Integriertes VPN in Firefox verwenden!

Integriertes VPN in Firefox verwenden!

Diese Aussage befasst sich mit der in Firefox integrierten VPN-Funktion, nicht mit der Mozilla VPN-App.

Das integrierte VPN wird für Firefox-Nutzer schrittweise eingeführt. Die Einführung erfolgt stufenweise und umfasst derzeit Nutzer in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Kanada. Es ist möglicherweise noch nicht für dich verfügbar, auch wenn du dich an einem dieser Standorte befindest, da die stufenweise Einführung einige Zeit in Anspruch nimmt, bis alle Nutzer erreicht sind…

VPN ist eine in Firefox integrierte Funktion, die deine Privatsphäre erhöht, indem sie deinen Browser-Datenverkehr über einen sicheren Proxy-Server leitet und Ihre IP-Adresse maskiert. Die Funktion beinhaltet ein monatliches Datenlimit von 50 GB. Firefox benachrichtigt dich mit einer Eingabeaufforderung im Browser, wenn du dich diesem Limit näherst. Sie ist während der ersten Einführungsphase für eine begrenzte Anzahl von Nutzern verfügbar, beginnend mit Firefox-Version 149 (aktuell = v.151)

Im Gegensatz zu Mozilla VPN, das dein gesamtes Gerät schützt, maskiert das integrierte VPN nur den Datenverkehr, der von Firefox ausgeht. Die Nutzung ist kostenlos und erfordert kein Abonnement.

Um das VPN zu nutzen, musst du dich mit einem Mozilla-Account anmelden. Wenn du berechtigt bist, siehst du in der Firefox-Symbolleiste eine Aufforderung, die Funktion einzurichten.

Hinweis für Unternehmen:
Diese Funktion ist in Unternehmensumgebungen nicht verfügbar und wird nicht für Nutzer mit Unternehmensrichtlinien eingeführt. Organisationen können die Richtlinie BlockAboutConfig verwenden, um die manuelle Aktivierung dieser und anderer nicht verfügbarer Funktionen zu verhindern. Mit der neuen Richtlinie IPProtectionAvailable in der Version 149.0.1 vom 7. April 2026 wird es zudem die Möglichkeit geben, nur die Aktivierung dieser Funktion zu unterbinden.

Weitere Infos:

https://support.mozilla.org/de/kb/das-integrierte-vpn-in-firefox-verwenden?utm_source=www.firefox.com&utm_medium=referral&utm_campaign=whatsnew-151#w_einen_vpn_standort_auswahlen

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Im Kern handelt es sich dabei jedoch lediglich um eine Verschleierung der Herkunft des Nutzers – ähnlich wie früher bei Opera. Eine vollwertige VPN‑Funktionalität sollte man nicht erwarten. Es ist kaum vorstellbar, dass Mozilla dauerhaft so großzügig bleibt und ein solches Angebot kostenlos bereitstellt. Die 50 GB Datenvolumen sind zudem schnell aufgebraucht, selbst ohne Streaming oder größere Uploads. Bei mir fallen allein durch System‑ und Software‑Updates deutlich höhere Datenmengen an.

Unter Linux oder BSD behält man darüber noch einen gewissen Überblick, doch insbesondere Windows‑Nutzer, die ihr System konsequent aktuell halten, wären vermutlich überrascht, wie viele Updates und Hintergrunddaten täglich übertragen werden.

Naja, diese machst Du ja nicht mit dem Browser. Das einzige was hier groessere Datenmengen verbrauchen kann ist wenn Du zum Bsp. ein Programm komplett ueber den Browser runterlaedst. Wenn Du das unbedingt tun willst kannst Du dafuer aber auch einfach einen zweiten alternativen Browser nehmen.
Bei den meisten Programmen ist es aber ja sogar so, dass man nur eine kleine Installationsdatei runterlaed die nur wenige MB gross ist.
Diese verbindet sich dann mit dem Server welcher das Programm bereitstellt.
Das Programm selber wird also nicht ueber Mozilla Firefox geladen sondern ueber die normale Internetverbindung ohne VPN.

VPN ist eigentlich sowiso die falsche Bezeichnung dafuer. Es ist nix weiter wie ein Proxy. Proxies anderer Anbieter lassen sich schon immer mit dem Firefox Browser verwenden. Jetzt gib es halt den eigenen.
Integrierter VPN wird das nur genannt weil die Allgemeinheit mit dem Begriff VPN anonymisieren verbindet was aber so garnicht stimmt, sondern nur indirekt.
Die wenigsten Leute wissen ueberhaupt fuer was die Buchstaben VPN stehen.

VPN = VollerPersonenName

…oder etwa nicht?

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In den letzten 30 Tagen hat allein Firefox bei mir rund 30 GB Daten verbraucht – teilweise durch Videokonferenzen. Zwei weitere Browser kamen u. a. durch Streaming auf 140 GB bzw. 110 GB, und selbst FreeTube lag bei etwa 170 GB. Dazu kommt noch ein externer Download‑Manager, da die integrierten Lösungen der Browser für größere Downloads kaum brauchbar sind.

Vor diesem Hintergrund wirken die rund 30 GB, die Windows für System‑ und Sicherheitsupdates benötigt, fast schon gering. Für meinen Anwendungsfall wären 50 GB Datenvolumen jedenfalls völlig unzureichend. Das betrifft wohlgemerkt nur einen einzigen Rechner, den ich ausschließlich zum Arbeiten nutze. Mein Nutzungsverhalten ist dabei vermutlich nicht ganz alltäglich – die meisten schauen während des Programmierens wohl keine Serien nebenher.

War mir neu :rofl: