BitTorrent-Clients sollten wegen Beihilfe zur Piraterie belangt werden

Durch die Löschfristen drücken ganz klar aus, dass die Upload-Dateien mit einer sehr hohen Sicherheit gelöscht werden (MÜSSEN). Wann dies passiert ist leider auch ungewiss um sich ggf. darauf vorzubereiten.
Es geht aber bei der Datenaustausch und Filesharing darum, dass die Daten erhalte bleiben und verbreitet werden, man immer einen schnellen Zugriff darauf hat und das Angebot vielseitig und erreichbar bleibt.

Die Copyrigt Lobys hat eine ganze Menge an eDonkey und BitTorrent Benutzer verdient, als die Abmahnwelle und Verfolgung richtig an Fahrt gewann und immer mehr Rechtsanwälte sich darauf spezialisierten.
Dieses Katz und Mausspiel konnte man ganz klar vorhersehen. Dafür brauchte ich (man) kein VPN.

Es gibt einen gewaltigen Unterschied. Es können nicht nur Daten von Sharehorster gelöscht werden, sondern es kann der ganze Sharehorster auch offline gehen, durch viele verschiedene Geründe die ich bereits genannt habe.
(Anonyme) Filesharing Netzwerke können nicht vom Netz genommen werden. Auch sind die Dateien dezentraler aufbewahrt. Wenn sich z.B. ein Musik-Album mehrfach in einem Filesharing Netzwerk befindet, ist dieses Musik-Album global verteilt auf unterschiedliche Rechner mit verschiedener Hardware der Filesharing Anwender.
Ein Sharehoster hat hingegen einen festen Platz, mit fester Hardware, auf dem alles zentral gespeichert ist.
Ist der Sharehorster wegen verschiedenen Störungsfaktoren down, u.a. wegen Stromausfall, Angriff, Beschlagnahmungen, sind die dort gespeicherten Dateien nicht mehr erreichbar oder sogar für immer verschwunden.
Da ist die Ausfallsicherheit der global verteilen gespeicherten Dateien in einem (Anonymen) Filesharing wesentlich geringer. Selbst wenn es bei einem Filesharing Benutzer zu einem Festplattencrash, Stromausfall oder Beschlagnahmung kommen sollte, die Datei ist erreichbar, sobald sich Kopien im Netzwerk befinden.

Ich sehe eher die Uploadleistung, die durch den ganzen neuen Upload von den gelöschten Dateien oder durch den Wegfall des Sharehorster über mehrere Tage voll ausgelastet ist, selbst mit Glasfaser. Ein Tool wird nicht daran ändern können.
Dies wäre ein First Case Scenario, da man ja wirklich alle Dateien neu Uploaden muss, da kein weiterer Sharehorster Benutzer an den Upload und schnell an der Verteilung mitwirken kann oder sich verteilte Uploaddateien noch auf den Sharehorster befinden, die man nicht mehr Uploaden muss.

Ich verwende auf Linux KeePassXC und auf Android KeePassDX, da ich mir mittlerweile die Passwörter privat und beruflich nicht mehr alle merken kann, müssten um die 25Sein. Es wird jedoch abgeraten, KeePass zusammen mit dem Firefox-Addon zu verwenden.

Sollten diese gegenüber den Maßnahen der Copyright Firmen nicht lieber außerhalb der EU stehen. Schließlich arbeitet ja mittlerweile die ganze EU zusammen und gegen die großen Szenen vorzugehen

Also eMule hat mir damals bei MP3s (Musik und Hörbücher), PDF und Spiele sehr ausgeholfen. Vieles davon finde ich davon heute weder im Usenet noch auf Sharehorster und die Qualität bleibt von der damaligen Musik, PDF und Spiele gleich und macht einen großen Anteil meiner Sammlung aus.

