Kommentar von Dresdner:
mit dir redet doch gar keiner?!!??
Kommentar von mario:
edoep: du kriegst von mir noch eine zusammengefasste email!
die letzte die ich angesprochen habe, war weniger ausführlich und dementsprechend nicht aussagekräftig wenn ich mir das so angucke.
Kommentar von russlandbuecher:
Die Beziehen sich aber alle auf eine einzige Quelle! Schon eigenartig, denn solche Aktionen werden gerne öffentlich und breit von Polizeipressespechern verwendet um die Massen brav einzuschüchtern! Und VLB, und MVB hätten längst allen Verlagen einen Newsletter geschickt wie sie brav die Rechte der Verlage schützen! Ein Blick in meinen Briefkasten zeigt, da liegt nichts! Nö, keine Sorge ich veröffentliche keine eBooks ![]()
Kommentar von russlandbuecher:
Eben, von daher wo soll da die Steuerhinterziehung sein? Wenn man nun lul hoch genommen hätte wäre es was anderes, aber selbst dort sind die Zahlen vermutlich nicht wirklich so riesig wie sich dies manche schöngerechnet haben.
Kommentar von Thomas Elbel:
Und die GEZ erfreut sich ja bekanntlich eines extrem hohen Beliebtheitsgrades in der Bevölkerung. Da brennen wir Künstler förmlich darauf, dann in Zukunft mit einer GEZ hoch zehn in Verbindung gebracht zu werden. Vielen Dank.
Kommentar von Thomas Elbel:
Der neue Zweig entsteht nicht, weil ihn die Strafverfolgung provoziert, sondern schlicht, weil jetzt auch die Mafia (hinter kinox.to stand auch das Russian Business Network) entdeckt hat, dass mit Filehosting Kohle zu machen ist.
Ich finde, die Leute könnten Onleihe, Scoobe und KU einfach mal ne Chance geben. Das erfordert halt auch ein bisschen Geduld und guten Willen. Aber beides ist halt in der Warez-Szene nicht sonderlich weit verbreitet.
Kommentar von Thomas Elbel:
Steckten dann aber häufig dieselben handelnden dahinter. Aber irgendwann sind die auch mal alle verbrannt.
Kommentar von Thomas Elbel:
Ich mag es nur nicht für dumm verkauft zu werden. Da erwacht in mir der Head Master. Aber danke für den zarten Hinweis.
Kommentar von pixelloop:
Was sonst bleibt denn? Bis auf die Musikindustrie hat noch keine Sparte denn Willen zu einem Umdenken bewiesen. Das Katz- und Mausspiel zwischen Piraten und Rechteinhabern wird sich nicht durch ein paar Busts bei Seite legen lassen. Wenn die Industrie nicht in der Lage ist, sich auf die Zukunft einzustellen und den Piraten ihre Existenzgrundlage durch eine pauschalisierte Zugänglichkeit der Medien entzieht, dann bleibt nur der Weg über die Politik. Alleine schon aus dem Grund, da die Verfolgung der Piraterie zu Lasten der Steuerzahler geht und wie im aktuellen Beispiel zu sehen nicht einmal in einem angemessenen Kosten-Nutzenverhältnis steht.
Verstehe mich nicht falsch, ich kann Deine Aussagen verstehen und sogar attestieren, da auch ich als „Hobbykünstler“, respektive digitale Kunst, bereits nicht legitime Verwendungen meiner Werke zu beklagen hatte. Auch wenn ich damit auf gewissen Seiten nur geringe Einkünfte erziele. Vielleicht hinkt der Vergleich, da die digitale Bildkunst im Gegensatz zur Realen schlecht honoriert wird, aber sollten meine Bilder wider Erwarten irgendwann mal hoch wirtschaftlich vermarktbar sein, wäre ich wahrscheinlich auch sauer, sollten diese zu einem Flatpreis verscheuert werden.
Nichts desto trotz, die Probleme lassen sich nun mal auf keinem anderen Weg lösen. Eine Homogenisierung des Marktes, auf welchem Weg auch immer.
Kommentar von Thomas Elbel:
Okay. Dann streiten wir um Begriffe. Gerichtliche Anordnung klingt für mich so, als ob es dazu quasi eine amtliche Einzelentscheidung gäbe. Tatsächlich wird das aber nur ein schlichter Teil der Beweiswürdigung des Urteils sein.
Kommentar von Thomas Elbel:
Och Manno. Das bisschen Sockenpuppitis. Ich wollte mich auch mal wie Spiegelbest fühlen.
