Und da haben wir nun letztendlich die Chatkontrolle.
Bravo!
Es ist wie mit allem anderen auch, diejenigen die damit eigentlich Ermittelt werden sollen, werden weiterhin auf andere verschlüsselte Kanäle kommunizierten,
und diejenigen, die „Harmlos“ sind, werden vollumfänglich ausspioniert.
Nö das hat nichts mit der Chat-Kontrolle zu tun. Da sollten Messenger Apps aktiv deine Nachrichten scannen und bei „Fehlverhalten“ die Behörden informieren.
Hier geht es nur um chat-verläufe, die in einer cloud gespeichert sind. Der Zugriff muss vorher beantragt werden.
Was an diesem Gesetz hier wirklich kritisch ist, ist dass der Richter-Vorbehalt ausgehebelt wird. Dann kann eine einfache Behördenanfrage dazu führen, dass deine komplette Privatsphäre aufgehoben wird.
Das kann und wird von unseren Beamten natürlich nie und nimmer missbraucht werden, ist ja in der Vergangenheit ja auch nicht bei weniger kritischen Informationen wie Adressabfragen passiert
Spielt keine Rolle ob Chat-Kontrolle oder nicht. Sie wollen auf Teufel komm raus an deine Daten, man sollte sich langsam mal Überlegen, ob es noch sinnvoll ist Mitglied der EU zu sein.
Das ist schon ziemlich witzig, nachdem jahrelang getrommelt wurde gegen den Cloud Act, wir brauchen digitale Souveränität mimimi, wir brauchen eigene Clouds, wir brauchen Förderung !, und nachdem die Firmen in eine murksige Telekom Cloud gewechselt sind, kommts jetzt auch hier.
Irgendwie war mir schon damals klar das das reine Heuchelei war.
Was für eine Privatsphäre. Und wenn ich, für mich selber, ganz ehrlich bin: Was habe ich kleiner Mann zu verstecken, wer mit mir über Signal spricht, wer mit mir am Festnetz telefoniert, oder was ich mir im Internet anschaue/lese/publiziere etc.
Wenn ich etwas hätte was mir ganz viel Wert ist und ich möchte nicht das dies jemand erfährt, dann gibt es Wege dies auch zu vertuschen und ich wüsste auch wie und womit! Alles andere ist mir so etwas von egal geworden, egal weil ich auch weiß wie dies oder jenis funktioniert, dass meiste was wir davon nutzen ist gratis, und gratis heißt aber auch dass einer etwas verdienen muss. Wer das in seinen Kopf bekommen hat kennt auch Lösungsansätze.
Und nicht immer muss man dafür Digitale Medien nutzen, ganz viel geht auch heute noch gut ohne, und da ich kleiner Mann nicht von der Mafia lebe oder bezahlt werde, ist es mir egal wer meine digitalen Spuren verfolgt, ich weiß, wer nix zu verbergen hat ist im Vorteil, aber wenn damit auch große Haie Angst haben müssen soll es mir Recht sein und das ist nicht schlecht! Bin auch schon viel zu Alt geworden um mich über das zu erregen da es wichtigeres im Leben gibt als Digitale Medien etc.
Was habe ich kleiner Mann zu verstecken, wer mit mir über Signal spricht, …
Ist nicht lange her, da ist durch die Presse gegeistert, dass mehrere Frankfurter Polizisten die Adresse von Helene Fischer illegal abgerufen haben, als sie in der Stadt war.
Und dieselben Leute können jetzt ohne richterlichen Vorbehalt Cloud-Daten anfordern. Wer da kein Missbrauchspotential sieht, ist schon mit beneidenswerter Gutmütigkeit gesegnet.
Und heutzutage haben viele Leute sensible Daten in einer Cloud, das hat nichts damit zu tun, ob man was zu verbergen hat, wenn man nicht will, dass Fremde da ohne Durchsuchungsbeschluss Zugriff drauf haben.
Und btw gerade „Große Haie“ haben die Ressourcen sich dagegen zu schützen, vor allem der „kleine Mann“ leidet unter solchen Angriffen auf den Datenschutz.
Wenn ich eine Nachricht im Chat schreibe, wird der je nach Chat auch Online gespeichert.