Rasberry PI mit Linux ist da die optimale Lösung und das NAS muss sowieso laufen und neben dem Filesharing auch berufliche Angelegenheiten zu klären.
Manchmal ist es aber auch mal interessant, von Unterwegs auf die gespeicherte Sammlung auf den HDDs des NAS per Smartphone zurückzugreifen.
Und sich ggf. mal eine Doku, Hörbuch, Film etc. streamen zu lassen, dafür reicht das 4G/5G Netz der Telekom locker aus.

wat? Viele nutzen einfach tools wie themaposter, intelligeN oder gouploader für ihre Uploads und Reuploads. Und wenn der Sharehoster verschwindet, dann nehmen die Uploader einen neuen. Viele Uploader haben auch ein großes Archiv ihrer Daten bei irgendeinem Cloudhoster oder im Usenet gespeichert.

Ich weiß, wie P2P Filesharing funktioniert… Und das mit „auf den Festplatten mehrerer Filesharing Anwender befinden“ ist auch nur ein theoretisches Szenario. Schau dir doch an, wie viele Seeder es gibt für besonders große Dateien oder für seltenen Kram. Ich habe kürzlich das Projekt flashpointarchive.org mit meinen Servern unterstützen wollen und es gibt da gerade mal lächerliche ~20 Leute die diese 1,3TB Datei seeden… Und die hälfte dieser Leute haben dann noch heftige Upload Limits drin. Ich glaube du überschätzt die Bereitschaft der Leute, Sachen langfristig zu seeden. Auf mehreren public Trackern seede ich Inhalte die legal und Urheberrechtsfrei sind und bin dort oft der einzige Seed über Wochen und Monate. Generell gesprochen, wer seeded denn überhaupt langfristig?

Diese Aussage ergibt keinen Sinn. Und ich verstehe auch nicht, was du immer mit deinem Glasfaser und Homeanschlüssen hast. Mit einer Serverinfrastruktur (Bestehend auf zwei Servern mit 1Gbits Port) wären theoretisch schon pro Monat ~600TB Upload möglich. So ein Setup kostet bei Hetzner oder Netcup weniger als 50€ im Monat. Wenn man dann noch eine Quelle für Uploads hat (Usenet oder FTP) kann man schon seine Warez Seite starten. Und das ist überhaupt nichts besonderes… Was glaubst du, wie die Google Drive Datahoarder teilweise auf mehrere PB pro Google Konto gekommen sind? Sicher nicht wegen ihren schnellen homeanschlüssen ^^

Doch natürlich. Was glaubst du wie die großen Streaming oder OCH Seiten bestehen? Durch permanenten reupload ihrer Files auf verschiedene Hoster.

Oh neim jemand muss ein paar TB neu hochladen… Ist kein Ding heutzutage. Echt nicht.

Klar bleiben die Daten wie sie sind. Aber was ist mit neuem Kram? Als wenn es bei Retroshare oder diesen anderen Netzwerken complete UHDs oder complete Serien geben würde. Wer hat schon Lust aus solchen Netzwerken hunderte GB runterzuladen? Mit 4k muss man nicht mal anfangen, wenn du eine Serie in 1080P runterladen willst, sind das easy ein paar hundert GB wenn nicht sogar über 1TB…

Was aber nicht direkt einen Verlust darstellt, da immer wieder neue kommen. Schau doch mal bei wjunction rein oder so. Weißt du, wie viele Share oder Streaminghoster es gibt? Das ist schon unnormal.

Und bitte hör endlich auf diese P2P Netzwerke als „anonym“ zu bezeichnen.

Ja das ist ein Nachteil. Der aber in den meisten Warez Blogs oder Streaming Seiten ausgeglichen wird, in dem es Mirrors gibt.

Wollt ich grad bemerken…alleine dort in den gdrive-teams, like
diese → https://team.gdrive.vip/ sorgen für frischen specher unlimited schon seit jahren!
in deren teams befinden sich z.B. Hoarder der ersten Stunde und unterhalten über dieses Prinzip seit Jahren erfolgreich Archive (versch. Bereiche) angefangen bei „billigen“ 35 TB bis große Einzelfälle mit über 4,5 PB pro Stück!

