Digitale Sicherheit zuhause: Smarte Rauch- und CO-Melder als Teil moderner Smart-Home-Systeme


Kommentare zu folgendem Beitrag: Digitale Sicherheit zuhause: Smarte Rauch- und CO-Melder als Teil moderner Smart-Home-Systeme

Smarte Rauchmelder werden auch in privaten Haushalten immer häufiger eingesetzt. Sie sollen vor Bränden und Rauchvergiftungen schützen.

Ich weiß grad nicht, was ich von einem Rauchmelder (Brandmelder) halten soll, der bei einer Betriebstemperatur von über 37,8°C aussteigt?
:thinking:
Bevor eine gewisse Rauchdichte erreicht ist, die von der Photozelle erkannt wird, kann es in so einem Raum schnell mal viel heißer werden!
Naja…und bevor man solche lebenswichtige Geräte mit einem Smart-Home vernetzt, sollte man sich besser Gedanken darüber machen, wo man z.B. solch eine benötigte Basis feuerfest unterbringt!
Bei der miserablen Sicherheit der vielen installierten Smart-Home Systeme, ist eine Kopplung der Rauchmelder, nur eine weitere IP bzw. ein weiteres Gerät, welches sich z.B. über Shodan ruckzuck finden und event. manipulieren lässt…
Smart-Home ist nicht gleich Smart-Security!!

Deshalb arbeitet die Tarnkappe ja auch an einem kompletten Smarthome was offline genutzt werden kann mit lokaler LLM und Voice Control

Das ist ja auch ein Werbeartikel, steht unten drunter. Sonst gerne auch hier:

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Das weiß ich doch, denn heute Vormittag gings noch mit dem Lesen bei mir!
Aber darum ging es mir beim Schreiben nicht - hab mir nur mal verblüfft das Teil angeschaut…

Überall dort wo Verbrennungen mit kohlenstoffhaltigen Brennstoffen stattfinden, kann bei unvollständiger Verbrennung Kohlenmonoxid entstehen! Bedeutet, dass die Verbrennung mit zu wenig Luftsauerstoff stattfindet.

Also Leute mit Kamin, Pellet-Öfen, Gasthermen o.ä. Der Rest der Bevölkerung braucht eigentlich keine CO-Melder innerhalb des Wohnraums, höchstens noch im eigentlichen Heizungskeller!

Das Umweltbundesamt gibt folgenden Kohlenmonoxid-Grenzwert vor:

Grenzwert für den Schutz der
menschlichen Gesundheit, höchster 8-Stunden-Mittelwert eines
Tages = 10 mg/m3

Bei 20°C und 1 bar Luftdruck wären das = 8,59 ppm

Komischerweise hat der CO-Melder im Gerät folgende Empfindlichkeit → „70 ppm“=>„60–240 Minuten“, „150 ppm“=>„10–50 Minuten“, „400 ppm“=>„4–15 Minuten“

Empfinde nur ich das als, sagen wir mal, sehr großzügig in der Empfindlichkeit?

Der absolute Hit kommt dann aus dem zum Produkt gehörigen Manual:

https://cdn.shopify.com/s/files/1/0490/9826/0644/files/modified_XP0A-MR11_EU_User_Manual_V1.0_20240703.pdf?v=1720172451

:wink: :joy: :joy:

Ich würde eher sagen das gibt die Norm EN 50291-1:2018 so vor. Auch die TRGS 900 gibt einen höheren Wert an:

  • Der neue AGW für die CO-Belastung über 8 Stunden beträgt 20 ppm (zuvor 30 ppm).
  • Der Grenzwert für die über 15 Minuten gemittelte Kurzzeitbelastung hat sich nicht geändert.

Und wenn du die Tabelle richtig gelesen hättest, wäre Dir diese Tabellen-Überschrift aufgefallen: „Grenzwert neue Richtlinie (ab 2030)“ https://www.umweltbundesamt.at/umweltthemen/luft/daten-luft/luft-grenzwerte#:~:text=Grenzwert%20neue%20Richtlinie%20(ab%202030

Eine wenig Suche im Internet hätte dir das gezeigt.

Naja…etwas logisches Mitdenken hätte dir auch gezeigt, dass ich meine Werte vom DEUTSCHEN Umweltbundesamt habe. Was interessieren mich denn dabei die Werte, welche die Ösis vorgeben?

https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe-im-ueberblick/kohlenmonoxid

BTW → Diese Normierung ist veraltet und wurde lange ersetzt durch:

DIN EN 50291-1:2019-04

VDE 0400-34-1:2019-04

Und deine Angaben vom Umwelt Bundesamt sind eindeutig, ab 2030 das hättest du auch gesehen wenn du meinen Link gefolgt wärst.

Nagut, dann nehmen wirs mal genau, aktuell ist die DIN EN 50291-1 VDE 0400-34-1 Berichtigung 1:2021-06 (für Pruefverfahren) + Deine aber da steht ja auch eindeutig was von " Teil 1: Prüfverfahren und Anforderungen an das Betriebsverhalten"

https://www.vde-verlag.de/normen/0400460/din-en-50291-1-vde-0400-34-1-berichtigung-1-2021-06.html

Was du wohl eher gesucht hat ist diese:

DIN EN 50291-2 VDE 0400-34-2:2020-10
Elektrische Geräte für die Detektion von Kohlenmonoxid in Wohnhäusern

https://www.vde-verlag.de/normen/0400424/din-en-50291-2-vde-0400-34-2-2020-10.html

Erwarte jetzt aber nicht das ich jetzt zur Vorschriftenstelle watschle, nur um Deine Werte mit 10 ppm nachzuprüfen.

Es sind keine 10 ppm, sondern 10mg / m^3 Kohlenmonoxid als chem. Molmasse!

Dabei entsteht bei der Umrechnung halt:

Bei 20°C und 1 bar Luftdruck wären das = 8,59 ppm

Und jetzt bitte wieder:

Danke…