Das ist doch genau das, was @0Salz84x19 gemeint hatte mit
Merke: Ohne Ahnung von der Materie gibt es am PC oder Handy auch keine Sicherheit.
Und wenn du dich dazu berufen fühlst, diese Leute zu schützen (egal ob beruflich oder privat), mußt du das tun!
Das nennt man dann Fernwartung und dabei muß man eigentich das Haus nicht verlassen! Das solltest du aber wissen, wenn man als Helfender, mit mehr Ahnung in der IT, unterwegs ist!
Das du für einen Server-Neustart irgendwo hinfahren mußt, kann schonmal passieren! Ich frage mich nur, was du für Berechtigungen hast, dieses überhaupt machen zu dürfen? Oder wovon sprechen wir hier eigentlich?
Um so schlimmer eigentlich. Das heißt dann ja, dass es PCs in Haushalten schon gab, als der noch 62 Jahre alt war. Ab da wäre ja wohl bisschen Zeit gewesen bis heute. Darauf will ich hinaus. Und lass diese Ahnungslose Person mal 50 sein. Dann hat der Typ seit seinem 30 Lebensjahr PCs komplett ignoriert… In meinen Augen kaum möglich, in der heuten Arbeitswelt. Wer immer noch denkt, der Computer wäre nur ein Mittel zum Zweck für seinen Job, hat den Schuss nicht mehr gehört. Zum Beispiel bei den meisten Mitarbeitern ist es doch heute so. Wenn da kein PC steht, ist deren arbeitskraft nichts mehr wert. Ich kenne Anwender, die schon diese Art von Computer-Schreibtisch Arbeit seit 22 Jahren machen, und immer noch nicht wissen, was der Datei Explorer ist oder sich seine Laufwerke anzeigen lässt. Vollkommen unverständlich in meinen Augen.
Früher und in anderen Foren war ich mal so wie du (Vielleicht nicht ganz so klug und engagiert). Der Job hat mir beigebracht, dass es sich nicht lohnt.
Alles privat. Ich wollte eigentlich nur wissen, welchen Browser man so out-of-the-box empfehlen könnte. Und ja, einige von den Leuten von denen ich hier spreche, haben tatsächlich „den Schuss nicht mehr gehört“.
Ich möchte aber keine Empfehlung für irgend einen dieser Browser aussprechen, da es meiner Meinung nach immer einer manuellen Bearbeitung derer Einstellungen bedarf, um die Aspekte der Sicherheit zu erhöhen!
Vor allem ist IMO jeder Browser, der fest installiert werden muß im Betriebssystem, auf kurz oder lang ein Sicherheitsrisiko!
Der wohl beste Ansatz für einen wirklich sicheren Web-Browser für die Allgemeinheit war wohl „BitBox“, den es aber heutzutage leider nicht mehr gibt!
Browser in a Box (BitBox) wurde einst von Sirrix im Auftrag des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt. Dabei liefen die Browser Mozilla Firefox oder Google Chrome in der virtuellen Maschine VirtualBox. Private Nutzern konnten BitBox kostenlos in der Personal-Edition verwenden, die es nun nicht mehr gibt. Von R&S Browser (Rhode & Schwarz Cybersecurity) in a Box sind aktuell die Editionen Enterprise und Terminal Server erhältlich, die nur noch für den Einsatz in Unternehmen gedacht sind…
Der FF ist schnell installiert und meist in den Standardeinstellungen schon der wesentlich bessere Browser gegenüber Chrome.
Die angesprochenen Punkte in der Anleitung sind wohl immer noch meist überlegenswert. Aber man muss schon zu jedem Punkt einzeln nachdenken, ob die Einstellung für sich selbst überhaupt wünschenswert ist.
Ich z.B. deaktiviere DoH, weil ich einen eigenen Nameserver habe und sicher nicht will, dass Cloudflare alle meine DNS Anfragen mitliest.
Auch mit den Privatsphäreneinstellungen kann man es übertreiben. Auf einmal funktioniert vielleicht der Warenkorb vom Onlineshop nicht mehr richtig o.ä.
Am besten probiert man alles einzeln aus und nutzt den eigenen Kopf.
[Also so ?:]
|
v
Unbound
|
v
[Root-Server]
|
v
[TLD-Server (.com)]
|
v
[Autoritativer Server]
|
v
Unbound (cached)
|
v
[Dein Gerät]
Konkrete Google-Suchanfragen vlt mehr relevant für Datenschutz als reine DNS-Domains…?
Für Cloudflare… sind die abgefragen Inhalte einer Webseite und einzelnen Unterseiten auch nicht einsehbar (HTTPS).
Bei Root-Servern ist die Abfrage einzelner Domains möglich zu tracken (und für gezielte Überwachung transparent),
aber eine allgemeine Profilbildung zu den aufgerufenen Domains ist da sicher nicht so einfach…
Was kannst zu „Google“- Suchanfragen für eine Alternative empfehlen ? LG
Wie gesagt, bei so Anleitungen und Einstellungen, egal ob Browser, Router, Netzwerk, kommt es halt individuell drauf an, was man eigentlich genau erreichen will.
Ich z.B. nutze rekursive DNS Anfragen, weil ich als Admin im Netz korrekte DNS-Antworten will und keine gefilterte, gefakte oder umgeleitete Antworten. Mit Privatsphärenschutz hat das gar nichts zu tun. Mein ISP könnte die Anfragen immer noch mitlesen, weil rekursive Anfragen via Root-Server nicht über DoH oder DoT gehen, sondern nur unverschlüsselt mit UDP.
Und ich nutze Google (auch die KI mit Google, weil da weiterführende Links sind) und keine Alternativen, weil ich finde, dass Google einfach schlichtweg die Suchmaschine mit den treffendsten Antworten ist. Jedes Mal, wenn ich wieder ein paar andere teste, bleibe ich am Ende bei Google. Das Blöde ist halt, dass eine Suchmaschine am besten antwortet, je mehr sie über dich weiss. Das ist ein Dillemma, dass man nicht lösen kann.