Und diese Teams (mir fallen spontan mind. 14-15 Stück weltweit verteilt ein) sind ja nur ein Beispiel zum Hoarding! Auch diese Teams arbeiten redundant…warum möglich? Einfach weil die Menge an rumoxidierenden Speicher-Cluster, betrieben von Guuble, immer größer werden und in Teilen schon wegen Verlust des Überblicks in den Details, seit Ewigkeiten vorhanden und betrieben werden, ohne weitere Kenntnisse darüber!
Die Datenkrake mutiert zur Speicherkrake, aber die Menge entgleitet ihren zu kurzen Tentakeln schon lange!! :wink:

0

PS:
Und das beste an dem Punkt ist ja auch, dass Guuble ALLE Tools zur kompl. Verwaltung, Verschlüsselung & Tarnung (invisible Kit scherzhaft genannt) etc. pp. ja bei jedem unlimited drive / clusterr passend und kostenfrei mitliefert!

1 „Gefällt mir“

Die verschiedene Abhängigkeiten werden immer mehr.
Alleine dass man auf zusätzliche Tools angewiesen ist, um effektiv Uploads zu betreiben, macht die Kette der Abhängigkeiten noch länger und eine Kette ist halt nur so stark wie das schwächste Glied.
Zumal man von den Tools sicherlich nicht mitbekommt, in wie vielen Tagen die Uploads gelöscht werden oder der Sharehorster offline ist z.B. durch eine spontane Razzia/Beschlagnahmung.
Und wenn die Uploader auch noch extra zusätzlich Archive bei anderen Anbietern benötigen, ist dies wiederum mit zusätzlichen Kosten verbunden und einer weiteren Abhängigkeit.
Auch wenn man auf einen anderen Sharehorster wechseln kann, heißt das ja nicht, dass alle anderen Downloader und Uploader mit auf den neuen Sharehorster wechseln können oder müssen, was wiederum das Dateiangebot minimiert.
Klar könnte man sagen, wenn es viele Sharehorster gibt, sind die Files gut verteilt, dies stimmt aber nicht, da jeder Sharehorster einen eigenen Tarif hat und man nicht gleichzeitig auf alle Sharehorster mit FullSpeed zugreifen kann, zumindest nicht günstig, es ist eher sehr teuer.

Eine Abmahnung ist in der jetzigen Form von Filesharing ohne VPN so gut wie sicher. Warum sollten man dieses Risiko eingehen?
Und ein guter VPN-Provider im Ausland hat auch seinen Preis.
Ich rede hier von den grundlegenden Vorteilen von Filesharing Netzwerken ohne explizit auf VPN oder auf die Funktionsweise von anonyme Netzwerke einzugehen, die wiederum auf Filesharing-Netzwerken aufbauen.
Aber nur damit ist man sicher, wenn man kostenlos Filesharing betreiben möchte.

Das bedeutet aber wieder, dass man von anderen Unternehmen, Diensten und Menschen abhängig ist.
Beim (Anonymen)Filesharing bin ich als Down- und Upload nur vom Internetprovider abhängig wie auch der anderer Filesharer von dem ich lade oder anders herum.
Es gibt sonst keine Zwischendienste, mit denen man in sich beschäftigen und in Kontakt treten muss.
Das ist gut, für die Unabhängigkeit, gut gegen Fehleranfälligkeit und Angreifbarkeit, ist kostenlos und mit keinem Aufwand verbunden.
Mir persönlich reicht schon das NAS. Es war total einfach, die Ordner darin in den anonymen Netzwerken für andere freizugeben, das hat keine Minute gedauert.

