Cover Downloads im August 2026


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Cover downloaden kostenlos. Cover für PC-Games, Konsolenspiele, Musik, Filme etc. Wer ist schon weg, welche Portale sind noch aktiv?

https://www.jpc.de/

JPC hat ebenfalls disc-spezifische Front- und Backcover und bei vielen Titeln zusätzliche Bilder bzw. Screenshots, die man z.B. als Backdrops verwenden kann.

Der große Vorteil von JPC ist aber, dass man dort auch über die EAN/UPC bzw. Produktnummer suchen kann. Die EAN ist auf VIDEOBUSTER zwar ebenfalls bei den einzelnen Releases angeführt – teilweise sogar getrennt für DVD, Blu-ray und UHD – über die normale Suche ist sie dort aber nicht wirklich als Suchschlüssel nutzbar.

Natürlich kann man sich einen eigenen kleinen „Cover-Scraper“ bauen, der die EANs auf VIDEOBUSTER crawlt/indexiert und damit nachträglich „suchbar“ macht, aber das ist dann doch wieder etwas Aufwand.

Ja, und dann gibt es natürlich noch:

https://www.mymovies.dk/

My Movies ist so ein Relikt aus der großen Windows-Media-Center-Zeit, das irgendwie bis heute überlebt hat. Eigentlich ist es sogar noch älter als Vista: My Movies gibt es bereits seit 2004 und wurde ursprünglich für Microsoft Media Center entwickelt. Seine große Zeit hatte es dann natürlich vor allem unter Windows Vista und Windows 7. Windows Media Center ist längst Geschichte, My Movies existiert aber immer noch.

Im Kern ist My Movies eine Software zum Katalogisieren physischer Disc-Sammlungen. Und das macht sie ziemlich exzessiv. Ich kann mich noch an die frühen/mittleren 2000er erinnern, so um 2006/07, wo sogar meine damalige Videothek My Movies als Management-Software verwendet hat.

Für unseren Zweck interessant ist vor allem, dass My Movies sehr stark auf konkrete Disc-Releases ausgelegt ist und nicht einfach nur auf den Film an sich. Ein Release wird über Barcode/EAN bzw. Disc-Informationen identifiziert. Vom selben Film können dadurch verschiedene DVD-, Blu-ray-, 3D-Blu-ray- oder UHD-Veröffentlichungen aus unterschiedlichen Ländern und Editionen getrennt erfasst werden.

Man kann seine Sammlung entsprechend auch über die EAN erfassen. Die Windows-Software unterstützt unter anderem das manuelle Eingeben von Barcodes, Barcode-Scanner und die Erkennung eingelegter Discs.

Richtig interessant wird es aber bei lokal gespeicherten Discs bzw. Rips auf einem NAS.

My Movies kann die Metadaten direkt in den jeweiligen Filmordner schreiben und unterstützt dabei verschiedene Player bzw. Media-Center-Systeme, unter anderem Kodi/XBMC, Dune, JRiver, MediaBrowser, Popcorn Hour, TViX, YAMJ usw.

Dabei entstehen je nach Konfiguration unter anderem Dateien wie:

mymovies.xml
mymovies-front.jpg
mymovies-back.jpg

sowie Player-spezifische Metadaten bzw. .nfo-Dateien.

Gerade mymovies-front.jpg und mymovies-back.jpg sind interessant, weil damit nicht einfach irgendein Poster gespeichert wird, sondern – sofern vorhanden – das Front- und Backcover des konkreten Disc-Releases.

Und die Datenbank ist riesig: Mit inzwischen rund 1,5 Millionen erfassten Disc-Releases ist My Movies eine der umfangreichsten Datenbanken überhaupt, wenn es um konkrete physische DVD-, Blu-ray-, 3D-Blu-ray- und UHD-Veröffentlichungen geht.

Gerade deshalb kann ich My Movies eigentlich nur empfehlen. Wenn es nicht einfach darum geht, irgendein Poster zu finden, sondern das richtige Artwork und die richtigen Metadaten für exakt das physische Release mit einer bestimmten EAN, ist die Datenbank ziemlich schwer zu schlagen.

Nachteil

My Movies hat ein etwas… sagen wir einmal ungewöhnliches Freischaltsystem.

Die Grundfunktionen der Software sind kostenlos. Erweiterte Funktionen werden allerdings über sogenannte Contribution Points freigeschaltet.

Diese Punkte kann man entweder kaufen oder durch Contributions zur Online-Datenbank verdienen. Also beispielsweise fehlende Releases hinzufügen, Metadaten ergänzen oder korrigieren oder Cover beitragen.

Die Freischaltstufen liegen derzeit bei:

500 / 1.250 / 2.500 Punkten

Mit 2.500 Punkten sind die normalen punktabhängigen Funktionen freigeschaltet; einige spezielle Funktionen bleiben professionellen Installern vorbehalten.

