gemeint, das ist der Finanzjargon. Da brauchst du dich gar nicht rauszureden, das ist leider falsch, da habe ich mich am Anfang auch geirrt, und das ist √ľberhaupt nicht schlimm. Schlimm w√§re nur, wenn man nichts daraus lernt.

Wenn alles den Bach runter geht, dann gehen auch die Kryptos den Bach runter, das ist in den letzten Jahren allen klar geworden, zumindest in der Finanzwirtschaft. Deshalb investiert kein Land mehr in Kryptos, sondern in Gold. Nur Gold bietet eine echte Option, Silber mit Einschränkungen. Das ist kein Vorurteil, sondern mittlerweile Erfahrung. Am Anfang von Bitcoin und so auch anderen Altcoins, bei neuen Coins heute auch noch, haben und hatten diese eine Eigendynamik, die zu dem rasanten Aufstieg beigetragen hat. Das hat sich aber mittlerweile normalisiert. Zur Info: Ich selbst habe Bitcoins und Ether auf 2 Ledger Sticks. Die Passphrases liegen im Bankschließfach.

1 Like

Sorry aber was ich gemeint habe hatte ich beschrieben, da musst du mir hier nichts in den Mund legen. Anscheinend bist du beim Lesen nicht sehr genau. Fangen wir noch an zu r√§tseln was ‚ÄěFinanzjargon‚Äú ist? Nein.

Bitte schreib f√ľr dich und nicht immer f√ľr alle, alle Leute, alle L√§nder. Das ist deine Meinung, nicht mehr und nicht weniger.
Wenn keiner in Bitcoin investieren w√ľrde, w√ľrde der Kurs aktuell nicht steigen. :wink: Der hat sich sogar fast verdreifacht.
Klar gibts Volatilitäten, das wurde aber zu keiner Zeit bestritten.

Was die L√§nder betrifft. Es gibt L√§nder die hatten sich das als Zentralw√§hrung ausgeguckt. Daf√ľr ist das aber zu volatil. Wenn du t√§glich deine Familie ern√§hrst davon kannst du das nicht gebrauchen. Bitcoin als Anlage zu halten ist aber was komplett anderes.

Diese Aussage ist bloedfug und zeigt dass Du keine Ahnung hast was der Bitcoin ist, bzw. wie er funktioniert.
Der Alghoritmus kann nicht zusammenbrechen.
Das Rezept ist bekannt wie der Bitcoin erstellt wurde bzw. auch weiterhin erstellt werden kann bis zum Tag X wenn alle moeglichen Bitcoins gemient sind. Nix anderes ist das Mining. Da laesst sich auch nix hacken oder so. Hacken tut man Sachen um reinzukommen um zu verstehen wie sie funktionieren. Beim Bitcoin sind alle Infos seit Beginn public.

3 Likes

Mit Leuten die vom Programmieren keine Kenntnisse haben macht es leider wenig Sinn dar√ľber zu diskutieren. Sieh es mir nach das ich das nicht fortsetze.

Beim Bitcoin sind alle Infos seit Beginn public.

Klar das machts sicher. Das h√§ng ich mir √ľbers Bett :grinning:

rubberduck hat schon Recht mit seiner Aussage. Das kann man drehen und wenden wie man will, dein Kommentar zur Sicherheit und Zusammenbruch des BTC ist wirklich Humbug. Das hast du zwar sicher wieder mal nicht so gemeint, aber dann denk erst nach, bevor du schreibst. Dann musst du dich nicht f√ľr Falschaussagen rechtfertigen und die anderen f√ľr doof hinstellen, weil sie falsches richtigstellen.

√úberleg doch mal selber‚Ķ Wie soll der mathematische Alghoritmus zusammenbrechen, wenn dieser seit 15 Jahren immer das selbe tut. Das ist kein Programm was durch fehlerhaften Code Sichehheitsl√ľcken aufweist. Der Code / Alghorithmus basiert auf sicherer asymetrischer Krypthografie, das digitale Signaturen erzeugt. Eine Manipulation des Marktes wird durch die dezentrale Blockchain verhindert. Man m√ľsste die Blockchain komprimitieren und ver√§ndern um den Alghoritmus des BTC zusammenbrechen zu lassen. Was aber durch die dezentrale Vewaltung von allen Teilnehmer nicht m√∂glich ist.

