7,7 Mio. Deutsche nutzen illegales IPTV, immer mehr werden erwischt: Welche Konsequenzen drohen?


Kommentare zu folgendem Beitrag: 7,7 Mio. Deutsche nutzen illegales IPTV, immer mehr werden erwischt: Welche Konsequenzen drohen?

Laut einer aktuellen Studie nutzten 2025 rund 7,7 Millionen Deutsche illegale Streams. Das sind fast zwei Millionen mehr als im Jahr 2022.

Also wer 70€+ im Jahr, für so einen Mist ausgibt kann sich auch nen Netflix Abo holen…
Kenne mich mit dem Zeug nicht aus aber müsste wo der Mist läuft nicht auch nen JD2 oder ähnliche funktionieren?
Das wäre dann aber bestimmt wieder zuviel Arbeit für die Streaminggenaration wa😁

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Ein Schaden von 2,4 Milliarden nur in Deutschland??? Könnt Ihr Euch das Vorstellen? Da gibt es doch Grund um die Fernseh preise um 50% zu senken oder

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Man verschafft sich über einen langen Zeitraum hinweg einen finanziellen Vorteil, daran gibt es ja hoffentlich nichts zu zweifeln, oder?

Es darf doch davon ausgegangen werden,dass die angegebene Schadenssumme unrealistisch ist. Dürfte doch eher so sein, dass die meisten Nutzer illegaler Angebote, sich die völlig überteuerten Abos nicht leisten können. Das Problem bekommt die Medienindustrie mit Strafverfolgung nie in den Griff. Im Gegenteil.

Auch die angegebene Menge von 7,9% der Deutschen sehe ich als äußerst fragwürdig an.
Da wird zweifelsfrei erst jeder Nutzer *2 oder *3 genommen, mit der Rechtfertigung, dass fast immer minimal zu zweit geschaut wird.
Zu dem sind es Vermutungen die, um die Schadenssumme nach oben zu bekommen, auch massiv geschönt sein werden.
7,7% wären knapp 8% der deutschen Bevölkerung, was schon leicht lächerlich viel ist. Damit müsste ich mehrere Familien kennen, die das praktizieren.
Abos werden geteilt wo nur geht, aber das ist eher ein Volkssport geworden.

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@c4po Freundlich zu bleiben fällt eigentlich nicht schwer und kostet nicht mal was. Nochmals so eine respektlose Anmache und der Account ist im Himmel, gerne für immer.

Ich habe den Beitrag entsprechend angepasst.

Absolut, und denk nur das sind nur 7,7 millionen Deutsche was wäre wenn alle 80 millionen naja nicht ganz man muss ja kinder u frauen ein bisschen abziehen,

Ich glaube auch nicht das DIE dies in den Griff bekommen.

aha, nach erfolgreicher feststellung von einem gericht sagt eine firma wie netflix also das derjenige ihnen einen schaden verursacht hat. in deutschland muss dies nachgewiesen werden und die illegale nutzung belegt rein gar nciht in dem punkt. derjenige könnte auch disney oder amazon verwenden. also hat keine firma die möglichkeit es zu beweisen. nicht vergessen, es geht hier darum zu beweisen das der betreffende genau diese firma gebucht hätte und das ist vollkommen unmöglich!

@c4po
Man kann nicht alle „mitnehmen“, denke du bist einer davon…
Solltest allerdings an deinen Umgangs-Ton arbeiten, der ist nicht OK :blush:

Bin mir sicher das @ghandy deinem Wunsch nachkommt und dich heute noch hier entfernt. / Servus (Die Zeit zum reagieren muss du ihm allerdings zugestehen!)

PS. Noch zum Thema, glaube auch das die Zahlen der illegalen Nutzer ziemlich nach „oben“ skaliert wurden, sowieso wenn es um einen geschätzen Schaden geht…, soll wahrscheinlich als Abschreckung dienen und das Niveau für Schadenersatzleistungen sehr hoch halten?

Manchmal kommt es schneller und öfters als man denkt…!

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Die derzeitige öffentliche Aufmerksamkeit, durch BILD+ erzeugt, scheint eher eine abgestimmte Kampagne zu sein. Man könnte vermuten, mit der Absicht potenzielle Interessenten solcher illegalen Angebote abzuschrecken. Was darauf hindeuten könnte, dass das Problem derzeit zunehmend größer wird. Für die Medienkonzerne und die Verfolgungsbehörden. Zumindest in Großbritannien ist das so.

