Das BKA plant die Entwicklung einer Überwachungssoftware, eines sogenannten Bundestrojaners, speziell für mobile Geräte wie Smartphones.
Das BKA wünscht sich einen Bundestrojaner, mit dem sie auch Mobiltelefone überwachen können. Es plant Medienberichten zufolge die Entwicklung einer entsprechenden Software.
Kommentar von Manuel Bonik:
Ein Bundestrojaner ist, nun ja, ein Trojaner. Bei Kaperski freuen sie sich schon, aber vermutlich nicht beim Bundesrechnungshof.
Kommentar von EiTeeXperte:
Interessant ist doch eigentlich nur wie die das unbemerkt auf das Endgerät bringen wollen.
Hat jemand ein anderes Betriebssystem aufgespielt, das Gerät verschlüsselt, ein sinnvoll langes Passwort gewählt, überwacht und beschränkt den Traffic sowie den Speicherplatz auf dem Gerät, spielt nicht mit jeder App rum, öffnet nicht jeden Dateianhang, kein Standardbrowser, deaktiviert Java/Co usw. Da sehe ich aktuell wenig Möglichkeiten das Gerät unbemerkt zu infizieren.
Jemanden das Mobile wegzunehmen und das Passwort zu verlangen hilft bestimmt nicht bei verdeckten Ermittlungen :-).
Es besteht ja noch eine hohe Wahrscheinlichkeit, das die Sim nicht auf den korrekten Namen registriert ist, so das ein verdeckter Hausbesuch auch ins Leere laufen würde.
Kommentar von EiTeeXperte:
Stimmt schon aber wie ich schon schrieb, spielt nicht mit jeder App rum.
Ich hätte das allerdings besser ausformulieren können.
Ich gehe mal davon aus das jemand der gezielt illegales vorhat sich auch entsprechend vorbereitet und privat von „geschäftlich“ trennt. Ein Zweitgerät mit strikten Beschränkungen sollte dann Pflicht sein.
Andererseits, einige Beispiele von Lars seiner Seite zeigen das die eher gar nicht nachdenken, grins.
Nebenbei Pokemon ist Spyware :-).