Tarnkappe.info im Tor-Netzwerk angelangt: tarnkappeqzgzrot.onion

Darknet here we come! Unter der .onion-Adresse https://tarnkappeqzgzrot.onion ist ab sofort unter Umgehung des Clearnet der News-Blog Tarnkappe.info erreichbar. Den Tor Hidden Webservice richtete der Gelsenkirchener Hoster Sagorski.it ein, der uns schon seit längerer Zeit betreut.

Wir haben ja schon häufiger über das Tor-Netzwerk oder beispielsweise über Darknet-Marktplätze berichtet. Kürzlich wurde unter der .onion-Adresse tarnkappeqzgzrot.onion die Integration in das Tor-Netzwerk abgeschlossen. Unser Webmaster Kolja Sagorski hat dafür einen weiteren Server bereitgestellt, der nun die Anbindung gewährleistet. Beide Server synchronisieren ihre Daten in kurzen Abständen, damit es zu keinen Unstimmigkeiten kommt. Wer uns besucht, muss keine erheblichen Geschwindigkeitseinbußen befürchten, der Ladevorgang funktioniert schnell und einwandfrei.

Noch vor wenigen Jahren kam man sich bei der Benutzung des Tor Browsers förmlich wie im letzten Jahrhundert vor. Die ganzen Seiten wurden ähnlich langsam geladen, wie vor 20 Jahren mit einem analogen Modem. Das stimmt schon länger nicht mehr. Wer heutzutage den aktuellen Tor-Browser bzw. das Tor-Netzwerk nutzt, kann nur geringe Geschwindigkeitseinbußen feststellen. Das wollten wir auch bei uns so haben.

darknet stefan mey tarnkappeqzgzrot.onionAn unserem Impressum ändert die Anbindung an das Darknet natürlich nichts. Von daher werden wir die eingereichten Kommentare weiterhin manuell freischalten, weil man uns dafür haftbar machen kann. Dass wir nicht sonderlich viel von Zensur halten, dürften die aufmerksamen Leserinnen und Leser ja schon vor längerem festgestellt haben. Kommentare werden nur dann verkürzt oder gelöscht, wenn sie offensichtlich rechtswidrig oder beleidigend sind.

Für uns geht jetzt natürlich die Arbeit los, sich in die zahlreichen Darknet-Linklisten und -Suchmaschinen einzutragen, um auch dort gefunden zu werden.

Quelle Beitragsbild, thx! (CC0 1.0)

Mehr zu diesem Thema:

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Er ist der Gründer von Tarnkappe.info. Außerdem bringt Ghandy, wie er sich in der Szene nennt, seit 2014 an verschiedenen Hochschulen und Fortbildungseinrichtungen den Teilnehmern bei, wie das Internet funktioniert.

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41 Kommentare

  1. Anonymous sagt:

    Sehr schön Kolja, aus ‘here we come’ wurde ‘here we go’, WordPress’ rumgezicke zum Trotz.

    Eine Meldung von gestern: ‘Inspektionserlaubnis’ aka Spionage-Schnittstelle als IETF Internet-Standard knapp abgelehnt.

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute/geheimdienste-machen-druck-im-internet-102.html

  2. Anonymous sagt:

    Hoffe ihr bekommt das mit der Adresse noch hin; Spaniens “Twitter doch, wenn Du Dich traust” bringt es genau auf den Punkt.

    Die Kritik hier zu Tor sind berechtigt, Yasha Levine hat sie im Buch ‘Surveillance Valley’ zusammengefaßt und in seinem Blog näher ausgeführt. Nur zieht er, wie auch die Leute hier, leider die falschen Schlüsse.

    Micah Lee ist auf Levine’s Rants schon vor einiger Zeit auf seinem Blog eingegangen und der Däne Carsten Agger hat jetzt für das Buch eine Review verfasst.

    https://blogs.fsfe.org/agger/2018/04/05/surveillance-valley-a-review/

  3. Wipes sagt:

    @Lars: https://tarnkappeqzgzrot.onion/ funktioniert zurzeit nicht, kommt nur eine leere weisse Seite. Vor einigen Stunden hatte ich es schon Mal versucht, das gleiche Problem. Down?

