Intel Alder Lake: Probleme mit Denuvo und anderen Kopierschutzmechanismen erwartet

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In diesem Fall könnte es wieder passend werden:

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:joy:

Oder so:

giphy

:smiley:

Ich frage mich in dieser Konstellation eigentlich nur, wieso denn der CPU-Produzent die DRM-Schmarotzerindustrie warnen muß, dass ihre Software nicht mit der Zeit voranschreitet. Intel erfindet zum Beispiel nicht das Rad neu, sondern übernimmt für seine CPUs eine Technik, die seit zig Jahren in SoC-Systemen eingesetzt wird…

Intels Entwickler sagen diesbezüglich:
Diese bedeutende Architekturänderung bedeutet, dass Entwickler die Besonderheiten verstehen, neue Designziele einbeziehen und wichtige Entscheidungen bezüglich der besten Praktiken treffen müssen, um effiziente Software zu erstellen, die alle verfügbaren Fähigkeiten und Funktionen nutzt. Die korrekte Erkennung der CPU-Topologie ist entscheidend für eine optimale Leistung und Kompatibilität von Anwendungen, die auf Hybridprozessoren laufen. Frühere Annahmen über Hyper-Threading zwischen physischen und logischen Prozessoren sind möglicherweise nicht mehr zutreffend und können, wenn sie nicht behoben werden, zu ernsthaften Systemproblemen führen. Entwickler müssen die verfügbaren logischen Prozessoren auf einem System vollständig aufzählen, um Energie und Leistung zu optimieren.

Zwei Fragen stellen sich mir dabei unwiederuflich:

  • Wieso muß ein DRM Programm CPU-Modell abhängig geschrieben werden?

  • Und wenn das dann der Fall ist und DRM-Entwickler die Problematik lange kennen, was man ungesehen annehmen kann…warum man diesbezüglich immer noch stagniert?

Das kann doch am Ende für keinen der Beteiligten einen Sinn oder einen Mehrwert haben! Denuvo war immer nur als temporäre DRM-Lösung für die Spieleentwickler gedacht (nur solange der Einsatz lohnt). SecuRom und Konsorten waren aber immer als ständiger Schutz ausgelegt. Das sich in diesem Zeitraum Betriebssysteme und Hardware-Plattformen ändern können, sollte wohl bei einem ständigen Schutzmechanismus eingeplant sein!
Zumindest kann man erwarten, dass bei fehender Innovationsfreudigkeit, eine problemlose Anpassung im Nachhinein möglich ist. Ein Spiel oder Anwenderprogramm ist schliesslich kein SaaS-Produkt…