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Stimmt so nicht ganz. Wenn du alle Fußballspiele schauen willst, kostet dich das min. 60€ im Monat. Per iptv kriegst du alle Spiele für nen 10er.

Jemand anderes schrieb in der öffentlichen Telegram-Gruppe von uns:

Also ich hab mir dazu mal nur so zum Spaß Gedanken gemacht gehabt.

Zum einen ist man erstmal wirklich selber Schuld, wenn man per Paypal, oder Überweisung solche Dienste zahlt.
Einfach Bitcoin Lightning nutzen und gut is.

Zum anderen muss ja auch, wie im Artikel beschrieben, nachgewiesen werden was man angeschaut hat.
Bin gespannt wie die Polizei das machen möchte.
Die Betreiber der illegalen Dienste wären schön doof, wenn die tracken würde welche User was gestreamt haben.
Denn bei denen geht es ja auch in erster Linie nicht um den Besitz des illegal erworbenen Content, sondern um die Verteilung. Also was und wie oft geteilt wurde.

Dann ist es so, dass man nur streamt und den illegalen Inhalt selbst nicht zur Verfügung stellt, was wenn nur eine sehr geringe Strafe mit sich zieht.

Diese illegalen Dienste kosten oft so um die 100€ im Jahr.
Sagen wir weil es einfacher zu rechnen ist 10€ im Monat.
Das Fußball Paket von DAZN kostet 35€, weil es einfacher ist sagen wir dreimal so viel wie das illegale Angebot, bei dem ich btw. meistens alle Spiele anschauen kann und nicht noch die Abos von Amazon und Sky brauche.
Bisherige Strafen für Streamer in Ländern wie z.B. Italien beliefen sich auf so 200-300€. Nehmen wir hier den höheren Satz.

Die Rechnung wäre:

20€ Ersparnis pro Monat im Vergleich zu Dazn.
240€ im Jahr
300€ in 15 Monaten.

Wenn ich das illegale Angebot also über 15 Monate nutze ohne belangt zu werden, spare ich danach bares Geld, selbst wenn ich erwischt und verklagt werden würde. Und das noch schön gerechnet und den Content von Netflix, Prime, Sky etc. noch nicht mit eingerechnet.

Klingt eigentlich nach nem guten Deal.
Ist aber nur so ein Gedankenspiel :sweat_smile:

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Das mit der Kampagne habe ich mich tatsächlich auch schon gefragt. Das ist absichtliche Angstmache von denen. Aber gut, es gab und gibt ja Strafverfolgungen der IPTV-Nutzer, daran besteht ja kein Zweifel.

Ich habe extra noch jede Menge Infos von der Studie eingefügt, damit es weniger reißerisch ist.

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Interessant:
zu den Zahlungen: Wer meint, etwas illegales unbedingt nutzen zu müssen und dann Bankdaten,Kreditkarte,Paypal und ähnliches nutzt, ist extrem unvorsichtig. Leichtes Spiel für Ermittler, Stichwort: Silbertablett …ABER: Für die Tatsache, dass Millionen das nutzen und wohl mindestends die Häfte davon Bankdaten oder paypal nutzt, liest man doch von vergleichsweise wenigen Fällen, die Ärger bekommen (ok ich beschäftige mich nicht so damit, vielleicht bekomm ich vieles nicht mit), Wird ja doch einiges an Anbietern hochgenommen bestimmt