  4. Fisch sagt:

    @Lars
    Du solltest mehr Kommentare löschen. 3/4 sind Kindergarten, Trolls, Beleidigungen. Völlig unbrauchbar!

  5. Fisch sagt:

    Bin über Hidden Service drin. Braucht es dazu kein https-Zertifikat mehr? Und wenn, würde es einen Zusatznutzen bringen oder nicht?

  6. Anonymous sagt:

    Ernst gemeinte Frage, was sind die Vorteile, die onion Adresse zu benutzen, im Gegensatz dazu, die Clearnet Seite über den Tor-Browser anzusteuern? Gibt es ethische Gründe?

    Meine Vermutungen:
    Die Anonymität des Users wird ein klein wenig verbessert, besonders wenn er ausschließlich den Tor-Browser benutzt und somit über vielleicht über seine Browsing-Gewohnheiten identifiziert werden kann, wenn genug Exit-Relays beobachtet werden. Bei einem Onion-Service kann man nicht mithören, selbst mit statistischen Methoden. Allerdings ist dieser Vorteil nur sehr gering.

  7. Mauzi sagt:

    Ich kann gerade diese Aufregung nicht nachvollziehen,..
    Warum benutzen so viele Kommentatoren den Nick Anonymous?
    Weil ihr Anonym bleiben wollt. Oder?

    Nichts anderes, versucht euch, die Tarnkappe zu gewährleisten. ( So gut es eben geht. Eine 100 % tige Sicherheit gibt es leider nicht mehr )

    Diese ganzen Unterstellungen, diese persönlichen Angriffe in Richtung Lars.. muss das sein?
    Was soll das bringen? Wie ich das sehe.. ist Lars unheimlich Sozial.. er zensiert nicht.. veröffentlicht sogar diese Negativkommentare wo er persönlich beleidigt wird.
    Er versucht euch eine Plattform zu liefern, wo man Informiert wird. UND seine Meinung äußern darf. Er hat nie behauptet das alle Artikel von ihm persönlich verfasst wurden.. aber ein Großteil stammt von ihm oder seine Kollegen/innen
    Wo bekommt ihr sonst so etwas?
    Ich kann nur sagen.. wem das nicht gefällt.. sollte weg bleiben.. Es geht auch kein Veganer in eine Metzgerei.

    Also Leute bleibt einfach mal fair.
    Diskussionen sind immer willkommen aber bitte keine Beleidigungen.