Kommentar von Thomas Elbel:
Also in meinen Augen wäre das ein exzellenter Grund. Und das sind ja im Zweifel auch keine sizilianischen Clanjünger, sondern nur irgendwelche wohlstandsverwahrlosten Scriptkiddies.
Kommentar von pixelloop:
Filesharing gibt es schon seit Beginn des Internets… ach auch schon davor, als alle noch mit einem Stapel Floppydisks von Bekannten zu Bekannten gerannt sind. Und damals wie heute war es das gleiche Problem. Die mangelnde Zugänglichkeit. Um zum Beispiel die Serien zu sehen, die ich sehen will, brauche ich erstmal Sky für Scyfy Channel, dann Amazon und zu dem noch Maxdome. Bei Büchern sieht es ähnlich aus und Filme sowieso. Ich müsste Premium Abos auf diversen legalen Plattformen haben um genau die Medien zu konsumieren die ich wirklich sehen möchte. Die Kosten steigen gen Himmel.
Und da ist doch der Ansatzpunkt. Schluss mit Exklusiven Vertriebsverträgen, eine Homogenisierung des Marktes her, Preise für die Premiumflats ein wenig hoch und die Piraterie ist besiegt.
Kommentar von Thomas Elbel:
Der Markt ist auf dem Weg, aber manche Kunden agieren einstweilen kurzatmiger als ein Eichhörnchen auf Speed.
Kommentar von Thomas Elbel:
Ich verstehe Dein vernichtendes Urteil über alle Sparten nicht wirklich. Gerade in der Buchindustrie bewegt sich gerade extrem viel. Torbooks (US-SciFi) hat vor zwei Jahren DRM abgeschafft. Onleihe, Scoobe, Kindle Unlimited. Lobo mit seinem Sobooks und bei Filmen schaue ich jetzt seit Wochen begeistert „Being Human“, dass in meiner Amazon Premium Flat inbegriffen ist. Alle vier verdammten Staffeln. Unfair ist es, nur weil alles nicht schnell genug geht, dann immer mit der Illegal-Keule zu drohen. Auch als Konsument habe ich eine gewisse Verantwortung für die Produzentenseite, nicht nur umgekehrt; siehe die Berichterstattung zu Schweinemastanlagen heute morgen.
Kommentar von pixelloop:
Der Markt ist auf dem Weg. Die Problematik ist seit der Napster Ära bekannt, welches ja auch die richtige Richtung im Grunde sogar vorgewiesen hat. Bald ein Jahrzehnt hat man sich dagegen mit Händen und Füßen gesträubt und erst jetzt beginnt man zu realisieren, dass es wohl doch nicht anders geht. Der Anteil an Warez ist in den letzten Jahren auch nicht gestiegen, das ist ein Märchen. Im Gegenteil sogar, die Musikindustrie hat es vor Jahren kapiert und in dem Bereich ist der Warezanteil sogar drastisch zurück gegangen. Es besteht also nicht mehr Druck auf die Industrie als es seit vielen Jahren der Fall ist. Der wirkliche Druck geht mehr von cleveren Geschäftsideen der Online TV Sender aus, welche hohe Quoten erzielen, geringe Kosten haben und stattliche Einnahmen erzielen. Da wandern die Brötchen derzeit hin, nicht zu der Warezszene.
Kommentar von Thomas Elbel:
Glaub mir, das Thema hat nicht annähernd die politische Wichtigkeit der Themen, die Du da gerade als Referenz nimmst.
Kommentar von Thomas Elbel:
Menschen sind nun mal so. Manchmal brauchen sie etwas länger. Mich wundert dann immer die etwas unbarmherzige Sicht auf andere. Ich frage mich dann, ob diejenigen, die da dauern meinen, dass das alles hätte viel schneller gehen müssen, vielleicht selber mal Schwierigkeiten hatten, einen Wechsel vom Gewohnten zu akzeptieren.
Kommentar von pixelloop:
Ich weiß das Bewegung im Markt ist. Das Problem ist jedoch, dass man mehrere kostenpflichtige Anbieter ansteuern müsste um das gewünschte Konsumspektrum abzudecken. Die Bewegung im Markt geht Dank Exklusivverträgen in die falsche Richtung. Mit Homogenisierung meine ich, dass ich alle gewünschen Serien, Filme und bestenfalls sogar Bücher, bei nur einem Anbieter vorfinde. Bestenfalls zum Pauschalpreis, oder meinetwegen zum Staffelpreis.
Kommentar von Thomas Elbel:
Merkst Du, dass Du gerade für ein Monopol plädierst.
Übrigens ist auch das ein Problem, dass sich mit etwas Geduld ganz von selber löst. Aber Geduld ist in diesen Zeiten eine etwas aus der Mode gekommene Tugend.