Wer sagt denn, dass es jeden um die Geschwindigkeit geht? Viele wie ich sehen bei anonymen Netzwerken die Vorteile, die mit der Ausnahme der Geschwindigkeit den Sharehorster überlegen sind, gerade in der Einfachheit, Unabhängigkeit, Kostenfaktor und der Sicherheit.
Anonymes Filesharing betreibe ich zusammen mit Usenet schon eine ganze Weile, min. 5Jahre und kann somit sagen, dass diese anonymen Netzwerke Monat für Monat im Bereich der Geschwindigkeit, Funktionsumfang, Einfachheit und vor allem im Bereich der Anonymität verbessert werden.
Die Sharehorster sind hingegen an einen Punkt angelangt, wo sie ihre Möglichkeiten, gerade in Bereich der Anonymität und Dezentralität nicht mehr weiter ausbauen können, um gegen zukünftige weitere Gegenmaßnahmen effizient und vor allem wirtschaftlich zu bestehen.

Wie schon erwähnt, jeder Sharehorster macht sein eigenes Ding und somit wechseln die Dateien immer einmal den Sharehoster.
Das Problem, man muss mit wechseln, einen neuen Tarif abschließen, das Geld für das Abo des alten Sharehorster ist weg und je mehr Sharehoster es gibt, umso mehr kommt es zu einer Teilung der Anwender und dem Dateiangebot. Schließlich kann man bei Sharehorstern nicht so wie bei (anonymen) Filesharing Netzwerke auf das gesamte Netzwerk zugreifen und alle verfügbaren Dateien im Netz dl.
Dies trifft auch für die Webseiten und Foren zu, auf denen die URLs der Upload-Files von den Sharehoster veröffentlicht werden. Jede Webseite ist separat und bietet nicht alle Dateien sämtlicher Sharehorster.
Dies ist mit den internen Foren, Chatlobbys und Up- und Downloadkanälen der anonymen Netzwerke besser geregelt, wo alle Benutzer im Netzwerk auf alle Dateien gleichzeitig zurückgreifen können ohne Registrierung.

Oder gibt es Tools, mit denen man auf alle Dateien sämtlicher verfügbarer Sharehoster gleichzeitig zugreifen und downloaden kann ggf. sogar per Suche ohne auf Webseiten angewiesen zu sein? Oder ein Forum, was alle Uploader von allen Sharehoster beinhaltet und man darüber an alle verfügbaren Files sämtlicher Sharehoster mit nur einem Tarif kommt?

Es bringt nix, mit @snoutspout darüber zu diskutieren, weil sein Standpunkt zu festgefahren und eindimensional ist.

Ich glaube sogar, dass er zu echten FTP-Servern nur negatives schreibt. Obwohl es FTP-Server gibt, wo mehr als 200 TB im Archiv liegen.Und das was nicht da ist, kann man per Request anfordern. Früher oder später landet dann auch das im Archiv.

Es ist zwar nicht einfach, für solche FTP´s (Sites) Zugang zu bekommen, aber wenn man einmal drauf ist und mit seinem Account keinen Mist macht, ist es das beste was geht.

Aber hey, es ist kein RapidShare und hat mit I2P nix zu tun, also ist es grundsätzlich scheiße.

Ich finde Sharehoster total übel, weil es dem Betreiber dabei einzig und alleine darum geht, Geld zu verdienen.

Bei einem ALT ist das nicht der Fall. Wer Emule genutzt hat oder damals Winmx etc., auch nicht. Auch FTP-Server dienen nicht dem Geld verdienen, obwohl die Warez von dort kommen ursprünglich und nicht von den Sharehostern.

I2P ist nett, wie Tribler auch, aber sie sind einfach zu langsam und bieten zu wenige deutschsprachige Werke an, das kann man nicht wegdiskutieren.

Ich habe vor 2Jahren ein gutes Angebot bei Usenet Anbieter,
https://www.eweka.nl/de/
für 3,99mtl. mit Untergrenzen Downloadvolumen und maximal Geschwindigkeit abgeschlossen, welches Angebot ich immer noch aktiv benutze.
Mehr als 5€ mtl. werde ich für keinen Dienst ausgeben und erst recht für einen Dienst bzw. Unternehmen was sich durch (meine) Uploads bereichert und wenn es hart auf hart kommt, gegen mich ist und meine Daten herausrückt nur, um sich selbst zu schützen bzw. zu retten.