Interessanter wirds bei Bitcoin/ Krypto: Würde das nicht mit den Paypalzahlungen in einen Topf werfen. Sicher ist das nur pseudonym. Aber der Aufwand für Behörden ist schon mal deutlich höher. Während man bei Paypal die Bankdaten hat, hat man hier erstmal nur eine blockchain. Klar kann man die zurückverfolgen, aber man muss Anfrage stellen an die Börse, das ist schon wieder Aufwand und ein Richter muss das genehmigen. Das versucht man jetzt mit dem Geldwäschehebel, indem man nun sagt, dass sei Geldwäsche (obwohl es mit eigentlicher Geldwäsche nix zu tun hat) und dann neigen die Richter es jetzt eher zu genehmigen wie früher evt. (Gesetze wurden geändert). So weit so gut, falls es sich um eine KYC-Börse handelt, wovon der User seinen IPTV Account direkt bezahlt hat.
Nehmen wir aber an der User hat nicht direkt von der KYC-Börse bezahlt sondern eine private Wallet dazwischengeschaltet. Klar lässt sich das auch locker bis zur KYC-Börse zurückverfolgen…ABER: der Ermittlungsaufwand steigt enorm, die Polizei muss dem Richter jetzt darlegen , dass die private Wallet (vom dem der illegale Anbieter bezahlt wurde) auch dem gehört, der bei der KYC-Börse die Bitcoin gekauft hat. Der könnte ja behaupten, er habe einem bekannten etwas auf die Wallet gezahlt und was der dann mit den Bitcoin gemacht hat weiß er nicht. Die Polizei muss dann das Gegenteil beweisen, vorher genehmigt kein Richter die Nachfrage bei der Kryptobörse, wenn die Beweiskette nicht zu 100 Prozent wasserdicht ist. Und dann behaupte ich: Spätestens an dem Punkt wird das für die überlasteteten Beörden viel zu viel Aufwand für einen primitiven Endkunden und die Erfolgsaussichetn sind viel zu gering vor Gericht . Wegen nem 100 Euro Jahresabo … ne das landet sofort im Papierkorb. Man nimmt die low hanging fruits, die Paypal -Zahler. Von Mixer etc red ich da noch gar nicht, das zusammenzusetzen und Puzzlearbeit …nie und nimmer für einen reinen Endkunden.

und dann sind wir noch gar nicht beim Nachweis, ob wirklich jemand geschaut hat (wobei ich mir nicht sicher bin ob nicht der reine Kaufnachweis nicht doch ausreicht). Wir kommen zum IP-Thema. Der Vorsichtige verwendet sicherlich VPN, macht den Aufwand für Behörden auch groß. selbst der ohne VPN: Bisher wurden IP-Daten nicht so lange gespeichert beim Provider, das soll sich ja aber ändern. Ok aber selbst wenn Anfrage an Internetprovider ( wieder über richterlichen Beschluss, ist gleich Aufwand und fraglich ob Richter das durchwinkt wegen reinem Streaming???), dann kann der den Anschluss nennen. Damit aber bei Mehrpersonenhaushalt wieder schwer: wer hat das denn gemacht, und das muss man beweisen können, wer das konkret war. Schon wieder Mist für Behörden, eigentlich braucht man parallel einen Zahlungsbeweis (siehe Thema oben).
Fazit: Theoretisch ist vieles möglich, praktisch scheitert es an Verhältnismäßigkeit und zu großem Aufwand für Behörden.
Ich vermute: 99 Prozent aller belangten Endnutzer hatten irgendwo ihren Klarnamen oder ihr Bankkonto angegeben. Bei belangten Endnutzern mit Kryptowärungzahlung wirds wahrscheinlich schon sehr dünn (selbst wenn sie von der KYC-Börse direkt bezahlt haben, mit zwischengeschalteter Wallet dürfte es schon gegen Null gehen)
Und aufgrund der Tatsache, dass verdammt viele Leute einfach per Paypal zahlen ( weil sie sich mit krypto gar nicht auskennen oder weils bequemer ist), lese ich zumindest verdammt wenig über belangte Endseher.

Von daher: Klar eine Angstkampagne der Bild, aber ich finde das schadet überhaupt nicht. Vielleicht bekommt der eine oder andere Angst und besinnt sich die Finger davon zu lassen. Ein anderer Teil wird evt vorsichtiger und macht weiter. Keine Ahnung

Wenn Du die Coins bei Bitcoin.de gekauft hast oder eine KYC-Börse nutzt, ist zwar der Aufwand größer, aber das Ergebnis wird am Ende trotzdem das gleiche sein.

Die illegalen Dienste sehen mittlerweile so professionell aus, dass die Versuchung auch groß ist, zu denken, es könne einem nichts passieren.

Und ja klar, das ist eine Springersche Hasskampagne gegen die böse Konkurrenz aus dem Internet, die dabei auch noch viele Klicks bringen wird. Springer, was will man mehr? :wink:

wie meinst Du da? Das Ergebnis wird das Gleiche sein. Verglichen mit was?

Egal ob Bankkonto oder KYC-Börse, sie kriegen dich.