Hide.me vs ProtonVPN für Port Forwarding?

Einen schönen guten Abend!

Ich überlege mir einen zusätzlichen zweiten VPN-Anbieter für Port Forwarding zuzulegen, da Mullvad das leider abschalten musste.

Ich habe gesehen, dass beide die Möglichkeit dafür bereitstellen. Für mich relevant, daher die zwei genannten:

  • anonym bezahlbar (am liebsten Bargeld, ersatzweise Monero)
  • geprüfte durch Unabhängige, dass nicht geloggt wird (Ich weiß, dass das nur eine Momentaufnahme ist, aber besser als nichts. Ich weiß, dass Protonmail loggen musste aufgrund einer behördlichen Anfrage aus Frankreich. Aber für E-Mailverkehr und E-Mail-Server gelten komplett andere Regelungen als für VPN diesbezüglich, bisher)
  • Ordentlicher Linux-Client ohne viel Gefrikel (habe ich schon mehr als genug mit anderen Homeservern :sweat_smile:)

Nutzt jemand einen der beiden genannten für Port Forwarding und kann berichten, ob es gut funktioniert und stabil läuft?

Soweit ich das in Erinnerung habe, muss bei Proton das Portforwarding komplett manuell eingerichtet werden, und es wird nur aktiv, wenn man sich mit VPN-Servern verbindet, die explizit für p2p ausgewiesen sind!
Bei hide.me sieht das anders aus. Anstatt die Ports deines Routers manuell zu konfigurieren, weist das System von hide.me dir nach der Verbindung dynamisch einen Port auf dem VPN-Server (alle) zu. Diese Methode ist sicherer als statisches Port-Forwarding, da Ports nur bei Bedarf geöffnet werden, wodurch diese weniger potenziellen Bedrohungen ausgesetzt sind.
Die Funktion nutzt etablierte Protokolle wie UPnP oder NAT-PMP, um den Port-Mapping-Prozess nahtlos zu verwalten.
Ich hatte letztes Jahr hide.me für drei Monate getestet und damals funktionierte das dyn. Port-Forwarding eigentlich problemlos die ganze Zeit.

Das hört sich sehr gut an! Vielen Dank für die Rückmeldung von dir.

Wie gesagt, meint „Haupt-VPN“ ist Mullvad. Bin ich auch voll zufrieden mit. Auch, weil die unter anderem ordentliche Linux-Clients anbieten (im Gegensatz zu Perfect-Privacy damals, wo ich die Firewall für Kill-Switch selbst einstellen musste :roll_eyes: ist aber ein anderes Thema).

Ich kenne den Client von Hide.me noch nicht. Ist der auch gut bedienbar über GUI fürs Port Forwarding, oder muss ich alles über CLI machen?

Sollte, auch heutzutage noch, über die Client-App zu regeln sein. Weitere Infos:

https://hide.me/en/knowledgebase/what-is-upnp-port-forwarding-and-how-can-i-enable-it/

https://hide.me/en/knowledgebase/how-do-i-activate-dynamic-port-forwarding/

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also unter Windows läuft der hide.me Klient sehr sauber einwandfrei dazu, über Linux kann ich nichts sagen, bin da noch am basteln :wink:, schwanke zwischen verschiedenen Versionen. Ein paar schon getestet aber noch nicht so meine Sache. Die Auswahl ist ja auch schon um einiges grösser geworden.

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