Zumal, der Filesharing Effekt, zumindest bei I2P, RetroShare und TOR, je nach Sichtweise eine zweitrangige Priorität hat und bei vielen Anwender mehr die Zensurresistenz und anonyme Möglichkeiten gegenüber (politischen, religiösen) Themen und Meinungen in Vordergrund steht, gerade in gewissen Ländern.
Und deshalb fokussiere ich mich nicht nur auf I2P, RetroShare oder Tribler, sondern auch auf TOR, Hyphanet, Gnunet, ZeroNet über GoldBug bis hin zu Linux Tails.

Aber generell, es sagt schon was aus, dass es immer mehr Anonymisierung netzwerkte, Tools und spezifische Linux Distros gibt, die auf Sicherheit und Anonymität getrimmt sind…
Ganz nach dem Motto, wo die Nachfrage ist/kommt, da ist das Angebot nicht weit weg.

Usenet Provider wollen sicherlich auch Geld verdienen, allerdings sind deren Preise und Leistungen (Fullspeed mit unbegrenzten Download-Volumen) wesentlich günstiger als die Sharehoster.
Gibt immer wieder Aktionen, bei denen man für unter 50€ im Jahr einen Usenet Account bekommt.

Keine Frage, I2P und Triber sind nicht so schnell wie das Usenet und Sharehorster. Diesen einen Nachteil stimme ich ganz klar zu, man kann halt nicht alles haben :wink:

ALT → Anti-Leech-Tracker

Wenn man sich per Definition, mal den Sinn dahinter betrachtet, sollte man eigentlich bei funktionierenden Hirnströmen bemerken, dass Kommerz der Begriff ist, der absolut nicht dazu passt!

Viele ehemalige Esel-Site Betreiber / Admins usw. waren ja mit die ersten Gründer der ersten echten ALTs, als die ersten brauchbaren Sources in die privaten Bereiche der Öffentlichkeit rumkamen! Also auch eher kommerzfreie Zonen…
34_e9540e1b1adc3bc69955fd97b4d50bcc

Die Warez kommen von FTP’s wo die Groups ihre Releases hochladen und die Leute welche diese Zugänge managen, geben dann für „Geld“ anderen Leuten den Zugang auf die Uploads.
An den endgeldlichen Sources bedienen sich dann die Uploader, welche das Zeug dann auf zb. Sharehoster laden und somit auch „Geld“ verdienen.
Eine Hand wäscht die andere.

Ja, so ist das. Ich kannte damals auch einen Admin eines Usenet-Forums, die haben free leech für 40 Euro monatlich bezahlt, um damit das eigene Board mit neuen Warez zu füllen.

1 „Gefällt mir“

@snoutspout Wusstest du, dass du, um in diesem Forum schreiben zu können, von deinem Internet Anbieter, deinem PC, diesem Forum, einem Browser und einem Betriebssystem abhängig bist? Sind dir das nicht schon zu viele Abhängigkeiten? Und ganz schön teuer hört sich das auch an. Immerhin bezahlst du ja das Internet, den Strom und die eventuell von der Heizung gewärmte Luft im Raum wo dein PC steht. Alles wieder unnötige Abhängigkeiten und Ausgaben.

Eigentlich ist das aber was gutes. Wenn man damit nämlich kein Geld verdienen könnte, wäre die Warez Szene schon lange am Ende. Und ich finde es auch nicht schlimm, wenn jemand seine Site nur wegen dem Geld betreibt. Das bringt der Szene trotzdem etwas.

Wir haben das damals auch ohne finanzielle Anreize gemacht. Warum soll das nicht gehen. Für die Mitglieder der Release Groups ist das ein modernes Hobby.