Ein Hacker m√ľsste somit im Durchschnitt mehr Rechenzeit als alle Bitcoin-Teilnehmer zusammen aufwenden, um eine alternative Blockchain zu erzeugen.

Damit wird auch sichergestellt, das BTC nicht gef√§lscht werden k√∂nnen, um sich eine gr√∂√üere Menge anzueignen. Also w√ľrde jemand den Code manipulieren und irregul√§re BTC erzeugen, dann kann er diese nicht in Umlauf bringen, weil die Blockchain das nicht zul√§sst. Seine illegalen BTC bleiben also wertlos und toter Code, weil die nicht im Markt erscheinen. Es bricht also auch nix zusammen

Sicherheitsprobleme gibt es bei Software und Frameworks, die BTC verwalten und lagern (B√∂rsen, Wallets, Sticks‚Ķ). Aber das w√ľrde nie den BTC ansich betreffen. Wenn BTC-B√∂rsen gehackt und ausgeraubt oder Wallets gestohlen werden, ist das f√ľr das BTC-Netzwerk irrelevant.

3 Likes

Ich glaube auch nicht, dass man nach so vielen Jahren noch eine Schwachstelle in der Blockchain des Bitcoin findet. Aber j√ľngere Kryptow√§hrungen hat man gehackt und sich daran bereichert.

Ich finde es trotzdem fahrl√§ssig, dass Frau Cotar fordert, den BTC als Sicherheit f√ľr den Bund zu behalten. Da sind die Schwankungen beim Euro oder Gold weitaus geringer.

Ich mache die Spenden auch immer sofort zu Geld, weil man nie wei√ü, wie der Kurs morgen oder √ľbermorgen aussieht. Bevor ich die H√§lfte verliere, lieber verkaufen statt behalten.

2 Likes

Ich darf aber durchaus Falschaussagen auch als Falschaussagen bezeichnen, oder? Das ist nicht arrogant gemeint.

wenn dieser seit 15 Jahren immer das selbe tut.

Sachen aus dem Bauch heraus zu beurteilen ersetzt leider kein Wissen.
Das die Wahrscheinlichkeit f√ľr einen Hack hoch ist, habe ich nicht behauptet und auch keineswegs nahegelegt. Trotzdem bleibt ein gewisses Risiko, darum gehts. Auch mit 15 Jahren ist man nicht auf der sicheren Seite, auch dazu gabs bereits F√§lle.

Es gibt immer Angriffspunkte. Das beginnt beim Hash Algorithmus und endet bei der Implementation der Krypthografie. Oft werden selbst gute Algorithmen durch fehlerhafte Implementationen gehackt. Dazu kommen Weiterentwicklungen bei der Hardware.
Da muss man sich nur die Vorfälle der letzten Jahre anschauen.

Bei Hacks die mit dem BTC zusammenh√§ngen betraf es bisher immer nur die externen Systeme. Also die B√∂rsen, Wallets, Banken‚Ķ Aber nie direkt das BTC Netzwerk in Form der Blockchain. Ich denke, dass es auch nicht viel bringt diese zu hacken, weil der BTC darauf ausgelegt ist, dass es mehrere Best√§tigungen braucht, bevor √ľberhaupt erstmal damit ein Wert generiert wird.

Also vorhandene BTC sind schon oft komprimitiert wurden, aber die, die noch nicht in den Kreislauf gekommen sind, sind ganz gut durch die Blockchain gesch√ľtzt.

Gef√§lschte BTC bekommt man nicht in die Blockchain rein, was Voraussetzung ist, damit handeln zu k√∂nnen. Das System ist von Grund auf so entwickelt, dass es einfach nicht funktioniert. Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle, nicht nur der Algorithmus, sondern auch das Netzwerk mit seiner Community. Man m√ľsste schon √ľber die H√§lfte der Teilnehmer dazu bringen gef√§lschte Cryptowerte anzuerkennen.

1 Like