Wenn diese Speicherung dann durchsucht wird, ist es die „Normale“ Chatkontrolle.
Wenn dem nicht so wäre, hätten Chats ohne Online Speicherung ja nichts zu befürchten.
Selbst bei Whatsapp kann man das Backup einfach Abschalten.
Aber, am Ende geht es einfach nur darum, die Chatnachrichten der Benutzer zu durchstöbern.
Davon, dass die Chatprogramme selber die Texte Scannen war jetzt nichts zu lesen,
sondern den Ermittlern Zugriff auf die Daten zu gewähren.
So neu ist diese Vorgehensweise sowieso schon nicht mehr! In DE werden dahingehend bis zum Sommer '26 nur noch die „Feinheiten“ implementiert…grundsätzlich läuft das Konstrukt ja schon:
Ajo, genau das ist der Unterschied zur Chatkontrolle, die einige EU Länder vorher einführen wollten. Deshalb habe ich dem User geantwortet, dass das hier nicht die Einführung der Chatkontrolle ist.
Keine Ahnung wie du eine „normale“ Chatkontrolle definiert, aber das was hier im Artikel beschrieben wird ist im Prinzip nur eine Online-Durchsuchung (nach Anfangsverdacht) und eben keine präventive Chatkontrolle.
Mir war noch nichtmal bekannt das die EU Sachen auch anordnen kann ohne das die Einzelstaaten das noch in ein Gesetz gießen.
E-Evidence-Verordnung (EEVO) – ist zum 18. August 2023 in Kraft getreten. Nach einer Übergangszeit von drei Jahren wird sie ab dem 18. August 2026 verbindlich gelten.
Auch der kleine Mann hat solche Ressourcen die er nutzen könnte! Außerdem sollte man nicht vergessen, und daran erinnern, dass dies beschriebene Problem nicht nur auf die Ermittlungsbehörden beschränkt ist! Bürgerämter, Stromversorger, Krankenkassen u.v.m. alles was über große Datensammlungen verfügt kann jederzeit sensible Informationen und Personaldaten Abfischen. Regt sich hier einer oder etwas drüber auf? Es ist von daher wenig „sinnvoll“ auf eine wie hier im Artikel besondere Spitze hinzuweisen. Das ausspionieren von Personen ist übrigens nicht nur ein Problem der Polizisten, ich kenne nicht die Zahl der Delikte im Bereich Ausspähen von Daten / § 202a StGB / aber die Zahl wird sehr hoch sein.- Ein ganz gutes Beispiel wäre: Ich war bei Mercedes-Benz beschäftigt und Krankenversichert über die BKK Mercedes-Benz, wenn ich AU-Geschrieben war wusste mein Arbeitgeber da woran ich erkrankt war? Normal nicht, oder vielleicht doch!
Der User war ich und es ist wie eine Chatkontrolle, da eben nicht die Programme on the fly irgendwelche Chats durchsuchen wie du es beschrieben hast.
Der Unterschied ist nur, ob die Chatsoftware den Chat direkt an die Behörden weitergibt,
oder ob die Behörden Zugang zu Backup in der Cloud haben.
Die Anforderung der Daten, die in der Cloud gespeichert sind, kann genau so präventiv sein, wie ein direkter Abzug der daten aus dem Chat.
Durch den quasi Wegfall der Unschuldsvermutung können irgendwann generell alle Daten ohne wirkliche Grundlage angefordert werden.
Ist nur ein wesentlicher Unterschied da zweiteres bei E2E Verschlüsselung nicht zum Erfolg führen dürfte. Tun doch die meisten Apps nutzen.
Wenn die Chatsoftware selbst entscheidet was sie unverschlüsselt zur überprufung ableitet wäre es ein grundsätzlich anderes Vorgehen.
Ja eben, soll nur beschleunigt und EU weit vereinheitlicht werden.
Richtervorbehalt schützt vor was nochmal? Hausdurchsungen waren es ja nicht, dann wird es bei den Daten ja bestimmt besser klappen.
ich bin mir nicht sicher, inwieweit du deine Texte noch selbst verfasst. Wenn du jedoch Links mit UTM‑Parametern integrierst – was leider häufig vorkommt – kann das den Eindruck erwecken, dass die Nachricht von einer KI wie ChatGPT stammt.