  8. Anonymous sagt:

    Nur mal die Frage, warum geht jetzt die normale https Seite nicht mehr richtig? Die Startseite wird nicht mehr aktualisiert.
    Alle die ein emotionales Problem mit Tor haben, man kann dort anonym sein, wen man das richtig verwendet.
    Wer im coolen Darknet bestellt und sich was auch immer nach Hause schicken lässt der hat das System nicht verstanden.
    Genauso Leute welche dort Bekanntschaften schließen und Reallive-Daten austauschen.
    Grundsätzlich kann eine Deanonymisierung der IP über Scripte, Tracking und und und erfolgen.
    Nur eine IP- und damit Standortverschleierung ist bei richtiger Nutzung mit dieser Technik möglich.
    Das muss man einfach berücksichtigen.
    Deshalb eignet sich das Tor-Netzwerk eher nicht für irgndwelche Handelsplattformen.
    Dafür wurde es auch nicht entwickelt.
    Die USA hat damit ein Instrument geschaffen um in repressiven (konkurrierenden) Staaten Dissidenten bei ihrer Tätigkeit zu unterstützen. Beispiel, Regimechange Ukraine. Datenschutzaktivisten, echte Bürgerrechtler und natürlich auch Kriminelle können es allerdings auch für ihre Zwecke nutzen.
    Den Nutzern und eventuell auch den Betreibern solcher kriminellen Seiten scheint es nicht klar zu sein, das es grundsätzlich in jedem Rechenzentrum und an jedem Knotenpunkt möglich ist Datenströme abzugreifen. Mit genug Aufwand kann der vermutlich auch entschlüsselt werden. Zusätzlich ist so eine `Darknet`-Plattform eine Datenbank, wo man noch nach Jahren schauen kann was wer getan hat. Für die Polizei eine tolle Sache und viel besser als einzelne Dealer und Sittenstrolche durch den Stadtpark zu jagen.
    Deshalb auch die Erfolge der letzten Zeit. Um einen erfolgsversprechenden Ermittlungsansatz zu bekommen reicht es einfach einige Testbestellungen oder Angebote zu machen.
    Nutzt man das Tor-Netzwerk mit guter End zu End Verschlüsselung, also eine zusätzliche Schicht zu der Transportverschlüsselung von Tor, kann man recht effektiv seinen Standort/IP und Inhalte verschleiern. Zu mehr ist es auch nicht gedacht.
    Vermutlich kann man Standorte von Hidden-Services welche einen hohen Traffic haben mit etwas Aufwand und Glück über eine Analyse der Daten der ISPs ermitteln.
    Hat jemand zu viele Knoten (oder die IT-Infrastruktur wo diese drauf laufen) unter seiner Kontrolle kann so ziemlich jeder Schutz ausgehebelt werden.
    Bei einem VPN-Anbieter ist das alles noch problematischer, da dort im Regelfall der gesamte Traffic über einen Anbieter geleitet wird.
    Dieser Anbieter ist meist kommerziell und wird im Zweifelsfall immer die Daten rausrücken die da sind. Praktischerweise, vereinfacht ein solche sogenannte VPN-Verbindung, sobald man genug Anhaltspunkte hat, sogar die Überwachung. Man muss den Anbieter nur verpflichten alle Daten eines zu Überwachenden mitzuschneiden.

    • P E N N Y W I S E sagt:

      Weiß nicht genau, was du mit deinen ausführlichen “Beschreibungen” uns klar machen willst!

      ICH der Danny Pennywise würde nie illegales im Darknet machen oder kaufen wollen. Dafür ist allein schon mein
      Name zu verdächtig!

      ABER, du gehts grundsätzlich vom “negativer” Nutzung aus! Wer würde denn schon in der heutigen Zeit ein DARKNET-Forum aufbauen wollen wo man illegales Zeug anbieten und
      ordern kann. ALSO ich bestimmt nicht!
      Ganz, ganz dünnes EIS !!!

      “Hey Frawul, mach mal ne Kosten-Nutzenanaylse aber Pronto!” und ob sich sowas rechnen könnte. “Lass mal “Penny”, das Darknet ist nicht unsere Baustelle und nicht unsere Welt! OK Danke Frawul!

      Seht ihr, mein Berater würde auch nichts machen wollen. Aber für Bürgerrechtler, oder Länder die keine “Meinungsfreiheit” wie wir SIE haben oder kennen, wäre das
      TOR-Netzwerk sicherlich eine Bereicherung und hätte somit auch seine Berechtigung!

      Also nicht immer schlechtes denken, sondern das “gute” in dieser Technik sehen.

      Anmerkung:
      Illegale Seiten fallen meistens durch “Geldströme, Geldtransfers” auf. Solche Foren werden natürlich auch gern
      von “verdeckten” Vermittlern aufgesucht, und z.B “Probebestellungen” getätigt! Anders ist diesen illegalen Darknet-Banden auch nicht beizukommen. Sie werden zu 100% auffliegen. Nur eine Frage der Zeit!

      DAS ALLES IST LEDIGLICH MEINE MEINUNG!
      Danny Pennywise

      PS. vielleicht habe ICH auch nur zuviele
      Thriller gelesen.

