IPTV-Piraten könnten bald an den Pranger gestellt werden, sagt italienischer Minister!
Da sich Piraterie als bewegliches und unberechenbares Ziel etabliert hat, ist es allgemein anerkannt, dass sich Piraterie nicht mit einem einzigen Mittel bekämpfen lässt. Italiens Instrumentarium ist eines der umfassendsten überhaupt und hat kürzlich die Möglichkeit hinzugefügt, IPTV-Piraten für dasselbe Vergehen effektiv zweimal zu bestrafen. Laut dem italienischen Minister für Sport und Jugend könnten Piraten bald an den Pranger gestellt werden.
Da das groß angelegte Blockierungsprogramm „Piracy Shield“ nicht ganz das von manchen erwartete Allheilmittel war, haben die italienischen Behörden und Rechteinhaber ihre Möglichkeiten zur Abschreckung, sowie die Aufdeckung, vor Kurzem verbessert.
Nachdem die Polizei im Zuge einer Razzia eine Datenbank mit 2.200 Abonnenten eines Piraten-IPTV-Dienstes beschlagnahmt hatte, machten die Behörden ihr Versprechen wahr und verhängten gegen die Betroffenen Geldstrafen!!
Einige derjenigen, die ihre Verantwortung übernahmen und ihre Schuld gegenüber der Gesellschaft beglichen, mussten eine harte Lektion lernen. In einem Brief, der ihnen kürzlich nach Hause zugestellt wurde, erläuterte der DAZN-Chef denselben Personen die Einzelheiten einer neuen Lektion.
Zuvor mit einer Geldstrafe belegte Empfänger erhielten die Möglichkeit, DAZN weitere 500 Euro zu zahlen, um einer möglichen Schadensersatzforderung zuvorzukommen…
Da der Staat und DAZN derzeit mit einem anderen Beispiel in Bezug auf ein paar tausend glücklose IPTV-Abonnenten beispielgebend seien, erklärte Minister Abodi, dass der Kauf von Piratenabonnements nicht nur eine Respektlosigkeit gegenüber dem Sport sei.
Eine neue Abschreckungsmaßnahme, die Minister Abodi enthüllte, dürfte kaum dazu beitragen, den inneren Frieden unter den Betroffenen zu fördern. Sie legt jedoch nahe, dass man unbedingt im Privaten ein Exempel statuieren muss.
„Ich glaube, die Namen derjenigen, die illegale IPTV-Pläne kaufen, könnten bald veröffentlicht werden. Es geht nicht um Datenschutzbedenken, es ist ein Verbrechen. Ich hoffe, die Leute verstehen, dass es vielleicht besser ist, ein paar Euro mehr auszugeben, um Probleme zu vermeiden“, fügte er hinzu.
Obwohl die „Name-and-Shame“-Komponente neu ist, unterscheidet sich der Rat des Ministers nicht wesentlich von dem in DAZNs Brief. Grundsätzlich steht es den Menschen frei, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Sollten sie sich jedoch für Raubkopien entscheiden, anstatt ein legales Produkt zu kaufen (oder im Fall von DAZN einen Anspruch zu begleichen), wird es nur teurer, wenn die Betroffenen später erwischt werden.