Die wenigsten handeln doch aus purem Altruismus. Und diese Erzählung vom Hobby des Filmkopierers erscheint dir realistisch? Was´n das für ein Hobby wenn von manchen release Crews quasi jede BD rausgebracht wird, die es gibt? Das bindet nicht enorm viel Zeit sondern man benötigt für Neuerscheinungen auch eine Quelle wo man die physischen Datenträger schneller herbekommt, als die restlichen Crews. Und die paar Crews die Netflix 4k usw. Rippen können braucht man wohl auch nicht als Hobbyprojekt zu bezeichnen bei dem technischen Aufwand der da betrieben wird.

Sofern man Kontakt zu einer Videothek (da wo es noch welche gibt), Pressemenschen oder Media Markt hat, kommt man ohne Probleme an Filme vor dem erscheinen ran. Der größte Hinderungsgrund ist nicht die Quelle, sondern die Zeit, die man darin investieren muss.

Und es kann schon sein, dass die Nutzer von RetroShare und I2P es aus Nächstenliebe machen, ohne Geld dabei verdienen zu wollen. Der Unterschied ist halt, dass die das Zeug, bevor es in die RetroShare Umlaufbahn gerät, bei Hostern, Torrent und Usenet runtergeladen wird. Es ist halt nur ein weiterer Verbreitungsweg, schon vorhandener Releases.

1 „Gefällt mir“

Retroshare und I2P partizipieren heutzutage fast ausschließlich von schon vorhandenen Releases. Vor ca. 20 Jahren war es noch Gang und Gebe, dass größere ALTs ihre eigenen Release-Groups komplett ausgebildet und mit Quellen versorgt haben (siehe z.B. Sägewerk, Gazelle uvm.). Bei Gods zum Beispiel gab es lange Zeit eine große Anzahl dieser Crews, die in verschiedensten Bereichen tätig waren (Video, Audio, Games, Software). Die meisten Groups existieren natürlich nicht mehr, aber einzelne Crew-Member sind dabei geblieben und liefern auch heute noch für die p2p-Szene und das auch kontinuierlich!!
P2P und Scene haben aber mittlerweile die gleichen Probleme - es fehlt einfach an Nachwuchs! Vor allem an Nachwuchs, der vertrauenswürdig ist, der überhaupt Willens ist zu lernen und auch dabei zu bleiben! Und da fehlt dann zumeist auch der angesprochene Altruismus, den @0Salz84x19 angesprochen hatte!
Ein ebenfalls riesiges Manko ist das ewige und pubertierende Getue mittels Neid-Debatte zwischen P2P und Scene - siehe zuletzt aktuell VoksPress :wink: Als ob es nicht der gesamten Releaser-Szene schaden würde, wenn der einzige Denuvo-Killer selber aus blödsinnigen Neid-Gründen gekillt wird…! Was soll das?

1 „Gefällt mir“

Voksi hat es aber auch teilweise ziemlich übertrieben, mit seiner ausufernden, egozentrischen Selbstbeweihräucherung. Er hat regelmäßig seine Arbeit bejubelt, während er andere durch den Kakao gezogen hat.

Deswegen war er wahrscheinlich auch nie in der Scene, sondern immer P2P.- Solche Leute sind Gift für die Scene, egal wie gut sie sind. ShitRow haben am Ende zwar auch den falschen Weg gewählt, aber wie gesagt, Voksi hat es fast schon drauf angelegt…

Mag ja sein…aber in wie weit hat er sich damit von der Scene unterschieden?? Eben, nämlich kein Stück. Er wäre dort ja in bester Gesellschaft gewesen. Komischerweise hats ihm dort aber nicht gefallen, als er als C000005 dort auftrat und einige Games „legitimierte“! Der genannte Grund war u.a. auch der egozentrische Selbstbeweihräucherungs-Trip der Member dort…! :wink:

Also die Leute, die hier aufgetaucht sind und behaupteten haben, sie würden der Szene angehören, waren kein Stück besser als Voksi aka Empress.