      • 1234567890 sagt:

        Wo geht der von negativer Nutzung aus?
        der beschreibt nur wie es ist.
        Unter bestimmten Bedingungen sinnvoll aber kein magischer Trick der einen unsichtbar macht.
        Ich denke Anonymous wir von vielen benutzt die erkannt haben das man sich die Eingabe eines Nicks sparen kann.

        @Lars
        Die Seite im Clearnet funktioniert bei mir auch nicht mehr. Bitte mal darum kümmern.

  9. Anonymous sagt:

    und schon die ersten problemchen

    Fehler: Verbindung fehlgeschlagen

    auch die https spinnt seit etlichen tagen

  10. Anonymous sagt:

    Mal ganz ehrlich, wozu soll das Gedöns denn gut sein, bei dem großenteils absolut harmlosen Content hier? Ein Großteil ist doch einfach von Heise und Co. kopiert. Und die Ermittler, die hier ggf. mitlesen, tun das auch im Darknet.

    • Kolja sagt:

      Lieber Anonymous, dann hast du wohl nicht verstanden wofür das Darknet erfunden wurde, wenn du glaubst das es im Darknet nur “illegalen” Content gibt.

      • Anonymous sagt:

        Ich denke mal, ich habe das sehr wohl verstanden ^^. Allerdings gibt es wohl einen Grund, warum manche Seiten im Darknet sind und nicht im Clearweb, und bei der tarnkappe scheint es eher eine Prestigefrage zu sein, nach dem Motto: wir sind jetzt im Darkweb und daher ‘wichtig’. Ich meine, der Content bleibt so harmlos wie hier auch, oder gibt der Content in der Darkversion dann mehr her – inhaltlich gesehen?

        • Kolja Sagorski sagt:

          Es geht doch nicht um den Content an sich, es gibt eventuell Leser/Nutzer die gerne Anonym unterwegs sind und/oder sich in Ländern befinden die den Traffic filtern.

          • Anonymous sagt:

            LOL. Ich bin ganz sicher, dass die Tarnkappe wegen ihrer weltweiten Führungsrolle in Sachen subversivem Content ganz weit oben auf der Blockierliste – Filterliste der chinesischen Behörden steht. Gerüchten zufolge wurde für diese Webseite eine eigene Unterabteilung eingerichtet.

            Und wer als User das Tornetzwerk braucht, um anonym unterwegs zu sein, hat die Infiltration der exitnodes durch gewisse Institutionen noch immer nicht begriffen und sollte sich vielleicht doch besser schnellstens auf Webseiten bewegen, die ihn diesbezüglich aufklären. Anonymität geht auch – bzw. erheblich besser – auch ohne Tor.

      • xd... sagt:

        Quatschkopf…ich glaub du hast kein Plan!Tor ist ein altes Militärnetzwerk.Es wird nur gebraucht um Anonymität vorzugaukeln.

  11. D A N N Y P. sagt:

    Ich bins wieder, der allseits gut gelaunte Pennywise.

    ALSO, hab das mal ausprobiert mit
    dem “Zwiebelprogramm” dem TOR-BROWSER.

    ES funktioniert, ABER es ist merklich
    langsamer als die normale Verbindung oder per VPN.

    Ist ja auch logisch, mehrere verschlüsselte
    “Zwiebel-Verbindungs- Schalen” müssen angezapft
    werden. Dafür denken wir uns, das es wiederum sicherer und anonmyer ist als alles bisherige..:

    WOZU wir das grundsätzlich brauchen, weiß auch
    noch nicht genau. ABER gerade in der heutigen Zeit muss man auf alle “Eventuellitäten” vorbereitet sein!
    Der nächste”potenzielle” Feind kann dein Nachbar sein.

    Denke aber, zum streamen geht zu viel
    Leistung flöten…

    Grundsätzlich, läuft Lars.
    Gute Arbeit, Fuktionstest bestanden!

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