Das interessante daran ist natürlich, dass dieses System gleichzeitig erklärt, warum die Datenbank über die Jahre derart umfangreich geworden ist: Die Benutzer wurden praktisch dafür belohnt, fehlende Releases und Informationen selbst einzupflegen.

Wer also regelmäßig mit physischen Disc-Releases arbeitet, Cover benötigt oder eine Sammlung über EANs verwaltet, sollte sich My Movies definitiv einmal ansehen.

Ja, und eine Quelle darf natürlich auf keinen Fall fehlen:

https://www.blu-ray.com/

Blu-ray.com ist eine nach wie vor sehr aktive und extrem umfangreiche Online-Datenbank für physische Disc-Releases. Während My Movies zusätzlich eine eigene Software zur Verwaltung und Katalogisierung physischer Sammlungen bietet, liegt der Schwerpunkt von Blu-ray.com ganz klar auf der öffentlich zugänglichen Online-Datenbank und Community.

Dort werden laufend neue Veröffentlichungen aus praktisch allen relevanten Ländern eingetragen, gleichzeitig reicht die Datenbank sehr weit in die Geschichte physischer Heimvideo-Veröffentlichungen zurück und enthält natürlich auch eine riesige Anzahl älterer Releases.

Dabei beschränkt sich die Seite keineswegs nur auf Blu-rays. Blu-ray.com katalogisiert DVD-, Blu-ray- und UHD-Blu-ray-Releases und deckt damit praktisch den gesamten relevanten Bereich physischer Film- und Serienveröffentlichungen ab.

Die Datenbank bewegt sich mittlerweile in einer Größenordnung von rund 400.000 unterschiedlichen Disc-Releases.

Und auch hier ist für unseren Zweck wieder besonders interessant: Blu-ray.com kann direkt über UPC/EAN durchsucht werden. Das ist nicht irgendein Workaround, sondern wird von der Seite offiziell unterstützt – inklusive Quick Search und einer Funktion, mit der man sogar ganze Listen von UPCs/EANs in seine Collection importieren kann.

Blu-ray.com hat außerdem den großen Vorteil, dass nicht einfach nur „der Film“ katalogisiert wird. Unterschiedliche Veröffentlichungen desselben Films – anderes Land, anderes Studio, Neuauflage, DVD, Blu-ray, UHD, Steelbook, Limited Edition, Mediabook, Slipcover-Version usw. – werden als eigene Releases geführt.

Das bedeutet: Suche ich über die EAN meines konkreten Exemplars, lande ich im Idealfall nicht bei irgendeiner Ausgabe von Blade Runner, sondern genau bei meiner Ausgabe mit dem dazugehörigen Artwork.

Was Blu-ray.com aber wirklich außergewöhnlich macht, ist die Art und Weise, wie dort Cover Artwork für ein konkretes Release gespeichert werden kann.

Neben den üblichen:

Front Cover – die Vorderseite des eigentlichen DVD-/Blu-ray-/UHD-Cases.

Back Cover – die Rückseite des eigentlichen Cases.

gibt es je nach Release zusätzlich:

Slip Cover – die Vorderseite des Slipcovers bzw. Pappschubers, der über dem eigentlichen Case steckt.

Slip Back – die Rückseite dieses Slipcovers bzw. Schubers.

Spine – der schmale Buchrücken des eigentlichen Cases, also genau der Teil, den man im Regal sieht, wenn die Disc zwischen den anderen Filmen steht.

Slip Cover Spine – entsprechend der Buchrücken des Slipcovers bzw. Schubers.

Overview – eine Gesamtansicht der Veröffentlichung bzw. Verpackung, häufig als Produktfoto oder perspektivische/3D-artige Ansicht, bei der man mehrere Seiten der Verpackung gleichzeitig sieht.

Und gerade Spine und Slip Cover Spine sind dabei Gold wert.

Frontcover findet man im Internet praktisch überall. Backcover werden schon deutlich schwieriger. Aber vernünftige Bilder vom Spine eines ganz bestimmten Releases zu finden, ist teilweise erstaunlich schwierig. Genau das ist aber interessant, wenn man eine digitale Sammlung nicht einfach nur mit Postern ausstatten, sondern die tatsächliche physische Veröffentlichung möglichst originalgetreu darstellen möchte.

Noch interessanter wird das bei Releases mit Slipcover. Wenn Front, Back und Spine des Slipcovers vorhanden sind, bekommt man damit praktisch die komplette relevante Außen-Artwork dieses konkreten Releases. Gerade bei aufwendig gestalteten Slipcovers ist das natürlich wesentlich interessanter als nur irgendein Frontcover.

Wichtig ist dabei natürlich auch: Diese zusätzlichen Cover-Typen sind nur dort vorhanden, wo sie beim jeweiligen Release überhaupt möglich bzw. sinnvoll sind.

Ein Slip Cover, Slip Back oder Slip Cover Spine kann logischerweise nur existieren, wenn die Veröffentlichung tatsächlich einen Schuber bzw. ein Slipcover besitzt. Bei einer normalen Amaray ohne Slipcover gibt es diese Bilder natürlich schlicht nicht.

Und selbst dort, wo diese Artwork-Typen theoretisch vorhanden sein könnten, muss man sagen, dass gerade Spines und Slipcover-Spines noch ein eher stiefmütterliches Dasein fristen.

Bei sehr vielen Releases sind Front- und teilweise auch Backcover vorhanden, während die spezielleren Artwork-Typen leider noch fehlen.

Aber allein die Tatsache, dass Blu-ray.com diese Kategorien überhaupt vorsieht und technisch die Möglichkeit bietet, solche Bilder einem konkreten Release sauber zuzuordnen, ist meiner Meinung nach schon ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Es gibt damit zumindest bereits die Struktur dafür.

Bleibt nur zu hoffen, dass diese Bereiche in Zukunft auch gescheit populiert werden und die Community verstärkt damit beginnt, neben Front- und Backcovern eben auch Spines, Slipcover-Spines und die restlichen Artwork-Typen hochzuladen.

Gerade für digitale Sammlungen wären möglichst vollständige Front-, Back-, Spine- und Slipcover-Sets extrem wertvoll.

Ein kleiner Haken:

Blu-ray.com ist von seiner Seitenarchitektur ausdrücklich nicht als Cover-Download-Archiv gedacht.

Es gibt also nicht einfach einen schönen großen „Download Original Cover“-Button, über den man sich Front, Back, Spine, Slipcover usw. bequem herunterladen kann.

Das ist in der Praxis aber auch kein wirklich großes Problem.

Die JPGs müssen schließlich im Browser geladen werden und lassen sich deshalb beispielsweise über die Developer Tools des Browsers finden. Alternativ erledigt das auch eine der zahlreichen einschlägigen Image-Downloader-Browser-Extensions ziemlich elegant.

Damit lässt sich auch dieses Problem relativ komfortabel umgehen.

Für den Aufbau einer persönlichen digitalen Sammlung ist Blu-ray.com deshalb meiner Meinung nach auf jeden Fall ein absolut heißer Kandidat.

Gerade die Möglichkeit, neben den üblichen Front- und Backcovers auch an Spines und die verschiedenen Teile eines Slipcovers zu kommen, hebt Blu-ray.com für diesen Zweck deutlich von vielen anderen Datenbanken ab.

Also auch Blu-ray.com auf jeden Fall ganz weit oben auf die Liste, wenn man seine persönliche physische Sammlung auch digital in dem ihr gebührenden Glanz erscheinen lassen möchte.

Meine letzten COVER habe ich gefühlt vor 15 - 20 Jahren ausgedruckt, also verdammt lang her würde die Musik-Gruppe BAB sagen… :blush:
https://youtu.be/DB1RaK6ISPY?

Habe da damals die alten VISTA, Windows 7 als „Backup“ ansprechender gestalten wollen :wink: Muss zugeben, hätte fast gedacht, das Thema „Cover“ 2026 wäre ziemlich durch…

Fairerweise sollte man noch erwähnen, das falls man sowas noch macht, sich einen guten Laserdrucker zulegt. Meine „uralten“ Tintenstrahldrucker Covers von meinen geliebten Ex- Drucker Canon IP4200 sehen nicht nur „verwaschen“ aus, sondern eher total unansehnlich bzw. schrecklich. (Das „Cover“ könnte man genausogut verschwinden lassen)

Lasst mal ein Portrait-Foto von euch (mit einem Tintenstrahldrucker) erzeugt, 5 Tage auf der Fensterbank bei 35-40 Grad liegen, ihr erkennt euch selbst nicht wieder… :rofl:

Also mir kam es immer mehr auf den „Inhalt - Content“ an, als das Cover irgendwo suchen zu müssen, wobei neben Bastelarbeit auch deutlich sichtbar ist, das es keine Original-Inlays sind.

Zeitschleuder ist das Hobby schon… :blush:

Ich hab tatsächlich unmittelbar vor dem Sommer in der Arbeit noch Covers ausgedruckt. Dort haben wir so einen riesen Foto Drucker. Hab dem Verantwortlichen gesagt ich brauche alle Covers der Beavis & Butt-Head King Turd Collection in perfekter Qualität ausgedruckt und zugeschnitten. Na der hat geguckt, hat es aber sehr zu meiner Zufriedenheit erledigt, jetzt steht das Meisterwerk bei mir im Regal. Hab da sogar so bedruckbare DVD Rohlinge gecheckt und die bedruckt, ist echt ein schönes Set.

Aber grundsätzlich gebe ich dir natürlich Recht dass Drucken eher „out“ ist und die meisten Covers wahrscheinlich online ihren Platz in digitalen Sammlungen finden werden, selbstverständlich nur in Ländern wo das auch erlaubt ist.

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Danke für die Erweiterung, sind beide drin, habe es aber kurz gefasst und hoffe, alles ist korrekt @0xy83n - danke, danke!!! Mega!!